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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 01.10.2010    um 17:24 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lisz
Heute ist Tag der Vegetarier!

Deshalb spielen sie bei Bremen 4 den ganzen Tag schon nur Lieder von Vegetarieren.

Wusstet ihr das es so etwas gibt?
Nein - wusste ich nicht. Ist das 'ne Bildungslücke?

Ist die Musik dann auch garantiert fleischlos?






























Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
*George Bernard Shaw*

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  TopZuletzt geändert am: 01.10.2010 um 17:24 Uhr von Susanne
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Nutzer: judithp
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geschrieben am: 01.10.2010    um 21:17 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Nein - wusste ich nicht. Ist das 'ne Bildungslücke?

Ist die Musik dann auch garantiert fleischlos?

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Nutzer: Ninimama87
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geschrieben am: 02.10.2010    um 01:16 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Nein - wusste ich nicht. Ist das 'ne Bildungslücke?

Ist die Musik dann auch garantiert fleischlos?


Viele liebe Grüße von Diana, Finja, Joe, Flocke, feivel und Luki hinter der Regenbogenbrücke
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Nutzer: Kanin
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geschrieben am: 02.10.2010    um 11:46 Uhr   IP: gespeichert
Ich sage es: Ich bin keine vegetarierin. Aber ich esse doch kein Fleisch von Tieren die ich mag! Ich war mal mit 6 jahren eine fast vegetarierin... Da hatte ich nur Wurst gegessen... Aber ich mag Hühnerfleisch gerne.. Würde aber niemals eine Wachtel, Hund, Katze oder Kaninchen und was ich noch so gerne knuddele essen! Das ist ein no go!

Ich akzeptiere es wenn du mich als unmoralisch bezeichnest aber ich bin nun halt so erzogen worden...

KANIN! (brodel)

Sorry
Viele liebe grüße von meinen drei Tierchen Flöckchen, Snoopy, Nini und deren Familie, die Großgruppe.
Schneeflocke, mein erstes Kaninchensöhnchen, ich werde dich niemals vergessen!
  TopZuletzt geändert am: 02.10.2010 um 11:47 Uhr von Kanin
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Nutzer: Plueschnase
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geschrieben am: 03.10.2010    um 04:31 Uhr   IP: gespeichert
Also ich bin Vegetarierin.

Aber noch nicht mega lange.
Ich habe früher schon so gut wie nie fleisch gegessen
und mittlerweile ganz damit aufgehört aus liebe zu den Tieren !

klingt für manche komisch ist aber nunmal so.


___
Tot ist nur der, der auch vergessen ist.
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"Autor"  
Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 03.10.2010    um 05:04 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Kanin
Ich sage es: Ich bin keine vegetarierin. Aber ich esse doch kein Fleisch von Tieren die ich mag! Ich war mal mit 6 jahren eine fast vegetarierin... Da hatte ich nur Wurst gegessen... Aber ich mag Hühnerfleisch gerne.. Würde aber niemals eine Wachtel, Hund, Katze oder Kaninchen und was ich noch so gerne knuddele essen! Das ist ein no go!

Ich akzeptiere es wenn du mich als unmoralisch bezeichnest aber ich bin nun halt so erzogen worden...

KANIN! (brodel)

Sorry
Aha - was denkst Du, woraus Wurst besteht?

Und wen meinst Du denn nun - Du beziehst Dich auf kein Posting direkt.

Kindchen, ich möchte Dich ermahnen, nicht zu jedem Gedöns Deinen Senf abzulassen, nur um überall dabei zu sein.

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
*George Bernard Shaw*

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Nutzer: Kimmy
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geschrieben am: 03.10.2010    um 17:58 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Aha - was denkst Du, woraus Wurst besteht?

Und wen meinst Du denn nun - Du beziehst Dich auf kein Posting direkt.

Kindchen, ich möchte Dich ermahnen, nicht zu jedem Gedöns Deinen Senf abzulassen, nur um überall dabei zu sein.
Susanne, deine Kommentare sind seit langem mein persönliches Highlight hier im Forum ...
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Nutzer: zweety
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geschrieben am: 31.01.2011    um 08:49 Uhr   IP: gespeichert
Hier wurde ja länger nichts mehr geschrieben. Denoch habe ich eine Frage, die mir schon lange durch den Kopf geht:
Was denkt ihr, wenn man von Skandalen, Betrugsfällen oder Aufdeckungen in der Fleischindustrie hört?
Zum Beispiel:
Dioxin-Skandal (2011)
QS-Siegel-Betrug (2011)
Wiesenhofskandal (2010)
Antibiotikamissbrauch in Tierfutter (seit 2006)
Gammelfleisch-Skandal (z.B. 2006)
BSE-Skandal (2000)

Was denkt ihr, wenn ihr Reportagen über u.A. Massentierhaltung seht?
Letztes liefen ja zahlreiche Dokus über Ernährung und Fleischverzehr auf ARD (ARD-Themenwoche: Essen ist Leben).

Denkt ihr: Alles Augenwischerei? Oder: Man soll aus ner Mücke keinen Elefanten machen? Oder: Einfach nur schrecklich-aber was soll ich als einzelner tun? Oder: Hm, doch auf Fleisch und Co. verzichten? Oder: Ach, die Bio-Öko-Fraktion will somit nur Geld verdienen.
Oder was denkt ihr? Eure Meinung/Gedanken dazu interessieren mich sehr.
Bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße

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Nutzer: Henni
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geschrieben am: 31.01.2011    um 11:21 Uhr   IP: gespeichert
Ich bin seit Jahren Vegetarier (und da gehört mehr zu, als nur auf Fleisch zu verzichten! Käse ist nicht gleich Käse und Gummibärchen fallen auch fast alle flach. Usw.) und habe auch viele Veganer in meinem Freundeskreis.

Ich habe weiter oben gelesen, dass mal jemand fast-Vegetarier war und nur Wurst gegessen hat; ohne persönlich zu werden: das ist der größte Blödsinn, den ich je gehört habe, tut mir leid!

Wir leben hier in einem Land von Konsumüberfluss, in dem es billige Sachen, auch billig zu erstehen gibt. (Wer nur Käse oder auch Wurst haben will, wird von einem Kühlregal erschlagen, das so groß ist wie ein Wohnzimmer!) Die Deutschen werden immer fetter und wundern sich warum. Es wird nur billiges Fleisch und Maggi verzehrt, weil Gemüse & Gesund ja "so teuer" ist!

Jetzt gab es den Dioxin-Skandal; dieser ist aber schon wieder in der Versenkung verschwunden, da die Leute ja jetzt alle Bio Eier kaufen. Da kommen wir zum nächsten Problem: Bio ist kein geschützter Begriff. Bio Eier heißt: Die Hühner haben etwas mehr Auslauf (wenigstens was) und sie bekommen Bio Futter(!). Wenn es nach mir geht, muss dieser Begriff endlich geschützt werden. Es müssten Auflagen für Bio Artikel erfüllt werden. Sollte das funktionieren, wäre Bio vielleicht irgendwann nicht mehr so teuer und 1-2 Leute mehr, würden sich vielleicht mal Gedanken über ihre Ernährung machen.

Das machen die Meisten, wie schon erwähnt, nämlich nicht. Wenn ich mich mit einem Fleischesser unterhalten, bekomme ich meistens irgendwann die Aussage, dass er/sie ja niemals beim Schlachten des Tieres zusehen könnte, geschweige denn, das Tier selbst zu halten und dann zu schlachten, weil es hatte ja einen Namen und hat einen in die Augen gesehen! Ja was denn nun?! Entweder oder! Nur weil das Tier schon tot auf dem Teller liegt, heißt das nicht, dass es einem vielleicht nicht auch in die Augen gesehen hätte und vielleicht sogar einen Namen hatte.

Aber das ist ja eigentlich auch wieder egal, wei Hauptsache billig und lecker Fleisch, richtig? Ich denke und hoffe, dass sich jetzt viele ertappt fühlen. Ich möchte hier niemanden bekehren, aber ich möchte es erreichen, dass die Leute sich mehr Gedanken um ihre Ernährung machen. Dass man weiß wo das Fleisch herkommt und so weiter und sofort. Ihr esst ja mit Sicherheit auch kein Kaninchen, weil ihr selbst welche besitzt.

Klar, wenn man gänzlich darauf verzichtet, schafft man noch mehr, aber das ist dann meistens wieder zu viel verlangt.

Verzicht = Tierschutz Nur wer verzichtet, kann auch dafür sorgen, dass dieses sinnlose Fleischfressen und sinnlose, quälende Schlachten und Halten der Tiere aufhört. Wer das nicht so sieht, soll mir bitte ein gutes Argument dafür nennen.

Ich verlange - wie schon erwähnt - von keinem, komplett zu verzichten, aber es sollte nicht zu viel verlangt sein, sich über seine Ernährung Gedanken zu machen. Selbst mein Freund fängt neuerdings an sich über seinen Fleischkonsum noch mehr Gedanken zu machen: er will bewusster Fleisch essen und lässt viele geliebte Sachen zu Hause und auch mal unterwegs, links liegen (jetzt gibt es keinen Fleischsalat mehr, sondern Käse). Ich habe ihn nicht dazu gezwungen. Es war seine freie Entscheidung.

Es leben gerade mal 7,3 Millionen Menschen in Deutschland fleischlos (das sind 9 % Vegetarier in der BRD. Veganer und andere, zählen nach meinen Informationen nicht dazu). Es können und sollten mehr werden.

Und wenn schon Fleisch, dann wenigstens bewusst (!!!!!!!!!!!!!!) und selten. Es ist nicht schwer, fleisch- oder sogar Sahne- und Käselos zu kochen! Das Internet ist voll von Rezepten! Einfach mal nachsehen!

So, ich bin irgendwie gerade vom Weg abgekommen und habe unterwegs meinen Faden verloren. Außerdem ist der Roman hier schon lang genug. Viele lesen sich es vielleicht deswegen gar nicht erst durch.
Du kannst nicht alle Tiere dieser Welt retten, aber die ganze Welt eines Tieres.

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Nutzer: Caroo
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geschrieben am: 31.01.2011    um 16:59 Uhr   IP: gespeichert
Ich esse auch Fleisch, allerdings nicht alles.
Pferde, Esel und so esse ich alles nicht

Obst und Gemüse finde ich wie die Kanickel richtig toll
Ganz liebe Grüße von Caro und den vier Chaoszwergen Stubs, Fee, Tiger und Amy


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Nutzer: zweety
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geschrieben am: 31.01.2011    um 21:27 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Henni
Die Hühner haben etwas mehr Auslauf (wenigstens was) und sie bekommen Bio Futter(!).
Ergänzung: Leider sind auch einige Futterbestandteile, die in der konventionellen Hühnehaltung bestand sind, auch im Bio-Hühnerfutter drin, z.B. ist Fischmehl erlaubt. Finde ich absolut abartig und sollte einem schon zu denken geben...aber was ist schon Fischmehl gegen Dioxin?
  TopZuletzt geändert am: 31.01.2011 um 21:28 Uhr von zweety
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Nutzer: olafundlucas
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geschrieben am: 31.01.2011    um 21:37 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Henni
Selbst mein Freund fängt neuerdings an sich über seinen Fleischkonsum noch mehr Gedanken zu machen: er will bewusster Fleisch essen und lässt viele geliebte Sachen zu Hause und auch mal unterwegs, links liegen (jetzt gibt es keinen Fleischsalat mehr, sondern Käse). Ich habe ihn nicht dazu gezwungen. Es war seine freie Entscheidung.

Das verstehe ich nicht ganz ... er weicht auf Käse aus um bewusster Fleisch zu essen ?
Er weicht auf Käse aus, weil ... ja ... erklär mal bitte

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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 01.02.2011    um 00:34 Uhr   IP: gespeichert
Hühner sind auch in der Bio-Haltung meines Erachtens nach ein ganz schlechtes Beispiel.
Ich weiß nicht, wem hier der begriff "Sexing" etwas sagt, allen anderen sei er erklärt, wenn sie das wissen wollen.

Egal ob Bio- oder konventionelle Hühnerhaltung - die heute gehaltenen Hühnerrassen sind Ein-Nutzen-Rassen.
Entweder Masthähnchen - für das Fleisch - oder Legehennen.
Da ist schon das Problem, es heißt: Legehenne
Männliche Hühner legen keine Eier, sie werden als mit 2 oder 3 Tagen aussortiert und entweder vergast oder geschreddert.
Und weil keine Zweinutzungshühner existieren (die zu züchten hat man versucht, das Resultat waren verhaltensgestörte Tiere - Fedderpicker zB) werden auch auf vielen Biohöfen eben solche Hennen eingekauft und die Sortierer und Hennenzüchter unterstützt, oder es wird selbst gebrütet und aussortiert.

Wenige Biohöfe ziehen ihre eigenen Hühner und da läuft es dann anders. Welche Betriebe das sind kann man bei den bioverbänden erfragen. ALso bei zB Bioland, Demeter und Co.
Dort sind die Bestimmungen auch für Haltung und Fütterung durchaus strenger, weil freiwillig.

Ich glaube ich hatte es ein paar Seiten zuvor schon einmal erwähnt, daher nur kurz angemerkt: Das EU-Biosiegel ist einfach Quatsch, oder weniger hart ausgedrückt, es ist nur ein müder Versuch.
Die Richtlinien sind so "lasch" dass sich im Vergleich zur konventionellen Haltung meist nur um minimale Verbesserungen ergeben. Und das ist so, damit auch jeder Landwirt in Europa eine Chance hat, Bio zu sein, wenn er will.
Die Wirtschaft muss eben fair bleiben.


Zu den Lebensmittelskandalen nichts von mir - damit beschäftige ich mich schon anderweitig genug


Wer nicht überzeugen kann,sollte wenigstens Verwirrung stiften
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Nutzer: zweety
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geschrieben am: 01.02.2011    um 06:06 Uhr   IP: gespeichert
Ja. das ist echt schlimm, was da alles abgeht. Meine Frage nach wie vor: was geht einem da durch den Kopf und warum ist es einem i.d.R. egal?
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Nutzer: Henni
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geschrieben am: 01.02.2011    um 09:21 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: olafundlucas
Das verstehe ich nicht ganz ... er weicht auf Käse aus um bewusster Fleisch zu essen ?
Er weicht auf Käse aus, weil ... ja ... erklär mal bitte

Er möchte halt einfach nicht mehr jeden Fleisch-Müll zu sich nehmen. Zu Hause gibt es eh kein Fleisch, davon mal ganz ab. Er will einfach bewusster essen. Dinge, die er sonst immer gegessen hat, fallen flach. Das ist dieses Käse anstatt Fleischsalat Beispiel.
Du kannst nicht alle Tiere dieser Welt retten, aber die ganze Welt eines Tieres.

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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 02.02.2011    um 01:38 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: zweety
was geht einem da durch den Kopf und warum ist es einem i.d.R. egal?
Genau so gut kannst du einen Raucher fragen, ob er weiß, was er mit den Kippen seiner Gesundheit antut; einen Anorektier danach, ob er nicht weiß dass sein Herz jeden Moment stehen bleiben könnte, wenn er eine Treppe steigen will; einen Jugendlichen danach, ob er nicht weiß dass der Bauzaun den er jeden Morgen überklettert nicht nur eine Abkürzung zur Schule versperrt sondern auch Leute aus einer Gefahrenzone heraushält.

Sie alle werden sagen dass sie das sehr wohl wissen. Sie werden sogar sagen "Ja, das ist mir bewusst."
Auf die Frage, warum sie damit weitermachen werden die meisten dann keine Antwort wissen, oder sie werden sagen "Es bin ja nur ich" - und denken zugleich "An mir ist der Kelch bisher immer vorüber gegangen, das wird er auch dieses Mal"



Wenn du die Antwort auf deine Frage hättest, ich glaube du hättest eine Universalantwort auf so viele Fragen.
Nur kennt wohl keiner eine klare Antwort drauf. Es ist wohl einfach menschlich.


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"Autor"  
Nutzer: olafundlucas
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geschrieben am: 02.02.2011    um 08:24 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Henni
Er möchte halt einfach nicht mehr jeden Fleisch-Müll zu sich nehmen. Zu Hause gibt es eh kein Fleisch, davon mal ganz ab. Er will einfach bewusster essen. Dinge, die er sonst immer gegessen hat, fallen flach. Das ist dieses Käse anstatt Fleischsalat Beispiel.
Gibt es da dann Bio Käse oder den 0815 Käse aus dem Supermarkt ?
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"Autor"  
Nutzer: zweety
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geschrieben am: 02.02.2011    um 16:49 Uhr   IP: gespeichert
@CyCy: Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen deinen Beispielen und dem Thema, um das es hier geht: Jemand, der raucht oder jemand, der sich selbst in Gefahr begibt etc. schadet sich selbst und eventuell noch seinen Mitmenschen oder der Umwelt.
Jemand, der Fleisch isst, schadet ja zudem noch unzähligen, hilflosen Lebewesen, und zwar bewusst.
Und dieser Fakt, der lässt sich nicht so ohne weiteres abtun oder auf ein anderes Beispiel übertragen, meiner Meinung nach.

Die Antwort auf die Frage ist, denke ich, von jedem zu beatworten. Aber andersherum: ich glaube, die Antwort auf die Frage gefällt uns nicht, das wissen wir, das wiederum ist uns aber auch egal (zumindest den meißten). Und genau hier, denke ich, liegt das eigentliche Problem:
dass einem im Grund vieles egal ist.

Meinetwegen kann einem seine eigene Gesundheit egal sein, aber ethische Werte?


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"Autor"  
Nutzer: SaBjJoGe
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geschrieben am: 20.08.2011    um 17:55 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,
ich bin seit sechs Jahren Vegetarierin. Bei mir lag es aber daran, weil ich noch nie so gerne Fleisch vom Geschmack mochte. Als ich dann von zu Hause ausgezogen bin, habe ich nie welches gekauft. Deshalb hatte ich mir dann vorgenommen ganz damit aufzuhören.

Ich habe viele Freunde (u.a. auch mein Freund) die Fleisch essen, was mir aber egal ist. Mich stört es auch nicht für meinen Freund Wurst oder Fleisch kaufen zu müssen. Was ich aber überhaupt nicht mag oder kann ist das zu bereiten, dass überlasse ich dann den "Fleischessern".

Worüber ich mich freue ist das inzwischen mehrere Leute im Freundeskreis vegetarier sind. Somit bin ich beim Grillen und Co nicht die Einzige, die eine "Sonderbehandlung" bekommt.

Grüße
Sarah
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"Autor"  
Nutzer: Minas
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geschrieben am: 21.08.2011    um 21:31 Uhr   IP: gespeichert
Oh, den Thread noch garnicht gesehen. Ich bin seit... 10 Jahren Vegetarierin und das aus Überzeugung das Tiere und Menschen gleich auf sind und der Mensch nicht das Recht hat diese für den eigenen Nutzen auszuschlachten. Tiere sind meine Freunde. Und mein Freund isst wenn wir zusammen sind auch freiwillig vegetarisch wenn wir kochen

Diskussionen darüber bringen aber leider immer nur Ärger, wenn ich versuche andere davon zu überzeugen.... ich versuch mein Leben so tierlieb und umweltfreundlich zu gestalten wie es möglich ist....was leider in manchen Bereichen daneben geht....

Alter Thread aber durchaus interessant ihn zu lesen
Tu ma lieber die Mörchen ;)

  TopZuletzt geändert am: 21.08.2011 um 22:00 Uhr von Minas
"Autor"  
Nutzer: Dottie
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geschrieben am: 21.08.2011    um 22:13 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Minas

Diskussionen darüber bringen aber leider immer nur Ärger, wenn ich versuche andere davon zu überzeugen....
..das kann ich verstehen! Ich weiß zwar nicht, wie die Überzeugungsarbeit aussieht, aber man wird - und das kann ich auch verstehen - so leicht niemanden davon überzeugen können..da muss jeder Mensch von sich aus drauf kommen. Ansonsten führt es, wie du ja schon geschrieben hast, zu Ärger, weil sich die anderen Menschen kritisiert fühlen, da sie ja ''so böse sind und Fleisch essen'' (Wer lässt sich schon gerne ein schlechtes Gewissen einreden?). Also da würde ich eher nur meinen Standpunkt vertreten und den der anderen einfach akzeptieren, schon alleine um zu vermeiden, sonst ärgern sich diejenigen nachher alleine schon wenn sie nur das Wort ''Vegetarier'' hören. Dann hätte man im Übrigen ja auch noch das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen wollte
Liebe Grüße von Anna, Moppel & Dottie
  TopZuletzt geändert am: 21.08.2011 um 22:14 Uhr von Dottie
"Autor"  
Nutzer: Crashgirl
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geschrieben am: 22.08.2011    um 09:31 Uhr   IP: gespeichert
ja über dieses Thema zu diskutieren bringt wirklich nix, da es kein eindeutiges "richtig" oder "falsch" gibt, denn wir als Menschen sind von Natur aus nunmal auch Fleischfresser, es ist etwas ganz natürliches und ich finde es auch total normal Fleisch zu essen, allerdings interessiert mich schon wie die Tiere umgebracht wurden, denn ich finde da gibt es Methoden wo das Tier eigentlich nix spührt und die sollten auch angewandt werden!!
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"Autor"  
Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 22.08.2011    um 09:46 Uhr   IP: gespeichert
Muß auch mal meine Meinung sagen.
Ich bin seit 12 Jahren Vegetarier und seit ca. 1 Jahr fast vegan ( ab und an Käse, HiHi !).
Ich tue dies aus Überzeugung. Ich möchte nicht das ein Tier wegen mir Leid erfahren oder gar sterben muß. Dazu gehört leider auch die Milchproduktion, Kleidungsindustrie usw. Ich besuche keine Zoos oder Zirkus und bin generell gegen jede Ausbeutung am Tier.
Seit ca. 4 Jahren engagiere ich mich bei Menschen für Tierrechte.
Guckt doch mal auf die Homepage oder bei Peta vorbei, da bekommt Ihr alle Hintergründe zum Thema Tier.
Viele Grüße von Sabine mit den Mümmlern Pepone, Ramazotti und Morenito;) Keks und Krümel
Sputnik und Camillo immer im Herzen
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Nutzer: Crashgirl
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geschrieben am: 22.08.2011    um 10:37 Uhr   IP: gespeichert
@bineschnute:
aber das Tier wird doch nicht wegen dir getötet! Es ist doch schon tot und das soll ja wenigstens nicht umsonst geschehen sein.
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"Autor"  
Nutzer: Lilith
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geschrieben am: 22.08.2011    um 11:54 Uhr   IP: gespeichert
Ich bin jetzt fast drei Jahre vegetarier, auch aus Überzeugung, da ich die Ausbeutung und die schlechte Behandlung der Tiere nicht auch noch unterstützen möchte. Ich überlege auch schon seit geraumer Zeit noch einen Schritt weiter zu gehen und den veganen Lebensweg einzuschlagen. Ich habe zwar etwas "Angst" davor und bin mir noch nicht sicher, ob ich das durchziehen kann, aber ich weiß, die Veränderung wird mir gefallen: Endlich nichtmehr auf Kosten anderer leben.
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"Autor"  
Nutzer: Buh
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geschrieben am: 22.08.2011    um 12:04 Uhr   IP: gespeichert
@bineschnute: Genau so sehe ich das auch Und ich versuche auch weitesgehend vegan zu leben, da ich Tiere auch nicht ausbeuten möchte.

Ich verurteile allerdings niemanden, der das anders sieht. Jeder entscheidet selbst was Richtig ist und was Falsch.
Es gibt ein paar Aussagen, die mich stören, wie z.B.: "Ich esse nichts, was niedlich ist" oder "Ich würde ein Tier neimals selbst umbringen, aber essen will ich es schon" oder "Ich will nicht sehen wo das Fleisch auf meinem Teller herkommt, aber essen will ich es"
Ja, mich stören solche Aussagen, aber, jeder muss selbst entscheiden und egal, wie die Entscheidung ausfällt, er ist deswegen kein schlechterer oder besserer Mensch

@Crashgirl: Doch, die Tiere werden wegen Dir getötet, wenn Du Fleisch isst, denn, wenn Du Fleisch kaufst, dann erhöht das die Nachfrage und somit werden wieder Tiere getötet, um der Nachfrage nachzukommen.
Es ist wie bei Kaninchen aus dem Zoohandel. Du kaufst eins, weil es Dir Leid tut und damit erhöhst Du die Nachfrage und es werden wieder neue kleine Kaninchenbabys produziert. Ich finde, wenn man Fleisch isst, dann sollte einem dies bewusst sein. Es sollte einem bewusst sein, dass das Hähnchennugget auf dem Teller mal ein Hähnchen war (hoffentlich ) und dass es getötet wurde um meiner Nachfrage nach Fleisch nachzukommen.
Wie bereits gesagt, das ist nur meine Meinung, ich verurteile niemanden, der das anders sieht oder anders handelt. Jedem das Seine!
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"Autor"  
Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 22.08.2011    um 12:10 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lilith
Ich habe zwar etwas "Angst" davor und bin mir noch nicht sicher, ob ich das durchziehen kann,
Hallo,

ich denke, wenn man diesen Weg einschlägt weil man ihn "nur" richtig findet und die ganze Sache als etwas empfindet, das "durchgehalten" werden muss, dann wird es sicherlich schwer fallen.

Einfacher finde ich, wenn man Stück für Stück vorgeht:
Benutzt du zum Beispiel recht oft Milch, dann versuch doch einfach, im Reformhaus die "Ersatzmilch"-Sorten auszuprobieren. Manche leute mögen die Sojamilch, andere finden die grässlich, nehmen dann lieber Reis- oder Hafermilch, andere ertragen nichts von alledem. Wieder andere mögen im Kaffee andere pflanzliche Milch als in ihrem Müsli. Muss man eben sehen.
Genau so mit Süßkram, auch das kann man ja einfach versuchen und schauen, wie gut man ohne Gelatine in den Weingummis oder gefüllten Leckereien klarkommt.
Käse, Fleischersatz, es gibt ja sehr viel was man eifach ausprobieren kann.

Ich weiß, die einen werden das jetzt "inkonsequent" nennen - ich dagegen finde, dass man vor allem, wenn man gewisse Industrien nicht unterstützen will auch durch einen Teilschritt in die vegane/vegetarische Richtung einen kleinen beitrag leisten kann.
Man muss ja nicht (oder nicht sofort, bei vielen kommt es ja auch mit der Zeit) 100% liefern.






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"Autor"  
Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 22.08.2011    um 12:32 Uhr   IP: gespeichert
Kann ich nur zustimmen.
Der Konsument, und das ist jeder von uns!, bestimmt das Angebot.
Und natürlich werden Tiere getötet wenn die Nachfrage da ist. Also auch wegen jedem Einzelnen der Tierprodukte konsumiert.
Man sollte sich einfach nur bewußt werden woher die tierischen Produkte kommen und ob es nicht Alternativen dafür gibt.
Viele Grüße von Sabine mit den Mümmlern Pepone, Ramazotti und Morenito;) Keks und Krümel
Sputnik und Camillo immer im Herzen
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Nutzer: Minas
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geschrieben am: 22.08.2011    um 16:53 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: CyCy


Einfacher finde ich, wenn man Stück für Stück vorgeht:
Benutzt du zum Beispiel recht oft Milch, dann versuch doch einfach, im Reformhaus die "Ersatzmilch"-Sorten auszuprobieren. Manche leute mögen die Sojamilch, andere finden die grässlich, nehmen dann lieber Reis- oder Hafermilch, andere ertragen nichts von alledem. Wieder andere mögen im Kaffee andere pflanzliche Milch als in ihrem Müsli. Muss man eben sehen.
Genau so mit Süßkram, auch das kann man ja einfach versuchen und schauen, wie gut man ohne Gelatine in den Weingummis oder gefüllten Leckereien klarkommt.
Käse, Fleischersatz, es gibt ja sehr viel was man eifach ausprobieren kann.






So hab ich das auch gemacht.

Mit 13 Jahren habe ich aufgehört Fleisch und Fisch zu essen.
ca 1 Jahr später hab ich auch nichts mehr gegessen wo Hühner, Rinderfett etc drins ist und seit über 5 Jahren auch keinerlei Lebensmittel wo Gelantine drin ist, wie Gummibärchen, Maoam bestimmte Kuchen etc.

Eier kaufe ich grundsätzlich nur aus Freilandhaltung.
Ich kaufe auch fast ausschliessliche Lederimitat.

Als nächstes hab ich mal vor zu testen wie Sojamilch und co schmeckt.
Mein Problem....
Ich liiiiieeeebe Schokolade.
Wenn ich eine Schwäche habe dann Schokolade...ich halt nicht einen Tag durch ohne wenigstens 1 Stück Schoki zu knabbern. Oder Nutella aufs Brot zu schmieren.

Das könnte also enorm schwer werden...
Tu ma lieber die Mörchen ;)

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geschrieben am: 22.08.2011    um 18:23 Uhr   IP: gespeichert
...je dunkler die Schokolade, desto leichter auch vegane Varianten zu finden - und im Reformhaus, Biosupermarkt oder Vegan/Vegetarischen Onlineshops gibt es auch sonst alle Schokolade ohne Milchbestandteile.

Da ich Schokolade nicht mag kann ich euch allerdings nicht sagen, ob die dann auch noch gut schmeckt...


Wer nicht überzeugen kann,sollte wenigstens Verwirrung stiften
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Nutzer: Crashgirl
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geschrieben am: 22.08.2011    um 18:28 Uhr   IP: gespeichert
hab schon geahnt das die Antwort kommt: ich produziere Nachfrage...
stimmt so gesehen auch aber es werden garantiert noch genauso viele tiere getötet wenn ich vegetarier werden würde, es würde sich also erst lohnen wenn weit mehr das tun, und es wird wohl kaum noch jemand vegetarier werden wenn ich das tue von daher könnte ich als einzelne Person sowieso nichts dagegen tun
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Nutzer: Lisz
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geschrieben am: 23.08.2011    um 18:40 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Crashgirl
hab schon geahnt das die Antwort kommt: ich produziere Nachfrage...
stimmt so gesehen auch aber es werden garantiert noch genauso viele tiere getötet wenn ich vegetarier werden würde, es würde sich also erst lohnen wenn weit mehr das tun, und es wird wohl kaum noch jemand vegetarier werden wenn ich das tue von daher könnte ich als einzelne Person sowieso nichts dagegen tun
Es gibt da doch diesen schönen Spruch:

Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

Und ich denke den kann man darauf beziehen.
Die Welt wird zwar nicht morgen besser nur weil du heute mit dem Fleisch essen aufhörst, aber auf lange Sicht gesehen tut sich da glaube ich schon etwas. Und stell dir vor jeder Mensch würde sagen wenn ich das tue dann bringt das nichts, alle zusammen bringen schon was. Auch beim Kaninchen- bzw. Tierschutz ist da auch etwas so denke ich.

Ist nur meine Meinung.
Liebe Grüße von Lisz mit Loui und Lina
*Honey, mein Engel - Ruh in Frieden*
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Nutzer: Dimitra
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geschrieben am: 08.09.2011    um 19:28 Uhr   IP: gespeichert
Hey
Ich bin auch seit fast 3 Jahren Vegetarier.
Da manche Leute vielleicht gerne Vegetarier wären, aber Angst haben es nicht durchzuhalten... Ich glaube, man denkt nur max. die ersten zwei/drei Monate "ooh jetzt ne Wurst! Mhjamm", danach hat man gar keinen "Heißhunger" mehr darauf. Das legt sich also mit der Zeit.

Meine Freunde sind zum größten Teil auch Vegetarier.
Vielleicht löst man ja tatsächlich in den Menschen etwas aus, wenn man Vegetarier wird. Und dann ist man auch nicht nur EINE/R sondern direkt schon mehrere.

Und jetzt habe ich auch nochmal eine Frage, da ich weiter oben schon von vegetarischer/veganer Musik gelesen habe.
(Wobei ich hierbei denke, dass man die Mitglieder einer Band beispielsweise als Vorbild oder Gleichgesinnte sieht, daher eine nette Möglichkeit. )

Lest ihr auch Bücher wie "TIERE ESSEN" von Jonathan Safran Foer?
Oder habt ihr schonmal "Earthlings" oder kürzere Versionen wie "meet your meat" geschaut?

Ich finde die Diskussion hier eigentlich ganz gelungen und hier hört man einander auch zu, nicht so wie z.B. in der Schule.

Liebe Grüße
Du kannst nicht alle Tiere dieser Welt retten, aber die ganze Welt eines Tieres.
LG Nero, Leonidas, Mona, Moppel und... the stars are holding you: *Wippo & Wuschel*
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Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 09.09.2011    um 10:14 Uhr   IP: gespeichert
Ja, Earthlings habe ich auch schon gesehen und kanns nur jedem empfehlen. Allerdings waren die Bilder für mich extrem heftig und ich konnte Ihn nur in Etappen von 15 Minuten anschauen. Ich habe oft geweint und habe gewisse Bilder immer noch im Kopf, die brennen sich ein. Ihr findet den Film "Earthlings" auf youtube.
Viele Grüße von Sabine mit den Mümmlern Pepone, Ramazotti und Morenito;) Keks und Krümel
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Nutzer: Lisz
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geschrieben am: 09.09.2011    um 19:49 Uhr   IP: gespeichert
Habe das Buch "Tiere essen" gelesen, war teilweise etwas kompliziert, aber trotzdem sehr informativ und interessant.
"Anständig essen" von Karin Duve soll ja auch sehr gut sein....
Liebe Grüße von Lisz mit Loui und Lina
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Nutzer: TanjaB
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geschrieben am: 09.09.2011    um 20:46 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lisz

"Anständig essen" von Karin Duve soll ja auch sehr gut sein....
Schau mal hier:

>KLICK HIER!<

Grüße von Tanja mit Pippi, Lotta, Amir und Joshi.

>KLICK HIER!<

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Nutzer: Häsn
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geschrieben am: 09.09.2011    um 20:51 Uhr   IP: gespeichert
Hab' keins der Bücher gelesen, aber ich kann Dimitras Aussage nur bestätigen. Ich esse seit etwas mehr als 1 1/2 Jahren kein Fleisch oder Fisch. Ich hatte am Anfang auch Angst dass ich es nicht durchhalte. Aber wenn man wirklich will und die erste Zeit (bei mir so 1-2 Monate) durchhält, ist der Heisshunger echt weg. Mittlerweile würde ich mich ekeln "sowas" zu essen.
Dass sich andere wandeln kann ich dagegen leider nicht bestätigen. Ich "missioniere" nicht oder so aber es gibt immer wieder Diskussionen. Am besten ist immernoch der Spruch: "Was kann ich dafür dass das Schweinchen so gut schmeckt?" Gegenfrage: "Was kann das Schweinchen dafür?"

Liebe Grüße von Häsn mit Gucci & Prada
Immer in meinem Herzen Micky & Trixie
  TopZuletzt geändert am: 09.09.2011 um 20:53 Uhr von Häsn
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Nutzer: Tiff
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geschrieben am: 12.09.2011    um 12:56 Uhr   IP: gespeichert
>KLICK HIER!<


hier schauts euch mal an, bewusst biofleisch zu kaufen ist also auch keine lösung mehr. die werden fast genauso gehalten....
Liebste Grüße von Karlson, Mathilda und Tiff <3
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 12.09.2011    um 13:45 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Tiff
>KLICK HIER!<


hier schauts euch mal an, bewusst biofleisch zu kaufen ist also auch keine lösung mehr. die werden fast genauso gehalten....
Es ist schon seit der Einführung von EU-Bio eigentlich kein Geheimnis. Wie "viel" Platz so ein Bioschwein haben muss, wie lang so ein Bio-Tiertransport gehen darf, was diese Tiere fressen dürfen, all das steht doch in den für jeden Bürger zugänglichen Richtlinien drin.
Ich finde, der bewusste Verbraucher hätte auch ohne diese Seite kein Problem haben dürfen zu verstehen, dass diese Anforderungen an ein EU-Zertifikat für ökologische Landwirtschaft sehr viel geringer sind als alle immer denken...

Ja, Bio ist besser als konventionell, keine Frage.
Aber Bio en masse, das kann nicht die Lösung sein.

Ich finde es durchaus einen Fortschritt, dass Biokühe die Sonne sehen müssen. Aber leider ist das auch schon alles.
Meiner Meinung nach fordert dieser EU-ökologischer-Landbau Schmuh gerade so viel vom Landwirt, wie auch wirklich jeder Landwirt leisten kann. Was ich meine ist: Es ist kein Opfer.



Besser als EU-Bio (das habe ich hier im Thread ja auch schon geschrieben) sind nun einmal Waren von Bioland-Betrieben oder Demeter-Höfen.
Denn wer da freiwillig Mitglied wird legt sich selbst Auflagen auf, die um einige Straffer sind als EU-Bio.
Also Beispiel: Ein EU-Öko-Hof darf Blutmehl und Guano (Vogelexkremente) verfüttern, ein Bioland-Hof darf das nicht.
Beim Bioland-Hof muss der ganze Hof Bio wirtschaften (also vom Futtermittel über den Milchbetrieb bis hin zum Maisanbau) während bei einem EU-Öko-Hof zum Beispiel das Schwein einen Bio-Aufkleber bekommen würde, der Mais aber weiter konventionell angebaut, mit Pestiziden gespritzt und der Boden künstlich gedüngt werden dürfte.

Kurz: Am Ende steht auf beidem Bio drauf, aber nur bei einem von beidem steht bestimmt auch eine Geisteshaltung dahinter.


Wer nicht überzeugen kann,sollte wenigstens Verwirrung stiften
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Nutzer: Lollyfee
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geschrieben am: 15.09.2011    um 17:09 Uhr   IP: gespeichert
Interessants Thema, ich habe mich aktuell damit beschäftigt, wenigstens auf Biofleisch auszuweichen. Aber als ich die Ergebnisse von Stiftung Warentest gesehen habe (Lidl-Geflügel auf Platz 1, Bio-Geflügel haben sich die letzten Plätze geteilt) ist das für mich auch keine Lösung mehr.
Wieso sollte ich (teilweise VIEL) mehr zahlen wenn ich dann viel mehr bakterielle Belastung usw. habe?
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Nutzer: Fea
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geschrieben am: 19.09.2011    um 16:27 Uhr   IP: gespeichert
Ich bin nun seit etwa 11 Jahren Vegetarier und sehr glücklich damit. Ich war schon immer sehr tierlieb, Fleisch habe ich nie gerne gegessen. Je älter ich wurde, desto mehr habe ich mit dem Thema Fleisch und seiner 'Produktion' (ich mag dieses Wort im Zusammenhang mit tierischen Produkten überhaupt nicht) auseinander gesetzt. Eines Tages habe ich dann meiner Mutter mitgeteilt, dass ich von nun an kein Fleisch mehr essen werde. Sie hielt es zunächst für eine pubertäre Spinnerei, ließ mich aber gewähren. Seit diesem Tag, habe ich nie wieder (wissendlich) Fleisch gegessen.
Zu diesem Zeitpunkt war ich 15 und traf den Entschluss sehr wohlüberlegt aus tiefstem Herzen heraus und gerade deswegen ist mir seine Durchführung niemals schwer gefallen. Als mir richtig bewusst wurde woher das Fleisch auf dem Tisch stammt, wie sehr Tiere für seine 'Produktion' leiden mussten und dass ich mich mit dem Konsum von Fleisch mitschuldig für diese 'Produktion' mache, da war für mich ganz klar - nein, ohne mich!

Vor zehn Jahren war es noch wesentlich schwerer Vegetarier zu sein, heute ist es ja fast schon schick geworden... Sagt man heute: Ich bin Vegetarier!, erntet man anerkennende Blicke und lobende Worte. Ich konnte mir in meiner Jugend hingegen viele abfällige Bemerkungen gefallen lassen, viele wussten sogar nicht einmal was vegetarische Ernährung bedeutet und konnten sich nicht erklären warum jemand freiwillig auf Fleisch verzichtet.
In den elf Jahren meines Vegetarismus hat sich viel verändert. Tofu hat die Supermärkte erobert, fast jedes Restaurant hat auf seiner Karte mind. eine vegetarische Speise (und lasst euch sagen, das war nicht immer so!), Bio-Produkte sind nicht mehr nur im Reformhaus zu finden... All das bestätigt mich, ein Vegetarier allein mag nicht allzu viel bewirken können, aber mittlerweile hat sich die Lebensmittelindistrie schon auf uns eingestellt und das will doch etwas heißen! Und wer weiß, vielleicht sind eines Tages ja die Fleischfresser in der Minderheit .
Mein Freund und die meisten Menschen in meinem Umfeld konsumieren Fleisch, ich bin auch nicht der Typ der missionieren den Zeigefinger erhebt, ich finde es aber dennoch wichtig, dass sich jedermann bewusst ist, woher das Produkt stammt, dass er auf dem Teller liegen hat. Krank machen mich die heuchlerischen Menschen, die verdrängen wollen, dass für Fleisch nun mal Tiere sterben und denen einfach scheißegal ist woher ihr Essen stammt.
Ich möchte nicht dass Tiere für mich leiden oder gar sterben müssen, deswegen verzichte ich auch auf Fisch, Eier hole ich mir beim Bauern, wo ich genau weiß wie die Tiere leben und ich wähle auch meine Milch mit Bedacht aus. Letzten Endes trägt aber jeder Mensch seine eigene ethische und moralische Verantwortung, nur sollte und kann man sich diese nicht von der Lebensmittelindustrie abnehmen lassen!

  TopZuletzt geändert am: 19.09.2011 um 16:32 Uhr von Fea
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Nutzer: Angelo
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geschrieben am: 19.09.2011    um 17:05 Uhr   IP: gespeichert
Esse auch keine Fleischprodukte mehr und vermisse es absolut nicht. Früher habe ich Fleisch- und Wurstwaren bedenklos verzehrt ohne mir Gedanken zu machen. Mittlerweile finde ich es richtig eklig. Sehe bei den Endprodukten immer das Tier dahinter, das dafür leiden mußte. Bei Butter, Milch und Eiern, die ich in Maßen und bewußt verzehre, kaufe ich nur noch Bio. Auch wenn auch hier einiges im Argen liegt, unterstützt man damit mit seinem Kaufverhalten zumindest den Trend.

Und ich freue mich, dass ich zufällig Kaninchen als Haustiere habe, da komme ich beim Futterkauf auch nicht in Gewissenskonflikte.
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geschrieben am: 19.09.2011    um 17:49 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lollyfee
Interessants Thema, ich habe mich aktuell damit beschäftigt, wenigstens auf Biofleisch auszuweichen. Aber als ich die Ergebnisse von Stiftung Warentest gesehen habe (Lidl-Geflügel auf Platz 1, Bio-Geflügel haben sich die letzten Plätze geteilt) ist das für mich auch keine Lösung mehr.
Wieso sollte ich (teilweise VIEL) mehr zahlen wenn ich dann viel mehr bakterielle Belastung usw. habe?
Hallo,

die Frage ist doch, welche Maßstäbe du ansetzt.
Stiftung Warentest ist auch nicht immer gleich - manch ein test untersucht die Sensorik (wie schmeckt etwas), anderes das Preis-Leistungs-Verhältnis, wieder andere Tests die Verpackungsform, Frische oder eben wie in deinem Fall (so verstehe ich das zumindest) Mikrobiologische Parameter.

Das ist nicht böse gemeint, aber wenn ich fragen darf: Ich verstehe dein Posting nicht ganz
Wenn es hier um Vegetarismus (also die Weigerung, Tier zu konsumieren, oder meinetwegen auch für die nicht-Vegetarier um einen Weg, die Fleischindustrie weniger zu unterstützen) geht, was hat dann die Mikrobiologie von Bioware damit zu tun? Das veriwrrt mich etwas.


Warum hat man vor, Bio zu kaufen?
Kaufe ich "Bio", weil ich mich vor Pestiziden auf dem Gemüse und Antibiotika im Fleisch schützen will, dann macht es Sinn.
Will ich "Bio", weil ich möglichst frische Waren will, dann ist es Murks. Denn Bio kann genau so alt oder neu sein, wie alles andere.
Kaufe ich "Bio" wegen der Tierhaltung, dann tue ich damit ein bisschen was Gutes aber nicht wirklich viel (wie hier im Thread schon ausführlich diskutiert gibt esim Bezug auf Tierhaltung eindeutig bessere Varianten als das EU-Biosiegel).
Will ich meiner Umwelt etwas gutes tun, dann ist regional (echtes regional ) hundert Mal besser als Bio.
Will ich Sachen, die mikrobiologisch einwandfrei sind, dann ist meist nicht-bio-Ware besser, weil alle möglichen Sachen zugesetzt werden die die Waren länger frisch und der Verderb (durch Bakterie etc) verlangsamt wird.



Wer nicht überzeugen kann,sollte wenigstens Verwirrung stiften
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geschrieben am: 19.09.2011    um 17:59 Uhr   IP: gespeichert
Hier poste ich es auch nochmal

TH Süderstraße in Hamburg
Lesung Karen Duve, Anständig essen
02.11.2011, 18:00 Uhr

(Laut Newsletter des Tierheims)

Vielleicht sind hier ja Hamburger dabei, die Interesse haben.
Grüße von Tanja mit Pippi, Lotta, Amir und Joshi.

>KLICK HIER!<

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