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Nutzer: Fee11
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geschrieben am: 13.07.2011    um 18:23 Uhr   IP: gespeichert
Naja ich hab die beiden vorsichtshalber seperat gesetzt
und in der Nacht rollt sie sich min. einmal .
Ich weiß nicht ob es zu viel Streß für sie were wenn der rammler bei ihr mit im Käfig ist. Er putzt sie ja auch ,aber wenn er immer im Käfig rumhüpft , weiß nicht ob das zu stressig ist.

Reicht es denn aus das Antibiotikum 10 Tage zu geben oder müssen es 14 tage sein?
Der TA hat für 10 Tage verschrieben aber weil so viele sagen 14 Tage müssens sein?


  TopZuletzt geändert am: 13.07.2011 um 18:30 Uhr von Fee11
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 13.07.2011    um 18:33 Uhr   IP: gespeichert
Leben deine beiden denn grundsätzlich im Käfig? Oder haben sie zusätzlich noch einen Freilauf rund um die Uhr?

Ein Käfig bietet den Tieren leider nie die Möglichkeit sich ihren Bedürfnissen entsprechend zu bewegen... das sind keine Hüpfer oder mal ein Rumdüsen drin. Schau mal hier: >KLICK HIER!<
Grüße von Karin
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Nutzer: Fee11
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geschrieben am: 13.07.2011    um 18:54 Uhr   IP: gespeichert
Die beiden kommen täglich 1-2 Stunden raus und können in der ganzen Wohnung rumtoben.
Ich weiß das es nicht wirklich reicht aber es geht leider nicht anders, da wir vor einem Jahr umgezogen sind und seither nicht mehr den Platz haben.
Früher hatten sie auch ein wirklich schönes außengehege.
schade das wir das nicht beibehalten konnten.

Noch was anderes: Ab welchem Zustand könnte ich den meine Häsin mit diesem Schiefen Hals mal raus nehmen?
Weil sie sitzt so alleine im Käfig und der andere darf sich draußen amüsieren.
Ich hab ja auch Angst das sie umfällt oder es zu viel Stress ist.
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 14.07.2011    um 08:14 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Fee11
Noch was anderes: Ab welchem Zustand könnte ich den meine Häsin mit diesem Schiefen Hals mal raus nehmen?
Weil sie sitzt so alleine im Käfig und der andere darf sich draußen amüsieren.
Ich hab ja auch Angst das sie umfällt oder es zu viel Stress ist.
Sie kann jederzeit raus - nur ein schiefer Hals und gelegentliches Umfallen sollte das nicht verhindern. Die Tiere müssen lernen mit ihrer neuen Perpektive klar zukommen und dazu brauchen sie Training.
Nur wenn sie sich ständig rollen und überschlagen, sollte man sie auch kleinen Raum halten, damit sie keinen weiteren Stress habenu nd sich auch verletzen könnten.

Ich möchte dir ganz dringend ans Herz legen mehr Platz für deine Tiere zuschaffen, 1-2 Stunden reicht lange nicht. Ein Gehege findet immer irgendwo Platz und wenn sie draußen keines mehr haben können, dann findet sich drinnen sicherlich ein schönes Plätzchen, wo sie mehr Platz bekommen können. So solltest du aber nicht lassen, denn das tut deinen Tieren nicht gut.
Grüße von Karin
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Nutzer: Fee11
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geschrieben am: 14.07.2011    um 08:32 Uhr   IP: gespeichert
Danke, ich werde alles versuchen um es den beiden kleinen besser gehen zu lassen.
Ich hoffe nur das es dem kleinen Schiefhals bald besser geht, heute ist sie zwar bei der Kurve im Käfig umgefallen aber sie hat sich schnell wider gefasst und ist ganz aufmerksam und munter wenn jemand ins Zimmer kommt.

Ich muss sie auch heute sauber machen.
Bis jetzt hab ich nur das immer rausgenommen was ich gesehen habe aber heute wollte ich mal richtig den Käfig reinigen.

Sollte ich sie dazu rauslassen oder in eine Transportbox legen oder überhaupt rausnehmen???
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 14.07.2011    um 14:40 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Fee11
Sollte ich sie dazu rauslassen oder in eine Transportbox legen oder überhaupt rausnehmen???
Wieso in eine Transportbox legen? Sie kann doch hoppeln, oder?

Du solltest ihr unbedingt die Möglichkeit geben sich zu bewegen - es sein denn, wie ich ja nun schon schrieb, dass sie sich nur rollt oder überschlägt. Gelegentliches Umkippen oder Schwanken ist da nicht so dramatisch - sie kann sonst nicht lernen mit ihrem verändertem Gleichgewichtsinn zurecht zu kommen. Am besten wäre es, wenn sie alleine aus dem Käfig könnte - dazu sollte sie eine Rampe für den Käfig bekommen.
Hochheben mögen EC-Kaninchen nicht so gerne, weil sie ohne Kontakt unter den Pfoten nicht so gut zurecht kommen, weil ihr Gleichgewichtssinn dann total durcheinander kommt.
Grüße von Karin
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geschrieben am: 14.07.2011    um 19:47 Uhr   IP: gespeichert
Nun ja so sicher auf den Beinen ist sie noch nicht!
Wir hatten sie heute draußen das ging nach anfänglichen schwierigkeiten ganz gut aber irgendwann wurde es ihr zuviel und sie hat sich öfters gerollt!!
Die neue Perspektive hat sie irgenwie fertig gemacht, hoffe das es sich durch den Stress des rumrollens nichts verschlechtert.

Wenn sie aber jedesmal wenn sie draußen war so fertig ist wie heute, ich weiß es braucht seine Zeit und Übung um mit der neuen Perspektive fertig zu werden, aber ich weiß auch nicht----das rumrollen heute und das der Kopf so auf dem Boden zeigt, das war einfach zu viel für sie und für michheute
Die Bilder bekommt man nicht so leicht aus dem Kopf , Sie ist ja mein erstes Kaninchen das nen Schiefhals hat und ich weiß noch nich so wirklich wie man mit der krankheit umzugehen hat

es ist traurig sie so zu sehen.

  TopZuletzt geändert am: 14.07.2011 um 19:50 Uhr von Fee11
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Nutzer: Fee11
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geschrieben am: 15.07.2011    um 09:29 Uhr   IP: gespeichert
Hallo
ich muss sagen trotz der Anstrengung gestern geht es ihr ganz OK , sie frisst und bewegt sich zwar torkelnt wie seit dem ersten Tag im Käfig fort aber nicht schlechter als vor dem freilauf.

Jetzt hab ich noch mal ne Frage:
Meine Kleine rutscht beim stehen im Käfig öfters mal weg, weil der Käfigboden zu rutschig ist, sonst ist das kein Problem ( als sie gesund war) denn da hab ich das Streu wider ordenlich über den Boden gelegt und es ging, aber nun rollt sie sich ja ab und an und das Streu liegt dann überall nur nicht auf dem Käfigboden.
Sollte ich denn Boden mit handtüchern auslegen oder eine spezielle Streuart verwenden???
Ich weiß ja nicht ob das ständige rutschen gut für sie ist, ich denk mal nicht

Und eine weitere frage: Wie viel brauchen Kaninchen eigentlich täglich zu trinken???
Ich hab ja gelesen das es wichtig ist das die erkrankten Tiere ordentlich Flüssigkeit aufnehmen, wegen der Nierenfunktion.

......Kennt sich damit jemand aus??........
  TopZuletzt geändert am: 15.07.2011 um 09:30 Uhr von Fee11
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Nutzer: Lady000
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geschrieben am: 15.07.2011    um 09:43 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Fee11,

ist der Käfig denn zwingend notwendig? Könntest du nicht vielleicht mit Welpengitter oder Gehegeelementen, einen kleinen Bereich abgrenzen und mit Teppichen auslegen? Und nur die Toilette mit Einstreu füllen. So kann sie nicht wegrutschen und du kannst die Größe des Geheges ihr anpassen. Bei einem Käfig, finde ich die Verletzungsgefahr immer sehr hoch, gerade wie bei deiner Maus, wenn sie oft die Orientierung verliert. So muss sie auch nicht immer rein und raus gehoben werden.

Liebe Grüße
Maren
Liebe Grüße von Maren mit Lilo, Monster und Lotte

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Nutzer: Fee11
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geschrieben am: 15.07.2011    um 10:33 Uhr   IP: gespeichert
Danke für die antwort
Ich weiß auch nicht aber der Käfig ist ihre gewohnte umgebung, wir hatten sie ja gestern draußen und das war das erste mal seit sie krank ist ( außer TA Besuch natürlich) ,da hatte sie sich nach einer zeit nur noch gerollt und das auch zum ersten mal so oft hintereinander, war einfach zu viel Stress. Beim Medis geben ist sie auch im Käfig und rollen tut sie sich im Käfig nicht so oft , nur eben Nachts wo sie evtl. nicht so die Orientierung hat. Sie hoppelt auch nicht so viel im Käfig rum ist einfach auch erschöpft und liegt auch viel rum, und nochmal einen Standort wechseln oder die Umgebung hatten wir ja verscht da ist sie aber erst recht durchgedreht deswegen würde ich sie gerne in ihrem gewohnten käfig lassen
Sie ist ja jetzt seit 11 Tagen krank - es müsste sich doch irgendwie mal bessern oder?
Einschläfern lassen möchte ich sie nicht sie frisst ja und
ist auch erst 6 Jahre alt , das ist für ihre Rasse doch noch kein Alter.
Ich würde ja ein Bild reinsetzten wenn ich wüsste wie das geht

Weiß du vielleicht wie viel wasser sie am tag braucht??

Viele Grüße
Sandra
  TopZuletzt geändert am: 15.07.2011 um 10:34 Uhr von Fee11
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geschrieben am: 15.07.2011    um 11:31 Uhr   IP: gespeichert
Und wenn ihr den Standort garnicht wechselt, sondern nur das Gitter abmacht und die Gehegeelemente drum rum stellt? So kann sie ja selber entscheiden, wo sie sich aufhalten möchte und sich frei bewegen, damit sie sich schnell an ihre neue Situation gewöhnt und auch lernt damit umzugehen.

Vielleicht kann dir noch wer anders ein paar bessere Tipps geben. Ich habe so noch keine Erfahrung mit EC gemacht und möchte dir nichts falsches sagen.

Also wieviel ein Nin trinkt ist immer unterschiedlich. Meine beiden seh ich sehr selten trinken, bzw. mein Böckchen hab ich noch nie dabei gesehn. Die Flüssigkeit nehmen sie hauptsächlich übers Futter auf. Sie bekommen hauptsächlich nur Frischfutter und Heu.
Liebe Grüße von Maren mit Lilo, Monster und Lotte

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Nutzer: Fee11
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geschrieben am: 15.07.2011    um 11:46 Uhr   IP: gespeichert
Danke, ich probiers mal aus.
Aber wenns nicht geht da lass ich sie drinne , da lass ich ihr lieber ihre Ruhe.
Auf der einen seite soll sie ja üben mit ihrem neuen Zustand umzugehen auf der anderen Seite will ich ihr nicht zu viel auslauf geben da sie wenn sie sich rollt verletzn kann.

Sie bekommt zur Zeit immer mal ein paar spritzen( ohne Kanüle natürlich)
mit frischen Kamillentee , denn ich weiß nicht ob sie genug trinkt ihren Napf mussten wir ins gehege stellen weil sie den Kopf nicht mehr so heben konnte, manche geben ja auch infusionen deswegen war ich mir nicht so sicher wie viel Flüssigkeit sie braucht.
Frischfutter bekommt sie auch reichlich rein und futterts auch gleich.

Ab wann zeigen sich den erste anzeichen der beserung, weil mein TA hat gesagt wenn der Kopf wider gerade ist aber nun habe ich gelesen dass der Kopf ja so bleiben kann. Welche besserungen sind denn noch zu erwarten (besonders bezogen aufs hoppeln, Orientierung) ?

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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 15.07.2011    um 15:52 Uhr   IP: gespeichert
Wenn sie im Käfig rutscht, dann solltest du ihr schon Handtücher reinlegen - denn Rutschen ist wirklich nicht gut.
Ein Gehege kannst du auch klein aufbauen und gut abpolstern, die Toilette solltenicht zu hoch sein, damit sie sie auch gut aufsuchen kann.
Wichtig wäre auch ein Rückzugsort, eine kleines Häuschen oder zumindest ein abgedunkelter Teil vom Käfig - denn oft sind die Tiere auch lichtempfindlich und empfinden das Halbdunkle als angenehm.

Flüssigkeit ist wichtig, kannst du ihr aber durch sehr viel Frischfutter in Form von Salaten, Gurken, Grünem von der Wiese etc. ausreichend zu führen - leg ihr halt soviel rein, dass es ihr nicht ausgeht, dann kann sie sie entsprechend bedienen.

Keiner wird dir sagen können, was für Verbesserungen bei ihr möglich sind und schon gar nicht wann - vielleicht kommen auch gar keine Besserungen... Bleibt die Kopfschiefhaltung wird nur die Zeit und Übung ihre Bewegungen wieder verbessern.

Wie du Fotos einstellen kannst, ist hier beschrieben: >KLICK HIER!<
Grüße von Karin
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Nutzer: Fee11
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geschrieben am: 15.07.2011    um 17:51 Uhr   IP: gespeichert
Danke für die Hinweise.....
einen abgedunkelten Teil hat sie schon die ganze zeit und der Käfig steht auch in einem stillen Raum und jetzt probier ich das mit den Hantüchern mal aus.

Weil ich schon mal hier im Forum bin:
Mein kleines Böckchen hat schon seit seine erste Frau gestorben ist chronischen schnupfen.( sie ist an Hasenschnupfen gestorben)
und das weibchen mit dem jetzigen schiefen hals hat keinen schnupfen , aber könnte er das auch haben ( E.C.) oder ist das eine "einzelne" Krankheit für sich.
und wie könnte ich das homäopatisch behandeln, ich habs schon mit inhalation versucht aber das wirktnicht wirklich.
Ihm gehts aber gut er springt rum und frisst, wie gesagt hat er schon seit ca. 3 Jahren, aber wie man solchen schnupfen noch behandeln kann weiß bestimmt jemand hier im Forum oder?


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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 15.07.2011    um 21:32 Uhr   IP: gespeichert
Mach doch bitte wegen des Schnupfenproblem einen neuen Beitrag auf - hier geht es verloren.
Grüße von Karin
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Nutzer: Mona123
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geschrieben am: 13.08.2011    um 17:11 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,
ich mache mir seit ein paar Tagen Sorgen um meinen kleinen Lennie. Er zeigt nicht die ganz "typischen" Anzeichen von ec aber ich habe trotzdem das Gefuehl dass es auf das Anfangsstadium zutreffen koennte.
Er sitzt oft einfach regungslos rum und starrt vor sich hin. Wenn man ihn dann anspricht reagiert er nicht (aber das tut er auch so nicht immer ^^) aber auch wenn man auf ihn zugeht bewegt er sich nicht und manchmal kann man ihn sogar schieben ohne dass er wirklich reagiert. Ich kann leider nicht sagen ob das einfach seine Art ist, denn eigentlich ist er schon so seit ich ihn habe (ca 4 Monate). Ich habe manchmal das Gefuehl dass er verwirrt ist oder traeumt.
Ab und zu verliert er beim Putzen das Gleichgewicht, er faellt zwar nicht um sondern faengt sich wieder aber ist das normal? (Kommt auch nicht oft vor).
Letztens hat er sich gerollt, aber es koennte auch waelzen gewesen sein denn er hat sich auf den Boden geschmissen wie beim hinlegen und sich dann auf den Ruecken gedreht und ist so liegen geblieben bis ich mich bewegt hab, dann ist er aufgesprungen.
Jetzt weiss ich nicht ob ich einfach "ueberreagiere" weil ich vor ca einem Jahr ein sehr junges Kaninchen hatte das von einer auf die andere Minute ALLE Symptome auf einmal zeigte und es zu spaet war um etwas zu tun.
Macht es nun Sinn ihn auf ec zu testen wenn 80% der Kaninchen den Erreger sowieso in sich tragen? Andererseits ist Abwarten bis weitere Symptome auftreten wahrscheinlich auch nicht das Richtige da dann die Behandlung doch wahrscheinlich schwieriger wird als jetzt oder?!
Und welcher Test wuerde mehr Sinn machen? Blut oder Urin?


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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 13.08.2011    um 19:17 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Mona,

erstmal ist es wichtig zu wissen, dass EC nur selten ein "Anfangsstadium" aufweist - sondern plötzlich auftritt.
Ja, manchmal kommen ein, zwei Symptome später dazu, aber eine Ausbruch beginnt langsam so wirklich schleichend.


Nun ist es schwer zu sagen, was bei euch Sache ist.
Aber der Reihe nach:
- beim Putzen das Gleichgewicht verlieren, wie genau meinst du das? Er hockt auf den Hinterpfoten, putzt sich zB den Rücken und ruckelt, so dass er"absetzen" und neu anfangen muss? So etwas zB ist vollkommen normal
- "rollen" klingt anders, als du es beschreibst. Ich weiß nicht, ob du dir einen epileptischen Anfall vorstellen kannst? Ein EC Tier welches rollt, das ist ein Anblick der es einem schlecht werden lässt vor Angst. Und meist ist das "Rollstadium" nicht mit einem einzigen Anfall erledigt - es kommt oft vor, immer wieder, manchmal nur wenn das Tier beim hoppeln links abzubiegen versucht oder man es hochnimmt und wieder absetzen will. Deine Beschreibung lässt mich dann doch eher an's Wälzen glauben
- Träumen tun Kaninchen schon mal - dass man sie dann rumschieben kann, seltener, nehme ich an. ABer dann widerum: Es gibt ja solche und solche Gesellen...


Ein Test auf den EC-Erreger, da hast du vollkommen recht, macht wenig Sinn.
Weder Blut noch Urin helfen dir weiter dabei, zu bestimmen ob dein Tier an einem aktiven Fall von EC leidet oder ob er nur ein gemütlicher kleiner Kerl ist.
Ein erfahrener Tierarzt würde sich stattdessen die Pupillenreflexe anschauen, sich ansehen wie das Tier hoppelt, von dir beschreiben lassen wie er frisst, sich bewegt und auch wie und wo er ruht.
EC lässt sich eben nur als Gesamtpaket bestimmen - du weißt ja selbst, dass die Symptome immer wieder als ein neuer Mix auftreten können.

Natürlich kann EC auch unerkannt vorliegen, ja, aber ich weiß nicht ob ich mir in eurem Fall akute Sorgen machen würde.
Einfach deshalb, weil es dem ier ja gut zu gehen scheint, und auch weil der Zustand sich nicht wirklich verändert hat in der letzten Ziet, wenn cih das richtig verstanden habe.

Wenn du dir wirklich begründete Sorgen machst, dann kannst du ihn sicher mal durchchecken lassen, aber wie gesagt: Weder die Erregerbestimmung über den Urin noch über das Blut sind wirklich aufschlussreich.

Ich kenne im Duisburger Raum auch jetzt nicht ad hoc einen Tierarzt den man in so einer Frage empfehlen könnte.

Alles Gute



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Nutzer: MiaFlöckchen
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geschrieben am: 14.08.2011    um 19:28 Uhr   IP: gespeichert
Hi Leute,

meine Mutter hat mir gerade erzählt, dass mein Kaninchen, was bei ihr lebt, einen verdrehten Kopf hat, umkippt und ab und zu mit dem Kopf wackelt. Er frisst aber normal meinte sie, aber er liegt nur noch rum.
Die Tierärzte vor Ort sind am Wochenende zu nicht erreichen also weiß sie nicht ob es EC ist, aber die Symptome sind doch eindeutig oder?
Wir wissen nicht genau wie alt er ist, aber wir schätzen so 10-12 Jahre, also werden sie ihn sicher morgen einschläfern :(

Bei mir leben noch 3 Kaninchen die 1 1/2 Jahre alt sind und die kommen immer mit, wenn ich zu meinen Eltern fahre. Kann ich die jetzt einfach so mitnehmen oder besteht die Gefahr, dass sie sich anstecken?
Die drei stehen immer neben dem jetzt erkrankten Kaninchen.


Lg
Liebe Grüße


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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 14.08.2011    um 20:28 Uhr   IP: gespeichert
Gibt es bei euch keine Tierklinik? Er bräuchte in so einem Zustand schnell Hilfe...

Es könnte auch durchaus eine Ohrentzündung sein oder Milben - ein schiefer Kopf und Gleichgewichtsstörungen müssen nicht immer EC sein - aber so eine Diagnose kann nur ein Tierarzt stellen.

Was bedeutet denn "stehen"?
Errgerübertraung kann durch gemeinsame Nutzung von Arealen immer passieren - sollte es EC sein, dann wird das aber schon passiert sein. Es wird vermutet, dass der überwiegende Teil der Hauskaninchen latent mit dem Erreger infouiert ist.
Grüße von Karin
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"Autor"  
Nutzer: MiaFlöckchen
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geschrieben am: 14.08.2011    um 21:03 Uhr   IP: gespeichert
Nein meine Eltern wohnen in einem Dorf die nächste Tierklinik ist ca. 100 km weit weg. Sie hat zwar nach Bereitschaftsdienst geschaut aber in der Zeitung oder im Internet stand auch nichts -.-

Naja die standen in meinem ehemaligen Zimmer nebeneinander. Ungefähr ein halben Meter von einander entfernt. Aber die saßen nie zusammen. Also als ich vor einer Woche da war, gings im noch gut. Er ist durch den Garten gehüpft.
Liebe Grüße


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Nutzer: MiaFlöckchen
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geschrieben am: 15.08.2011    um 17:36 Uhr   IP: gespeichert
Meine Mutter ist gerade zurück, es war EC und er wurde eingeschläfert...
Liebe Grüße


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Nutzer: Mona123
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geschrieben am: 16.08.2011    um 10:56 Uhr   IP: gespeichert
Danke fuer schnelle Antwort!
Ja das Gleichgewicht beim Putzen ist so wie du es beschrieben hast CyCy, er putzt sich, wackelt und muss dann neu anfangen.
Wenn er traeumt habe ich schonmal auf seine Pupillen geachtet, da eine Freundin Tierarzthelferin ist und mir gesagt hat, dass wenn es ein Anfall waere,die Pupillen zittern wuerden. Soweit ich das sehen konnte passiert da aber rein gar nichts.
Und ja er war eigentlich von Anfang an so ;)
Beim rollen bzw waelzen sah es auch nicht aus als habe er die Kontrolle ueber den Koerper verloren, vor allem weil er sofort wieder auf den Beinen war als er gesehen hat, dass ich auf ihn zukomme.
Was mir jetzt noch ein paar Sorgen macht ist, dass sein Vater angeblich ec gehabt haben soll. Ich habe ihn aus schlechter Haltung und er wurde in seinem kurzen Leben durch viele Haende gegeben, deswegen weiss ich nicht ob ich mich auf die Diagnose verlassen kann, aber wenn es stimmt aendert das irgendwas an der Wahrscheinlichkeit eines Ausbruches der Krankheit? Oder ist es wieder nur der Erreger, der mit hoeherer Wahrscheinlichkeit im Koerper ist?
Macht es Sinn ein Video von seinen "Traeumereien" zu machen und das einem erfahrenen Tierarzt zu zeigen?
Ich habe gerade in der Tierarzt Liste hier gesucht und einen in Moers (also in meiner Naehe) gefunden bei dem als Anmerkung ec Kenntnisse stehen, vielleicht sollte ich den einfach Mal aufsuchen, einfach nur damit mir nochmal ein Fachmann sagt dass es wahrscheinlich einfach nur ein gemuetlicher kleiner Kerl ist ;) Vor allem hoert sich der Bluttest auch nicht sehr schoen fuer den kleinen an, meine Tieraerztin hat sich informiert (sie kennt sich sonst nicht gut mit ec aus) und gesagt dass 1 ml Serum gebraucht wird und somit seeehr viel Blut! Und wenn der Test dann so gut wie nichts aussagt sollte ich ihm das wohl erstmal ersparen.
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 16.08.2011    um 18:16 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: MiaFlöckchen
Meine Mutter ist gerade zurück, es war EC und er wurde eingeschläfert...
Mach's gut, kleiner Mann...
Grüße von Karin
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 16.08.2011    um 18:29 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Mona123
Ja das Gleichgewicht beim Putzen ist so wie du es beschrieben hast CyCy, er putzt sich, wackelt und muss dann neu anfangen.

Was mir jetzt noch ein paar Sorgen macht ist, dass sein Vater angeblich ec gehabt haben soll. Ich habe ihn aus schlechter Haltung und er wurde in seinem kurzen Leben durch viele Haende gegeben, deswegen weiss ich nicht ob ich mich auf die Diagnose verlassen kann, aber wenn es stimmt aendert das irgendwas an der Wahrscheinlichkeit eines Ausbruches der Krankheit?

Macht es Sinn ein Video von seinen "Traeumereien" zu machen und das einem erfahrenen Tierarzt zu zeigen?

Passiert das immer beim Putzen oder nur manchmal?
Ab und an hat das wohl fast jedes Tier mal.

Nein, es erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass er auch den Erreger in sich trägt... aber das soll ja wohl bei den meisten Tieren der Fall sein.

Also, wenn ich mir meine Kaninchen beim Dösen angucke... da kippt der Kopf auch oftmals richtig weg, es zuckt um Maul und Augen oder in den Pfoten... solange das nur beim Dösen passiert, finde ich es nicht unbedingt besorgniserregend.

Der Bluttest ist nur eine Antikörperbestimmung, aber nicht unbedingt etwas über die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs oder ob ein Ausbruch überhaupt vorliegt. Zwar wird vermutet, dass bei einem hohen Titerwert ein möglicher Ausbruch wahrscheinlicher ist (oder ein akuter Schub bestätigt werden) - aber es gab auch schon Kaninchen, die einen niedrigen Titerwert hatten und trotzdem einen Ausbruch erlitten.
Grüße von Karin
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"Autor"  
Nutzer: Mona123
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geschrieben am: 17.08.2011    um 11:18 Uhr   IP: gespeichert
Also es passiert wirklich nur ab und zu und wenn du das auch kennst schnuffelnase dann beruhigt mich das schonmal ;) dann werde ich ihn zwar jetzt weiter immer gut beobachten aber mir nicht mehr so viele Sorgen machen!
Vielen dank fuer die tolle Hilfe und vor allem die Erleichterung!
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"Autor"  
Nutzer: Mona123
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geschrieben am: 29.08.2011    um 09:50 Uhr   IP: gespeichert
Nochmal eine kurze Frage ^^
Ec tritt ja quasi schubweise auf, kann es sein, dass ein Tier einen Schub hatte und dann nichts mehr passiert ohne Behandlung?
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"Autor"  
Nutzer: Heubären
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geschrieben am: 29.08.2011    um 09:53 Uhr   IP: gespeichert
Bei e.c. kann man sich auf nichts verlassen. Ja, selten ist es auch möglich, dass ein Tier ohne Behandlung wieder fit wird, aber darauf darf man es natürlich nicht ankommen lassen.
Die Suchfunktion darf benutzt werden.
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"Autor"  
Nutzer: Mona123
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geschrieben am: 29.08.2011    um 11:04 Uhr   IP: gespeichert
Okay, danke fuer die schnelle Antwort.
Ich glaube ich werde doch nochmal nach einem ec erfahrenen Tierarzt suchen, ich habe immernoch Angst dass es sich bei den Traeumereien des kleinen um ec handelt, vor allem weil wenn man ganz genau hinguckt kann man eine wirklich minimale Kopffehlhaltung erkennen.
Ich hatte eigentlich gehofft dass ich nach der riesen Bauch Op erstmal Ruhe vorm Tierarzt habe, aber anscheinend ist uns das nicht gegoennt.
Jetzt ist nur die Frage ob eine solche Behandlung sich mit dem angeschlagenen Darm und den anderen Medis vetraegt :(
Vor allem habe ich das Gefuehl dass diese Benommenheit von der ich in vorherigen Beitraegen berichtet habe seit der op schlimmer geworden ist...
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"Autor"  
Nutzer: Kaninchenfan
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geschrieben am: 06.09.2011    um 14:32 Uhr   IP: gespeichert
Hallo allerseits,

leider hat unser Flauschi einen Rückfall, schlimmer als beim ersten Mal. Der Kopf ist um fast 90 Grad gedreht, und richtig hoppeln kann er auch nicht. Jetzt habe ich noch eine Frage zum AB: Damals hat er Baytril bekommen, und ich habe irgendwo gelesen, daß jetzt unbedingt ein anderes gegeben werden sollte. Vielleicht antwortet ja noch jemand, bevor die TA-Praxis öffnet.

Besorgte Grüße,
Kaninchenfan
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 06.09.2011    um 18:32 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Kaninchenfan
Hallo allerseits,

leider hat unser Flauschi einen Rückfall, schlimmer als beim ersten Mal. Der Kopf ist um fast 90 Grad gedreht, und richtig hoppeln kann er auch nicht. Jetzt habe ich noch eine Frage zum AB: Damals hat er Baytril bekommen, und ich habe irgendwo gelesen, daß jetzt unbedingt ein anderes gegeben werden sollte. Vielleicht antwortet ja noch jemand, bevor die TA-Praxis öffnet.

Besorgte Grüße,
Kaninchenfan
Ohje...

Baytril ist in Ordnung, es ist auch hirngängig und wenn es beim ersten Mal ausreichend lange mind. 5-7 Tage) gegeben wurde, dann spricht auch nichts dagegen es jetzt wieder zu gegeben.

Alles Gute für den kleinen Matz.
Grüße von Karin
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geschrieben am: 06.09.2011    um 19:04 Uhr   IP: gespeichert
Leider sieht es laut TA nicht so gut aus, er meinte, wir könnten es nochmal versuchen. Auch Vitamin B hat er uns erst nicht mitgegeben, aber ich habe darauf bestanden. Dafür haben wir jetzt Cortison mitbekommen.

Flauschi hat aber noch einen gesunden Appetit und versucht auch, zu betteln. Das gibt uns doch noch Hoffnung...

Das Baytril hat er 7 oder 8 Tage lang bekommen, jetzt sollen wir es ihm auch wieder 7 Tage lang geben, jeweils 2 mal am Tag.
  TopZuletzt geändert am: 06.09.2011 um 19:14 Uhr von Kaninchenfan
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geschrieben am: 06.09.2011    um 19:54 Uhr   IP: gespeichert
Baytril gibt man aber eigentlich nur einmal täglich - wieviel sollt ihr denn geben?
Wie sieht das Baytril aus? Ist es klar?


Dass es ihm jetzt nicht so gut geht und er auch Schwierigkeiten beim Hoppeln hat, ist klar - die Koordinationsschwierigkeiten kommen natürlich auch daher, dass er nun durch den schiefen Kopf ein gänzlich anderes Gleichgewichtsempfinden hat. Mit dem schiefen Köpfchen kann er trotzdem noch ein gutes Kaninchenleben haben, wenn er den akuten Schub gut übersteht.
Grüße von Karin
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geschrieben am: 06.09.2011    um 20:03 Uhr   IP: gespeichert
Es sind jeweils 0,5 ml Baytril pro Spritze, und es ist klar. Was hat das zu bedeuten?

Es hat sich nochmal verschlechtert, jetzt kann er noch weniger geradeaus hoppeln, dreht sich im Kreis und wackelt dauernd mit dem Kopf.
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geschrieben am: 06.09.2011    um 20:13 Uhr   IP: gespeichert
Wieviel wiegt er denn? 1,5kg?
Baytril sollte dunkel aufbewahrt werden - das ist wichtig.

Das ist natürlich nicht so schön, dass es schlechter geworden ist - das imKreis hoppeln kommt allerdings auch von der extremen Kopfschiefhaltung.
Überschlagen tut er sich aber nicht?
Grüße von Karin
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geschrieben am: 06.09.2011    um 20:18 Uhr   IP: gespeichert
O nein, das Gewicht hat der TA nicht genannt, nur gesagt, daß es ok ist. Normalerweise wiegt er ca. 1200g, ist ja ein sehr kleiner Widder.

Er überschlägt sich zwar nicht, ist aber ein paarmal hingefallen. Wenn er merkt, daß es Futter gibt, wird er lebhaft, das müssen wir wohl versuchen, zu unterbinden.
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geschrieben am: 06.09.2011    um 20:33 Uhr   IP: gespeichert
Dann ist die Menge auch okay - aber nur einmal täglich, nicht zweimal. Ruf morgen bitte nochmals in der Praxis an und frag deswegen an.

Grüße von Karin
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geschrieben am: 06.09.2011    um 20:41 Uhr   IP: gespeichert
Danke schonmal, ich werde dann morgen anrufen. Letztes Mal war die Dosierung ja gleich.

Jetzt hat er sich hingelegt und wackelt permanent mit dem Kopf, ich bekomme es immer mehr mit der Angst zu tun.

Ist es in Ordnung, ihm morgen auch Löwenzahn zu pflücken, oder kann der jetzt schaden?
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geschrieben am: 06.09.2011    um 20:43 Uhr   IP: gespeichert
Nein, er kann alles fressen, was er will.

Wandern seine Pupillen auch hin und her?
Grüße von Karin
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geschrieben am: 06.09.2011    um 20:58 Uhr   IP: gespeichert
Ja, er rollt mit den Augen bzw. mit dem sichtbaren. Das andere können wir ja nicht sehen, weil der Kopf waagerecht liegt.
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geschrieben am: 06.09.2011    um 21:08 Uhr   IP: gespeichert
Daher kommt dann auch das Kopfwackeln - er fährt innerlich Achterbahn.
Grüße von Karin
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geschrieben am: 06.09.2011    um 21:13 Uhr   IP: gespeichert
Heißt das jetzt, daß die Chancen wirklich so schlecht stehen? Zumindest ist er gerade ordentlich am Futtern, von Apathie auch keine Spur.
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geschrieben am: 06.09.2011    um 21:15 Uhr   IP: gespeichert
Nein, das heißt es nicht - aber man kann da auch keine Prognose stellen.
Grüße von Karin
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geschrieben am: 06.09.2011    um 21:20 Uhr   IP: gespeichert
Wir werden unser Bestes tun, mehr geht sowieso nicht. Vielen Dank für deine Mühe, ich werde auf jeden Fall weiter berichten.
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geschrieben am: 09.09.2011    um 12:49 Uhr   IP: gespeichert
So, ich bin es wieder mit einem kurzen Zwischenbericht: Gestern abend hat er sich zum erstem Mal geputzt und auch langgestreckt hingelegt. Manchmal, je nach Sitzposition, ist der Kopf nicht mehr ganz um 90 Grad gedreht. Er kann auch wieder etwas besser hoppeln, dreht sich nicht mehr im Kreis, hat aber einen starken Rechtsdrall. Auch das Kopfwackeln hat aufgehört.

Wie das zu bewerten ist, weiß ich nicht. Hoffentlich ist es nicht nur eine kurze Besserung, sondern geht wirklich wieder aufwärts.
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 09.09.2011    um 13:12 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Kaninchenfan,

es gitb zwar keine Garantie, dass diese Besserung dauerhaft sein und weiter positiv verlaufen wird (dazu ist EC zu unbekannt und zu vielfältig) aber allein DASS es dem Kaninchen nun etwas besser geht ist doch wunderbar.
Und wenn sich die Nerven schon etwas erholen, dann kann man das tatsächlich vorsichtig als einen Grund zur Hoffnung ansehen

Ich wünsch euch, dass es weiter so läuft und der kleine Patient bald wieder auf den Beinen ist..! Der Rechtsdrall zB kann auch einfach davon kommen, dass durch die Kopfschiefhaltung die gesamte Perspektive und der Gleichgewichtssinn ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurden. Manche Kaninchen müssen sich an diese neue Situation erst gewöhnen, lernen aber sehr gut auch damit klarzukommen.
Das ist alsoan sich auch kein Problem und die Schiefstelung kann ja im Laufe der Behandlung sogar noch weiter abnehmen oder gar nahezu ganz verschwinden.

Alles Gute!



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Nutzer: Kaninchenfan
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geschrieben am: 22.09.2011    um 20:23 Uhr   IP: gespeichert
Hallo CyCy,

ich konnte leider nicht mehr online kommen bis jetzt. Leider hat er es nicht geschafft. Es sah erst so gut aus, dann ging plötzlich alles ganz schnell, er ist einfach eingeschlafen. Ich kann es einfach nicht fassen, daß er nicht mehr da ist.

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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 22.09.2011    um 20:41 Uhr   IP: gespeichert
Das tut mir sehr sehr leid, Kaninchenfan
Liebe Grüße Inga

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Nutzer: Stoner
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geschrieben am: 02.10.2011    um 00:30 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,
vor 7 Tagen haben wir nach dem Nachhausekommen bemerkt, dass unsere kleine Stoner wie ertarrt in der hintersten Ecke ihres Käfigs saß. Unserer zweite Hasendame Bayliss hoppelte wie gewöhnlich aus dem Stall nur Stoni nicht. Wir hoben sie nach einer Weile des Abwartens aus dem Käfig und sahen sofort, dass sie motorische Störungen hatte. Wir beobachten unsere beiden Damen immer genauestens, doch das kam urplötzlch. Wir sind mit ihr sofort zum Nottierarzt nach Vaihingen/Enz gefahren. Und dort bestätigte sich unserer Verdacht- EC bei Stoner :-(

Wir begannen sofort mit der Behandlung Cortison, Vitamin B12 und Panacur. Bayliss bekommt vorsorglich auch Panacur. Nach und nach entwickelte sich in den ersten tagen eine Schiefhaltung des Kopfes. Nach 7 Tagen begann sie sich zu drehen und Krampfatacken zu bekommen. Es ist verdammt schwer das mit anzukucken, wir wollen unserer noch nicht mal 3 jahre alte Stoni nicht verlieren.

Wir haben begonnen sie am tage in ihren total abgedunkelten Innenkäfig zu lassen. Bayliss geht in der Zwichenzeit raus ins Außengehege. Am Abend holen wir Bayliss wieder rein, damis Stoni nicht alein ist.

Das mit der Nahrungsaufnahme hat sich auch rapide verschlechtert- sie versucht zu fressen und zu trinken-packts aber nicht, sodass wir heut angefangen haben sie mit Critikal Care zu füttern.

Wir sind beide berufstätig und wissen nicht wie das die nächsten Tage weitergehen soll.

Stoni dreht und windet sich oft- sollen wir sie in einer Transportbox separieren? Wann hört das mit dem Drehen endlich auf.

Haben uns nun bereits stundenlang im Internet über die Krankheit schlau gemacht. Gibt es EC- Spezialisten im Raum Stuttgart/Ludwigsburg?

Wir bitten um hilfreiche Tipps im Namen unsere geliebten Stoner

Michelle und Lars
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 02.10.2011    um 07:13 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

es tut mir leid, dass eure Stoner auch an EC erkrankt ist - leider kann man bei dieser Krankheit keine Prognose über eine mögliche Dauer stellen, auch nicht wielange Symptome anhalten können und ob sie überhaupt wieder verschwinden. Und ob das einzelne Tier genügend Kraft besitzt einen akuten Schub zu bekämpfen.

Unsere EC-Broschüre kennt ihr schon? >KLICK HIER!<

Wichtig ist, dass Ruhe und kein Stress vorhanden sind. Abdunkeln ist gut, aber völlige Dunkelheit würde ich nicht herstellen.

Könntet ihr in der Mittagspause nach ihr sehen und sie versorgen?
Was bekommt sie zu Fressen und wieviel frisst sie?

Wenn sie stark und oft rollt, dann solltet ihr den Platzbedarf stark einschränken, damit sie nicht zu lange und zu oft den Boden unter den Pfoten verliert und sich schneller wieder orientieren kann. Es sollte auch alles gut abgepolstert sein, damit es zu keinen Verletzungen kommen kann.

Ich drücke eurer Stoner fest die Daumen.
Grüße von Karin
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Nutzer: Stoner
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geschrieben am: 02.10.2011    um 13:24 Uhr   IP: gespeichert
Wir haben wieder eine Horrernacht mit unserer Stoner verbracht.

Für uns ist es so gut wie unmöglich jeden Tag in der Mittagspause nach hause zu kommen.

Unsere Stoner frisst, wenn man es ihr vors Schnäutschen hält ab und zu Heu, Petersilie, Dill. Critical Care ab und zu vom Löffel sonst ins Mäulchen gespritzt. Trinken tut sie gar nicht mehr selbstständig. Wir geben ihr Wasser über eine Spritze ins Mäulchen.

Wir verabreichen ihr Augentropfen, trotzdem sehen die Augen sehr schlecht aus. Teilweiße weit aufgerissen. Sie liegt mit dem Kopf immer auf der selben Seite. Das bodenzugewandte Auge ist teils unters Augenlied gerutscht.

Ihre Roll/ Krampf? -atacken hat sie durchschnittlich 2x pro Stunde für jeweils etwa 3 Minuten. Vor allem nachts hat sie diese Atacken.

Was muss unserer Stoni alles noch ertragen?!? Wir wollen nicht das sie sich quält und Schmerzen hat! In ihren Augen sehen wir Angst.

Wir haben sie nun komplett von Bayliss getrennt und in den Pappkarton gesetzt. Den Boden haben wir mit einem festen Tepisch ausgekleidet. Um sie herum haben wir mehrere Decken gerollt, dass sie etwas Halt hat.

Warum muss es so schreckliche Krankheiten geben, das hat kein Kaninchen auf der Welt verdient!

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geschrieben am: 02.10.2011    um 19:51 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

es tut mir sehr leid, dass es eure Stoner so schwer erwischt hat.

Das wichtigste ist, dass sie mit Energie versorgt wird. E.C. ist eine sehr sehr kraftraubende Krankheit, gerade wenn sie - wie in eurem Fall - mit viel Drehen/Überschlagen verbunden ist.

Du musst sie unbedingt päppeln. Hier findest du Rezepte für hochkalorische Päppelbreie:

>>klick hier!<<

Sie sollte mehrmals täglich was zu fressen bekommen - sofern sie es zulässt.

Ein Pappkarton halte ich für keine gute Wahl - habt ihr keine Transportbox? Es muss was stabiles sein.

Wie erfolgt die Medikamentengabe? Nehmt ihr sie dazu vom Boden?

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Nutzer: Stoner
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geschrieben am: 03.10.2011    um 14:05 Uhr   IP: gespeichert
Unser Pappkarton ist ein Umzugskarton ca. 45x 65x 50 cm (mittlere Größe von OBI) Wir haben meherer kleine Löcher reingemacht das Frischluftzirulation gewährleistet ist. Als Polsterung haben wir aus insgesamt 5 mittelgroßen Handtücher/Decken Rollen geschaffen und diese Rollen per starken Packfaden an die Pappkiste befestigt. Ringsherum um Stoni sind jetzt diese gerollten Decken. Bei Rollanfällen puffern diese unser Tier gut ab und es kommt so leicht wieder in Bauchlage. Die ganze Konstruktion ist äußert stabil. Die Decken planen wir wenns geht jeden Tag zu wechseln. Wir denken, dass sie sich in ihrem profesorichem neuen Zuhause gut fühlt. Die Box ist oben natürlich offen, eine Decke liegt halb drüber, die nicht hineinfallen kann. Das Licht lassen wir heute nacht in ihrem Raum für ihre Orientierung leicht gedimmt an.

Wir füttern sie, indem wir uns zu ihr in die Box runterbeugen und sichergehen dass sie Bodenkontakt behält und in Bauchlage bleibt. Sie frisst und trinkt gut. Petersilie, Dill geben wir ihr aus der Hand, etwas Heu legen wir vor ihren Kopf, sodass sie sich nicht hineinlegt-dieses isst sie teilweiße. Zusätzlich ist sie ganz gierig nach den hier im Forum beschriebenen Breien die wir ihr per Spritze ins Mäulchen geben. Ebenso verfahren wir mit dem Wasser.

Das untere Auge macht uns etwas Sorge. Die Iris ist leicht unter das Lied gerutscht. Wir verabreichen ihr mehrfach täglich Augentropfen (künstl. Tränen)

Gestern ging es ihr etwas besser, die Nacht war dann aber wieder furchtbar, sie drehte sich sehr oft und blieb dann irgendwann erschöpft liegen.

Wie nehmt ihr so ein EC Kaninchen aus der Box um die Box und sie zu reinigen- unsere hoppelt ja nicht- langsam rausschieben, damit sie den Bodenkontakt behält?

Drückt uns und der kleinen Lotti Steinmeier (Stoners Spitzname) die Daumen dass alles wieder gut wird.
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Nutzer: Stoner
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geschrieben am: 03.10.2011    um 14:11 Uhr   IP: gespeichert
Zur Medikamentengabe für Stoner: sie bleibt dabei in der Box und wir achten darauf, das sie Bodenkontakt behält. Das Cortison und das Vitaminextrakt bekommt sie von Michelle (Krankenschwester) in eine Hautfalte gespritzt. Das Panacur wird oral verabreicht.
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Nutzer: Brina83
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geschrieben am: 03.10.2011    um 19:18 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Stoner
Wie nehmt ihr so ein EC Kaninchen aus der Box um die Box und sie zu reinigen- unsere hoppelt ja nicht- langsam rausschieben, damit sie den Bodenkontakt behält?
Ja, so habe ich das immer gemacht. Mit den alten Tüchern/Decken langsam rausgeschoben (einer muss natürlich das Tier an den Seiten etwas schützen/stabilisieren), neue Decken rein und langsam wieder reingeschoben - wenn man das so nennen kann.
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Nutzer: Stoner
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geschrieben am: 05.10.2011    um 18:34 Uhr   IP: gespeichert
Gestern hat Stoner noch einigermaßen gefressen. Sie hat viel Petersilie, etwas Apfel, Birne und etwas heu genommen zusätzlich gabs noch Critical-Care. In der Nacht hatte sie dünnen Stuhl. Sie hat dann den ganzen Tag mehr oder weniger die Nahrungsaufnahme verweigert. Ihr Bauch war etwas hart geworden, so dass ich ihr Parafinöl gab, sie nagt ab und zu etwas am Heu rum. Critical Care verweigert sie komplett. Ich hab es mehrfach in den verschiedensten Variationen heute angerührt. Sie will es nicht. Sie setzt auch fast keine Kötelschen mehr ab.

Bayliss ist heute noch einmal zu ihr ins Gehege gekommen und hat sich an sie angekuschelt.

Wir wissen, wenn ein Kaninchen nicht frisst, das es auf das Ende zu geht. Sie ist total mager geworden. Es wird ziemlich schwer heut abend noch eine Hautfalte zu finden um sie zu spritzen.

Es tut so weh, sie hatte ein so schönes Leben bei uns gehabt, wir haben alles für unsere 2 Kaninchen getan wir wollen von ihr nicht loslasen.

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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 05.10.2011    um 19:55 Uhr   IP: gespeichert
Leider ist diese Krankheit unberechenbar... es kann gute aber auch immer wieder schlechte Tage geben und das im täglichen Wechsel...

Mag sie denn vielleicht etwas Banane oder Haferflocken - beides gut bei Durchfall und leichtverdaulich.

Grüße von Karin
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Nutzer: Stoner
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geschrieben am: 08.10.2011    um 21:55 Uhr   IP: gespeichert
wieder einmal ein kleiner Zwischenstand wie es um unsere kleine Stoner steht:

Es ist die letzten Tage bei uns wie im Meer bei starkem Seegang zugegangen.Ein ständiges auf und ab. Am Mittwoch Abend dachten wir, das es mit ihr zu Ende geht und haben drei Stunden vor ihrem Käfig gesessen, gestreichelt eine Kerze angezündet, mit ihr geredet und waren todtraurig. Sie hatte gar nichts mehr gefressen, keine Köttel abgesetzt und sich permanent um die Längsachse gedreht. Wir riefen sogar beim Nottierarzt an, dieser bot uns an dass er zum Hausbesucht kommt und für 180,- Euro unsere Stoni einschläfert. Uns ging es mit diesen Gedanken nicht gut , wir sahen dieses kleine erschöpfte Tierschen, aber wir sahen auch das sie keine Schmerzen hatte und auch nicht litt. Wir beratschlagten dann und entschieden, solange Stoni nicht leidet und Schmerzen hat, solle die Natur entscheiden wie es mit ihr weitergeht. Ich hab dann auf der Hoteline von sweetrabits angerufen um Hilfe und Beistand zu erhoffen wie wir mit der Situation umgehen sollen. Danke für den Rückruf und das aufbauende Gespräch am Donnerstag .

Heute ist Samstag und Stoner sitzt/ liegt in ihrem Pappkarton (eine Seite ist mit Gitter vom Aussengehege versehen) und friest nahezu selbstständig Heu, Trockenfutter und alles mögliche gesunde Gemüse. Ihr Kopf ist noch um 90 Grad gedreht, aber wir glauben sie lernt langsam mit dieser Situation umzugehen. Wir haben eine Trinkflasche ihr in ihren Pappkarton mit reingebaut und sie nuckelt dran. Wir geben ihr trotzdem noch zusätzlich die Flasche um sicherzugehen das sie trinkt. Lotti (also Stoner) dreht sich immer noch oft, aber sie fängt sich dann recht schnell wieder. Momentan sind wir wieder guter Dinge. Die letzte Nacht haben wir (Michelle und ich erstmals seit 14 Tagen wieder beruhigt durchgeschlafen). Drückt uns die Daumen das wir auf dem Wellenberg weiter bleiben.

Liebe Grüße aus Schwieberdingen bei Stuttgart von Michelle, Lars, Stoner und Bayliss
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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 08.10.2011    um 22:14 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Stoner

Drückt uns die Daumen das wir auf dem Wellenberg weiter bleiben.

Liebe Grüße aus Schwieberdingen bei Stuttgart von Michelle, Lars, Stoner und Bayliss
Aber ganz kräftig .
Es hat eure Maus wirklich arg erwischt, ich finde es so toll, dass ihr so mit der Kleinen mitkämpft und ich hoffe mit euch, dass ihr auf dieser Wellenlänge bleibt, ach nein noch viel viel mehr.

Alles erdenklich Gute.
Liebe Grüße Inga

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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 08.10.2011    um 22:56 Uhr   IP: gespeichert
Hallo ihr vier, selbstverständlich drücken wir euch weiter beide Daumen ganz fest..!Es ist leider so, bei EC weiß man einfach nie, wie es weitergeht und was der nächste Tag einem bringen wird

Um so mehr wünsche ich euch, dass die kleine Stoner eine der Kaninchen sein wird, die die Krankheit besiegen - mit euch, die ihr für sie da seid, hat sie einen ganz wichtigen Vorteil gewonnen.
Ich bin sicher, sie wird euch zeigen wie es weitergehen soll.

Alles Gute!



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"Autor"  
Nutzer: Romina
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geschrieben am: 11.10.2011    um 11:14 Uhr   IP: gespeichert
Guten Morgen,

leider ist mein Ninchen seid über 2 Monaten an E.C erkrankt.

Als erstes dachte unser Tierarzt es sei nur eine dicke Ohrenentzündung die bis aufs Innenohr geschlagen ist.
Doch dann fingen alle Symptome an:
Kopfschiefhaltung
Gewichtsverlust
Augenzittern

Barcadi bekommt Vitamin B, Panacur, Antibiotika 2 x am Tag und es geht ihr immer noch nicht besser.

Sie frisst normal und lebt auch noch in ihrer Gruppe.

Die Ohrenentzündung ist auch noch nicht ganz weg, es bilden sich am Ohr so dicke eiterknubel die ich jeden morgen und Abend ausdrücken muss.

Die erste Zeit hatte ich immer angst wenn ich ans Gehe gehe, das sie tot ist.
Doch so langsam versuche ich die Angst hinten an zu stellen, denn damit helfe ich ihr nicht.

Das schlimme ist sie wiegt nur 1700 g, sie war immer schon sehr dünn, nur jetzt hab ich das Gefühl, ich hab ein Gerippe in den Armen. Mit ihren 12 Jahren geht sich relativ relaxt mit dieser Krankheit um.

Das ganze zehrt ganz schön an den nerven.

Lg

Romina
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"Autor"  
Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 11.10.2011    um 13:05 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Romina,

ich möchte dich, wenn der Anlass auch nicht der Beste ist, herzlich willkommen heißen.

Nun hat die Maus natürlich auch ein stattliches Alter, vielleicht macht sich hier auch schon Altersmagerkeit bemerkbar.
Du schreibst, sie frisst gut und fühlt sich auch relativ gut. Das ist in jedem Falle sehr schön

Was mich interessieren würde, hat der Tierarzt denn etwas zu diesen "Eiterknubbeln" gesagt? Ist es so, dass du diese tatsächlich ausdrücken sollst? Hängen sie mit der Ohrenentzündung zusammen?

Alles gute der Maus

Liebe Grüße Inga

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"Autor"  
Nutzer: Albhopser
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geschrieben am: 11.10.2011    um 14:12 Uhr   IP: gespeichert
Liebe Kaninchen-Freunde,

ich brauche dringend Rat:

vor ca. 1 Jahr wurde unsere Häsin sehr krank - heute weiß ich dass es E.C. war. Sie konnte nicht mehr mit den Hinterbeinen laufen und sich auch nicht mehr putzen. Ich habe sie damals mit dem Rammler in`s Haus geholt und so gut es ging versorgt.
Sie wurde immer dünner und war zum Schluß nur noch ein Häufchen Elend! - Es war echt schlimm! Wir haben Sie dann vor Silvester erlöst.

Anfang dieses Jahres haben wir eine Häsin aus dem Tierheim geholt; leider mußte auch diese vor ca. 2 Wochen eingeschläfert werden wegen einen Tumors in der Gebärmutter.

Wir haben wieder aus dem Tierheim eine Partnerin geholt und waren noch total happy, wie toll und ohne Probleme die Vergesellschaftung der beiden Kaninchen klappte, doch der Albtraum ging weiter:

letztes Wochenende saß unser Rammler auch teilnahmslos in Gehege, frass nichts und konnte nicht koordieniert laufen.
Gleich am Samstag in die Tierklinik und er wurde dort behalten - am Sonntag der Anruf, er hat es nicht geschafft!

Leider wusste ich bis vor ein paar Tagen absolut nichts von dieser Krankheit, zum großen Entsetzten anscheinend die Tierklinik auch nichts!!

Durch Zufall bin ich hier gelandet und weiß jetzt soviel mehr.

Jetzt habe ich die Häsin, die momentan alleine im Freigehege sitzt, und weiß nicht was ich machen soll.
Ist die Häsin jetzt auch angesteckt? Was muß ich bei unserem Freigehege beachten? - Ist da der Träger im Boden?

Gleich nach einem neuen Partner schauen oder warten?

Liebe Grüsse
Tine
  TopZuletzt geändert am: 11.10.2011 um 14:17 Uhr von Albhopser
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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 11.10.2011    um 14:51 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Albhopser,

es tut mir leid, was bei euch alles schon passiert ist. Und schön, dass du dich nun informierst und schon einiges wieder dazugelernt hast.

Zu deiner Häsin.
Weißt du man spricht davon, dass sogar schon über 80% der Kaninchen den Erreger in sich tragen, ohne das es in jedem Fall zum Ausbruch kommt.
Die Kaninchen scheiden den Erreger über den Urin oder Kot aus. Andere Tiere nehmen diesen dann oral über's Futter, Heu oder auch den Eintreu auf. Dies soll nicht heißen, dass es bei euch zu einer Ausbreitung kommt. Aber so ist eine Übertragung ebenfalls möglich.

Die Häsin sollte natürlich gleich wieder einen neuen Partner bekommen. Ich würde ihr einen suchen, der altermäßig zu ihr passt.

Auch kann ich dich beruhigen, ich halte zwei Tiere, wobei ein Tier einen ec-Ausbruch (vor fast 2 Jahren) bereits überstanden hat und das andere Tier bis heute symtomfrei ist.

Also ich würde der Maus alsbald einen neuen Partner suchen

Liebe Grüße
Liebe Grüße Inga

  TopZuletzt geändert am: 11.10.2011 um 15:27 Uhr von ingi2010
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Nutzer: Albhopser
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geschrieben am: 12.10.2011    um 07:02 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Inga,

vielen lieben Dank für Deine Antwort.

Ich werde mir jetzt einen geeigneten Tierartzt suchen, der Erfahrung mit Kaninchen und dieser Krankheit hat. Das gibt mir dann eine gewisse Sicherheit.

Sind von dieser Krankheit eigentlich alle Kaninchen gleichermaßen betroffen oder gibt es Rassen oder Mixe die da widerstandsfähiger sind?

Gruss Tine
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"Autor"  
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geschrieben am: 12.10.2011    um 08:05 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Tine,

erst einmal hier bei uns.
Leider sprichst du da eine absolute Krux an: EC ist noch immer zu großen Teilen eine "große Unbekannte". Man kennt den Erreger, man weiß wie man einen Ausbruch eindämmt und das Tier unterstützen kann, und selbstverständlich weiß man um wenigstens einen der Übertragungswege.

Auf der anderen Seite sind noch zahlreiche Seiten dieser Krankheit im Dunklen: Die Methode zur wirklichen Heilung, oder die Mechaniken eines Ausbruches und wann bzw warum es bei welchem Tier dazu kommt.

Von daher wird dir keiner sagen können, ob ein Tier mehr oder weniger anfällig ist.
Je besser der Allgemeinzustand eines Kaninchens, desto besser kann es sich gegen "Angreifer" erwehren. Dass da bestimmte Linine allerdings viel widerständiger wären als andere ist bisher noch niemandem belegbar aufgefallen. Tut mir leid...

Alles Gute wünsche ich euch trotzdem!



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Nutzer: Mümmelinchen
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geschrieben am: 12.10.2011    um 19:54 Uhr   IP: gespeichert
Hallo liebe Forengemeinde!

Bin ein Neuzugang.
Mein heißgeliebter Zwerg Linus ist krank (verdacht auf E.C.).
Ich war heute mit ihm beim Arzt und da wurde auch schon Blut abgenommen. Ergebnisse bekomme ich erst morgen.

Ich leide mit meinem Schatz sehr mit. Er ist schon über 7 Jahre alt. Ich hoffe so sehr das er eine Chance hat. Meint ihr er kann es mit den Alter schaffen ?
Sein Kopf ist nicht sehr schief, aber evtl sieht er fast nichts mehr. Manchmal kippt er zur Seite, tapst aber noch gerade umher.

Das größte Problem ist, das er seit gestern keine Köttel mehr abgesetzt hat (gebe ihm die Medikamente vom Arzt nach Anweisung).

Ich weiß das ist eine zimlich heikle Frage aber ich stelle sie trotzdem: Weiß jemand was die Behandlung kosten wird? (nur so ungefähr)
- nicht falsch verstehen, aber ich muss planen können und mir evtl in der Familie n bischen was borgen (das wichtigste ist das er wieder fit wird).


Ich hab so eine Angst ihn zu verlieren
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 12.10.2011    um 20:02 Uhr   IP: gespeichert
Was für Symptome sind denn genau vorhanden und was für Medikamente bekommt er denn überhaupt?
Frisst er denn überhaupt?

Bei der Blutuntersuchung muss bedacht werden, dass nur die Antikörper bestimmt werden, sprich ob es überhaupt schon mal Kontakt mit dem Erreger gab, und nicht, ob auch eine akute Erkrankung vorliegt. Ein niedriger Wert bedeutet nicht, dass kein akuter Schub vorliegt und ein hoher Wert auch umgekehrt nicht, dass ein Schub vorliegt.

Ebenso sollten andere Möglichkeiten, wie z.B. Herzprobleme oder Ohrenentzündungen ausgeschlossen werden.

Kosten sind sehr schwer einzuschätzen, es gibt da einfach zu viele mögliche Faktoren - da fragst du am besten direkt deinen Tierarzt mal.

Unsere Broschüre kennst du? >KLICK HIER!<
Grüße von Karin
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Nutzer: Mümmelinchen
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geschrieben am: 14.10.2011    um 17:09 Uhr   IP: gespeichert
danke für die Antwort!

Bin heute noch mal beim Tierarzt. Wir werden jetzt mit Antibiothika und so einer art Entwurmunsmedikament (gibt man eigentlich Hunden) behandeln.
Der kleine hat sehr viele weiße Blutkörperchen, und sehr schlechte Nierenwerte, spricht ja beides (mit der Kopfschiefhaltung) für E.C.
Kosten werden wohl nicht so hoch wie ich dachte.

Das Zwergerl ist ein Kämpfer also kämpfe ich jetzt mit ihm mit, gegen diese abartige Krankheit.
Hoffentlich haben wir bald Erfolg!
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Nutzer: Stoner
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geschrieben am: 14.10.2011    um 22:30 Uhr   IP: gespeichert
auf und ab... bei unserer Stoner sehen wir gerade eine kleine Verbesserung. Wir denken schon, dass es unsere kleine stoni schon arg erwischt hat. Sie hält ihren Kopf ja ca. 90 Grad nach links. Desweiteren hat sie fast keine Kraft in ihren Vorderläufern, was schon etwas ausergewöhnlich ist. Dadurch kann sie sich so gut wie nicht auf den Beinen halten geschweige denn fortbewegen. Die letzten 14 Tagen hatte sie sich ja permanent gedreht. Seit gestern versucht sie sich fortzubewegen. Auch hat sie sich an den Futternapf gewagt. Sie kämpft wie ein Löwe, ist aber trotzdem extrem abgemagert. Ihre Verdauung ist o.k. Wir glauben sie ist so gut wie erblindet, kommt aber trotzdem noch recht gut damit zurecht.

Wir wollen allen die auch ein EC-Kaninchen haben Mut machen. Wenn es unsere Stoni nicht schaffen sollte, sind wir zwar traurig aber gleichzeitig würden wir wissen, dass sie bei uns ein tolles Leben hatte.

Grüße aus Baden-Württemberg

Lars, Michelle, Stoner und Bayliss
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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 15.10.2011    um 22:31 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Stoner
Wir wollen allen die auch ein EC-Kaninchen haben Mut machen.
Dies habt ihr in jedem Falle gemacht.

Und ja, ihr habt wirklich ein kleines Kämpferherz bei euch zu sitzen und allein dafür lohnt sich der Kampf .

Sicherlich ist die Kopfschiefhaltung ein trauriger Anblick, jedoch kommen die Tiere trotzdem auch damit gut zurecht. Dass die Kleine nun auch ihre Sehfähigkeit nicht mehr besitzt, ist traurig, aber umso schöner zu lesen, dass sie sich auch damit arrangiert hat .

Ich wünsch euch nur das Beste
Liebe Grüße Inga

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Nutzer: Stoner
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geschrieben am: 30.10.2011    um 15:50 Uhr   IP: gespeichert
Heute melden wir uns im Namen unserer Stoner ein letztes mal um euch mitzuteilen, dass sie von uns gegangen ist. Vor 4 Tagen, es war unser erster Hochzeitstag, machte sie uns unser schönstes Geschenk-sie hielt ihren Kopf kurtz gerade und machte ein paar Hoppelsätze. Wir dachten, dass es nun stetig Bergauf geht. An den folgenden Tagen drehte sie sich wieder wie verrückt und versteckte ihr kleines Köpfschen immer in der hintersten Ecke des Käfigs. Wir sahen dann, dass sie sich an vielen Stellen, auch im Gesicht wundgelegt hatte und ihre Augen vollends entzündet waren. Sie fraß bis zuletzt noch ihr geliebtes Möhrenkraut, musste aber unendliche Schmerzen gehabt haben. Sie war nur noch Haut und Knochen und knirchte mit den Zähnen. Michelle setzte sie am Samstag noch einmal auf die Wiese, wo sie den schönen Herbsttag genoß. Bayliss blickte aus dem Ausengehege auch noch einmal zu ihr hinüber. Am Abend fuhren wir mit ihr zum Tierarzt und liesen sie von ihren Schmerzen erlösen. Heute legten wir sie zusammen mit einer Kuscheldecke, ihrer Rassel und einer Rose in eine kleine süße Holzschachtel und beerdigten sie inmitten unseres Rosenbeetes. Sie mochte so sehr die Rosenblätter. Wir hoffen, dass es ihr jetzt, dort wo sie ist, gut geht. Wir bedanken uns bei euch für die vielen aufbauenden Worte.

Michelle, Lars und Bayliss

Ruhe in Frieden liebe Stoni.
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 31.10.2011    um 16:01 Uhr   IP: gespeichert
Es tut mir sehr leid um eure Stoner...


Mach'g s gut, du kleine tapfere Kaninchendame... nun bist du wieder frei...
Grüße von Karin
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Nutzer: Kaninchenfan
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geschrieben am: 11.11.2011    um 12:08 Uhr   IP: gespeichert
Hallo schon wieder,

es reißt einfach nicht ab. Jetzt hat es auch Krümel erwischt. Da er schon recht alt ist und sehr schwach und so kein schiefer Kopf zu sehen war, hat der TA auf Altersschwäche getippt. Wir mußten ihn dort lassen. Vorhin habe ich angerufen und es erfahren.
Heute abend soll ich mich nochmal melden, um zu sehen, wie es ihm geht und ob wir ihn zu uns holen können oder ihn besser weiter dort lassen.

Stehen die Chancen bei einem alten Tier nicht schlechter als bei einem jungen? Krümel war vorher noch nie krank, immer ein Kraftpaket. Selbst gestern wog er noch stolze 1600 Gramm.

Was würdet ihr tun? Beim TA hat er Infusionen und Infrarotlampe, aber er merkt doch sicher, daß seine Bezugspersonen nicht bei ihm sind. Kann ihm das auch schaden?

Bin dankbar für jeden Rat und drückt dem kleinen Gauner bitte die Daumen.

Traurige Grüße,
Kaninchenfan
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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 11.11.2011    um 12:28 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Kaninchenfan,

ich bin jetzt nicht so im Bilde. Es wurde E.c. diagnostiziert ja?
Ob die Chancen besser stehen als bei einen Jungtier, kann man so aus Ferne nicht beurteilen.

Wenn es frühzeitig erkannt wurde und ihr somit eine schnelle und gezielte Behandlung angefangen habt/wurde, stehen die Chance natürlich auch immer besser.

Warum muss er in der Klinik bleiben? Wie ist denn sein Allgemeinzustand? Ist er denn so geschwächt, dass du es nicht verantworten kannst ihn nach Hause zu holen?

Und ja, du hast recht, es ist immer besser wenn er sein Partnertier und seine gewohnte Umgebung um sich hat. Ist das Partner lieb, kann es eine bessere Krankenschwester nicht geben.

Wurde mit der E.c.-Behandlung nun schon begonnen?

Alles Gute

Liebe Grüße Inga

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Nutzer: Kaninchenfan
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geschrieben am: 11.11.2011    um 12:38 Uhr   IP: gespeichert
Wir haben ihn gestern dem TA vorgestellt, da war er extrem schwach und konnte nicht mehr aufstehen, hat aber gefressen. E.C. war da noch nicht zu sehen, aber er hatte 5 Grad Untertemperatur und blutigen Durchfall, was der TA auch mit dem Alter in Verbindung brachte. Er sollte also dort bleiben, um Infusionen und Infrarotlicht zu erhalten.

Heute ist er immer noch extrem schwach, aber die Muskeln sind besser geworden und der TA hat einen Schiefhals bemerkt. Die E.C.-Therapie wurde sofort eingeleitet.
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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 11.11.2011    um 17:25 Uhr   IP: gespeichert
Oha,

und der blutige Durchfall hat keine andere Ursache, also praktisch nur im Zusammenhang mit E.c.?

Gibt es denn schon was Neues? Wird er weiterhin in der Klinik bleiben?
Wie alt ist denn der Schatz?

Alles Gute und
Liebe Grüße Inga

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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 11.11.2011    um 17:31 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: ingi2010
Oha,

und der blutige Durchfall hat keine andere Ursache, also praktisch nur im Zusammenhang mit E.c.?
Davon habe ich noch nie gehört, das kann kaum der Grund sein. Blutiger Durchfall ist keine neurologische Sache, sondern eine organische, das sollte unbedingt geprüft werden!

Alles Gute!

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Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
*George Bernard Shaw*
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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 11.11.2011    um 20:48 Uhr   IP: gespeichert
Dies wunderte mich ja auch so, darum die Frage ...
Wäre schön, wenn du dich mal melden würdest Kaninchenfan.

Alles Gute
Liebe Grüße Inga

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Nutzer: Kaninchenfan
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geschrieben am: 11.11.2011    um 20:57 Uhr   IP: gespeichert
Es geht ihm nicht viel besser, aber er frißt freiwillig und ist nicht apathisch, hat den Kopf gehoben, als die TA-Helferin ihn angesprochen hat. Sie geben ihm da auch einen Brei. Ich habe mich entschieden, ihn erstmal beim TA zu lassen, wegen der viel besseren Versorgung. Er meint, sein Zustand kann entweder besser werden oder eben nicht mehr, aber schlechter eher nicht. Außerdem ist die Temperatur wieder normal, aber das kann auch an der Infrarot-Lampe liegen. Besser, er hat die noch zusätzlich.

Er ist jetzt über die 9,5 Jahre und soll im März zehn werden.

Zuerst hat der TA gemeint, seine Leber und Nieren wären schlecht und daher der Durchfall, eben wegen dem Alter. Erst heute morgen konnte man den schiefen Kopf erkennen. Das Augenrollen kam auch heute morgen erst dazu.
  TopZuletzt geändert am: 11.11.2011 um 20:59 Uhr von Kaninchenfan
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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 11.11.2011    um 21:13 Uhr   IP: gespeichert
Ach Kaninchenfan,

sorry, ich hab wohl zu schnell gelesen. Da hat es den kleinen Mann ja heftig erwischt. Blutiger Durchfall und e.c.

Dann kann man nur die Daumen drücken und hoffen, dass er bald wieder auf die Beine kommt

Alles Gute
Liebe Grüße Inga

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Nutzer: Kaninchenfan
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geschrieben am: 11.11.2011    um 21:59 Uhr   IP: gespeichert
Danke, wir hoffen es auch so sehr. Vielleicht verbessert sich sein Zustand ja über Nacht, da er ja in besten Händen ist. Morgen melde ich mich nochmal und berichte.
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Nutzer: Kaninchenfan
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geschrieben am: 12.11.2011    um 13:20 Uhr   IP: gespeichert
So, da bin ich wieder. Krümel ist auch hier, es geht ihm ein wenig besser. Der TA meinte, er würde wieder rollen, davon ist hier aber bisher nichts zu sehen.

Ich wärme ihn jetzt und muß ihm Critical Care geben. Er ist ganz wild auf den Brei, das werte ich mal als positives Zeichen.
Er scheint auch keinen Durchfall mehr zu haben, liegt aber immer noch auf der Seite.

An Medikamenten hat er uns wieder Panacur und Baytril mitgegeben. Panacur einmal, Baytril zweimal am Tag, wie immer.



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Nutzer: Kaninchenfan
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geschrieben am: 20.11.2011    um 21:40 Uhr   IP: gespeichert
Da bin ich wieder. Der arme Krümel ist gerade Flauschi gefolgt. Erst ging es bergauf, dann ganz schnell bergab.
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Nutzer: ingi2010
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geschrieben am: 20.11.2011    um 21:47 Uhr   IP: gespeichert
Es tut mir sehr leid, dies zu lesen ...

Mach's gut kleiner Krümel
Liebe Grüße Inga

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Nutzer: Iliana
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geschrieben am: 29.12.2011    um 01:23 Uhr   IP: gespeichert
Hallo, Heute abend habe ich einen Anruf von einer Bekannten bekommen, ob ich ab morgen und über Silvester ihr Kaninchen zu mir nehmen würde, da es die Zähne gezogen bekommen hat und jetzt 3 verschiedene Medikamente bekommen muss und sich andere in ihrem Freundeskreis überhaupt nicht mit Kaninchen auskennen. Habe ja gesagt.
Im nächsten moment habe ich an unser letztes Gespräch gedacht und da hat sie mir erzählt, dass er e.c. hat(te) und es auch behandelt wurde. Jetzt hab ich Angst meine anzustecken.
Wie genau funktioniert es? Meine 4 sind in einem Außengehege im Garten und ihrer ist Innenhaltung und kommt zu mir ins Zimmer.
Ich habe glaube ich mal gelesen, dass es auch über den Menschen und auch Hände übertragbar ist. Reicht da einfaches Händewaschen mit Seife oder wie ist das mit der Kleidung?
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 29.12.2011    um 01:53 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Iliana,

weißt du, wenn man genau wüsste wie EC übertragen wird oder wie diese Krankhet arbeitet, dann wäre sie ein bisschen weniger schrecklich. "Wie genau" sie "funktioniert" - das wird dir keiner sagen können.

Auf der anderen Seite solltest du wissen, dass man davon ausgeht dass in unseren Heimtierbeständen weit, weit über die Hälfte der Tiere schon mit dem Erreger Kontakt hatte (manche Quellen sprechen von 80% aller Heimkaninchen).
Einige davon tragen den Erreger auch noch in sich, und noch einige davon erleiden dann irgendwann einen Ausbruch. So wie das Kaninchen deiner Bekannten.

Aber bei weitem nicht alle Kaninchen, die mit EC Kontakt hatten oder der Erreger gar in sich tragen, zeigen auch irgendwann Symptome.
Die Wahrscheinlichkeit, deinen Kaninchen nur deshalb, weil du im Haus ein Kaninchen sitzen hast welches aktive EC hat, auch eine Erkrankung zu bescheren, ist gering.
Viel wahrscheinlich ist nach einigen schätzungen, dass deine Tiere ohnehin schon EC-Kontakt hatten oder es gar tragen, ohne dass du davon weißt.

Alles was man dir sagen kann ist, dass in gewissen Stadien der Erkrankung der Erreger im Urin nachweisbar ist - man geht also davon aus, dass die Ausscheidungen von EC Tieren zu gewissen Zeitpunkten mit für die Übertragung verntwortlich sind.
Wenn du ganz sicher gehen willst, trag also nichts zwischen den Gehegen hin und her (Näpfe und Spielzeuge, aber auch Sachen wie Besen, Mülltüten oder Streusäcke) und wasche dir selbstverständlich die Hände. Das wird wohl der beste Schutz für euch sein.

Alles Gute und viel Spaß mit deinem Pflegekind



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  TopZuletzt geändert am: 29.12.2011 um 11:12 Uhr von CyCy
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Nutzer: Iliana
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geschrieben am: 29.12.2011    um 11:11 Uhr   IP: gespeichert
Hallo CyCy, vielen Dank für die Antwort!
Wenn man sich die Tiere nach dem Ausbruch ansieht, bekommt man schon Angst. Werde mich an die Tipps halten!
Danke!
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Nutzer: Rimudox
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geschrieben am: 11.01.2012    um 20:51 Uhr   IP: gespeichert
Hallo zusammen

bei meinem Kleinen wurde vor einer Stunde EC diagnostiziert. Er hat eine Spritze bekommen und wir eine Menge Infos und Dinge für zu Hause. Critical Care für den Fall dass er heute nicht frisst, ein Antibiotikum von dem er täglich 0,5ml bekommen soll, und Panacure, von dem er täglich eine halbe Tablette einnehmen soll. Nun meine Frage: ob er heute Abend schon eine halbe Tablette bekommen sollte, oder erst in 2-3 Tagen, wie die Sprechstundenhilfe draufgeschrieben hat. (Ich bin der Meinung der Arzt hätte ab heute gesagt).

Schonmal Danke für eure Antworten.
Den Flyer habe ich gelesen, die Beiträge in diesem Thread noch nicht ganz, bin aber dabei!
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 11.01.2012    um 21:02 Uhr   IP: gespeichert
Das tut mir leid - wie ausgeprägt sind denn die Symptome?

Du solltest dir morgen Panacur als 10% Suspension (für Hunde) geben lassen bzw. besorgen. Dieses lässt sich leichter dosieren und auch verabreichen.
Ansonsten fängst du am besten wirklich heute noch an - löse die Tablette am besten in ein kleinwenig Flüssigkeit auf und verabreiche ihm diese dann.

Alles Gute für den kleinen Schatz!
Grüße von Karin
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"Autor"  
Nutzer: Rimudox
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geschrieben am: 11.01.2012    um 21:11 Uhr   IP: gespeichert
Leicht schiefen Hals, wirklich kaum zu sehen, seine Augen haben dann halt gezuckt und er lag den ganzen Tag ausgestreckt rum. Gestern war noch absolut alles ok, war ganz schön überrascht :(


Werd ihm gleich mal was geben.

Danke schön
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"Autor"  
Nutzer: Serenaty
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geschrieben am: 28.01.2012    um 12:01 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

mein Sam bekam leider letzte Woche auch die Diagnose E.C.
Er schaffte es nicht mehr auf die Hinterbeine, konnte nicht mehr Hoppeln und kippte ständig wieder um.

Der erste TA wollte ihn einschläfern, hab dann aber nochmal einen anderen aufgesucht und dieser stellte dann die Diagnose. Außerdem sind seine Augen stark endzündet und eins ist schon getrübt.

Er bekommt jetzt:

Panacur
AB
Cortison (bekam er 7 Tage)
Vitamin B-Komplex ( Hab ich aus der Apotheke, bekommt er mit Babyapfelbrei)
Augentropfen

Nachdem sich sein Zustand sehr schnell besserte (konnte wieder selbstständig aufstehen) ging es drei Tage später wieder bergab

Alles von vorne!!

Gestern wieder ein kleiner Lichtblick: Er kann wieder sitzen, ein paar kleine schiefe Hoppler hat er auch geschafft.

Was mir sorgen macht ist sein Gewichtsverlust. Er ist ein Riesen-Mix (ca. 5-6 Jahre alt) und hatte am Mittwoch nur noch 3,4 kg obwohl er frisst wie ein Scheunendrescher, dafür ist er aber sehr wählerisch geworden.

Seine Augen sind aber zum Glück fast wieder normal, die Schwellung ist zurückgegangen und sie tränen fast nicht mehr =)

Hab ihm einen kleinen Platz eingerichtet, Handtücher ausgelegt und alles am Rand noch zusätzlich gepolstert und einen Teil abgedunkelt.

Böbbeln geht aber super, Pisseln kann er auch, Putzen tut er sich so gut er kann.

Am Montag spreche ich nochmal mit dem TA sollte ich nochmal AB bis Donnerstag spritzen oder reichen 10 Tage??
Das Panacur bekommt er insgesamt 4 Wochen!

LG








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LG von Tanja und ihren 9 "Fellmonstern" ^^
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 28.01.2012    um 18:33 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

leider ist es bei einer EC-Erkrankung oft so, dass es bergauf und bergab geht.

Ich würde das AB in diesem Fall wohl 14 Tage geben und wenn du auch selber spritzen kannst, dann würde ich den TA nach einem hochdosierten VitaminB-Komplex fragen, den du auch spritzen kannst. Ich würde es der oralen Verabreichung vorziehen.

Füttere ihm auch ruhig Dinge wie Haferflocken, Banane, Sonnenblumenkerne etc. - je nachdem wie gut er diese Dinge selbstständig futtern kann - in so einem Fall ist fast alles erlaubt.

Liegt er denn jetzt nur?
Hat er ein Partnertier?

Auf alle Fälle alles, alles Gute für den kleinen Schatz!
Grüße von Karin
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Nutzer: Serenaty
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geschrieben am: 28.01.2012    um 19:37 Uhr   IP: gespeichert
Er lebt mit 2 Weibchen zusammen, hab sie aber eben wieder getrennt weil sie ständig an seinen Futternapf waren und er wieder Probleme mit der Koordination seiner Hinterläufe hatte.

Sitzen kann er aber.

Im Moment sizt er in seiner Box hab ihn mit Handtüchern stabilisiert und sein Lieblingsfutter dazu das er erstmal in Ruhe fressen kann.....


Kann man denn einen Zeitpunkt abschätzen wann nochmal eine Verbesserung eintreten sollte...es sah anfangs so gut aus...... =(

Dann werd ich mir am Montag nochmal eine Portion spritzen und CC holen, die Haferflocken mag er nicht so, könnte ich die denn mit dem Apfelbrei verühren oder ist das dann soviel, den mag er nämlich total.

LG
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LG von Tanja und ihren 9 "Fellmonstern" ^^
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 28.01.2012    um 20:39 Uhr   IP: gespeichert
Sind die beiden denn lieb zu ihm? Denn auch der Kontakt kann wichtig für ihn sein... sollten sie ihn allerdings stressen, dann ist die Trennung wohl besser... oder du stellst seine Box zu den Mädels, sodass er sie auf jeden Fall weiterhin wahrnehmen kann.

Leider kann man bei EC keine Prognosen abgeben - die Verläufe sind so unterschiedlich... ... Änderungen können von einem auf den anderen Tag kommen, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.

Versuch mal Schmelzflocken, die kannst du auch in dem Apfelbrei auflösen.

Ganz wichtig ist aber hier dann auch die Vitaminb-gabe - frag den TA, ob er die flüssige Form gibt und du dann spritzen kannst.
Grüße von Karin
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"Autor"  
Nutzer: Esther1984
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geschrieben am: 29.01.2012    um 18:27 Uhr   IP: gespeichert
Hallo ihr Lieben!

Ich hab mich gerade durch einige Seiten zum Thema "Schiefhals" gekämpft und bin bei euch hängengeblieben. Meine Kaninchendame Tippi leidet auch an dieser elenden Krankheit.

Begonnen hat alles am 11. Januar, da hab ich sie abends in ihrem Häuschen gefunden. Ihre Augen zuckten ganz unruhig hin und her und es wirkte so, als könne sie den Blick nicht fokosieren. Außerdem hielt sie den Kopf schief und bewegte diesen auch ununterbrochen hin und her. Als ich sie rausnahm fiel sie um und rollte immer wieder über ihre Längsachse. Sie selbst war nicht in der Lage dies zu beenden. Ich musste sie festhalten.

Da es spät abends war habe ich unseren TA angerufen und dieser ist auch gleich gekommen. Er sagte etwas von einer Infektion im Gehirn, spritzte ihr AB (welches weiß ich nicht) und machte mir mehr oder weniger deutlich, dass er nicht glaubt dass sie die Nacht überstehen wird.

Tat sie aber!

Ich bin dann sowohl am 12.ten als auch am 13.ten Januar mit ihr zum TA gegangen und sie wurde nur mit AB behandelt. Das Zucken des Auges und des Kopfes verschwand, doch ihr Schiefhals blieb. Offensichtlich sah unser TA die Behandlung damit als abgeschlossen an, denn auf meine Nachfrage meinte er nur, das die Zeit den Rest erledigen würde.

Am Wochenende ging es ihr dann immer schlechter und da ich mich mittlerweile im Internet schlau gemacht hatte, wusste ich das mein TA Tippi falsch bzw. nicht ausreichend behandelt hatte.
Am Montag bin ich zu unserer früheren Tierärztin (wir sind vor einem Jahr umgezogen) und sie gab mir dann die richtigen Medis. Ein gehirngängiges AB, Panacur und VitB12.

Seit dem 16.1. bekam Tippi jetzt all diese Medis und es wurde definitiv besser. Sie fiel nicht mehr ganz so oft um, das Augenzucken ist weg!
Am 25.1. haben wir die AB-Gabe eingestellt!

ABER: Sie hat sehr stark abgenommen. Im Grund ist sie nur noch Haut und Knochen. Ich füttere sie mit HIPP Frühkarotten und püriertem Apfel. Ab und an nimmt sie auch mal einen Bissen vom getreidefreien Futter von JR Farm. Doch leider bin ich tagsüber arbeiten und kann dann nicht kontrollieren wieviel sie zu sich nimmt. Ein weiteres großes Problem ist das Trinken. Wenn ich zu Hause bin halte ich ihr regelmäßig ihre Trinkflasche hin, da sie ihren Kopf höchstens 2 cm heben kann. Eine zeitlang klappte es ganz gut, dass sie aus einer flachen Schale trank, aber seit zwei Tagen rührt sie diese nicht an und wartet (trotz offensichtlich großem Durst) lieber auf mich...

Seit heute habe ich den Eindruck sie fällt wieder öfters um, wobei sie dann auf dem Rücken liegen bleibt und sich erst nach langer Zeit ganz umdreht. Wenn sie das tut hat sie Probleme ihr linkes Hinterbein richtig aufzustellen. Anstatt mit der Sohle stellt sie den Spann nach unten...

Meine Frage ist jetzt, haben wir zu früh mit den AB aufgehört? Und ist diese Sache mit ihrem Fuß auch ein Symptom der Schiefhals-Krankheit?

Eine andere Sache die mich sehr beschäftigt: Wie hoch sind die Chancen, dass alle Symptome verschwinden? Momentan besteht mein ganzes Leben nur aus Tippis Pflege. Ich mache mir eigentlich rund um die Uhr Sorgen. Versteht mich nicht falsch, für die Kleine würde ich durch die Hölle gehen. Aber sie ist erst 4 Jahre alt und wenn der jetzige Zustand ein dauerhafter bleibt, welche Lebensqualität hat sie dann noch? Sie kann sich ja kaum selbst versorgen...

Liebe Grüße

Esther
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Nutzer: Cat13
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geschrieben am: 29.01.2012    um 22:19 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Esther,

ich bin momentan sozusagen eine Leidensgenossin.
Tiffy und ich kämpfen auch gegen ihr E.C., aber bei euch hört es sich deutlich schlimmer an.

Zu den Medikamenten will ich nicht soviel sagen, da wird sich bestimmt noch ein Experte melden. Wir sollten das AB, Panacur und B12 insgesamt 21 Tage geben und müssen jetzt sogar noch verlängern.

Zu deiner Frage mit dem Hinterlauf. Ja, E.C. kann sich auch auf die Motorik, die Läufe auswirken. Bei Tiffy sind hauptsächlich die Beine betroffen.

Wegen dem Gewichtsverlust: Hast du mal versucht Haferflocken anzubieten? Was fütterst du sonst so? Nur Päppelbrei?

Würde sie vielleicht gegen den Durst selbstständig Gurke fressen?
Oder Gurken kleingeraselt?

Vielleicht helfen euch diese Infoseiten noch weiter

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Ich wünsche euch alles Gute und drücke euch die Daumen.

LG Cat
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geschrieben am: 29.01.2012    um 22:57 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Esther,

erst einmal gehört der Hut gezogen - vor jedem, der ein EC-Kaninchen durchziehen will und sich so sehr einsetzt.

Und natürlich auch: Sei und hier im Forum.



Aber nun zu deiner kleinen Patientin. Ganz besonders die motorischen Störungen rühren meist von einer Nervenschädigung durch den EC-Erreger her.
Zur Regeneration der Nervenbahnen hilft am besten hochdosiertes Vitamin B - hier ist es also sinnvoll, nochmal mit dem Vit B zu kuren, damit die Nervenregeneration weiter unterstützt wird.

Wenn du das Gefühl hast, dass sie noch immer schlecht dran ist kann auch eine erneute Runde Panacur über 21 Tage anberaumt werden.
Mit dem AB müsste man schauen, ob man da weitermacht - es greift ja nicht gerade wenig in die Verdauungsvorgänge ein, von daher ist das immer eine Gratwanderung.

Manche EC Patienten halten ihr Gewicht ganz ausgezeichnet, andere magern ab bi auf die Knochen. Wenn man einen solchen Kandidaten hat, der mehr und mehr abzunehmen scheint, dann ist die oberste Regel: Gewicht erhalten um jeden Preis. So ein Tier verbraucht im Kampf gegen den Erreger alles an Energe und an abrufbarer Körpermasse, was vorhanden ist. Und dann kann man als Halter nur versuchen, mit allem dagegen zu halten was die Futterschublade hergibt (und vor allem auch mit allem, was das Tier mag).

Cat hat ja schon die Haferflocken angesprochen - in so einem Fall eine super Sache. Und die werden oft sehr gern angenommen.
Wenn sie die so nicht mag kannst du auch Schmelzflocken holen, und die in einem Babybrei auflösen (es muss nicht immer Karotte sein, auch Pastinake oder jede andere Fleischfreie Sorte tut es in diesem Fall - ob nun Kartoffel-Blumenkohl, Banane-Apfel oder sonst etwas) oder einen eigenen Päppelbrei herstellen. Hier im Forum findest du da auch Rezete.
Wenn man den Geschmack des Tieres einmal getroffen hat (manch ein Kandidat mag es schön pappig, ein anderer eher "suppig", einer besonders süß und einer eher gemüsig) kann man die Schüsseln ja auch einfach ins Gehege stellen (nur aufpassen, dass die dann nicht aus Steingut ist - wenn das kranke Tier fällt kann es sich daran verletzen).

Ansonsten sind auch Trockengemüse, Erbsenflocken oder Kürbiskerne eine ganz nette Idee, die man mal ausprobieren kann.
Im Frischfutterbereich nehmen EC Tiere oft sehr gern blättriges und besonders zartes, so wie Mairübchenblätter, Karottengrün, frische Kräuter oder Chicoree.




Was die Chancen angeht - ein Tier kommt, wenn es den Ausbruch übersteht, irgendwann aus der akuten Phase heraus in der es immerzu fällt und sich nicht selbst vernünftig erhalten kann.
Es gibt Kaninchen, die eine schwache Hinterhand zurückbehalten, oder solche die einen extrem schiefen Kopf, Blindheit oder eine schwache Blase aufweisen nachdem sie aus dem "tiefen Tal" heraus sind. Manche erholen sich auch so gut, dass man nie glauben würde, sie seien EC-Patienten.

Dass die Krankheit nicht kuriert werden kann, sondern höchstens ein Ausbruch überstanden wird, das weißt du sicher. Und selbst wenn es Folgeschäden zurückbehält lernt es in beeindruckend kurzer Zeit, damit zurechtzukommen.

Sicher braucht ein EC-Kaninchen nach dem Ausbruch ein Leben lang etwas mehr Aufmerksamkeit, aber es ist nicht so dass dein Leben immerzu nur noch um diesen Patienten kreisen wird.
Man muss mit solchen Tieren ruhiger umgehen und Stress vermeiden, und man sollte eben ein waches Auge dafür entwickeln, wie es dem Tier geht. Solche Tiere können ins Leben zurückfinden, und dann sind sie einfach nur Kaninchen, bei denen man genauer hinaschut, leiser das Gehege putzt und die einem besonders ans Herz gehen. Aber du wirst dann nicht mehr jeden tag mit Angst aus dem haus oder zu Bett gehen, wenn sie es so weit überstanden hat, dass du die Medikamente absetzt und sie endlich auch anfängt, wieder selbst ihr Futter zu fressen.

Ich habe gerade mal ein wenig gesucht - hier sind zwei Videos, das erste zeigt zum beispiel Amy (die kleine braune, die am Anfang an der Rampe am Boden spielt und sich dann unter den Stall rettet) - sie ist ein EC-Kaninchen, und man merkt es wirklich kaum: >KLICK HIER!<
Das zweite, da sieht man unter anderem sweetrabbits Marilla und Teika. Beide sind inzwischen verstorben, haben aber lange Jahre mit aktivem EC gelebt - das sind zwei Kaninchen die schwere Folgeschäden davongetragen haben (also bitte nur schauen, wenn du das im Moment sehen kannst) >KLICK HIER!<

Euch wünsche ich alles, alles Gute und viel Glück!



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geschrieben am: 30.01.2012    um 09:43 Uhr   IP: gespeichert
So..... das neueste von Sam

Weiterhin unverändert, er kann sitzen ab und zu schafft er einen Hoppler, aber er fällt immer noch sehr oft auf die Seite und schafft es nur mit Hilfe wieder hoch =(

Er sucht die Nähe der Mädels, aber leider ignorieren sie ihn total, es ist so traurig wenn Sam seinen Kopf unter Emma vergräbt und sie einfach woanders hinhoppelt =(

Futtern tut er immer noch sehr gut, wiegen kann ich ihn heute Mittag erst ich hoffe er hat nicht noch weiter abgenommen, war am Sonntag fast die ganze Zeit bei ihm und geschaut das er immer ans Futter kann.....

Kann man Schmelzflocken überall kaufen??
Fahre heute abend wieder bei meinem TA vorbei und hole noch eine Portion Spritzen und Panacur

Der arme tut mir so leid und kann nur hilflos zusehen

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geschrieben am: 30.01.2012    um 09:55 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Serenaty


Kann man Schmelzflocken überall kaufen??
Fahre heute abend wieder bei meinem TA vorbei und hole noch eine Portion Spritzen und Panacur

Hallo,

Schmelzflocken bekommt man in gut sortierten Supermärkten (in großen Edeka, Kaufland, Kaufpark, große Rewe-Filialen - eben alles was gut sortierter Vollsortimenter und nicht Discounter ist - oder in Drogeriemärkten wie Schlecker oder dm habe ich die auch schon gesehen). Musst nur schauen, ob die bei den Frühstückscerealien stehen, oder bei der Babynahrung.

Ich wünsche euch weiter alles Gute. Der Kleine Kerl scheint tapfer, das ist viel, viel wert...

Viele Grüße



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Nutzer: Serenaty
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geschrieben am: 30.01.2012    um 14:30 Uhr   IP: gespeichert
Ok, dann werd ich da mal schaun, danke.

Sam hat 200 gr zugenommen, das anstrengende WE scheint sich gelohnt zu haben =) , hoffe das meine Waage auch richtig geht ...

Wenn ich ihn bade, (hab mir auch diese Gold-Schmierseife besorgt) reicht es wenn ich ihn danach mir Handtüchern und Küchenkrepp trockne und auf ein Handtuch setzte, will auch nicht das er sich erkältet, hat sich nämlich schon wieder eingenässt.

Er hat auch wieder ein paar Hoppler geschafft, die Lähmung scheint jetzt aber mehr den linken Hinterlauf zu betreffen, da hat er riesige Probleme und knickt ständig weg, der Rechte kommt mir wieder etwas kräftiger vor.

Man merkt aber das er kämpft und nicht aufgibt und solange er mir das zeigt werde ich auch nicht aufgeben *hoffnung hab*

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