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Vorübergehende Innenhaltung notwendig

Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 28.11.2017    um 14:17 Uhr   IP: gespeichert
Hallo ihr Lieben,

aus mehreren Gründen war ich längen nicht online, aber nun brauche ich euren Rat. ich hab auch schon das Forum durchsucht, aber keine passenden Themen gefunden (oder übersehen)
Unsere beiden Langohren leben normalerweise in einem Außengehege und sind dort auch sehr glücklich.
Nun muss unsere Anna zwangsweise zum aufpäppeln nach drinnen und es ist klar das auch Marvin mit kommt (sie zu trennen bringt nix denk ich).
Nun zu unseren Problemen:
1. Wir haben zwar ein Zimmer wo wir ein Innengehege einrichten können in dem die zwei dann seperat sind und auch ihre Ruhe haben, aber wie ich die Lage einschätze kann ich sie dann sicher erst im Frühjahr wieder nach draußen gewöhnen, oder? Ist ja nun auch schon etwas kälter draußen.

2. Genau dieses Zimmer das wir nun übergangsweise für die beiden nutzen würden brauchen wir eigentlich Anfang nächsten Jahres als Kinderzimmer!

Wie lange könnte ich die beiden maximal drinnen lassen und ohne Bauchschmerzen wieder in die gewohnte "Freiheit" entlassen in der Jahreszeit?

Lieben Dank schon mal für eure Hilfe!!
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Nutzer: Gretchen
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geschrieben am: 28.11.2017    um 23:51 Uhr   IP: gespeichert
Guten Abend!
Erst einmal: Trennen würde ich die beiden auch nicht, denn das kann dazu führen, dass sie sich bei einem späteren Zusammentreffen nicht mehr verstehen und Du komplett neu vergesellschaften müsstest.
Ein paar Tage drinnen geht schon, ohne das sogleich das Winterfell abgeworfen wird. Allerdings sollte es dann ein Raum sein, wo die Temperaturen möglichst nahe an denen draußen sind - also keinesfalls eine Heizung laufen lassen. Besser passend wäre beispielsweise ein kühler Raum im Keller- oder Dachbereich, in dem man das Fenster gekippt lassen kann. Vielleicht gibt es eine solche Option ja bei euch?
Wenn es eher länger dauert ("aufpäppeln" klingt jetzt eher nach einem längeren Zeitraum), würde ich in der Tat überlegen, ob ich sie bis zum Frühjahr drinnen lasse. Aber auch da gilt: langsam und allmählich die Temperatur von der bisher gewohnten Außen- zur künftigen Innentemperatur steigern.
Liebe Grüße von Manu mit Holly & Flöckchen; für immer im Herzen: Moppi, Pienchen, Maja, Bobelix und Norbi


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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 29.11.2017    um 06:54 Uhr   IP: gespeichert
Guten Morgen!
Die einzige Option ist leider das zukünftige Kinderzimmer. Keller haben wir nicht und sonst ist es hier relativ offen gehalten vom Wohnraum her (war mir zu unruhig für die beiden). Heizung aus und Fenster gekippt ist da kein Problem, wird aber trotzdem nicht so kalt. Und Anna braucht auch die Wärme da sie gestern unterkühlt war. Hab ihr auch ein Wärmkissen für Tiere rein gelegt, aber das scheint sie nicht genutzt zu haben, war ihr wohl warm genug
Sie sind jetzt seit gestern Abend beide drin und es scheint beiden soweit gut zu gehen.
Wie lange es jetzt dauert hängt davon ab wann Anna wieder fit ist, klang aber für mich auch so als sollte sie auch dann noch etwas drin bleiben.
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 29.11.2017    um 10:54 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Tine,

Ich denke, ob die Tiere dann drinnen überwintern sollte man tatsächlich davon abhängig machen, wie lang es dauert bis Anna wieder auf dem Damm ist.

Schön zu lesen aber, dass es ihnen so weit ganz gut zu gefallen scheint. Wie macht die Patientin sich generell?

Alles Gute



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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 29.11.2017    um 13:14 Uhr   IP: gespeichert
Dann hoffe ich mal das es ein milder Frühling wird nächstes Jahr

Ich bin auch froh das sie den Ortswechsel gut annehmen

Sie macht sich bisher ganz gut, Daumen drücken das es so weiter geht. Die Ärztin war zufrieden. Sie frisst wieder ganz gut Salat usw, bekommt ab und an ne Erbsenflocke und soll die Critical Care Nahrung auch ab und an bekommen. Mittlerweile frisst sie auch gelegentlich wieder Heu
Wir versuchen die Temperatur weiter hoch zu bekommen (liegt aktuell etwas über 37°), aber ich will es im Zimmer nicht zu warm machen wegen Marvin.
Also werden wir heute Nachmittag ein kleines Häuschen mit beheizbaren Boden rein stellen in der Hoffnung Anna nimmt das besser an als das Wärmkissen. Sonst bleibt mir leider nix anderes übrig als es wärmer zu machen.
Oder gibt's noch was anderes das möglich wäre?
Lg
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Nutzer: Gretchen
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geschrieben am: 30.11.2017    um 01:33 Uhr   IP: gespeichert
Ist denn bekannt, warum die Körpertemperatur so niedrig ist?
Wärmequellen würde ich immer so anbieten, dass das Kaninchen die Wahl hat zwischen nutzen und ausweichen.
Ggf. wären warme Infusionen eine zusätzliche Option. Aber ob das in eurem Fall sinnvoll/hilfreich ist, sollte der behandelnde Tierarzt entscheiden.

Daumen sind natürlich gedrückt.
Liebe Grüße von Manu mit Holly & Flöckchen; für immer im Herzen: Moppi, Pienchen, Maja, Bobelix und Norbi


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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 30.11.2017    um 09:34 Uhr   IP: gespeichert
Guten Morgen!

Sie hatte abgenommen, woraufhin ich mit ihr zu unserer TÄ gegangen bin. Niedrige weiße und rote Blutkörperchen, und Untertemperatur, sonst alle Werte normal.
Sie ist dann den Tag über dort geblieben und hat Infusion und Med. (Antibiotika und Schmerzmittel) bekommen, hat ein bisschen Gemüse und Kräuter abgenommen, aber kaum Heu. Dafür ne Portion Critical Care mitNahrung Genuss weggeschleckt.
Jetzt ist sie ja wieder zu Hause und macht sich soweit auch gut, trinkt, frisst aber nur Salat und das Critical Care. Wenn ich ihr Heu anbiete nimmt sie nen Halm, oder mal auch ein bisschen mehr, aber dann ist Schluss.

Gestern Abend hat sie so zugeschlagen das ich sie bremsen musste! Da hab ich mir die ganze Nacht Sorgen gemacht das sie zu viel Luft geschluckt hat in ihrer Gier oder gar ne Magenüberladung?
Bin dann regelmäßig aufgestanden und hab sie abgetastet und Bauchmassage gemacht und rum gescheucht damit sie sich bewegt.
Aber auch da ist sie einmal (das ich gesehen hab) freiwillig zum Heu, hat mehrmals getrunken und ist neugierig gekommen wenn ich mit ner Tüte geraschelt hab.
Bauch war immer weich, aber nur wenig Köttel am Anfang der Nacht.
Was meint ihr??

Danke für's drücken!
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Nutzer: Nicole1904
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geschrieben am: 30.11.2017    um 11:12 Uhr   IP: gespeichert
Moin,

Wenn Sie frisst egal was, würde ich weder Medis geben noch päppeln.

Nur schauen, dass sie genug frisst, auch Salat ist ja nichts schlechtes.

Über wie viel Gewichtsverlust sprechen wir denn? Dramatisch viel?
Wirkt sie krank? Bei viel Gewichtsverlust macht päppeln ja vielleicht Sinn, aber dazu schreibts du nichts.

Bietest Du mehr an als Heu, also zur ständigen Verfügung, wer satt ist durch das CC nimmt wahrscheinlich nicht viel Heu auf.

Kaninchen fressen in den seltensten Fällen so viel, dass sie an einer akuten Magenüberladung erkranken, außer sie haben eben nicht ständig was zur Verfügung. Fressen mit Appetit ist doch super.
Daher frage ich mich ob du Dein Fütterungskonzept überdenken musst.
Gruß Nicole
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 30.11.2017    um 13:33 Uhr   IP: gespeichert
Hallo
Sie hat 600g verloren. Irgendwo müssen die niedrigen Werte der Blutkörperchen her kommen, da würde ich ihr schon gern die Medi's weiter geben.
Sie tollt noch nicht wieder so rum wie vorher, aber neugierig ist sie und lässt sich auch nicht mehr unbedingt so gern auf den Schoß nehmen. Schon ein Unterschied zu Dienstag.

Sie haben immer Heu, Stroh und Wasser. Salat nur zur Fütterung, also nicht ständig.
Und Anna bekommt halt momentan mehrere kleine Mahlzeiten. Salat/Gemüse/Kräuter oder eben das CC. Frisst sie alles gut. Heu eben nur sporadisch
Wir haben gestern wieder Heu geholt, da ist etwas gröberes bei. Macht es Sinn ihr das mal anzubieten ob sie es lieber mag gerade?
Sonst will ich mal im Laden welches kaufen, vielleicht klappts ja damit.

So fressgierig war sie noch nie wenn es Salat gab, immer mit Appetit aber noch nie wie gestern. Wie im Wahn
Und sie hatte auch gestern im Tagesverlauf Heu und Stroh und kleine Mahlzeiten wie oben beschrieben.
Lg
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Nutzer: Nicole1904
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geschrieben am: 30.11.2017    um 13:54 Uhr   IP: gespeichert
Ein AB macht aber nicht mehr Blutkörperchen (wenn wir von den Roten reden). Wir reden von einem AB?

Bei erhöhten Leukos würde ich das verstehen, dann hätte man wenigsten eventuell eine Entzündung.
Egal ich will da gar nicht gegen reden wenn ein TA das verordnet hat.

Ich würde mir aber eine Zweitmeinung einholen.

Päppeln musst du selbst wissen, ich würde eher die Futtermenge hochdrehen, immer so viel, dass zur nächsten Mahlzeit noch Reste der Vormahlzeit da sind.

Wenn Sie so reinhaut fütterst du vielleicht zu wenig. Kaninchen gehen sehr oft ans Futter bis zu 80 mal, habe ich gelesen. Und Heu fressen meine praktisch gar nicht, da sie immer reichlich FriFru haben. 2 Mal sehr reichliche Portionen.

Dann gern auch mal Sachen die sonst dick machen, knolliges etc.

Gruß Nicole
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 30.11.2017    um 14:11 Uhr   IP: gespeichert
Ich steh wahrscheinlich grad auf dem Schlauch, aber was meinst du mit AB?
Weiße und rote Blutkörperchen sind beide zu niedrig.

Da müsste ich sie vom Widder trennen um ihr dauerhaft was hinzustellen. Sonst frisst der ihr alles weg
Bisher gab's wie gesagt auch keine Probleme mit der Fütterung.
Heu haben meine beiden eigentlich immer gern und viel gefressen, wenn sie die Heukiste rascheln hören kommen sie eigentlich schon angerannt.

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Nutzer: Nicole1904
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geschrieben am: 30.11.2017    um 17:31 Uhr   IP: gespeichert
Sorry, bestätigt mich in meinem Verdacht, dass die Portionen insgesamt zu klein sind.

Meine bekommen sowohl morgens als auch abends so viel dass zur nächsten Fütterungimmer noch genug da ist. Habe bei keinem meiner Tiere erlebt, dass sie sich gegenseitig was weggefressen haben. Leer wird hier nichts.

AB ist übrigens Antibiotika. Gruss Nicole
  TopZuletzt geändert am: 30.11.2017 um 18:15 Uhr von Nicole1904
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 30.11.2017    um 18:49 Uhr   IP: gespeichert
Aha, danke, die Abkürzung war mir noch nicht geläufig
Sie bekommt Antibiotika, die machen nicht mehr Blutkörperchen, das stimmt. Dafür soll sie nächste Woche nochmal was bekommen.

Ich hab ehrlich gesagt noch nicht wirklich erlebt das viel liegen bleibt.
Was soll ich sagen, sie sind verfressen
Aber mal ehrlich, wenn sie bisher fit waren und es ihnen gut ging, dann ist doch ne Fütterung so auch ok!? Es gibt ja auch Menschen die essen bis der Topf leer ist und andere die früher aufhören.

Wie viel gibst du da so pro Portion?
Lg
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Nutzer: Nicole1904
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geschrieben am: 30.11.2017    um 19:07 Uhr   IP: gespeichert
Moin,

kann ich gewichtsmäßig nicht sagen. Was mir nur eben auffiel, war Gewichtsabnahmen ohne echte Diagnose. Das hatte ich die Fütterung im Verdacht. Nicht falsch verstehen, ich wollte dir nichts unterstellen.

Ansonsten fällt mir noch ein Kotprobe machen lassen, nicht das ihr Untermieter habt. Und Zähne am Besten mit Kopfröntgen.
Gruss Nicole
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 30.11.2017    um 19:21 Uhr   IP: gespeichert
Ja, Diagnose wäre mir auch lieb. Aber da gibt's bis jetzt leider nicht viel. Nächste Woche dann nochmal Kontrollen, vielleicht gibt's dann was Neues. Ich hoffe drauf!
Ich glaub nicht das es die Fütterung an sich ist, weil wie gesagt bis jetzt immer alles gepasst hat.
Köttelprobe kann ich zur Sicherheit nochmal abgeben, schaden kann es nicht.
Zum Kopfröntgen müsste sie sicher in Narkose oder?
Lg
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Nutzer: Gretchen
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geschrieben am: 30.11.2017    um 20:53 Uhr   IP: gespeichert
Ein Übersichtsröntgen vom Kopf geht auch ohne Narkose solange Du nicht ein absolut panisches Kaninchen hast. Bezüglich Blutwerten bin ich ganz bei Nicole. Wenn der Tierarzt anhand des Blutbildes nichts ableiten kann (das will ich ihm nicht unterstellen, aber Du schreibst bisher nichts dazu), dann würde ich das einmal einer zweiten Meinung unterziehen. Ggf. kann Dein Tierarzt auch einfach mal beim Labor anfragen, wo das Blutbild ausgewertet wurde.
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 30.11.2017    um 21:48 Uhr   IP: gespeichert
Ich frag nächste Woche mal beim nächsten Termin zwecks Röntgen. Normalerweise ist sie nicht unbedingt, sagen wir mal kooperativ, beim Tierarzt.

Die Blutwerte haben sie direkt in der Praxis ausgewertet. Aber eigentlich vertraue ich ihr schon, die Praxis ist auf Kleintiere (speziell auch Kaninchen) eingerichtet und sie hat selbst auch einige Fellnasen.
Wäre es jetzt die andere Ärztin in der Praxis wäre ich vorsichtiger und würde mehr hinterfragen, aber sie ist schon kompetent denke ich.
Ich bin mit den beiden extra in diese Praxis gegangen weil die spezialisierter sind als die Praxis wo ich mit der Katze bin.
Mit den Werten ist es schwierig sagt sie, weil es wirklich nur diese beiden Werte sind die aus dem Rahmen fallen.
Habt ihr noch Ideen was man bei der nächsten Blutentnahme vielleicht nochmal ganz gezielt mit untersuchen sollte? Was spezielles vielleicht das einem nicht unbedingt ins Auge springt oder so?

Lg
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Nutzer: Nicole1904
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geschrieben am: 01.12.2017    um 09:47 Uhr   IP: gespeichert
Moin,
ist denn schon mal so ganz gründlich untersucht worden, auch mit Röntgen von Bauch und so? Hat sie vielleicht verdauungsprobleme? Hätte ich jetzt eher mal angestoßen, als nur rein ein Blutbild.

Ohne eine ganz gründliche übrige Untersuchung, hat für mich ein Blutblild keine Aussagekraft.Das kann ja nur zusätzlich erläutern was falsch läuft, wenn man was gefunden hat.

Untertemperatur und Gewichtsverlust sind ja so typisch eigentlich für Verdauung oder eben Zähne. Ich würde da eher noch mal Augenmerk drauflegen, dass das ganz gründlich abgeklärt wird.
Gruß Nicole
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 01.12.2017    um 14:57 Uhr   IP: gespeichert
Grüß euch!

Röntgen wurde noch nicht gemacht. Bisher war's noch nicht notwendig.
Die Ärztin hat gesagt das es vielleicht ne Autoimmunerkrankung sein könnte, vielleicht auch ne Infektion, halt wegen der Blutkörperchen. Wären bei ner Verdauungsstörungen auch andere Werte verändert oder zeigt sich das da nicht wirklich?
Bei einer Infektion gäbe es ja eigentlich auch noch andere veränderte Blutwerte

Mittlerweile sehe ich sie auch wieder häufiger am Heu und frech wird sie auch schon wieder

Lg
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Nutzer: Gretchen
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geschrieben am: 01.12.2017    um 20:39 Uhr   IP: gespeichert
Wenn bei der Blutuntersuchung wirklich nur ganz allgemein nach roten und weißen Blutkörperchen sortiert wurde, würde ich nach einem großen Blutbild fragen. Welche Werte in eurem Fall sinnvoll sind, sollte Dein Tierarzt beurteilen und wenn diese Möglichkeit nicht bei ihm in der Praxis besteht, dann kann er das Blut dafür bei einem Labor einschicken, was dann auch bei der Auswertung behilflich ist. Ob Dich nun ein Röntgen-, Blutbild oder ganz was anderes zu Hinweisen oder gar schon einer klaren Diagnose führen, lässt sich so pauschal gar nicht beantworten. Weder mit einem Röntgenbild, noch mit einer Blutuntersuchung kann man alles sehen. Auch da wird dann der Arzt vor Ort mit dem aus seiner Sicht Erfolgsversprechendstem beginnen und sich weiter vorarbeiten.
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Nutzer: jjj
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geschrieben am: 01.12.2017    um 22:14 Uhr   IP: gespeichert
Hallo, ich bin zwar relativ unerfahren, aber mein Kaninchen muss auch gerade viele Medikamente nehmen die er hasst. Ich habe die Medizin mit critical care vermischt und dann in ein Basilikumblatt gepackt. Dann habe ich das Blatt mit Benebac bestrichen. Er liebt Benebac. Vielleicht mag deines das ja auch? Hoffe es geht Ihr bald wieder gut!

P.S. Das Benebac benutze ich nur damit er alles frisst, nicht als Kur.
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 02.12.2017    um 09:30 Uhr   IP: gespeichert


Das Blutbild war glaube ich groß hatte sie gesagt, aber ich guck nochmal auf die Rechnung. Da wir ja sowieso nochmal Blut nehmen könnte man es dann ja noch nachholen.

Also nochmal Blut, Köttel und Röntgen besprechen

Hallo jjj, danke für für den Tip! Mit dem CC klappt es bei Anna auch super das Antibiotika zu geben (ist gerade das einzige das sie bekommt, außer eine Spritze zur Anregung der Blutbildung nächste Woche wieder).
Unsere beiden nehmen die Medis auch ganz gut ab wenn man sie auf ne kleine Portion Salat verteilt und etwas durchmischt. Dann bekommen sie getrennt damit jeder seine Ration auch selbst frisst.

Danke übrigens schon mal für die vielen hilfreichen Tipps!


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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 07.12.2017    um 15:45 Uhr   IP: gespeichert
Hallo, ich bin es wieder.

Ich hab eine sehr dringende Frage.
Hab bei Anna auf E.C testen lassen und gerade das Ergebnis erhalten das der Titer sehr hoch ist.
Nun bin ich dadurch natürlich gerade etwas geschockt, aber eben auch auch weil ich ja schwanger bin und mir auch deshalb große Sorgen mache!
Gibt es einen Test mit dem ich raus bekommen kann ob ich mich angesteckt habe?
Ich hab im Internet nur die üblichen Sachen dazu gefunden, sprich nur selten Fälle bekannt, immungeschwächt usw.
Aber ihr versteht sicher dass mir das allein gerade nicht wirklich weiter hilft.
Lg
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Nutzer: Gretchen
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geschrieben am: 07.12.2017    um 21:06 Uhr   IP: gespeichert
Du hast Dich da schon ganz richtig belesen - nachgewiesen wurde dies bisher nur bei sehr wenigen Menschen weltweit und das normalerweise nur bei deutlicher Immunsuppression. Wirklicher Anlass zur Sorge besteht bei gesunden Menschen nicht.
Unter folgendem Link findest Du nähere Infos zu Vorkommen beim Menschen und zumindest eine grobe Beschreibung zum Nachweis. Vielleicht kannst Du mit diesen Infos mal bei Deinem Hausarzt nachfragen, wenn Du dem wirklich nachgehen möchtest: >KLICK HIER!<
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 08.12.2017    um 13:25 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Gretchen und vielen Dank erstmal für den Link!
Ich denk der hilft mir schon ein bisschen weiter. Mein Arzt wusste nichts damit anzufangen, was ja aber nicht weiter verwunderlich ist.

Ich hab jetzt mal noch ein paar wahrscheinlich blöde Fragen, aber ich muss mich ja jetzt intensiver damit beschäftigen, auch weil mein TA mir aufgrund der Schwangerschaft und meiner Vorgeschichte dazu geraten hat den beiden ein neues Zuhause zu suchen

1.Die Erreger sind ja Sporen die über die Ausscheidung, am wahrscheinlichsten Urin, übertragen werden. Vom Schimmel kennt man die Übertragung ja auch auf dem Luftweg. Ist das hier auch der Fall oder müsste ich schon meine Nase direkt ins Klo stecken?

2.Ich hab den Stall mit alten Bettlaken ausgelegt die ich dann in der Waschmaschine bei 90° gewaschen hab. Hab zur Sicherheit anschließend nochmal ein Leerprogramm mit Klorix und 90° durchlaufen lassen. Reicht das zur Abtötung der Sporen?

3.Am Sonntag ziehen die beiden erstmal notgedrungen zu einer Bekannten die Kaninchen aufnimmt. Danach wollen wir das Zimmer reinigen. Was empfehlt ihr da am besten? Den Boden kann ich nicht mit Klorix wischen, wäre Essigwasser eine Alternative oder nicht ausreichend? Und wie muss die Reinigung um den Stall aussehen, sprich Möbel etc die mit den beiden nicht in Berührung gekommen sind.

4.Müssten die beiden jetzt aufgrund der Erkrankung in Innenhaltung leben oder ist auch wieder Außenhaltung so wie vorher möglich, wenn Anna wieder fit ist??
Das ist für mich eine entscheidende Frage, denn Innenhaltung kann ich leider nicht ermöglichen. Auch eine kurzzeitige Versorgung drinnen ist dann leider nicht mehr möglich.

Ich bin dankbar über Antworten und Hilfe!
Lg
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Nutzer: Gretchen
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geschrieben am: 08.12.2017    um 22:35 Uhr   IP: gespeichert
Ich weiß jetzt nicht, was hinter der "Vorgeschichte" steckt und Du musst auch nichts näheres dazu schreiben, aber zumindest die Schwangerschaft ist nichts, weshalb man sich um eine Ansteckung mit EC ernsthaft sorgen müsste. Dein Kaninchen ist aktuell (auch mit hohem Titer) nicht ansteckender als bisher. Umgekehrt ist der Erreger auch bei anderen als Haustier gehaltenen Kaninchen recht verbreitet.

Infos zur Desinfektion findest Du hier (Seite 9): >KLICK HIER!<

Ob bei Menschen schon einmal eine aerogene Übertragung nachgewiesen wurde, kann ich Dir leider nicht sagen.

Nur aufgrund des Vorhandenseins eines EC-Titers muss kein Tier dauerhaft drinnen leben, keine Sorge. Ob sie diesen Winter wieder raus können, hängt vor allem davon ab wie lange die beiden aufgrund des schlechten Befindens der Dame noch drinnen bleiben sollen und wie (warm) sie drinnen untergebracht sind. Aber selbst wenn sie diesen Winter nun drinnen bleiben: wenn Anna im nächsten Jahr wieder fit ist, spricht nichts dagegen, sie - wenn es warm genug ist - wieder in Außenhaltung umzusiedeln.
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 08.12.2017    um 23:16 Uhr   IP: gespeichert
Erstmal freue ich mich natürlich das eine Außenhaltung prinzipiell möglich wäre, denn das bedeutet das ich die beiden nicht weg geben müsste! Ich war schon bitter traurig.
Also wenn ich das richtig verstanden hab kann sie dann auch draußen bleiben wenn sie einen Schub hat??

Danke dir für den Link! Leider ist da nix bei was ich für unseren Boden nehmen könnte weil es die Imprägnierung zerstört.
Gibt's da noch ne andere Möglichkeit? Die richtige Reinigung wäre mir gerade in dem Zimmer extrem wichtig.

Man kann ja nicht direkt nachweisen wo die Erreger genau sitzen, zumindest nicht am lebenden Tier. Aber nach dem Ausschlußverfahren müsste doch da was möglich sein oder? Beispiel Urin testen, Augenabstrich usw...
Anna hat weder Kopfschiefhaltung, noch Lähmungserscheinungen oder dergleichen.
Sie frisst wieder super, auch Heu und ihren Päppelbrei und nimmt auch wieder langsam zu. Die roten Blutkörperchen sind wieder im Normbeteich, die weißen noch etwas erniedrigt, alle anderen Werte sind wie vorher ok.
Lg
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Nutzer: Gretchen
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geschrieben am: 09.12.2017    um 09:23 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Tine112015
1. Erstmal freue ich mich natürlich das eine Außenhaltung prinzipiell möglich wäre, denn das bedeutet das ich die beiden nicht weg geben müsste! Ich war schon bitter traurig.
Also wenn ich das richtig verstanden hab kann sie dann auch draußen bleiben wenn sie einen Schub hat??

2. Danke dir für den Link! Leider ist da nix bei was ich für unseren Boden nehmen könnte weil es die Imprägnierung zerstört.
Gibt's da noch ne andere Möglichkeit? Die richtige Reinigung wäre mir gerade in dem Zimmer extrem wichtig.

3. Man kann ja nicht direkt nachweisen wo die Erreger genau sitzen, zumindest nicht am lebenden Tier. Aber nach dem Ausschlußverfahren müsste doch da was möglich sein oder? Beispiel Urin testen, Augenabstrich usw...

4. Anna hat weder Kopfschiefhaltung, noch Lähmungserscheinungen oder dergleichen.
Sie frisst wieder super, auch Heu und ihren Päppelbrei und nimmt auch wieder langsam zu. Die roten Blutkörperchen sind wieder im Normbeteich, die weißen noch etwas erniedrigt, alle anderen Werte sind wie vorher ok.
Lg
1. Genau, EC und Außenhaltung schließen sich nicht grundsätzlich aus. Das Außengehege sollte sich aber den Umständen anpassen lassen - etwa durch entsprechendes Abpolstern oder Umgestalten falls ein Kaninchen bespielweise deutliche Koordinationsprobleme entwickelt.

2. In dem Link stand ja, dass die meisten Desinfektionsmittel den Erreger abtöten. Da sollte sich (hoffe ich) etwas finden lassen, was die Imprägnierung heile lässt. Ich habe Dir die Quelle für diese Aussage mal rausgesucht: >KLICK HIER!< Da findest Du auf Seite 228 die getesteten Stoffe. Damit würde ich einfach mal in die Apotheke gehen und nach etwas Passendem für euren Fall fragen.

3. Ich weiß nicht, ob ich Dich gerade richtig verstehe, aber selbst wenn man aktuell im Urin nichts findet, kann man nicht ausschließen, dass früher oder zu einem späteren Zeitpunkt Sporen im Urin auftauchen, denn die Ausscheidung von Sporen erfolgt nicht gleichmäßig. Auch kann man etwa bei einem Sporennachweis im Urin nicht ausschließen, dass auch andere Bereiche "befallen" sind.

4. Das klingt doch gut soweit.
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  TopZuletzt geändert am: 09.12.2017 um 09:24 Uhr von Gretchen
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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 09.12.2017    um 10:41 Uhr   IP: gespeichert
Hallo

/danke für diese tolle Nachricht!
Dann muss ich jetzt nur noch dafür sorgen das sie bis zum Frühjahr unter kommen könnten bei meiner Bekannten. So könnte ich mich weiter kümmern und sie dann wieder in ihr Gehege holen Ich bin so erleichtert!
Wir haben auch schon beim Frühstück gerade einen Plan gemacht wie man die zweite Ebene sichern und die Zugänge zum Innenbereich in der Werkstatt gestalten könnte.
Momentan scheint das noch nicht notwendig, aber besser man hat nen Plan.

Ich hab schon wieder Fragen Ich komm mir schon ganz blöd vor

1. Wenn sie jetzt aktuell keine Symptome hat was Lähmungen usw angeht, also die Nervenbahnen betrifft, sollte sie dann jetzt trotzdem auch Vitamin B12 bekommen, vorsorglich? Oder macht es nur Sinn wenn sie da Probleme hat?
Und muss es zwangsläufig so sein das es da Beschwerden gibt?

2.Jetzt die wahrscheinlich blöde Frage Wir entsorgen zur Zeit ja alles über den Grünabfall in unserem Ort, der geht dann gesammelt zum kompostieren und wird an Haushalte verteilt. Können wir das überhaupt weiter machen wenn Sporen ausgeschieden werden?
Theoretisch würde ich ja denken wenn die keinen Wirt haben sterben sie irgendwann ab, wäre also gar nicht relevant...!?

3.Müssen alle Sachen die sich im Zimmer befinden extra gereinigt werden, oder nur was direkt mit den Fellnasen in Kontakt war?
Wir hatten auch noch Gästebett und Decken drin, an die sie aber nicht ran gekommen sind.

Lg
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geschrieben am: 10.12.2017    um 17:14 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Tine112015
1. Wenn sie jetzt aktuell keine Symptome hat was Lähmungen usw angeht, also die Nervenbahnen betrifft, sollte sie dann jetzt trotzdem auch Vitamin B12 bekommen, vorsorglich? Oder macht es nur Sinn wenn sie da Probleme hat?
Und muss es zwangsläufig so sein das es da Beschwerden gibt?

2.Jetzt die wahrscheinlich blöde Frage Wir entsorgen zur Zeit ja alles über den Grünabfall in unserem Ort, der geht dann gesammelt zum kompostieren und wird an Haushalte verteilt. Können wir das überhaupt weiter machen wenn Sporen ausgeschieden werden?
Theoretisch würde ich ja denken wenn die keinen Wirt haben sterben sie irgendwann ab, wäre also gar nicht relevant...!?

3.Müssen alle Sachen die sich im Zimmer befinden extra gereinigt werden, oder nur was direkt mit den Fellnasen in Kontakt war?
Wir hatten auch noch Gästebett und Decken drin, an die sie aber nicht ran gekommen sind.
1. Ich sag' mal so, schaden tut es nicht. B Vitamine sind wasserlöslich. Alles was der Körper nicht braucht, wird wieder ausgeschieden. Aber wenn Du da aktuell keine Symptome Richtung Koordinationsprobleme, Bewegungsstörungen usw. bemerkst, würde ich ihr die (für die meisten Kaninchen nicht schmeckenden) Vitamingabe trotzdem ersparen.

2. In Anbetracht dessen, dass EC nicht meldepflichtig ist und viele Kaninchen EC-positiv sind, werden Deine Kaninchen sicher nicht die einzigen sein, die Träger sind und deren Sporen dann über den Müll "weiterverteilt" werden. Ich verstehe Deinen Gedankenansatz, aber ich fürchte, es macht für die Umwelt keinen wirklichen Unterschied, ob Du bei diesen beiden darauf achtest, während viele Halter nicht einmal wissen, dass ihre Kaninchen EC-positiv sind.

3. Hauptübertragungswege sind Urin/Kot bzw. damit verunreinigtes Futter/Heu etc. Da die Übertragungswege meines Wissens aber noch nicht komplett geklärt sind, kann ich Dir leider nicht sagen, welches Vorgehen den Erreger wie sicher an einer Weiterverbreitung hindert.
Liebe Grüße von Manu mit Holly & Flöckchen; für immer im Herzen: Moppi, Pienchen, Maja, Bobelix und Norbi


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geschrieben am: 10.12.2017    um 23:07 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Gretchen


2. In Anbetracht dessen, dass EC nicht meldepflichtig ist und viele Kaninchen EC-positiv sind, werden Deine Kaninchen sicher nicht die einzigen sein, die Träger sind und deren Sporen dann über den Müll "weiterverteilt" werden. Ich verstehe Deinen Gedankenansatz, aber ich fürchte, es macht für die Umwelt keinen wirklichen Unterschied, ob Du bei diesen beiden darauf achtest, während viele Halter nicht einmal wissen, dass ihre Kaninchen EC-positiv sind.
Hier würde ich zustimmen - da keine Meldepflicht besteht seid ihr weder verpflichtet, da anders zu handeln als gewohnt, noch erachtet unsere Regierung EC als gefährlich genug um eine Meldepflicht einzuführen.
Ich fürchte auch, bei einem Durchseuchungsgrad von bis zu 80%, je nachdme welcher Schätzung man glaubt, rettet man kaum etwas wenn man allein darauf achtet. Und ich muss sagen, persönlich würde ich auf die Idee auch nicht kommen.
Um so löblicher, dass ihr euch darüber Gedanken macht.



In Sachen Reinigung ist man leider wirklich nicht so sicher, wie das alles läuft - man vermutet aber meines iwssens nach, dass der Erreger nicht mehr als 4 Wochen ausserhalb des Wirtes überleben kann. Alles, was in dieser Zeitspanne also nicht mit den Tieren in Berührung kam und/oder in unmittelbarer Nähe von ihnen war wird dann wieder sicher sein.

Alles Gute



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geschrieben am: 13.12.2017    um 09:05 Uhr   IP: gespeichert
Hallo und vielen vielen Dank erstmal für die vielen Infos und hilfreichen Tipps!
Ihr habt mir echt schon enorm weiter geholfen
Entschuldigt das meine Antwort so lange hat auf sich warten lassen, wir waren unterwegs

Ja, worüber macht man sich nicht alles Gedanken
Aber da habt ihr Recht, macht sicher keinen Sinn als einzige so nen Aufwand zu betreiben.

Zum Glück konnten wir jetzt auch klären wie wir erstmal weiter machen können. Meine Mutter nimmt sie freundlicher Weise bis sie wieder in ihr Gehege können bei sich im Waschhaus auf. Wir bauen da etwas um und dämmen die Wände und den Boden. Da sie nun aber gerade ein bisschen andere Temperaturen gewohnt sind würden wir auch so eine Infrarot-Heizplatte an die Wand machen, um so ungefähr 17-19° im Raum zu halten.
Sonst ist es dort doch bedeutend kühler.
Ist das mit der Infrarot-Heizplatte ok?

Dann werden wir das Zimmer (muss ja eh fast komplett ausgeräumt werden) einfach richtig putzen und alles etwas abstehen lassen, dann dürfte es passen.
Den Rat mit der Apotheke werde ich befolgen, das ist ne gute Idee!

Lg
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Nutzer: Gretchen
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geschrieben am: 13.12.2017    um 12:52 Uhr   IP: gespeichert
So lange sie definitiv nicht ans Kabel kommen und die Heizplatte bei direktem Kontakt nicht zu heiß wird, sollte das kein Problem sein.
Liebe Grüße von Manu mit Holly & Flöckchen; für immer im Herzen: Moppi, Pienchen, Maja, Bobelix und Norbi


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Nutzer: Tine112015
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geschrieben am: 13.12.2017    um 13:31 Uhr   IP: gespeichert
Wir müssten die Platte wahrscheinlich sogar relativ hoch hängen weil die Steckdose knapp unter der Decke ist. Dürfte also kein Problem werden

Dann können wir ja anfangen das Material zusammen zu suchen und loslegen

Danke euch, ich werde weiter berichten!
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