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Baby-Kaninchen fällt mich an

Nutzer: Susala
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geschrieben am: 27.04.2012    um 15:30 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,
habe seit zwei Wochen zwei junge Baby-Kaninchen! Lynes geb im Januar und Liam geb. im Februar! Die beiden Kaninchen-jungs verstehen sich untereinander super! Ich habe den Eindruck, das Lynes Liam beschützt! Nun zu meinen Problem! Ich vergesellschafte gerade zwei erwachsenen Kaninchen auf neutralem Boden, von daher habe ich die beiden kleinen im Kaninchenzimmer, ca 20 qm untergebracht! Wie bereits geschrieben habe ich die beiden erst seit zwei Wochen! Mir viel von Anfang an auf, das Lynes seine Blume hochstellt, sobald ich im Zimmer bin! Ich vermutete erst, das er die beiden Erwachsenen riecht!
Aber mein Mann riecht ja auch nach den Erwachsenen und da stellt er sie nicht! Hat mich bis jetz auch nicht gestört! Heute morgen kam dann ein Erlebnis, wo ich geschockt war! Ich kam morgens ins Zimmer, habe die "Wissi-Toiletten" sauber gemacht und auf einmal umkreist er mich, hebt seine Blume und zwickt mich! Ich habe ihn im Affekt weggestoßen
und er kam sofort wieder ich stand auf, und er sprang hoch und biss mich in den Unteram! Ich wollte ihn dann streicheln und beruhigen, daraufhin biss er mich in den Finger! Das Ende vom Lied, ich bin aus dem Zimmer gerannt - klingt jetz so blöd und lächerlich, aber er wolte mich immer und immer beisen! Ich verstehe das ganze nicht! Wenn wir Besuch bekommen, war er immer freundlich und er ist nur zu mir so!!!
Finde ich sehr schade, ABER auf Dauer möchte ich so mit keinem Kaninchen zusammen leben! Ich habe die Vorbesitzerin kontaktiert und kann ihn morgen zurück geben! Ich war mit ihm beim TA und der meinte
eine Kastration wäre noch nicht möglich! Ich verstehe es nicht, und ich bin jetz auch kein Typ Mensch, der von Kleinigkeiten davon läuft, aber ich erwarte von meinen Kaninchen, das ich das Zimmer säubern kann ohne angegriffen zu werden! Er hebt ja auch seine BLume wenn ich nur so drin sitze! Anscheinend passe ich ihm nicht! Hattet ihr da auch schon mal so eine Erfahrung??? Ich würde es ja verstehen, wenn ich mit ihm was mache, was er net möchte!!!
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 27.04.2012    um 16:13 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Susala,

dir geht es jetzt nur um den Erfahrungsaustausch, denn dass du ihn weggibst hast du ja so wie ich das verstanden habe, schon beschlossen und abgeklärt, richtig?

Ich nehme an, da kommen Pubertät und Angst zusammen. Kaninchen greifen (eigentlich) nur dann an, wenn sie das Gefühl haben dass absolut kein anderer Ausweg bleibt - sie also in die Enge getrieben wurden oder etwas verteidigen müssen gegen einen Angreifer. Wenn du dann "schubst", und das Tier gerade in der Pubertät und somit ohnehin auf das austesten von Grenzen und Verhaltensweisen gepolt ist, dann kann es eben sein dass es sich wehrt. Junge Rammler sind teilweise kampfeslustig - und wer weiß, was das Kaninchen vorher schon erlebt hat..?
Auch der Platz spielt natürlich eine Rolle.
Gehen denn andere Menschen auch an die Toilettenecke? Da du ja meinst, er würde nur auf dich in dieser Weise reagieren - ist ausgeschlossen, dass er nicht einfach eine bestimmte Ecke seines Reviers verteidigt?

Medizinische Probleme kannst du ausschließen?

Mit Gruß



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Nutzer: Susala
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geschrieben am: 27.04.2012    um 16:31 Uhr   IP: gespeichert
naja säubern und in den Bereich gehe nur ich! Besucher oder mein Mann gehen nur noraml rein und zu den Kisten und so gehen sie nicht!
Und das er seinen Freund beschützen will, ist mir auch aufgefallen selbst bei Besuchern! Neulich war mein Vater da, und hat den kleinen gestreichelt, auf einmal hat Lynes ihn markiert im Gesicht! Aber ist das ein normales Verhalten???

Ich hatte 4 Rammler bis jetz,aber sowas habe ich noch nie erlebt!

Was würdest du machen??? Behalten, aber wie könnte ich so eine Situation mit ihm zusammen erlernen?? Also heut morgen war ich einfach nur geschockt! Die Blume stellen, schob ich immer darauf
das er in die Pubertät kommt! Er wirkt auch so sehr, huschelig
und aufgebracht! Find ich nicht schlimm, finde ich auch süß wenn ein Kaninchen vom Charakter her so ein kleiner Wirbelwind ist!

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Nutzer: streunerin
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geschrieben am: 27.04.2012    um 17:31 Uhr   IP: gespeichert
was hattest du denn weiter geplant? die beiden zusammen halten? oder ein weibchen dazusetzen? oder sie irgendwann zu den erwachsenen setzen? durch solche veränderungen kann sich ja nochmal alles neu sortieren. dann würde ich erst mal abwarten, vllt ist er auch noch ängstlich weil alles noch recht neu ist.

calimero beißt mich auch oft wenn ich ihm zu nahe komme, also halte ich abstand. ich hoffe auch, dass sich das bessert wenn er erstmal kontakt zu meinen mädels hat.
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 27.04.2012    um 18:29 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

ich würde ein Tier deshalb jedenfalls nicht weggeben, denn ich habe weder Kleinkinder, denen ein Kaninchen gefährlich werden könnte, noch glaube ich, dass es einem als aggressiv abgestempelten Kaninchen woanders viel besser ginge: leider erleben Tiere, die mit so einer Begründung abgegeben werden, sehr oft eher traurige Karrieren in ihrem Leben. Oftmals werden sie nach dem zweiten Zuhause ins Heim gegeben und enden als ewige Tierheimbewohner oder sie landen in Einzelhaft in Käfigen, wo sich bad schon keiner mehr traut richtig sauber zu machen weil das Tier deshalb nur noch territorialer reagiert - erfahrungsgemäss ist das leider so. Deswegen würde ich zusehen, dass ich solch ein Tier so weit möglich erst recht behalte - denn nicht jeder macht sich die Mühe, offensives Verhalten überhaupt zu hinterfragen und Gründe zu suchen.


Ich würde dem Tier Zeit geben, und vor allem auch vermeiden, es nur irgendwie in eine Ecke zu drängen.
Wenn ich an Stellen hin muss, von denen ich weiß, dass das Tier diese auch aggressiv verteidigen würde, dann ist es oft am einfachsten wenn man wartet bis das Tier ganz woanders ist (zum Beispiel dann säubern, wenn die Kaninchen Auslauf haben und ganz woanders herumwuseln). Man muss bei Angstaggressiven Kaninchen (wie bei jedem Tier eigentlich) vor allem verhindern, dass sie sich bedroht fühlen. Also sich niemals zwischen das Kaninchen und seinen Fluchtweg stellen, und vor allem niemals das Kaninchen zwischen sich und einer Wand "einkeilen".

Die meisten Tiere lernen nach einer Weile, dass du keine Bedrohung bist. Dann kann man auch dieses vorsichtige Verhalten verringern und sich "selbstverständlicher" durch das Revier bewegen.
Aber wie gesagt: So etwas muss das Kaninchen erst noch lernen.

Ich an deiner Stelle würde aber eben genau diesen Versuch starten und dem Tier erlauben, sich an dich zu gewöhnen. Er ist jung und gerade in einer wilden Phase
Denn wie gesagt: Ich hätte zu viel Angst, dass das Tier von der "Vorbesitzerin" an einen ganz unerfahrenen oder sogar einen nur halbwegs interessierten Halter weitergegeben wird und dort (eben wegen seiner Bösartigkeit - so wird das leider oft interoretiert) dann isoliert leben muss oder als aggressives Tier in ein Heim abgeschoben wird.

Mit gruß



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Nutzer: Susala
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geschrieben am: 27.04.2012    um 22:09 Uhr   IP: gespeichert
Hallo, ich scätze dich sehr, weil du gute Beiträge schreibst!

vielleicht hast du recht und ich sollte ihm Zeit geben! Ich bin trotzdem entsetzt, er hat mich besprungen und angegangen, als ob ich ein Kaninchen wäre! bei einer Vergesellschaftung!!! Ich dränge ihn nicht in eine Ecke, er hat 20 qm und für mich ist es trotzdem, eine Vorauss. die Toiletten säubern zu können ohne Angst!!!

Lynes ist ein Hase, der sehr neugierig ist, nicht ängstlich und auch sehr dominant"

Den einzigen Vorwurf was ich mir mach ist, das er so ein großes Zimmer hat! Er hatte vorher einen Freilauf und er war total locker und normal! Erst seit dem er in dem großen Kaninchenzimmer ist, hat er sich vom Wesen verändert!

Ich wäre so gerne seine "Hasenmama" geworden und ich gebe alles für meine Kaninchen! Trotzdem möchte ich die beiden Kleinen irgendwann mit den großen Vergesellschaften, und ich finde man sollte vor seinem eigenen Tier keine Angst haben! Ich will für ihn das beste und denke, wenn ihm meine Bekannte zurück nimmt, ist es für alle Besser! Sie hat mir vorgeschlagen, Lynes zu den großen zu tun! Liam ist aber noch so klein (600 gr) und ich will Liam nicht zu den großen Tun! Sie meint Lynes lernt es, sich den großen unterzuordnen!

ich werde ihn morgen zurück bringen und wünsche ihm von ganzem herzen alles gute! Das ist für mich fast so schlimm, als wenn ich ein Kaninchen in den Himmel begleiten muss, jedoch muss man immer auch sachlich denken und an das Tier und nicht an einem selbst....

Trotzdem danke...
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Nutzer: nea
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geschrieben am: 28.04.2012    um 11:01 Uhr   IP: gespeichert
Ganz ehrlich, ich finde es wirklich schade das du so schnell aufgibst und ihn einfach abgeben kannst.

Ich kann das nicht verstehen auch in keinster Wieser nachvollziehen!

Sry für meine deutlichen Worte, aber ich denke man übernimmt die Verantwortung nicht nur für schöne Dinge, sondern auch für unangenehme Sachen!

Schade das du es nicht wenigstens versuchen möchtest...

Dem kleinen Knopf wünsche ich alles Gute!
Liebe Grüße von Kim mit Nilsson, FlipFlop, Marlon, Molly, Erik und Cookie

Der Katergang Findus, Lenni, Piggeldy, Frederick, Arthur, Freitag und Amadeus

*Klopfer, Olli, Mona, Maja, Bobby, Billy, Fiver und Fiona im Herzen*

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Nutzer: Möhrchengeber
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geschrieben am: 28.04.2012    um 11:49 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susala

Ich wäre so gerne seine "Hasenmama" geworden und ich gebe alles für meine Kaninchen! Trotzdem möchte ich die beiden Kleinen irgendwann mit den großen Vergesellschaften, und ich finde man sollte vor seinem eigenen Tier keine Angst haben! Ich will für ihn das beste und denke, wenn ihm meine Bekannte zurück nimmt, ist es für alle Besser! Sie hat mir vorgeschlagen, Lynes zu den großen zu tun! Liam ist aber noch so klein (600 gr) und ich will Liam nicht zu den großen Tun! Sie meint Lynes lernt es, sich den großen unterzuordnen!

ich werde ihn morgen zurück bringen und wünsche ihm von ganzem herzen alles gute! Das ist für mich fast so schlimm, als wenn ich ein Kaninchen in den Himmel begleiten muss, jedoch muss man immer auch sachlich denken und an das Tier und nicht an einem selbst....

Trotzdem danke...
Hallo Susala,

schade, dass du deine Entscheidung schon getroffen hast.

Wie Cy dir schon geschrieben hat, weißt du nicht welche Laufbahn nun sein Leben nimmt. Wird er irgendwann als das "agressive Kaninchen" amgestempelt und muss alleine sein Dasein in einem Käfig fristen? Das könnte passieren. Nicht jeder hinterfragt das Verhalte eines Tieres.

Lynes ist noch so jung, er ist jetzt in einer Flegelphase, probiert sich aus, testet seine Grenzen. In diesem Alter sind Kaninchen anstregend. Klar nicht jedes beißt zu, aber das kann sich wieder legen. Wenn er älter wird und lernt, dass von dir keine Gefahr und Bedrohnung ausgeht.

Nimme es mir nicht übel, aber ich persönlich denke, dass man für ein Tier, wenn man es aufnimmt, die Verantwortung tragen muss, egal mit welchen Konsequenzen. Verhält sich das Tier nicht ganz so wie erhofft, so sollte man das akzeptieren, es abe rnicht wieder abschieben.

Wenn du dich aber in deiner Entscheidung nicht umstimmen lässt, so lass dir eine Bitte mit auf den Weg geben. Weder Lynes noch Liam sollten in ihrem jungen Alter mit ausgewachsenen Kaninchen zusammen gelassen werden. Die Aussage, dass Lynes lernt sich unterzuordnen, kann fatal sein.
Beide sind noch unter sechs Monate alt, ihre Haut ist noch dünn, sie können von den älteren Kaninchen sehr schnell und ernsthaft verletzt werden. Kaninchen kennen sowas wie einen Welpenschutz nicht. Ein Kaninchenjunges wird bei einem Rangordnungskampf genauso angegangen wie ein erwachsenes Tier.
Die beiden dürfen frühestens mit sechs Monaten zu den älteren Kaninchen.


Eine Aussage verstehe ich jedoch nicht. Der Tierarzt meinte, Lynes wäre für eine Kastration zu jung? Er ist im Januar geboren und somit mindestens 12 Wochen alt. In diesem Alter kann durchaus eine Kastration durchgeführt werden. Es wäre sogar schon keine Frühkastration mehr, die in einem Alter von 10-12 Wochen durchgeführt wird. Sprich, er müsste danach schon eine Kastrafrist von sechs Wochen absitzen.
Es grüßen Melanie, Callisto und Lilith mit Joey in Gedanken und Polly, Leonidas, Max, Lotte und Flocke für immer im Herzen




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Nutzer: trueffel
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geschrieben am: 28.04.2012    um 11:50 Uhr   IP: gespeichert
Hallo

also ich kann schon verstehen, dass man das Kaninchen zurück bringen möchte.

Es ist ja auch nicht richtig zu begründen warum er sie angreift und daher kann man auch nicht gegensteuern.

Also ich wollte auch kein Kaninchen haben, daß mich anfällt, wenn ich die Toiletten säubern möchte und vor dem ich regelrecht angst habe.

Und ich denke auch, daß man manchmal eben akzeptieren muß, daß manche Konstellationen nicht passen... ob nun von Kaninchen zu Kaninchen oder von Mensch zu Kaninchen... manchmal passt es eben einfach nicht!

Und so wie ich das verstanden habe, hat Lynes es ja auch nicht schlechter bei der Bekannten, wenn er zurück kommt, oder?
So sind wahrscheinlich alle, Tier und Mensch, glücklicher...

Alles Gute wünsche ich Dir und Lynes...
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Nutzer: trueffel
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geschrieben am: 28.04.2012    um 11:59 Uhr   IP: gespeichert
Hallo nochmals

... noch ein kleiner Nachtrag.

also es muß natürlich schon sichergestellt sein, dass Lynes es nicht schlecht ergeht, wenn er zurück gebracht wird.

Da ist man auf jeden Fall in der Verantwortung und muß sich gewissenhaft kümmern!!!

Aber ich wollte nur sagen, daß man nicht auf Biegen und Brechen ein
"nicht zu einem passendes" Tier behalten muß, denn wenn es bei einem selbst nicht passt, kann es bei einem anderen Zuhause perfekt funktionieren.

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"Autor"  
Nutzer: Kimmy
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geschrieben am: 28.04.2012    um 15:29 Uhr   IP: gespeichert
Ich möchte dir gerne von meiner Abby berichten ...

Von der 17. Lebenswoche an hat mein gepunkteter Teufel sowohl mich als auch meinen Freund und ihren Partner massivst attackiert. Bei ihrem Bruder hat sich das Verhalten zwischendrin immer wieder beruhigt, aber mein Freund und ich haben einige unschöne Blessuren davon getragen.

Wir haben uns schon damit abgefunden, ein kleines Killerkaninchem zu beherbergen und mir war mehr als nur einmal nach Heulen zumute ...

Seit etwa zwei Monaten (die zwei sind jetzt ein Jahr alt) hat sich ihr Verhalten komplett verändert und sie lässt sich auf der Couch sogar ausgiebig von uns streicheln ... Im Leben hätte ich damit nicht gerechnet ...

Wer weiß, was de kleine Lynes noch für Überraschungen für euch bereit halten würde ...
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"Autor"  
Nutzer: MissSnoop
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geschrieben am: 28.04.2012    um 17:53 Uhr   IP: gespeichert
Zu diesem Thema möchte ich auch meine Meinung äußern.

Ich selbst hatte 9 Jahre lang ein Kaninchen, dass bereits mit 6 Wochen als unvermittelbar weil aggressiv eingestuft wurde. Ich habe meinen Shy geliebt. Für mich war er ein ganz besonderes Charakter-Kaninchen und wenn ich ganz ehrlich sein soll, dann fließen bei mir gerade wieder die Tränen, weil es noch nicht so lange her ist, dass ich ihn gehen lassen musste.

Wenn ich versucht habe die Toilette zu säubern, dann ist er jedes mal auf den Besen, meine Hände und alles was sich sonst noch bewegt hat losgegangen. Bei der Kastration hat er sich so sehr gewehrt, dass er mir den kompletten Arm aufgerissen hat und die TÄ erst mich zusammenkleben musste bevor wir ihn kastrieren konnten.

Im Laufe der Zeit ist das ganze dann besser geworden. Mit etwas über einem Jahr war er aus dem schlimmsten Rüpelalter raus und wenn wir aufeinander geachtet haben, dann durfte ich in der Schutzhütte die Toiletten putzen ohne gelocht zu werden. Da ich nie versucht habe ihn anzufassen hat er langsam mit seinem aggressiven Verhalten aufgehört. Ich wurde nicht mehr gelocht, aber wenn ich versucht habe in die Schutzhütte zu greifen, dann wurde ich jedes Mal sehr deutlich angeknurrt.

Je älter er geworden ist, desto häufiger hat er nach Kontakt gesucht. Wenn ich mich im Auslauf auf den Boden gelegt habe um zu lernen, dann ist er auf den Büchern und meinem Rücken geklettert.

Ich will dir nichts vormachen, ein Schmusekaninchen ist er nie geworden. Aber ich bin der Meinung, dass man seine Tiere so akzeptieren muss, wie sie sind und meinen Shy habe ich gerade weil er so einen ausgeprägten Charakter hatte sehr geliebt.

Wenn du sagst, dass du mit ihm so nicht zusammen leben möchtest, dann ist es wohl in seinem Interesse, dass er ein Zuhause bekommt in dem er geliebt wird so wie er ist, auch wenn das jetzt hart klingt.

Ich ersönlich würde ihm auf jeden Fall eine Chance geben und sehen, wie sich dein Rüpel weiterentwickelt. Wenn du ihn tatsächlich im Juni mit deiner Gruppe zusammenbringen möchtest, dann kann sich das alles noch verändern. Ein Kaninchen durchläuft auch ein Rüpelphase und wächst da wieder raus und ich könnte mir gut vorstellen, dass die Hormone bei ihm im Moment eine sehr große Rolle spielen (beginnende Geschlechtsreife, Frühling, neue Umgebung...)

Aber woran du auch denken solltest: Er hat auch Bedürfnisse und Ansprüche, daher denke ich, wenn er bei der Vorbesitzerin in eine artgerechte Haltung kommt (was ich ehrlichgesagt aufgrund der Aussage ihn zu den erwachsenen Tieren zu geben anzweifele), dann wäre das die bessere Alternative als ein Dasein als ungeliebtes Tier bei dir.

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"Autor"  
Nutzer: Milena
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geschrieben am: 28.04.2012    um 19:59 Uhr   IP: gespeichert
Susala, man soll Deine Entscheidung letztendlich akzeptieren, ich vestehe es aber ueberhaupt nicht. Auch in Zusammenhang mit so vielen persoenlichen Erfahrungen, dass sich das Verhalten verbessert und das es eine Frage der Zeit ist.

Und eigentlich nicht nur Zeit, sondern Geduld. Das lernt man beim Kontakt mit Tieren, auch mit Menschen. Man kann natuerlich ein Kaninchen mit einem Kind nicht vergleichen, aber wirst Du Dein Kind wegen Verhaltensprobleme weggeben?

Das alles ist sehr emotionell geschrieben, aber so fuehle ich es (auf Deutsch)
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"Autor"  
Nutzer: streunerin
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geschrieben am: 28.04.2012    um 20:31 Uhr   IP: gespeichert
an den vergleich mit dem kind hab ich auch schon gedacht. gerade kleine kinder, und dieses kaninchen ist ja noch klein, sind auch mal schlecht drauf, hauen, beißen, kratzen. hergeben will man sie trotzdem nicht.

aber es ist deine entscheidung, und ich kenne nicht alle umstände, ich weiß nicht wie du lebst, ich hab nicht gesehen wie er dich anfällt, ich will gar nicht urteilen.

eins wäre schön: wenn du dafür sorgst, dass er gut untergebracht wird. und was passiert eigentlich mit seinem bruder? der wird sicher nicht alleine bleiben wollen, oder?
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"Autor"  
Nutzer: trueffel
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geschrieben am: 28.04.2012    um 20:43 Uhr   IP: gespeichert
Hallo

also ich finde auch, dass es natürlich toll wäre, wenn man dem kleinen Fellkind mehr Zeit gibt und viel Geduld entgegen bringt, das ist immer sehr schön und löblich...

...aber sein wir doch mal ehrlich, wir sind alle nur Menschen und ich kann schon nachvollziehen, gerade wenn man dazu auch noch eine andere Vergesellschaftung durchführt, dass man nicht die größte Sympathie für ein Tier aufbringen kann welches einen anfällt und beisst, das ist nur menschlich und für mich vollkommen nachvollziehbar.

Es muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden... aber ein ungeliebtes Tier ist ja auch nicht glücklich.

Man sollte nur so pflichtbewusst sein und zusehen, dass das Tier in gute Hände kommt und nicht denken...naja wird schon alles gut gehen, hab ich aber nicht wirklich mehr was mit zu tun...
Da muss man sich schon gewissenhaft kümmern, das ist man dem Tier schuldig...


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"Autor"  
Nutzer: trueffel
Status: Junghase
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geschrieben am: 28.04.2012    um 20:47 Uhr   IP: gespeichert


Sich auch nachträglich vergewissern, dass es dem Tier gut geht!

Das ist man dem Tier auf jeden Fall schuldig!!!




  TopZuletzt geändert am: 28.04.2012 um 22:21 Uhr von trueffel
"Autor"  
Nutzer: Susala
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Anzahl Nachrichten: 39

geschrieben am: 28.04.2012    um 21:02 Uhr   IP: gespeichert
Hallo ich habe den kleinen zurück gebracht! Ich möchte mich hier nicht rechtfertigen, ich denke jedoch, das Problem lag zwischen mir und ihm!!!! Es hat nun mal nicht zwischen uns gepaßt! Und das kommt in der Menschenwelt sowie in der Tierwelt und auch zwischen mensch und Tier vor! Ich wünsche den kleinen das beste, er ist jetz noch jung und süß und wird sicherlich somit mehr Chancen haben ein passendes zu Hause zu finde, als wenn er 7 oder 8 Monate alt ist! Er ging ja nur auf mich los, aus welchen Gründen auch immer! Ich finde es schade, aber er hat mich angegangen, als wäre ich ein Kaninchen bei einer Vergesellschaftung! Schade das er nicht sprechen kann, aber das ist jetz meine ganz persönliche Meinung und zu der stehe ich auch, ich möchte von keinen Tier angefallen werden, ohne Grund, mit dem ich lebe und ich liebe! Ich lasse mich von meinen Mann nicht schlagen und hätte dafür kein Verständnis! Genauso finde ich es nicht normal wenn ein Hund seine Besitzer ohne Grund anfällt! Man muss immer die Situation selber einschätzen! Die Vorbesitzerin hatte ein riesen großes Freigehege mit mehrern Kaninchen und ich denke, und das weiß ich auch, er wird es dort gut haben! Hätte er mich nur mal gezwickt oder geknurrt, dann würde ich meine Reaktion auch übertrieben vorkommen! Aber es war für mich einfach nicht normal! Und ich denke auch das jedes Kaninchen seinen Charakter hat, so wie wir Menschen auch, und es gibt auch bei Kaninchen "eigenene Charaktere" die vielleicht schwieriger sind zu halten als, andere! Aber mir gegenüber aggressiv , so will ich nicht mit egal ob mit einen Memschen oder Tier leben!!!
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"Autor"  
Nutzer: AnnaLotta
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geschrieben am: 28.04.2012    um 22:06 Uhr   IP: gespeichert
Ich denke natürlich auch, dass es letztlich deine Entscheidung ist/ war. Aber kein Tier ist böse. Und ich kann diesen Kommentar von dir nicht so stehen lassen. So etwas ärgert mich sehr:

Zitat"ich möchte von keinen Tier angefallen werden, ohne Grund, mit dem ich lebe und ich liebe! Ich lasse mich von meinen Mann nicht schlagen und hätte dafür kein Verständnis! Genauso finde ich es nicht normal wenn ein Hund seine Besitzer ohne Grund anfällt!"

Man kann Tiere nicht mit Menschen vergleichen. Tiere fallen nicht einfach über Menschen her. Es gibt eben doch einen Grund. Auch Hunde fallen niemanden ohne Grund an - das können dann eben Gründe sein, die uns als Menschen nicht verständlich sind, weil wir Ihre Körpersprache nicht deuten können.

Vielleicht fühlte sich das Kaninchen in die Enge getrieben oder es ging ihm nicht gut (Schmerzen), er wollte sich, sein Partnertier oder sein Revier verteidigen. Das hatte dann nichts mit dir zu tun. Vielleicht hattest du Gerüche an dir, die dem Kaninchen Angst gemacht haben - Hundegeruch oder ähnliches.....


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"Autor"  
Nutzer: Kimmy
Status: Megahase
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Anzahl Nachrichten: 523

geschrieben am: 29.04.2012    um 09:48 Uhr   IP: gespeichert
... Oder ein Shampoo, Duschgel oder Parfum ...

Ich finde es immer moch schade, dass du nach nur zwei Wochen aufgegeben hast und somit deinem anderen Nin den Partner genommen hast ...

Warum eine Kastra nicht gehen sollte ist mir auch schleierhaft ...

Kleiner Lynes, ich drück dir die Daumen!
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"Autor"  
Nutzer: streunerin
Status: Megahase
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Registriert seit: 26.03.2012
Anzahl Nachrichten: 804

geschrieben am: 29.04.2012    um 15:09 Uhr   IP: gespeichert
ich hatte mal eine handcreme, von der ist meine katze richtig aggressiv geworden - hat sie wohl in der nase gestochen.

vllt wäre er auch nach der kastra ruhiger geworden.

die probleme bestanden ja noch gar keine 2 wochen, sondern erst seit vorgestern. :-/
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"Autor"  
Nutzer: MoerchenQueen
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Anzahl Nachrichten: 248

geschrieben am: 01.05.2012    um 14:42 Uhr   IP: gespeichert
Also hier ist mir einiges Schleierhaft!
Wieso hast du dir noch mehr Kaninchen geholt?! Bzw. wenn du welche in dem Alter deiner Großen geholt hättest, okay, das wäre dann logisch. Wieso Babys?
Wie alt waren/sind die Kleinen denn?
Wieso hast du dich für 2 Rammler entschieden?

Und wie viel Platz haben deine Großen?
Sind das auch 2 Rammler??



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"Autor"  
Nutzer: Lilly85
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geschrieben am: 01.05.2012    um 22:02 Uhr   IP: gespeichert

Hallo Susala

Ich finde es SEHR schade das Du SOO schnell aufgegeben hast. Du hättest ihm eine Chance geben müssen einige brauchen länger um sich an Menschen und die Umgebung zu gewöhnen.

Ich möchte Dir mal was von mir Berichten.
Hab hier bei mir eine Häsin aus schlechter Haltung sie hat Anfangs nur gebissen kannte noch nichtmal FRIFU. Wenn ich ihr Gehege betreten habe rannte sie mit hoher Blume ( angriff ) auf mich zu sie war so agressiv das sie mir beim Gehege säubern in die Backen gebissen hat.
Beim Wasser nachfüllen hat sie sich an meinem Finger festgebissen. Ich hab sie ein paar Tage in Ruhe gelassen sie fing sogar an FRIFU zu essen. Es hat ein paar Wochen gedauert bis sich ihr Verhalten gebesser hat . Aber ich geb ihr die Zeit die sie braucht, sie hatte es auch nicht leicht. Ich habe aber nie mit dem Gedanken gespielt sie wieder zurück zugeben, sie kann ja nichts dafür das sie so eine schlechte Zeit durchgemacht hat. Hätte ich sie wieder abgegeben dann wär sie wieder zu jemand anders gekommen. Und wenn jeder so denk wie du dann hätte meine Maus jetzt kein zuhause. Sie hat immer noch so Momente wo sie nochmal zubeißt aber ihr verhalten hat sich schon richtig gebesser. Das Gehege machen wir jetzt immer zusammen sauber und sie beißt nicht mehr weil sie jetzt weißt das der Besen das Gehege immer schön sauber macht.

Sie macht Fortschritte und wenn es auch lange dauert ich hab Geduld und freu mich über jeden Fortschritt.

Hoffe das der kleine mann den du wieder abgegeben hast schnell ein neues zuhause findet und das die anderen Halter mehr Geduld aufbringen.

Gruß Lilly

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"Autor"  
Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 01.05.2012    um 22:27 Uhr   IP: gespeichert
Meine Lieben,

ich denke es ist nun gut hier -ich kann verstehen, dass die eine oder andere hier das Verständnis nicht aufbringen kann, und sich nicht in Susalas Lage hineinversetzen mag.
Das ist dann eben so.

Ich bitte euch aber im gleichen Atemzug darum dass ihr, wenn ihr das Verständnis nicht in euch finden könnt, so doch wenigstens die Entscheidung akzeptiert, die von der Threaderstellerin getroffen wurde.

Wenn sie sich die Entscheidung wirklich leicht gemacht hätte, so wäre hier auch kein Thread eröffnet worden sondern das Tier einfach so abgegeben worden. Ohne 'Rückfrage'.

Manchmal kann es auch "Verantwortungsbewusstsein" sein, wenn man akzeptiert, dass man selbst mit einer Sache nicht klar kommt.
Ob die Begründung "manchmal passt es eben nicht zwischen Kaninchen und Mensch" da gelten darf, das will ich hier nicht breit treten. Denn am Ende gibt es wahrscheinlich Frust oder Wut von der einen Seite und Schuldzuweisungen von der Gegenfront.

Und das muss echt nicht sein. Eine Frau von 32 Jahren wird wohl in der Lage sein, eine eigene Entscheidung zu treffen. Und die muss man ihr dann nicht noch sieben Mal auf's Brot schmieren (egal ob man sie dann bestätigt oder negativ kritisiert). Die Community täte gut an etwas mehr Gelassenheit.


Lasst es gut sein.



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