Köttel, Böbbel & Co.
Köttel, Böbbel
Je nach Größe des Tieres haben auch die Köttel eine unterschiedliche Größe. Kleine, runde und dunkelgrüne, braune oder auch schwarzbraune Kugeln, die recht fest sind. Es handelt sich um den normalen Kot von Kaninchen, sollte rund und gleichmässig sein.
Entsprechen diese einmal nicht der gewohnten Größe und sind klein und steinhart, liegt eine Verdauungsstörung vor, die vom Tierarzt umgehend behandelt werden muss.Blinddarmkot
Kleine, glänzende Würste, die wie mehrere winzige Kugeln zusammenkleben und sehr weich sind. Dieser Blinddarmkot wird nicht einfach ausgeschieden, sondern die Tiere nehmen ihn selbst direkt wieder auf und das ist auch lebensnotwendig, denn er enthält Vitamine, welche die Tiere benötigen.Manchmal kann es aufgrund von Futterumstellung oder falscher Ernährung zu einer starken Überproduktion von Blinddarmkot kommen, dieser wird dann einfach liegengelassen und oftmals plattgetreten oder gesessen. Im ersten Moment kann man dies fälschlicherweise für Durchfall halten. Kleiner Tipp: wenn neben den "Flatschen" auch normale Köttel vorhanden sind, ist keine Bedrohung im Anzug, sondern eben nur überschüssiger Blinddarmkot vorhanden.
Durchfall
Schleimiger brauner Matsch, der oftmals auch sehr übel riecht. Hierbei handelt es sich definitv um Durchfall und da bei Kaninchen das die ersten Anzeichen einer ernsthaften Gesundheitsstörung sind, sollte man keine 2 Tage warten, sondern UMGEHEND einen Tierarzt aufsuchen. Bei Kaninchen ist Durchfall DAS Anzeichen schlechthin, dass etwas nicht stimmt.Köttelkette
Der normale Kot hängt wie "an einer Kette". Auch dies ist höchst bedrohlich, denn dann haben sich bereits Haarballen gebildet, was bei Kaninchen sehr schnell tödlich in einer Magenverstopfung enden kann. Kaninchen können ihre Haare nicht verdauen oder auswürgen, wie z.B. Katzen.Speziell bei Langhaarkaninchen oder extrem flauschigen Modellen sowie im Fellwechsel ist eine Unterstützung der Fellpflege (bürsten) oder auch die Zugabe von Vitamin-C haltigen Obstsorten in geringen Mengen (Kiwi, Ananas), Nagermalt oder auch Leinoel nötig. Ananassaft sollte nur sparsam verwendet werden, da übermässige Gabe die Schleimhäute verätzen kann.
Roter Urin (braun, orange oder rostrot)
Rostbrauner oder auch roter Urin kann durch Löwenzahn, rote Beete oder Möhren auftreten und ist zunächst nicht weiter bedenklich, wenn man sich sicher sein kann, dass es sich nicht um Blut handelt.
Dazu sollte man das Tier untersuchen und mit einem Küchentuch eine kleine Probe nehmen. Der Schnuppertest lässt sich nicht vermeiden :-)
Rostbrauner oder auch roter Urin kann durch Löwenzahn, rote Beete oder Möhren auftreten und ist zunächst nicht weiter bedenklich, wenn man sich sicher sein kann, dass es sich nicht um Blut handelt.
Dazu sollte man das Tier untersuchen und mit einem Küchentuch eine kleine Probe nehmen. Der Schnuppertest lässt sich nicht vermeiden :-)
Milchiger Urin
Normaler Urin ist klar - bei zuviel getrockneten Kräutern oder kalziumhaltigem Futter (Möhrengrün, Petersilie) kann sich auf Dauer Blasenschlamm bilden, der auf diese Weise ausgespült wird. Im Prinzip gut, nur sollte dies öfter der Fall sein, sollte man doch einen Tierarzt konsultieren, da sich möglicherweise Blasensteine oder sog. Gries bilden, was behandelt werden muss.Dokumentationen in Bildern
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