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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 01.10.2010    um 17:24 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lisz
Heute ist Tag der Vegetarier!

Deshalb spielen sie bei Bremen 4 den ganzen Tag schon nur Lieder von Vegetarieren.

Wusstet ihr das es so etwas gibt?
Nein - wusste ich nicht. Ist das 'ne Bildungslücke?

Ist die Musik dann auch garantiert fleischlos?






























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Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
*George Bernard Shaw*
  TopZuletzt geändert am: 01.10.2010 um 17:24 Uhr von Susanne
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Nutzer: judithp
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geschrieben am: 01.10.2010    um 21:17 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Nein - wusste ich nicht. Ist das 'ne Bildungslücke?

Ist die Musik dann auch garantiert fleischlos?

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Nutzer: Ninimama87
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geschrieben am: 02.10.2010    um 01:16 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Nein - wusste ich nicht. Ist das 'ne Bildungslücke?

Ist die Musik dann auch garantiert fleischlos?


Viele liebe Grüße von Diana, Finja, Joe, Flocke, feivel und Luki hinter der Regenbogenbrücke
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Nutzer: Kanin
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geschrieben am: 02.10.2010    um 11:46 Uhr   IP: gespeichert
Ich sage es: Ich bin keine vegetarierin. Aber ich esse doch kein Fleisch von Tieren die ich mag! Ich war mal mit 6 jahren eine fast vegetarierin... Da hatte ich nur Wurst gegessen... Aber ich mag Hühnerfleisch gerne.. Würde aber niemals eine Wachtel, Hund, Katze oder Kaninchen und was ich noch so gerne knuddele essen! Das ist ein no go!

Ich akzeptiere es wenn du mich als unmoralisch bezeichnest aber ich bin nun halt so erzogen worden...

KANIN! (brodel)

Sorry
Viele liebe grüße von meinen drei Tierchen Flöckchen, Snoopy, Nini und deren Familie, die Großgruppe.
Schneeflocke, mein erstes Kaninchensöhnchen, ich werde dich niemals vergessen!
  TopZuletzt geändert am: 02.10.2010 um 11:47 Uhr von Kanin
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Nutzer: Plueschnase
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geschrieben am: 03.10.2010    um 04:31 Uhr   IP: gespeichert
Also ich bin Vegetarierin.

Aber noch nicht mega lange.
Ich habe früher schon so gut wie nie fleisch gegessen
und mittlerweile ganz damit aufgehört aus liebe zu den Tieren !

klingt für manche komisch ist aber nunmal so.


___
Tot ist nur der, der auch vergessen ist.
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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 03.10.2010    um 05:04 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Kanin
Ich sage es: Ich bin keine vegetarierin. Aber ich esse doch kein Fleisch von Tieren die ich mag! Ich war mal mit 6 jahren eine fast vegetarierin... Da hatte ich nur Wurst gegessen... Aber ich mag Hühnerfleisch gerne.. Würde aber niemals eine Wachtel, Hund, Katze oder Kaninchen und was ich noch so gerne knuddele essen! Das ist ein no go!

Ich akzeptiere es wenn du mich als unmoralisch bezeichnest aber ich bin nun halt so erzogen worden...

KANIN! (brodel)

Sorry
Aha - was denkst Du, woraus Wurst besteht?

Und wen meinst Du denn nun - Du beziehst Dich auf kein Posting direkt.

Kindchen, ich möchte Dich ermahnen, nicht zu jedem Gedöns Deinen Senf abzulassen, nur um überall dabei zu sein.

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Nutzer: Kimmy
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geschrieben am: 03.10.2010    um 17:58 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Aha - was denkst Du, woraus Wurst besteht?

Und wen meinst Du denn nun - Du beziehst Dich auf kein Posting direkt.

Kindchen, ich möchte Dich ermahnen, nicht zu jedem Gedöns Deinen Senf abzulassen, nur um überall dabei zu sein.
Susanne, deine Kommentare sind seit langem mein persönliches Highlight hier im Forum ...
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Nutzer: zweety
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geschrieben am: 31.01.2011    um 08:49 Uhr   IP: gespeichert
Hier wurde ja länger nichts mehr geschrieben. Denoch habe ich eine Frage, die mir schon lange durch den Kopf geht:
Was denkt ihr, wenn man von Skandalen, Betrugsfällen oder Aufdeckungen in der Fleischindustrie hört?
Zum Beispiel:
Dioxin-Skandal (2011)
QS-Siegel-Betrug (2011)
Wiesenhofskandal (2010)
Antibiotikamissbrauch in Tierfutter (seit 2006)
Gammelfleisch-Skandal (z.B. 2006)
BSE-Skandal (2000)

Was denkt ihr, wenn ihr Reportagen über u.A. Massentierhaltung seht?
Letztes liefen ja zahlreiche Dokus über Ernährung und Fleischverzehr auf ARD (ARD-Themenwoche: Essen ist Leben).

Denkt ihr: Alles Augenwischerei? Oder: Man soll aus ner Mücke keinen Elefanten machen? Oder: Einfach nur schrecklich-aber was soll ich als einzelner tun? Oder: Hm, doch auf Fleisch und Co. verzichten? Oder: Ach, die Bio-Öko-Fraktion will somit nur Geld verdienen.
Oder was denkt ihr? Eure Meinung/Gedanken dazu interessieren mich sehr.
Bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße

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Nutzer: Henni
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geschrieben am: 31.01.2011    um 11:21 Uhr   IP: gespeichert
Ich bin seit Jahren Vegetarier (und da gehört mehr zu, als nur auf Fleisch zu verzichten! Käse ist nicht gleich Käse und Gummibärchen fallen auch fast alle flach. Usw.) und habe auch viele Veganer in meinem Freundeskreis.

Ich habe weiter oben gelesen, dass mal jemand fast-Vegetarier war und nur Wurst gegessen hat; ohne persönlich zu werden: das ist der größte Blödsinn, den ich je gehört habe, tut mir leid!

Wir leben hier in einem Land von Konsumüberfluss, in dem es billige Sachen, auch billig zu erstehen gibt. (Wer nur Käse oder auch Wurst haben will, wird von einem Kühlregal erschlagen, das so groß ist wie ein Wohnzimmer!) Die Deutschen werden immer fetter und wundern sich warum. Es wird nur billiges Fleisch und Maggi verzehrt, weil Gemüse & Gesund ja "so teuer" ist!

Jetzt gab es den Dioxin-Skandal; dieser ist aber schon wieder in der Versenkung verschwunden, da die Leute ja jetzt alle Bio Eier kaufen. Da kommen wir zum nächsten Problem: Bio ist kein geschützter Begriff. Bio Eier heißt: Die Hühner haben etwas mehr Auslauf (wenigstens was) und sie bekommen Bio Futter(!). Wenn es nach mir geht, muss dieser Begriff endlich geschützt werden. Es müssten Auflagen für Bio Artikel erfüllt werden. Sollte das funktionieren, wäre Bio vielleicht irgendwann nicht mehr so teuer und 1-2 Leute mehr, würden sich vielleicht mal Gedanken über ihre Ernährung machen.

Das machen die Meisten, wie schon erwähnt, nämlich nicht. Wenn ich mich mit einem Fleischesser unterhalten, bekomme ich meistens irgendwann die Aussage, dass er/sie ja niemals beim Schlachten des Tieres zusehen könnte, geschweige denn, das Tier selbst zu halten und dann zu schlachten, weil es hatte ja einen Namen und hat einen in die Augen gesehen! Ja was denn nun?! Entweder oder! Nur weil das Tier schon tot auf dem Teller liegt, heißt das nicht, dass es einem vielleicht nicht auch in die Augen gesehen hätte und vielleicht sogar einen Namen hatte.

Aber das ist ja eigentlich auch wieder egal, wei Hauptsache billig und lecker Fleisch, richtig? Ich denke und hoffe, dass sich jetzt viele ertappt fühlen. Ich möchte hier niemanden bekehren, aber ich möchte es erreichen, dass die Leute sich mehr Gedanken um ihre Ernährung machen. Dass man weiß wo das Fleisch herkommt und so weiter und sofort. Ihr esst ja mit Sicherheit auch kein Kaninchen, weil ihr selbst welche besitzt.

Klar, wenn man gänzlich darauf verzichtet, schafft man noch mehr, aber das ist dann meistens wieder zu viel verlangt.

Verzicht = Tierschutz Nur wer verzichtet, kann auch dafür sorgen, dass dieses sinnlose Fleischfressen und sinnlose, quälende Schlachten und Halten der Tiere aufhört. Wer das nicht so sieht, soll mir bitte ein gutes Argument dafür nennen.

Ich verlange - wie schon erwähnt - von keinem, komplett zu verzichten, aber es sollte nicht zu viel verlangt sein, sich über seine Ernährung Gedanken zu machen. Selbst mein Freund fängt neuerdings an sich über seinen Fleischkonsum noch mehr Gedanken zu machen: er will bewusster Fleisch essen und lässt viele geliebte Sachen zu Hause und auch mal unterwegs, links liegen (jetzt gibt es keinen Fleischsalat mehr, sondern Käse). Ich habe ihn nicht dazu gezwungen. Es war seine freie Entscheidung.

Es leben gerade mal 7,3 Millionen Menschen in Deutschland fleischlos (das sind 9 % Vegetarier in der BRD. Veganer und andere, zählen nach meinen Informationen nicht dazu). Es können und sollten mehr werden.

Und wenn schon Fleisch, dann wenigstens bewusst (!!!!!!!!!!!!!!) und selten. Es ist nicht schwer, fleisch- oder sogar Sahne- und Käselos zu kochen! Das Internet ist voll von Rezepten! Einfach mal nachsehen!

So, ich bin irgendwie gerade vom Weg abgekommen und habe unterwegs meinen Faden verloren. Außerdem ist der Roman hier schon lang genug. Viele lesen sich es vielleicht deswegen gar nicht erst durch.
Du kannst nicht alle Tiere dieser Welt retten, aber die ganze Welt eines Tieres.

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Nutzer: Caroo
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geschrieben am: 31.01.2011    um 16:59 Uhr   IP: gespeichert
Ich esse auch Fleisch, allerdings nicht alles.
Pferde, Esel und so esse ich alles nicht

Obst und Gemüse finde ich wie die Kanickel richtig toll
Ganz liebe Grüße von Caro und den vier Chaoszwergen Stubs, Fee, Tiger und Amy


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Nutzer: zweety
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geschrieben am: 31.01.2011    um 21:27 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Henni
Die Hühner haben etwas mehr Auslauf (wenigstens was) und sie bekommen Bio Futter(!).
Ergänzung: Leider sind auch einige Futterbestandteile, die in der konventionellen Hühnehaltung bestand sind, auch im Bio-Hühnerfutter drin, z.B. ist Fischmehl erlaubt. Finde ich absolut abartig und sollte einem schon zu denken geben...aber was ist schon Fischmehl gegen Dioxin?
  TopZuletzt geändert am: 31.01.2011 um 21:28 Uhr von zweety
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Nutzer: olafundlucas
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geschrieben am: 31.01.2011    um 21:37 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Henni
Selbst mein Freund fängt neuerdings an sich über seinen Fleischkonsum noch mehr Gedanken zu machen: er will bewusster Fleisch essen und lässt viele geliebte Sachen zu Hause und auch mal unterwegs, links liegen (jetzt gibt es keinen Fleischsalat mehr, sondern Käse). Ich habe ihn nicht dazu gezwungen. Es war seine freie Entscheidung.

Das verstehe ich nicht ganz ... er weicht auf Käse aus um bewusster Fleisch zu essen ?
Er weicht auf Käse aus, weil ... ja ... erklär mal bitte

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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 01.02.2011    um 00:34 Uhr   IP: gespeichert
Hühner sind auch in der Bio-Haltung meines Erachtens nach ein ganz schlechtes Beispiel.
Ich weiß nicht, wem hier der begriff "Sexing" etwas sagt, allen anderen sei er erklärt, wenn sie das wissen wollen.

Egal ob Bio- oder konventionelle Hühnerhaltung - die heute gehaltenen Hühnerrassen sind Ein-Nutzen-Rassen.
Entweder Masthähnchen - für das Fleisch - oder Legehennen.
Da ist schon das Problem, es heißt: Legehenne
Männliche Hühner legen keine Eier, sie werden als mit 2 oder 3 Tagen aussortiert und entweder vergast oder geschreddert.
Und weil keine Zweinutzungshühner existieren (die zu züchten hat man versucht, das Resultat waren verhaltensgestörte Tiere - Fedderpicker zB) werden auch auf vielen Biohöfen eben solche Hennen eingekauft und die Sortierer und Hennenzüchter unterstützt, oder es wird selbst gebrütet und aussortiert.

Wenige Biohöfe ziehen ihre eigenen Hühner und da läuft es dann anders. Welche Betriebe das sind kann man bei den bioverbänden erfragen. ALso bei zB Bioland, Demeter und Co.
Dort sind die Bestimmungen auch für Haltung und Fütterung durchaus strenger, weil freiwillig.

Ich glaube ich hatte es ein paar Seiten zuvor schon einmal erwähnt, daher nur kurz angemerkt: Das EU-Biosiegel ist einfach Quatsch, oder weniger hart ausgedrückt, es ist nur ein müder Versuch.
Die Richtlinien sind so "lasch" dass sich im Vergleich zur konventionellen Haltung meist nur um minimale Verbesserungen ergeben. Und das ist so, damit auch jeder Landwirt in Europa eine Chance hat, Bio zu sein, wenn er will.
Die Wirtschaft muss eben fair bleiben.


Zu den Lebensmittelskandalen nichts von mir - damit beschäftige ich mich schon anderweitig genug



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Nutzer: zweety
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geschrieben am: 01.02.2011    um 06:06 Uhr   IP: gespeichert
Ja. das ist echt schlimm, was da alles abgeht. Meine Frage nach wie vor: was geht einem da durch den Kopf und warum ist es einem i.d.R. egal?
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Nutzer: Henni
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geschrieben am: 01.02.2011    um 09:21 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: olafundlucas
Das verstehe ich nicht ganz ... er weicht auf Käse aus um bewusster Fleisch zu essen ?
Er weicht auf Käse aus, weil ... ja ... erklär mal bitte

Er möchte halt einfach nicht mehr jeden Fleisch-Müll zu sich nehmen. Zu Hause gibt es eh kein Fleisch, davon mal ganz ab. Er will einfach bewusster essen. Dinge, die er sonst immer gegessen hat, fallen flach. Das ist dieses Käse anstatt Fleischsalat Beispiel.
Du kannst nicht alle Tiere dieser Welt retten, aber die ganze Welt eines Tieres.

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"Autor"  
Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 02.02.2011    um 01:38 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: zweety
was geht einem da durch den Kopf und warum ist es einem i.d.R. egal?
Genau so gut kannst du einen Raucher fragen, ob er weiß, was er mit den Kippen seiner Gesundheit antut; einen Anorektier danach, ob er nicht weiß dass sein Herz jeden Moment stehen bleiben könnte, wenn er eine Treppe steigen will; einen Jugendlichen danach, ob er nicht weiß dass der Bauzaun den er jeden Morgen überklettert nicht nur eine Abkürzung zur Schule versperrt sondern auch Leute aus einer Gefahrenzone heraushält.

Sie alle werden sagen dass sie das sehr wohl wissen. Sie werden sogar sagen "Ja, das ist mir bewusst."
Auf die Frage, warum sie damit weitermachen werden die meisten dann keine Antwort wissen, oder sie werden sagen "Es bin ja nur ich" - und denken zugleich "An mir ist der Kelch bisher immer vorüber gegangen, das wird er auch dieses Mal"



Wenn du die Antwort auf deine Frage hättest, ich glaube du hättest eine Universalantwort auf so viele Fragen.
Nur kennt wohl keiner eine klare Antwort drauf. Es ist wohl einfach menschlich.



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"Autor"  
Nutzer: olafundlucas
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geschrieben am: 02.02.2011    um 08:24 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Henni
Er möchte halt einfach nicht mehr jeden Fleisch-Müll zu sich nehmen. Zu Hause gibt es eh kein Fleisch, davon mal ganz ab. Er will einfach bewusster essen. Dinge, die er sonst immer gegessen hat, fallen flach. Das ist dieses Käse anstatt Fleischsalat Beispiel.
Gibt es da dann Bio Käse oder den 0815 Käse aus dem Supermarkt ?
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"Autor"  
Nutzer: zweety
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geschrieben am: 02.02.2011    um 16:49 Uhr   IP: gespeichert
@CyCy: Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen deinen Beispielen und dem Thema, um das es hier geht: Jemand, der raucht oder jemand, der sich selbst in Gefahr begibt etc. schadet sich selbst und eventuell noch seinen Mitmenschen oder der Umwelt.
Jemand, der Fleisch isst, schadet ja zudem noch unzähligen, hilflosen Lebewesen, und zwar bewusst.
Und dieser Fakt, der lässt sich nicht so ohne weiteres abtun oder auf ein anderes Beispiel übertragen, meiner Meinung nach.

Die Antwort auf die Frage ist, denke ich, von jedem zu beatworten. Aber andersherum: ich glaube, die Antwort auf die Frage gefällt uns nicht, das wissen wir, das wiederum ist uns aber auch egal (zumindest den meißten). Und genau hier, denke ich, liegt das eigentliche Problem:
dass einem im Grund vieles egal ist.

Meinetwegen kann einem seine eigene Gesundheit egal sein, aber ethische Werte?


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"Autor"  
Nutzer: SaBjJoGe
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geschrieben am: 20.08.2011    um 17:55 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,
ich bin seit sechs Jahren Vegetarierin. Bei mir lag es aber daran, weil ich noch nie so gerne Fleisch vom Geschmack mochte. Als ich dann von zu Hause ausgezogen bin, habe ich nie welches gekauft. Deshalb hatte ich mir dann vorgenommen ganz damit aufzuhören.

Ich habe viele Freunde (u.a. auch mein Freund) die Fleisch essen, was mir aber egal ist. Mich stört es auch nicht für meinen Freund Wurst oder Fleisch kaufen zu müssen. Was ich aber überhaupt nicht mag oder kann ist das zu bereiten, dass überlasse ich dann den "Fleischessern".

Worüber ich mich freue ist das inzwischen mehrere Leute im Freundeskreis vegetarier sind. Somit bin ich beim Grillen und Co nicht die Einzige, die eine "Sonderbehandlung" bekommt.

Grüße
Sarah
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"Autor"  
Nutzer: Minas
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geschrieben am: 21.08.2011    um 21:31 Uhr   IP: gespeichert
Oh, den Thread noch garnicht gesehen. Ich bin seit... 10 Jahren Vegetarierin und das aus Überzeugung das Tiere und Menschen gleich auf sind und der Mensch nicht das Recht hat diese für den eigenen Nutzen auszuschlachten. Tiere sind meine Freunde. Und mein Freund isst wenn wir zusammen sind auch freiwillig vegetarisch wenn wir kochen

Diskussionen darüber bringen aber leider immer nur Ärger, wenn ich versuche andere davon zu überzeugen.... ich versuch mein Leben so tierlieb und umweltfreundlich zu gestalten wie es möglich ist....was leider in manchen Bereichen daneben geht....

Alter Thread aber durchaus interessant ihn zu lesen
Tu ma lieber die Mörchen ;)

  TopZuletzt geändert am: 21.08.2011 um 22:00 Uhr von Minas
"Autor"  
Nutzer: Dottie
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geschrieben am: 21.08.2011    um 22:13 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Minas

Diskussionen darüber bringen aber leider immer nur Ärger, wenn ich versuche andere davon zu überzeugen....
..das kann ich verstehen! Ich weiß zwar nicht, wie die Überzeugungsarbeit aussieht, aber man wird - und das kann ich auch verstehen - so leicht niemanden davon überzeugen können..da muss jeder Mensch von sich aus drauf kommen. Ansonsten führt es, wie du ja schon geschrieben hast, zu Ärger, weil sich die anderen Menschen kritisiert fühlen, da sie ja ''so böse sind und Fleisch essen'' (Wer lässt sich schon gerne ein schlechtes Gewissen einreden?). Also da würde ich eher nur meinen Standpunkt vertreten und den der anderen einfach akzeptieren, schon alleine um zu vermeiden, sonst ärgern sich diejenigen nachher alleine schon wenn sie nur das Wort ''Vegetarier'' hören. Dann hätte man im Übrigen ja auch noch das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen wollte
Liebe Grüße von Anna, Moppel & Dottie
  TopZuletzt geändert am: 21.08.2011 um 22:14 Uhr von Dottie
"Autor"  
Nutzer: Crashgirl
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geschrieben am: 22.08.2011    um 09:31 Uhr   IP: gespeichert
ja über dieses Thema zu diskutieren bringt wirklich nix, da es kein eindeutiges "richtig" oder "falsch" gibt, denn wir als Menschen sind von Natur aus nunmal auch Fleischfresser, es ist etwas ganz natürliches und ich finde es auch total normal Fleisch zu essen, allerdings interessiert mich schon wie die Tiere umgebracht wurden, denn ich finde da gibt es Methoden wo das Tier eigentlich nix spührt und die sollten auch angewandt werden!!
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"Autor"  
Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 22.08.2011    um 09:46 Uhr   IP: gespeichert
Muß auch mal meine Meinung sagen.
Ich bin seit 12 Jahren Vegetarier und seit ca. 1 Jahr fast vegan ( ab und an Käse, HiHi !).
Ich tue dies aus Überzeugung. Ich möchte nicht das ein Tier wegen mir Leid erfahren oder gar sterben muß. Dazu gehört leider auch die Milchproduktion, Kleidungsindustrie usw. Ich besuche keine Zoos oder Zirkus und bin generell gegen jede Ausbeutung am Tier.
Seit ca. 4 Jahren engagiere ich mich bei Menschen für Tierrechte.
Guckt doch mal auf die Homepage oder bei Peta vorbei, da bekommt Ihr alle Hintergründe zum Thema Tier.
Viele Grüße von Sabine mit den Mümmlern Krümel, Bandita und Canella, Mats Müller, Knolle, Branca und Zampino

Keks, mein stolzer Schecke
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"Autor"  
Nutzer: Crashgirl
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geschrieben am: 22.08.2011    um 10:37 Uhr   IP: gespeichert
@bineschnute:
aber das Tier wird doch nicht wegen dir getötet! Es ist doch schon tot und das soll ja wenigstens nicht umsonst geschehen sein.
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"Autor"  
Nutzer: Lilith
Status: Junghase
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geschrieben am: 22.08.2011    um 11:54 Uhr   IP: gespeichert
Ich bin jetzt fast drei Jahre vegetarier, auch aus Überzeugung, da ich die Ausbeutung und die schlechte Behandlung der Tiere nicht auch noch unterstützen möchte. Ich überlege auch schon seit geraumer Zeit noch einen Schritt weiter zu gehen und den veganen Lebensweg einzuschlagen. Ich habe zwar etwas "Angst" davor und bin mir noch nicht sicher, ob ich das durchziehen kann, aber ich weiß, die Veränderung wird mir gefallen: Endlich nichtmehr auf Kosten anderer leben.
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"Autor"  
Nutzer: Buh
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geschrieben am: 22.08.2011    um 12:04 Uhr   IP: gespeichert
@bineschnute: Genau so sehe ich das auch Und ich versuche auch weitesgehend vegan zu leben, da ich Tiere auch nicht ausbeuten möchte.

Ich verurteile allerdings niemanden, der das anders sieht. Jeder entscheidet selbst was Richtig ist und was Falsch.
Es gibt ein paar Aussagen, die mich stören, wie z.B.: "Ich esse nichts, was niedlich ist" oder "Ich würde ein Tier neimals selbst umbringen, aber essen will ich es schon" oder "Ich will nicht sehen wo das Fleisch auf meinem Teller herkommt, aber essen will ich es"
Ja, mich stören solche Aussagen, aber, jeder muss selbst entscheiden und egal, wie die Entscheidung ausfällt, er ist deswegen kein schlechterer oder besserer Mensch

@Crashgirl: Doch, die Tiere werden wegen Dir getötet, wenn Du Fleisch isst, denn, wenn Du Fleisch kaufst, dann erhöht das die Nachfrage und somit werden wieder Tiere getötet, um der Nachfrage nachzukommen.
Es ist wie bei Kaninchen aus dem Zoohandel. Du kaufst eins, weil es Dir Leid tut und damit erhöhst Du die Nachfrage und es werden wieder neue kleine Kaninchenbabys produziert. Ich finde, wenn man Fleisch isst, dann sollte einem dies bewusst sein. Es sollte einem bewusst sein, dass das Hähnchennugget auf dem Teller mal ein Hähnchen war (hoffentlich ) und dass es getötet wurde um meiner Nachfrage nach Fleisch nachzukommen.
Wie bereits gesagt, das ist nur meine Meinung, ich verurteile niemanden, der das anders sieht oder anders handelt. Jedem das Seine!
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"Autor"  
Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 22.08.2011    um 12:10 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lilith
Ich habe zwar etwas "Angst" davor und bin mir noch nicht sicher, ob ich das durchziehen kann,
Hallo,

ich denke, wenn man diesen Weg einschlägt weil man ihn "nur" richtig findet und die ganze Sache als etwas empfindet, das "durchgehalten" werden muss, dann wird es sicherlich schwer fallen.

Einfacher finde ich, wenn man Stück für Stück vorgeht:
Benutzt du zum Beispiel recht oft Milch, dann versuch doch einfach, im Reformhaus die "Ersatzmilch"-Sorten auszuprobieren. Manche leute mögen die Sojamilch, andere finden die grässlich, nehmen dann lieber Reis- oder Hafermilch, andere ertragen nichts von alledem. Wieder andere mögen im Kaffee andere pflanzliche Milch als in ihrem Müsli. Muss man eben sehen.
Genau so mit Süßkram, auch das kann man ja einfach versuchen und schauen, wie gut man ohne Gelatine in den Weingummis oder gefüllten Leckereien klarkommt.
Käse, Fleischersatz, es gibt ja sehr viel was man eifach ausprobieren kann.

Ich weiß, die einen werden das jetzt "inkonsequent" nennen - ich dagegen finde, dass man vor allem, wenn man gewisse Industrien nicht unterstützen will auch durch einen Teilschritt in die vegane/vegetarische Richtung einen kleinen beitrag leisten kann.
Man muss ja nicht (oder nicht sofort, bei vielen kommt es ja auch mit der Zeit) 100% liefern.







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Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 22.08.2011    um 12:32 Uhr   IP: gespeichert
Kann ich nur zustimmen.
Der Konsument, und das ist jeder von uns!, bestimmt das Angebot.
Und natürlich werden Tiere getötet wenn die Nachfrage da ist. Also auch wegen jedem Einzelnen der Tierprodukte konsumiert.
Man sollte sich einfach nur bewußt werden woher die tierischen Produkte kommen und ob es nicht Alternativen dafür gibt.
Viele Grüße von Sabine mit den Mümmlern Krümel, Bandita und Canella, Mats Müller, Knolle, Branca und Zampino

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Nutzer: Minas
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geschrieben am: 22.08.2011    um 16:53 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: CyCy


Einfacher finde ich, wenn man Stück für Stück vorgeht:
Benutzt du zum Beispiel recht oft Milch, dann versuch doch einfach, im Reformhaus die "Ersatzmilch"-Sorten auszuprobieren. Manche leute mögen die Sojamilch, andere finden die grässlich, nehmen dann lieber Reis- oder Hafermilch, andere ertragen nichts von alledem. Wieder andere mögen im Kaffee andere pflanzliche Milch als in ihrem Müsli. Muss man eben sehen.
Genau so mit Süßkram, auch das kann man ja einfach versuchen und schauen, wie gut man ohne Gelatine in den Weingummis oder gefüllten Leckereien klarkommt.
Käse, Fleischersatz, es gibt ja sehr viel was man eifach ausprobieren kann.






So hab ich das auch gemacht.

Mit 13 Jahren habe ich aufgehört Fleisch und Fisch zu essen.
ca 1 Jahr später hab ich auch nichts mehr gegessen wo Hühner, Rinderfett etc drins ist und seit über 5 Jahren auch keinerlei Lebensmittel wo Gelantine drin ist, wie Gummibärchen, Maoam bestimmte Kuchen etc.

Eier kaufe ich grundsätzlich nur aus Freilandhaltung.
Ich kaufe auch fast ausschliessliche Lederimitat.

Als nächstes hab ich mal vor zu testen wie Sojamilch und co schmeckt.
Mein Problem....
Ich liiiiieeeebe Schokolade.
Wenn ich eine Schwäche habe dann Schokolade...ich halt nicht einen Tag durch ohne wenigstens 1 Stück Schoki zu knabbern. Oder Nutella aufs Brot zu schmieren.

Das könnte also enorm schwer werden...
Tu ma lieber die Mörchen ;)

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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 22.08.2011    um 18:23 Uhr   IP: gespeichert
...je dunkler die Schokolade, desto leichter auch vegane Varianten zu finden - und im Reformhaus, Biosupermarkt oder Vegan/Vegetarischen Onlineshops gibt es auch sonst alle Schokolade ohne Milchbestandteile.

Da ich Schokolade nicht mag kann ich euch allerdings nicht sagen, ob die dann auch noch gut schmeckt...



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Nutzer: Crashgirl
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geschrieben am: 22.08.2011    um 18:28 Uhr   IP: gespeichert
hab schon geahnt das die Antwort kommt: ich produziere Nachfrage...
stimmt so gesehen auch aber es werden garantiert noch genauso viele tiere getötet wenn ich vegetarier werden würde, es würde sich also erst lohnen wenn weit mehr das tun, und es wird wohl kaum noch jemand vegetarier werden wenn ich das tue von daher könnte ich als einzelne Person sowieso nichts dagegen tun
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Nutzer: Lisz
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geschrieben am: 23.08.2011    um 18:40 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Crashgirl
hab schon geahnt das die Antwort kommt: ich produziere Nachfrage...
stimmt so gesehen auch aber es werden garantiert noch genauso viele tiere getötet wenn ich vegetarier werden würde, es würde sich also erst lohnen wenn weit mehr das tun, und es wird wohl kaum noch jemand vegetarier werden wenn ich das tue von daher könnte ich als einzelne Person sowieso nichts dagegen tun
Es gibt da doch diesen schönen Spruch:

Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

Und ich denke den kann man darauf beziehen.
Die Welt wird zwar nicht morgen besser nur weil du heute mit dem Fleisch essen aufhörst, aber auf lange Sicht gesehen tut sich da glaube ich schon etwas. Und stell dir vor jeder Mensch würde sagen wenn ich das tue dann bringt das nichts, alle zusammen bringen schon was. Auch beim Kaninchen- bzw. Tierschutz ist da auch etwas so denke ich.

Ist nur meine Meinung.
Liebe Grüße von Lisz mit Loui und Lina

♥ Hannelore & Honey ♥
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Nutzer: Dimitra
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geschrieben am: 08.09.2011    um 19:28 Uhr   IP: gespeichert
Hey
Ich bin auch seit fast 3 Jahren Vegetarier.
Da manche Leute vielleicht gerne Vegetarier wären, aber Angst haben es nicht durchzuhalten... Ich glaube, man denkt nur max. die ersten zwei/drei Monate "ooh jetzt ne Wurst! Mhjamm", danach hat man gar keinen "Heißhunger" mehr darauf. Das legt sich also mit der Zeit.

Meine Freunde sind zum größten Teil auch Vegetarier.
Vielleicht löst man ja tatsächlich in den Menschen etwas aus, wenn man Vegetarier wird. Und dann ist man auch nicht nur EINE/R sondern direkt schon mehrere.

Und jetzt habe ich auch nochmal eine Frage, da ich weiter oben schon von vegetarischer/veganer Musik gelesen habe.
(Wobei ich hierbei denke, dass man die Mitglieder einer Band beispielsweise als Vorbild oder Gleichgesinnte sieht, daher eine nette Möglichkeit. )

Lest ihr auch Bücher wie "TIERE ESSEN" von Jonathan Safran Foer?
Oder habt ihr schonmal "Earthlings" oder kürzere Versionen wie "meet your meat" geschaut?

Ich finde die Diskussion hier eigentlich ganz gelungen und hier hört man einander auch zu, nicht so wie z.B. in der Schule.

Liebe Grüße
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Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 09.09.2011    um 10:14 Uhr   IP: gespeichert
Ja, Earthlings habe ich auch schon gesehen und kanns nur jedem empfehlen. Allerdings waren die Bilder für mich extrem heftig und ich konnte Ihn nur in Etappen von 15 Minuten anschauen. Ich habe oft geweint und habe gewisse Bilder immer noch im Kopf, die brennen sich ein. Ihr findet den Film "Earthlings" auf youtube.
Viele Grüße von Sabine mit den Mümmlern Krümel, Bandita und Canella, Mats Müller, Knolle, Branca und Zampino

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Nutzer: Lisz
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geschrieben am: 09.09.2011    um 19:49 Uhr   IP: gespeichert
Habe das Buch "Tiere essen" gelesen, war teilweise etwas kompliziert, aber trotzdem sehr informativ und interessant.
"Anständig essen" von Karin Duve soll ja auch sehr gut sein....
Liebe Grüße von Lisz mit Loui und Lina

♥ Hannelore & Honey ♥
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Nutzer: TanjaB
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geschrieben am: 09.09.2011    um 20:46 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lisz

"Anständig essen" von Karin Duve soll ja auch sehr gut sein....
Schau mal hier:

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Grüße von Tanja mit Pippi, Lotta, Amir und Joshi.

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Nutzer: Häsn
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geschrieben am: 09.09.2011    um 20:51 Uhr   IP: gespeichert
Hab' keins der Bücher gelesen, aber ich kann Dimitras Aussage nur bestätigen. Ich esse seit etwas mehr als 1 1/2 Jahren kein Fleisch oder Fisch. Ich hatte am Anfang auch Angst dass ich es nicht durchhalte. Aber wenn man wirklich will und die erste Zeit (bei mir so 1-2 Monate) durchhält, ist der Heisshunger echt weg. Mittlerweile würde ich mich ekeln "sowas" zu essen.
Dass sich andere wandeln kann ich dagegen leider nicht bestätigen. Ich "missioniere" nicht oder so aber es gibt immer wieder Diskussionen. Am besten ist immernoch der Spruch: "Was kann ich dafür dass das Schweinchen so gut schmeckt?" Gegenfrage: "Was kann das Schweinchen dafür?"

Liebe Grüße von Häsn mit Gucci & Prada
Immer in meinem Herzen Micky & Trixie
  TopZuletzt geändert am: 09.09.2011 um 20:53 Uhr von Häsn
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Nutzer: Tiff
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geschrieben am: 12.09.2011    um 12:56 Uhr   IP: gespeichert
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hier schauts euch mal an, bewusst biofleisch zu kaufen ist also auch keine lösung mehr. die werden fast genauso gehalten....
Liebste Grüße von Karlson, Mathilda und Tiff <3
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 12.09.2011    um 13:45 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Tiff
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hier schauts euch mal an, bewusst biofleisch zu kaufen ist also auch keine lösung mehr. die werden fast genauso gehalten....
Es ist schon seit der Einführung von EU-Bio eigentlich kein Geheimnis. Wie "viel" Platz so ein Bioschwein haben muss, wie lang so ein Bio-Tiertransport gehen darf, was diese Tiere fressen dürfen, all das steht doch in den für jeden Bürger zugänglichen Richtlinien drin.
Ich finde, der bewusste Verbraucher hätte auch ohne diese Seite kein Problem haben dürfen zu verstehen, dass diese Anforderungen an ein EU-Zertifikat für ökologische Landwirtschaft sehr viel geringer sind als alle immer denken...

Ja, Bio ist besser als konventionell, keine Frage.
Aber Bio en masse, das kann nicht die Lösung sein.

Ich finde es durchaus einen Fortschritt, dass Biokühe die Sonne sehen müssen. Aber leider ist das auch schon alles.
Meiner Meinung nach fordert dieser EU-ökologischer-Landbau Schmuh gerade so viel vom Landwirt, wie auch wirklich jeder Landwirt leisten kann. Was ich meine ist: Es ist kein Opfer.



Besser als EU-Bio (das habe ich hier im Thread ja auch schon geschrieben) sind nun einmal Waren von Bioland-Betrieben oder Demeter-Höfen.
Denn wer da freiwillig Mitglied wird legt sich selbst Auflagen auf, die um einige Straffer sind als EU-Bio.
Also Beispiel: Ein EU-Öko-Hof darf Blutmehl und Guano (Vogelexkremente) verfüttern, ein Bioland-Hof darf das nicht.
Beim Bioland-Hof muss der ganze Hof Bio wirtschaften (also vom Futtermittel über den Milchbetrieb bis hin zum Maisanbau) während bei einem EU-Öko-Hof zum Beispiel das Schwein einen Bio-Aufkleber bekommen würde, der Mais aber weiter konventionell angebaut, mit Pestiziden gespritzt und der Boden künstlich gedüngt werden dürfte.

Kurz: Am Ende steht auf beidem Bio drauf, aber nur bei einem von beidem steht bestimmt auch eine Geisteshaltung dahinter.



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Nutzer: Lollyfee
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geschrieben am: 15.09.2011    um 17:09 Uhr   IP: gespeichert
Interessants Thema, ich habe mich aktuell damit beschäftigt, wenigstens auf Biofleisch auszuweichen. Aber als ich die Ergebnisse von Stiftung Warentest gesehen habe (Lidl-Geflügel auf Platz 1, Bio-Geflügel haben sich die letzten Plätze geteilt) ist das für mich auch keine Lösung mehr.
Wieso sollte ich (teilweise VIEL) mehr zahlen wenn ich dann viel mehr bakterielle Belastung usw. habe?
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Nutzer: Fea
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geschrieben am: 19.09.2011    um 16:27 Uhr   IP: gespeichert
Ich bin nun seit etwa 11 Jahren Vegetarier und sehr glücklich damit. Ich war schon immer sehr tierlieb, Fleisch habe ich nie gerne gegessen. Je älter ich wurde, desto mehr habe ich mit dem Thema Fleisch und seiner 'Produktion' (ich mag dieses Wort im Zusammenhang mit tierischen Produkten überhaupt nicht) auseinander gesetzt. Eines Tages habe ich dann meiner Mutter mitgeteilt, dass ich von nun an kein Fleisch mehr essen werde. Sie hielt es zunächst für eine pubertäre Spinnerei, ließ mich aber gewähren. Seit diesem Tag, habe ich nie wieder (wissendlich) Fleisch gegessen.
Zu diesem Zeitpunkt war ich 15 und traf den Entschluss sehr wohlüberlegt aus tiefstem Herzen heraus und gerade deswegen ist mir seine Durchführung niemals schwer gefallen. Als mir richtig bewusst wurde woher das Fleisch auf dem Tisch stammt, wie sehr Tiere für seine 'Produktion' leiden mussten und dass ich mich mit dem Konsum von Fleisch mitschuldig für diese 'Produktion' mache, da war für mich ganz klar - nein, ohne mich!

Vor zehn Jahren war es noch wesentlich schwerer Vegetarier zu sein, heute ist es ja fast schon schick geworden... Sagt man heute: Ich bin Vegetarier!, erntet man anerkennende Blicke und lobende Worte. Ich konnte mir in meiner Jugend hingegen viele abfällige Bemerkungen gefallen lassen, viele wussten sogar nicht einmal was vegetarische Ernährung bedeutet und konnten sich nicht erklären warum jemand freiwillig auf Fleisch verzichtet.
In den elf Jahren meines Vegetarismus hat sich viel verändert. Tofu hat die Supermärkte erobert, fast jedes Restaurant hat auf seiner Karte mind. eine vegetarische Speise (und lasst euch sagen, das war nicht immer so!), Bio-Produkte sind nicht mehr nur im Reformhaus zu finden... All das bestätigt mich, ein Vegetarier allein mag nicht allzu viel bewirken können, aber mittlerweile hat sich die Lebensmittelindistrie schon auf uns eingestellt und das will doch etwas heißen! Und wer weiß, vielleicht sind eines Tages ja die Fleischfresser in der Minderheit .
Mein Freund und die meisten Menschen in meinem Umfeld konsumieren Fleisch, ich bin auch nicht der Typ der missionieren den Zeigefinger erhebt, ich finde es aber dennoch wichtig, dass sich jedermann bewusst ist, woher das Produkt stammt, dass er auf dem Teller liegen hat. Krank machen mich die heuchlerischen Menschen, die verdrängen wollen, dass für Fleisch nun mal Tiere sterben und denen einfach scheißegal ist woher ihr Essen stammt.
Ich möchte nicht dass Tiere für mich leiden oder gar sterben müssen, deswegen verzichte ich auch auf Fisch, Eier hole ich mir beim Bauern, wo ich genau weiß wie die Tiere leben und ich wähle auch meine Milch mit Bedacht aus. Letzten Endes trägt aber jeder Mensch seine eigene ethische und moralische Verantwortung, nur sollte und kann man sich diese nicht von der Lebensmittelindustrie abnehmen lassen!

  TopZuletzt geändert am: 19.09.2011 um 16:32 Uhr von Fea
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Nutzer: Angelo
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geschrieben am: 19.09.2011    um 17:05 Uhr   IP: gespeichert
Esse auch keine Fleischprodukte mehr und vermisse es absolut nicht. Früher habe ich Fleisch- und Wurstwaren bedenklos verzehrt ohne mir Gedanken zu machen. Mittlerweile finde ich es richtig eklig. Sehe bei den Endprodukten immer das Tier dahinter, das dafür leiden mußte. Bei Butter, Milch und Eiern, die ich in Maßen und bewußt verzehre, kaufe ich nur noch Bio. Auch wenn auch hier einiges im Argen liegt, unterstützt man damit mit seinem Kaufverhalten zumindest den Trend.

Und ich freue mich, dass ich zufällig Kaninchen als Haustiere habe, da komme ich beim Futterkauf auch nicht in Gewissenskonflikte.
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 19.09.2011    um 17:49 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lollyfee
Interessants Thema, ich habe mich aktuell damit beschäftigt, wenigstens auf Biofleisch auszuweichen. Aber als ich die Ergebnisse von Stiftung Warentest gesehen habe (Lidl-Geflügel auf Platz 1, Bio-Geflügel haben sich die letzten Plätze geteilt) ist das für mich auch keine Lösung mehr.
Wieso sollte ich (teilweise VIEL) mehr zahlen wenn ich dann viel mehr bakterielle Belastung usw. habe?
Hallo,

die Frage ist doch, welche Maßstäbe du ansetzt.
Stiftung Warentest ist auch nicht immer gleich - manch ein test untersucht die Sensorik (wie schmeckt etwas), anderes das Preis-Leistungs-Verhältnis, wieder andere Tests die Verpackungsform, Frische oder eben wie in deinem Fall (so verstehe ich das zumindest) Mikrobiologische Parameter.

Das ist nicht böse gemeint, aber wenn ich fragen darf: Ich verstehe dein Posting nicht ganz
Wenn es hier um Vegetarismus (also die Weigerung, Tier zu konsumieren, oder meinetwegen auch für die nicht-Vegetarier um einen Weg, die Fleischindustrie weniger zu unterstützen) geht, was hat dann die Mikrobiologie von Bioware damit zu tun? Das veriwrrt mich etwas.


Warum hat man vor, Bio zu kaufen?
Kaufe ich "Bio", weil ich mich vor Pestiziden auf dem Gemüse und Antibiotika im Fleisch schützen will, dann macht es Sinn.
Will ich "Bio", weil ich möglichst frische Waren will, dann ist es Murks. Denn Bio kann genau so alt oder neu sein, wie alles andere.
Kaufe ich "Bio" wegen der Tierhaltung, dann tue ich damit ein bisschen was Gutes aber nicht wirklich viel (wie hier im Thread schon ausführlich diskutiert gibt esim Bezug auf Tierhaltung eindeutig bessere Varianten als das EU-Biosiegel).
Will ich meiner Umwelt etwas gutes tun, dann ist regional (echtes regional ) hundert Mal besser als Bio.
Will ich Sachen, die mikrobiologisch einwandfrei sind, dann ist meist nicht-bio-Ware besser, weil alle möglichen Sachen zugesetzt werden die die Waren länger frisch und der Verderb (durch Bakterie etc) verlangsamt wird.




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Nutzer: TanjaB
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geschrieben am: 19.09.2011    um 17:59 Uhr   IP: gespeichert
Hier poste ich es auch nochmal

TH Süderstraße in Hamburg
Lesung Karen Duve, Anständig essen
02.11.2011, 18:00 Uhr

(Laut Newsletter des Tierheims)

Vielleicht sind hier ja Hamburger dabei, die Interesse haben.
Grüße von Tanja mit Pippi, Lotta, Amir und Joshi.

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Nutzer: streunerin
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geschrieben am: 22.05.2012    um 08:45 Uhr   IP: gespeichert
ich hab vier wochen auf einem schlachthof gearbeitet (schafe, ziegen, kaninchen) das war vor... sechs jahren. seitdem kann ich kein fleisch mehr essen. wer gesehen hat wie die tiere dort abgeschlachtet werden, wer selber abgeschlachtet hat, wer die tiere hat schreien hören dem dreht sich beim anblick von wurst und fleisch der magen um.
es ist das eine zu wissen, das dieser schinken mal gelebt hat, es ist das eine zu wissen, wie dieses huhn gestorben ist, aber selber das messer in der hand gehalten zu haben, das ist ganz eine andere sache.
ich hab meiner lieblingsziege, die mir drei wochen lang täglich nachgelaufen ist wenn ich in den stall kam selber den hals durchgeschnitten, ohne betäubung oder sonst was. seitdem halte ich mich von allen fleischprodukten fern.

es ist für mich in ordnung wenn andere fleisch essen, ich will niemanden bekehren, aber ich selber kann es einfach nicht mehr.

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Nutzer: AliceRabbit
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geschrieben am: 22.05.2012    um 19:03 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

ich bin auch seit 18 Jahren Vegetarier. Als ich 12 war habe ich von einer Tierschützerin die Mitglied bei Pro Animale war viele Videos und Zeitschriften bekommen besonders über Schlachtvieh und Schlachtviehtransporte. Ich werde nie das Bild von der einen Kuh vergessen die nach stundenlangem Transport mit gebrochenen Beinen im Transporter lag und nicht mehr aufstehn konnte. Der Mann der sie rausbewegen wollte drückte ihr die Augen aus damit sie sich vor Schmerzen noch einmal hochrafft.
Ich finde es entsetzlich wie gedankenlos sich die meisten ernähren,die meisten glauben ja wirklich ihr Schnitzel wächst am Baum.
Ich persönlich finde es genrell nicht ok das ich einem Tier das Leben nehme für den Genuss,für Kosmetik oder Accessoires. Tierversuche für Menschenmedikamente halte ich auch für äusserst fragwürdig.

Ich bin bei den Fleischessern immer genervt wenn sie nichtmal in der Lage sind sich eine Doku darüber anzuschaun wo ihr Fleisch her kommt,wie die Tiere leben und wie die Tiere sterben,weil es ja so grausam ist. Aber dann damit klar kommen dass das Steak fertig vor ihnen liegt. Genauso finde ich es äusserst merkwürdig wie manche Unterschiede zwischen den Tierarten machen,Pferdeliebhaber die kein Pferd essen,Kaninchenliebhaber die kein Kaninchen essen usw. Wäre ich überzeugter Fleischesser würde ich alles essen was mir schmeckt,auch Hund und Katze wenns lecker is und es in Deutschland geben würde^^

Erst vor einem Jahr ist mir leider bewusst geworden das Vegetarier sein längst nicht ausreicht,auch für Milchprodukte werden Tiere unendlich gequält und getötet. Ich ernähre mich inzwischen überwiegend vegan,habe aber immer noch ab und zu Produkte die nicht vegan sind wofür ich mich auch ehrlich gesagt schäme und hoffe das ich es bald ganz durch andere Produkte austauschen kann.
Meine Hunde und Katzen bekommen natürlich schon Fleisch,da kaufe ich wenn ich Frischfleisch kaufe eben Bio Fleisch und auch beim Fertigfutter gibts ja inzwischen immer mehr Sorten wo auch auf die Tierhaltung geachtet wird.

Ich wäre schon sehr zufrieden wenn die meisten ihren Fleischkonsum wenigstens auf 2-3 mal die Woche reduzieren würden und dann eben nur Biofleisch kaufen,oder Kosmetik vermeiden wofür unnötige Tierversuche gemacht wurden,aber die Realität sieht leider anders aus,die meisten machen sich halt keine Gedanken wenn sie sich von Loreal die Haarfarbe kaufen von Chanel einen tollen Lippenstift,die schicken Schuhe mit Pelzbesatz usw...

Ich finde auch es sollte Pflicht sein in der Schule die Kinder mehr darüber aufzuklären und sie sensibler für solche Themen zu machen so das evtl die nächsten Generationen ein bißchen mehr nachdenken. Fakt ist ja wir vernichten uns und unseren Planeten mit unserer Ernährung selbst. Es ist unglaublich wieviel Wasser und Getreide benötigt wird um diese Millionen Rinder zu ernähren,die noch dazu massiv die Umwelt belasten. Ein endlos Thema^^
Liebe Grüße, Lisa
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 22.05.2012    um 20:46 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Karottennase

Naja und der Käse.....würde iich ja gerne drauf auchten aber weiß nicht wo man sieht, wie die tiere leben, steht ja nicht drauf wie bei eiern
Zumal Freilandhaltung auch nicht zwingend besser ist als Kleingruppen-Bodenhaltung...

Wenn man wirklich "gute" Milch für seinen Käse will, sollte man schon Demeter- oder Bioland-Produkte wählen.
Ist allerdings schwieriger zu besorgen als 'normaler' Biokäse.


Und es entscheidet ja nicht allein die Haltungsform - die Rassen, welche in unserer heutigen Ernährungswirtschaft eingesetzt werden (oder eingesetzt werden müssen, damit alles rund läuft) sind traurige Karrikaturen ihrer Urahnen.
Man kennt ja die wahre Geschichte von dem Landwirt, der seine Schweinehaltung auf Bio umgestellt hat und seine Schweine in Freilandhaltung mästen wollte. Blöderweise sind seine Schweine (Angehörige der heute üblicherweise genutzten Rassen) ihm auf der Weide unter Frischluftzufuhr umgefallen wie die Fliegen. Anfängerfehler, wenn man so will - seitdem er "alte" Rassen benutzt (die fettigeres Fleisch liefern und weniger Masse ansetzen) sind seine Tiere fidel.

Oder die Hühner, die so schnell Fett ansetzen, und auf so viel Brust (für schön viel Hühnerbrustfilet) gezüchtet sind, dass sie beinahe vorn überkippen.
Und weil es alles Hybridrassen sind eignen sich die Eierlegehennen nachher noch nicht einmal zum Verzehr, weil ihr Fleisch "nichts taugt" und sie eh nicht ansetzen - und die Masthühner haben eine Legeleistung die auch für einen anspruchslosen Selbstversorger echt unnütz ist.

Gleichzeitig verschwinden dadurch, dass es die drei oder vier Top-Rassen bei den Nutztieren gibt, die alten Rassen und geraten bis an den Rand der Ausrottung.
Glücklicherweise gibt es da heute Erhaltungsprojekte für alte Nutztierrassen...



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Nutzer: AliceRabbit
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geschrieben am: 22.05.2012    um 22:06 Uhr   IP: gespeichert
"Achja nochmal zu der Tierhaltung zurück, ich finde es nicht schlimm, das menschne fleisch essen, wir sind alleesfresser und einen geringen fleischanteil brauchen wir "


Das stimmt so aber nicht. Der Mensch braucht kein Fleisch,sonst wären ja alle Vegetarier und Veganer krank was aber nicht der Fall ist. Ganz im Gegenteil, die meisten Veganer die ich kenne haben beste Blutwerte und sind extrem gesund. Man muss auch keine Tabletten und Pillen als Ausgleich schlucken sondern sich nur einfach ausgewogen ernähren und statt tierisches Eiweiß eben pflanzliches Eiweiß zu sich nehmen
Liebe Grüße, Lisa
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geschrieben am: 23.05.2012    um 00:12 Uhr   IP: gespeichert
Seit Anfang des Jahres habe ich aufgehört Fleisch zu essen. Fand mein Vater nicht so toll, jetzt hat er sich mittlerweile daran schon gewöhnt. Hatte in dieser Zeit noch Fisch gegessen und nicht auf das Lab im Käse geachtet. Siet etwa einen Monat esse ich auch kein Fisch mehr und aucht auch auf das Lab im Käse.
Dadurch hat sich der Fleischverbrauch hier deutlich gesenkt jetzt gibt es maximal 3 mal die Woche nur Fleisch vorher fast täglich.
Mit freundlichen Grüßen Jasmin und ihr tierischer Anhang. Lilli und Max Mutzke wir vermissen dich!

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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 23.05.2012    um 07:32 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: AliceRabbit
"Achja nochmal zu der Tierhaltung zurück, ich finde es nicht schlimm, das menschne fleisch essen, wir sind alleesfresser und einen geringen fleischanteil brauchen wir "


Das stimmt so aber nicht. Der Mensch braucht kein Fleisch,sonst wären ja alle Vegetarier und Veganer krank was aber nicht der Fall ist. Ganz im Gegenteil, die meisten Veganer die ich kenne haben beste Blutwerte und sind extrem gesund. Man muss auch keine Tabletten und Pillen als Ausgleich schlucken sondern sich nur einfach ausgewogen ernähren und statt tierisches Eiweiß eben pflanzliches Eiweiß zu sich nehmen
Das möchte ich nun aber mal relativieren - man KANN ohne Fleisch genau so gesund leben, wie ohne.
Aber ich kenne (nicht "ich weiß von" oder "habe mal gehört dass" sondern: "kenne persönlich") auch genug Vegetarier, die Mangelerscheinungen haben weil gewisse Bedarfe nicht aufgefangen werden.

Das sind die sogenannten "Puddingvegetarier", die nicht unbedingt die gesündeste Ernährung für sich beanspruchen - aber auch sie ernähren sich vegetarisch.
Genau so kenne ich natürlich auch Menschen, die Fleisch als Teil ihrer Kost vewenden und ernährungsindizierte Gesundheitsprobleme haben.

Weder fleischliche noch fleischlose Ernährung sind ein Garant für bessere körperliche Gesundheit - darum mag ich die Aussage "der Mensch braucht kein Fleisch, denn er lebt ohne gesund" so nicht stehen lassen.
Der Mensch deckt seit Jahrtausenden seinen Energie- und Nährstoffbedarf über eine Mischkost, welche auch tierische Proteine mit einbezieht. Natürlich ist das regional sehr unterschiedlich (während im asiatischen Raum in vielen Regionen Fleisch nie ein Thema in der Ernährung war, sondern fast komplett vegan gelebt wurde, wäre in der Arktis ein Verzicht auf tierische Proteine das Todesurteil für die Menschen dort), aber der Erfolg des Menschen als fast überall angesiedelte Art baut vor allem auch auf seine Anpassungsfähigkeit in Ernährungsfragen.
Dass der Konsum von tierischen Produkten in Europa inzwischen ein perverses Ausmaß erreicht hat, das ist sicher ebenfalls richtig. Ändert aber nichts daran, dass man mit und ohne Fleisch gesund sein kann.

Ja, wir sind "Allesfresser". Weil wir es in manchen Bereichen der Erde sein müssen - und hier sind wir es, weil wir es können (siehe die bisher weitestgehend vegetarischen Länder, China als Beispiel. Jetzt, wo sie wirtschaftlich dazu in der Lage sind, steigt der Fleischhunger bei der Bevölkerung exlosionsartig an).
Deswegen ist und bleibt der Vegetarismus eine ethische Frage - die man als Individuum, oder durch eine Diskussion in der eigenen Gesellschaft klären muss. Aber nicht über Stammtischparolen.



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  TopZuletzt geändert am: 23.05.2012 um 11:26 Uhr von CyCy
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geschrieben am: 23.05.2012    um 07:46 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Karottennase


Was kann man denn machen, wenn man sich sicher sein möchte, das Eier und der Käse aus guter haltung stammen, du scheinst ja sehr viel ahnung zu haben, kannst du mir einen Tip geben
Am besten auch einen leicht umzusetzenden, meine eltern unterstüzen mich bei der Vegetarierersache jetzt nicht so stark, das sie auf alles mögliche achten würden

Kurz hierzu

Also man kann natürlich viel machen, aber wenn man auch auf die Eltern Rücksicht nehmen muss ist das natürlich immer eine Frage der "Machbarkeit". Kompromisse finden, eben.
Was Eier angeht ist nichts besser, als einen Landwirt zu finden, der seine eigenen Hühner hält und ab-Hof verkauft und wo man dann weiß, dass er vielleicht sogar seine eigenen Eier ausbrütet (dann sind es nämlich meist keine fast-unfruchtbaren Masthybriden sondern "normale" Hühner, welche bei ihm herumlaufen). Wenn das nicht geht kann man wenigstens Bio kaufen, so setzt man zumindest ein Zeichen, auch wenn das EU-Bio eine strittige Sache ist (aber wenigstens werden da keine Schnäbel kupiert). Witzig finde ich, wenn man in der Nähe eine Hühnerfarm hat und seine eigenen Hühner "adoptiert" und deren Eier bekommt - muss man mal googlen, gibt es inzwischen vielerorts.


Bei Käse, Milch, Joghurt,... ist es ganz ähnlich. Je nachdem, wo man einkauft, kann man schauen was es gibt.
Ideal wäre auch hier wieder Demeter oder Bioland (oder andere 'extremere' Biosiegel) Waren zu kaufen, aber im normalen Supermarkt findet man die eher nicht, und ich denke nicht dass die Eltern unbedingt extra einen Abstecher ins Reformhaus oder den Bio-Supermarkt machen werden. Von daher, eventuell auch hier in Richtung Bio-Marken kaufen, oder mal gucken ob man Soja-Joghurt mag (schmeckt nicht jedem, aber ausprobieren kann man das), denn den gibt es in den größeren Supermärkten meist auch, wenn auch in kleiner Auswahl (übrigens zum Beispiel bei Edeka oder Rewe oft ungekühlte Puddings in Vanille, Schoko oder Caramel - stehen dann bei der Sojamilch oder so - die nahm meine Schwester ganz gern)



Es ist ein echt blöder Nebeneffekt, dass "gute Produkte" meistens entweder teuer oder echt schwer zu finden sind.



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geschrieben am: 23.05.2012    um 08:13 Uhr   IP: gespeichert


Ich finde man sollte einfach Toleranz zeigen, jeder Mensch soll das essen was er möchte.

Alles was extrem gemacht wird ist nicht gut und das spiegelt sich nicht nur beim Essen wieder.

Das man Fleischesser als schlechte Menschen oder nicht Tierlieb bezeichnet finde ich schon unverschämt.

Man erzähle das mal einem Normaden der täglich um sein Überleben kämpft.

Wie gut das wir hier leben und uns aussuchen könne was wir essen wollen.

Wenn alle Tiere, die umsonst gelitten haben, im
gleichen Moment schreien würden, würde eine
unglaubliche Katastrophe die Welt verwüsten, die
wenigen überlebenden Menschen würden taub und im Wahnsinn umherirren.

(Oscar Graziol)
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geschrieben am: 23.05.2012    um 17:16 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: CyCy
Das möchte ich nun aber mal relativieren - man KANN ohne Fleisch genau so gesund leben, wie ohne.
Aber ich kenne (nicht "ich weiß von" oder "habe mal gehört dass" sondern: "kenne persönlich") auch genug Vegetarier, die Mangelerscheinungen haben weil gewisse Bedarfe nicht aufgefangen werden.

Das sind die sogenannten "Puddingvegetarier", die nicht unbedingt die gesündeste Ernährung für sich beanspruchen - aber auch sie ernähren sich vegetarisch.
Genau so kenne ich natürlich auch Menschen, die Fleisch als Teil ihrer Kost vewenden und ernährungsindizierte Gesundheitsprobleme haben.

Weder fleischliche noch fleischlose Ernährung sind ein Garant für bessere körperliche Gesundheit - darum mag ich die Aussage "der Mensch braucht kein Fleisch, denn er lebt ohne gesund" so nicht stehen lassen.
Der Mensch deckt seit Jahrtausenden seinen Energie- und Nährstoffbedarf über eine Mischkost, welche auch tierische Proteine mit einbezieht. Natürlich ist das regional sehr unterschiedlich (während im asiatischen Raum in vielen Regionen Fleisch nie ein Thema in der Ernährung war, sondern fast komplett vegan gelebt wurde, wäre in der Arktis ein Verzicht auf tierische Proteine das Todesurteil für die Menschen dort), aber der Erfolg des Menschen als fast überall angesiedelte Art baut vor allem auch auf seine Anpassungsfähigkeit in Ernährungsfragen.
Dass der Konsum von tierischen Produkten in Europa inzwischen ein perverses Ausmaß erreicht hat, das ist sicher ebenfalls richtig. Ändert aber nichts daran, dass man mit und ohne Fleisch gesund sein kann.

Ja, wir sind "Allesfresser". Weil wir es in manchen Bereichen der Erde sein müssen - und hier sind wir es, weil wir es können (siehe die bisher weitestgehend vegetarischen Länder, China als Beispiel. Jetzt, wo sie wirtschaftlich dazu in der Lage sind, steigt der Fleischhunger bei der Bevölkerung exlosionsartig an).
Deswegen ist und bleibt der Vegetarismus eine ethische Frage - die man als Individuum, oder durch eine Diskussion in der eigenen Gesellschaft klären muss. Aber nicht über Stammtischparolen.
Deshalb schrieb ich ja "ausgewogene Ernährung" dann hat auch ein Veganer keine Mangelerscheinungen und kann prima gesund ohne Fleisch und tierisches Eiweiß leben.
Viele glauben ja tatsächlich der Mensch würde zwingend Fleisch brauchen.
Die Vergleiche mit Nomaden oder Menschen in der Arktis finde ich unpassend,diese Menschen leben noch sehr "rückständig" und vorallem sind sie auch nicht für all das Tierleid verantwortlich,sie essen das was sie benötigen und vorallem sie töten ihre Tiere die sie essen selbst,was hier zu lande wohl kaum einer schaffen würde.

Ich toleriere auch Menschen die Fleisch essen,ich habe schließlich auch die ersten 12 Jahre Fleisch gegessen. Aber verstehn kann ich es ehrlich gesagt nicht,denn wenn man sich mit dem Thema mal ein bißchen auseinander setzt kann man eigentl nur zu dem Entschluss kommen zumindest überwiegend vegetarisch oder vegan zu leben,den Tieren und der Umwelt zuliebe.

Und ich sehe es schon ähnlich wie es hier jemand anderes schrieb,die Tierliebe ist bei den meisten schon arg aufgeteilt. Hund,Katz und Kaninchen liebt man genug um sie nicht zu essen,das arme Kälbchen,süße Schwein und Co. dagegen nicht.
Vorallem finde ich es traurig das soviel Fleisch ja wirklich nur aus purem Genuss gegessen wird,weil man denkt man könne auf etwas nicht verzichten,und dafür musste ein Lebewesen sein Leben lassen...
Die meisten wissen auch gar nicht wie lecker vegan sein kann,es gibt inzwischen soviele Soja und Tofuprodukte die vom Geschmack nah an Fleisch dran kommen
Liebe Grüße, Lisa
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Nutzer: Nyota98
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geschrieben am: 24.05.2012    um 19:25 Uhr   IP: gespeichert
Ich denke jeder sollte sich ernähren wie er es für richtig hält und verurteile auch keinen, weil er Fleisch isst.

Ich selber bin Vegetarierin, zum einen aus Rücksicht auf die Tiere, zum anderen aber weil ich nicht damit leben möchte, durch mein Essverhalten Menschen die Lebensgrundlage zu nehmen und auch nicht durch die Krankheiten, die in der Massentierhaltung entstehen, und die verwendeten Medikamente meine eigene Gesundheit zusätzlich zu gefährden.
Man denke an die Zeit, als das Antibiotikum noch relativ neu war und gegen alles eingesetzt wurde. In der Folge entstanden zahlreiche antibiotikaresistente Krankheitserreger.

Ich finde es unverantwortlich, nur, um Profit in der Fleisch-, Eier- und Milchindustrie zu machen, unserer Nachwelt noch aggressivere und schlechter behandelbare Krankheiten zu hinterlassen, die in der Massentierhaltung sicherlich über kurz oder lang entstehen (werden), als es sie sowieso schon gibt.

Wie gesagt, ich habe nichts gegen Fleischessende, lege aber Wert darauf, dass die Menschen in meinem Umfeld wissen, was sie da genau essen. Wenn sie es trotzdem runterwürgen können ist das ihre Sache.
Die Meisten sind zwar direkt genervt oder angeekelt und ich mache mich auch nicht gerade beliebt damit, aber mir ist es einfach wichtig.

Bei mir konnte ich noch keinerlei Mangelerscheinungen feststellen, im Gegenteil, ich bin in den mittlerweile 1 1/2 vegetarischen Jahren mindestens 15cm gewachsen...

Im Moment esse ich allerdings auch Käse, weil meinen Eltern dass vegane Zeug zu teuer ist, und Eier aus Freilandhaltung.
Die Milch holen wir beim Bauern, der seine Kühe tagsüber immer auf der Weide stehen hat und außerdem auf Rucksackbullen verzichtet.
Kaninitis - Kaninchensucht - ist höchst ansteckend! Man nehme sich in Acht, denn bei Erstkontakt ist eine sofortige Infektion sehr wahrscheinlich! Infizierte sind in der Regel verrückt, in schlimmen Fällen wirken sie nach außen hin Hirnlos. ♥♥♥
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 24.05.2012    um 20:03 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: AliceRabbit
1) Die Vergleiche mit Nomaden oder Menschen in der Arktis finde ich unpassend,diese Menschen leben noch sehr "rückständig" und vorallem sind sie auch nicht für all das Tierleid verantwortlich,sie essen das was sie benötigen und vorallem sie töten ihre Tiere die sie essen selbst,was hier zu lande wohl kaum einer schaffen würde.

2) Ich toleriere auch Menschen die Fleisch essen,ich habe schließlich auch die ersten 12 Jahre Fleisch gegessen. Aber verstehn kann ich es ehrlich gesagt nicht,denn wenn man sich mit dem Thema mal ein bißchen auseinander setzt kann man eigentl nur zu dem Entschluss kommen zumindest überwiegend vegetarisch oder vegan zu leben,den Tieren und der Umwelt zuliebe.

3) Und ich sehe es schon ähnlich wie es hier jemand anderes schrieb,die Tierliebe ist bei den meisten schon arg aufgeteilt. Hund,Katz und Kaninchen liebt man genug um sie nicht zu essen,das arme Kälbchen,süße Schwein und Co. dagegen nicht.

4) Die meisten wissen auch gar nicht wie lecker vegan sein kann,es gibt inzwischen soviele Soja und Tofuprodukte die vom Geschmack nah an Fleisch dran kommen
1) Lasse ich gelten.
Ich habe mich aber in meinem Kommentar (und ich hoffe sehr, dass das durchkam) einfach sachlich auf die Ernährungstechnische Seite der ganzen Sache bezogen - und allein da ist dieses Argument meiner Meinung nach eben doch stichhaltig.
Es ging mir in keinster Weise um eine Diskussion auf ethischer Ebene - die führen wir hier nun schon seit Monaten, und glaube mir - ich selbst würde mich niemals als Vegetarier oder Veganer bezeichnen, ernähre mich aber am absoluten Großteil der Tage im Jahr vegan. Tierische Produkte (nicht Fleisch, aber eben 'Nebenprodukte') tauchen bei mir höchstens im Rahmen bereits vorverarbeiteter Lebensmittel auf - und die vermeide ich so weit es geht in meiner Küche ohnehin.

2) Für mich ist "bewusster" Konsum nämlich deutlich wichtiger als strikte Ernährungsdogmen. Deswegen verurteile ich weder Fleischesser noch Veganer noch irgendjemanden dazwischen.
Mir geht es nicht vornehmlich um das Recht oder Unrecht, Leben zu nehmen (was ja bei vielen Veggies den Ausschlag gibt), sondern um die Welt als ganzes. De Tieren, der Umwelt und ein kleines bisschen auch den (kommenden) Menschen zuliebe.
Und wenn wir ehrlich sind, so wäre es mindestens genau so problematisch den Sojakonsum und somit die Sojaproduktion weltweit enorm anzukurbeln.
Extreme sind niemals gut.

Ich achte darauf, was ich kaufe, woher es kommt, durch wie viele Hände (und Maschinen) es bereits gegangen ist und wie weit seine Anreise war.
Auch vegetarische oder vegane Ernährung kann (muss nicht) die Umwelt ähnlich schwer angreifen wie der durchschnittliche Fleischessende Mensch.

3) Ist traurig, aber wahr.
Deswegen (und das sage ich öffentlich in einem Kaninchen-Aktiven-Forum) finde ich es absolut nicht schlimm, wenn jemand seine eigenen Mastkaninchen im Garten hält, solang er sie in ihren kurzen Lebensmonaten angemessen versorgt.
Dieser Mensch weiß wenigstens sein Fleisch zu schätzen, weil er weiß was für eine "Arbeit" es ihn gekostet hat dieses zu gewinnen.
Ich persönlich könnte einen Hals kriegen, wenn ich im Supermarkt in der Tiefkühltheke die eingeschweißten Säcke(!) mit 2kg sauber gepulten Hühnerbrustfilets liegen sehe - noch weiter vom Urspung Tier kann man eine Ware fast nicht mehr entfernen. Das ist tatsächlich eine sehr traurige Entwicklung.
Wie sagte schon mein Vater immer? Man macht sich einfach keine Vorstellung davon, wie viele Kilogramm Gras eine Kuh über Monate gefressen hat um dieses kleine Steak hervorzubringen und wie viel Energie darin steckt - sondern man isst es einfach innerhalb von Minuten auf.

4) Witzigerweise kenne ich viele Veggies, die genau das ablehnen (und natürlich auch viele, die das mögen).



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geschrieben am: 24.05.2012    um 22:45 Uhr   IP: gespeichert
Zu Tofugerichten die an Fleisch nah dran kommen sage ich,dass ich sie noch nie gegessen habe.Ob ich sie essen würde weiß ich nicht, da ich Fleisch/Fisch überhaupt nicht vermisse. Mache mir lieber zur Gemüsepfanne Tofu.

Für mich gab es auch viel Gründe Vegetarier zu weren.Ein wichtiger Grund war :Gerade meine Familie hat enorm viel Fleisch gegessen seit dem ich keins esse, essen wir deutlich weniger.

Ich habe mich auch lange überlegt ob ich diesen Schritt gehen soll bis ich mich entschieden habe.
Ich fühle mich jetzt viel fitter,weil ich so gut wie jeden Tag frisch koche was wir früher nur am Wochenende gemacht haben.Jetzt mag ich sogar Gemüse was ich früher gehasst habe z.B Zucchini nur AUbergine mag ich nicht.
Bisher gab es auch noch keine Mangelerscheinungen.
Mit freundlichen Grüßen Jasmin und ihr tierischer Anhang. Lilli und Max Mutzke wir vermissen dich!

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Nutzer: Hobbili
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geschrieben am: 24.05.2012    um 23:59 Uhr   IP: gespeichert
Die letzten Jahre habe ich so etwa ein, zwei mal im Monat Fleisch gegessen. Ich hatte Appetit drauf.



Dann ist letztes Jahr im Januar meine kleine Kaninchendame Dolly praktisch in meinen Armen gestorben.


Ich habe die Angst und die Panik in ihren Augen gesehen.
Ich habe sie schreien hören.



Wie kann ich dann davon ausgehen, dass es bei Schwein, Kuh, Schaf oder Huhn etc. nicht anders ist?


Habt ihr mal in die Augen eines Schweins oder einer Kuh geschaut?


Ein Huhn lebt maximal 35 Tage bevor es kopfüber in eine Maschine gehängt wird, die es in ein Strombad taucht, bevor ihm der Kopf abgesäbelt wird.


Nein, ich kann kein Fleisch essen, solang ich eine Alternative habe, die mich satt macht, wenn andere das können, bitte.


Oder wisst ihr, wie groß ein Flusskrebs ist? Und wie winzig der Flusskrebsschwanz ist, der dabei rauskommt? Wieviele Tiere also bei lebendigem Leib in kochendes Wasser geschmissen werden, damit wir die nette kleine Packung im Discounter kaufen können?

Liebe Grüße von Tanja mit Irma, Flopsi, Sissi, Mabel und Stanley.

Hobbi, Tobi, Dolly und all die anderen, ich werd euch nicht vergessen!
  TopZuletzt geändert am: 25.05.2012 um 09:10 Uhr von Hobbili
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Nutzer: Nyota98
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geschrieben am: 25.05.2012    um 17:27 Uhr   IP: gespeichert
Ich weiß nicht, ob der Text hier bekannt ist.
Wäre schön, wenn ihn sich viele einfach mal durchlesen würden.

>KLICK HIER!<
Quelle: Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV)

Ich hoffe, ich verletze hier keine Rechte, sonst bitte ich einen Mod das zu löschen.
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Nutzer: Lisz
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geschrieben am: 25.05.2012    um 22:23 Uhr   IP: gespeichert
Oh man, der Text ist echt heftig, und ich will Tierarzt werden
Liebe Grüße von Lisz mit Loui und Lina

♥ Hannelore & Honey ♥
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Nutzer: Langohr3
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geschrieben am: 10.07.2012    um 14:58 Uhr   IP: gespeichert
Bin seit 1-2jahren jetzt vegetarier und sehe es (fast)gleich wie coney!
Everybody needs some bunnys ! ;) <3
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Nutzer: Lilith
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geschrieben am: 06.12.2012    um 10:08 Uhr   IP: gespeichert
Ich ernähre mich nun seit fast einem Jahr nichtmehr vegetarisch... sondern VEGAN

Manche finden das übertrieben aber bei mir hat sich vieles geändert, auch meine Sichtweise zu speziellen Dingen. Ich verweigere jegliche tierische Produkte: Milch, Eier, Honig und natürlich Fleisch. Außerdem kaufe ich weder Leder noch Pelz und benutze auch keine (Kosmetik)produkte, die an Tieren getestet wurden.

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Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 06.12.2012    um 10:40 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Lilith
Ich ernähre mich nun seit fast einem Jahr nichtmehr vegetarisch... sondern VEGAN

Manche finden das übertrieben aber bei mir hat sich vieles geändert, auch meine Sichtweise zu speziellen Dingen. Ich verweigere jegliche tierische Produkte: Milch, Eier, Honig und natürlich Fleisch. Außerdem kaufe ich weder Leder noch Pelz und benutze auch keine (Kosmetik)produkte, die an Tieren getestet wurden.


Kann Dich nur zu gut verstehen! Wir leben bereits seit über 2 Jahren vegan.
Und es zieht immer größere Kreise...
Viele Grüße von Sabine mit den Mümmlern Krümel, Bandita und Canella, Mats Müller, Knolle, Branca und Zampino

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Nutzer: Schneggelchen
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geschrieben am: 06.12.2012    um 11:29 Uhr   IP: gespeichert

Heißt vegan für Euch auch, keine Kleidung aus Wolle zu tragen ???
Mit traurige Grüßen
Carmen, Luis und Lina

Kiko (16.12.2015 ) - Baby-Bär - Mein Herzenstierchen
Fetti (28.10.2015 ) - Mein Mädchen - Es tut so weh.
Luca (29. 11. 2013) - Geliebter kleiner Bursche - Du fehlst
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"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
Antoine de Saint Exupéry

Am Tier zuerst übt sich das Kind in Barmherzigkeit oder Grausamkeit - und erwachsen ist es dann hilfsbereit oder unbarmherzig auch gegen seine Mitmenschen.
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Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 06.12.2012    um 13:56 Uhr   IP: gespeichert
Hei Schnegge,
nein auch keine Wolle.
Vegan heißt generell keine Produkte von Tieren zu verwenden.

Aber statt Wolle gibts auch tolle Alternativen, Baumwolle, Leinen, Viskose, hab letztesmal sogar Wolle aus Soja bei Wolle Rödel bekommen.

Aber manche sehen es nicht ganz so streng, man versucht halt es so weit wie möglich zu vermeiden.

Eigentlich geht es um die Haltungsbedingungen der Schafe und ums "Mulesing". Falls es Dich interessiert bitte googeln. Aber Vorsicht: KEINE SCHÖNEN BILDER !
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  TopZuletzt geändert am: 06.12.2012 um 14:00 Uhr von bineschnute
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Nutzer: Schneggelchen
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geschrieben am: 06.12.2012    um 15:38 Uhr   IP: gespeichert

Also habe ich z.B. in den letzten Monaten, wann immer ich Haare von Luca gefunden habe, diese in einer Papiertüte gesammelt.

Luca hat sehr weiches, flaumiges Haar, das leicht filzt.
Ich selbst habe nur Handspindeln, aber meine Freundin hat ein Spinnrad, und sie hat einen kleinen Knäul Wolle aus Lucas Haar gesponnen. Lucas Haltung kenne ich, und er wurde dafür lediglich gekämmt, aber nicht geschnitten. Anderfalls hätte ich riskiert, dass er eine fiesen Filzpopo hätte.

Es war im Grunde ein Versuch, herauszufinden, ob Lucas Haar sich verspinnen läßt. Würde ich Dir jetzt ein Stirnband aus Luca-Wolle schenken, dann würde das nicht heißen, dass Du es automatisch ablehnst, es könnte höchstens sein, dass es Dich kratzt doch Dir zu flusig ist, weil Du ja die Herkunft der Wolle kennst.

Bei Wolle Rödel kaufe ich übrigens in der Regel auch ein. Soja-Wolle habe ich noch nicht entdeckt, aber ich werde mir das ansehen.
Mit traurige Grüßen
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Nutzer: Semmelchen
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geschrieben am: 06.12.2012    um 19:17 Uhr   IP: gespeichert
Ich muss sagen ich habe von der 2. bis zur 5 oder 6 Klasse vegetarisch gelebt, mich hat damals eine komisch aussehende Wurst dazu bewegt :D

Irgendwann wollte ich doch mal wieder Fleisch essen und seitdem bin ich kein Vegitarier mehr.
Ich esse kaum Fleisch 1-2 mal die Woche, auch eigentlich nur zu hause.
Aber in letzter Zeit habe ich Berichte gelesen und ich denke ich könnte es wieder schaffen. (Jetzt bin ich übrigens in der 9. Klasse)
Erstmal Respekt an alle die Vegitarisch/Vegan leben, aber ich akzeptiere die Entscheidung von jedem, jeder soll machen was er für richtig hält
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Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 07.12.2012    um 07:35 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Schneggelchen

Es war im Grunde ein Versuch, herauszufinden, ob Lucas Haar sich verspinnen läßt. Würde ich Dir jetzt ein Stirnband aus Luca-Wolle schenken, dann würde das nicht heißen, dass Du es automatisch ablehnst, es könnte höchstens sein, dass es Dich kratzt doch Dir zu flusig ist, weil Du ja die Herkunft der Wolle kennst.

Ui, ein Stirnband aus Lucawolle , dagegen ist wohl nichts einzuwenden.

Bei Dir herrscht ja artgerechte "Schäfchenhaltung".
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Nutzer: Schneggelchen
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geschrieben am: 07.12.2012    um 08:25 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: bineschnute

Ui, ein Stirnband aus Lucawolle , dagegen ist wohl nichts einzuwenden.

Bei Dir herrscht ja artgerechte "Schäfchenhaltung".

Mir ging es hier definitiv darum, zu verstehen, geht es ausschließlich darum, ob die Tiere gut gehalten sind und nicht gequält werden, oder geht es darum, schlicht, ein Produkt von Tieren abzulehnen.

Wir essen hier nicht viel Fleisch, aber wenn, dann holen wir das Fleisch auf einem uns vertrauten Bauernhof.

Wir kennen die die Tierhaltung auf diesem Hof seit Jahrzehnten, und wissen, dass die Tiere liebevoll und gesund großgezogen werden. Die Tiere haben Auslauf, werden bei Krankheit medizinisch versorgt und werden nicht gemästet.

Findet eine Schlachtung statt, dann ist das ein Tier, das zur Versorgung der Familie und ausgewählter Kunden dient. Es wird nicht der halbe Hof geschlachtet. Geschlachtet werden vielleicht zwei Schweine und zwei Kühe im Jahr. Da ich auf diesem Hof aufgewachsen bin und diesen guten Umgang mit den Tieren kenne, habe ich den Unterschied zwischen Nutztierhaltung und Heimtierhaltung kennengelernt und mache durch meine bewußte Auswahl des Verkäufers auch einen gedanklichen Unterschied.

Die Luca-Wolle ist sehr gering, aber es war eine nette, haarige Erfahrung, und ich möchte mir solche Erfahrungen eben nicht nehmen lassen, weil ich genau weiß, wie ich zu dieser Wolle gekommen bin.
Wenn meine Bekannte Wolle verspinnt, dann holt sie Diese auch auf einem ihr bekannten Bauernhof, wo sie die Tiere quasi leibhaftig erlebt, wie sie auf der Wiese herumhoppeln und "mähen".

Das macht einen Unterschied, nicht nur gefühlsmäßig !!!

Mit traurige Grüßen
Carmen, Luis und Lina

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Nutzer: bineschnute
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geschrieben am: 07.12.2012    um 10:18 Uhr   IP: gespeichert
Die Beweggründe für Veganismus und Vegetarismus sind sehr unterschiedlich.

Bei vielen verstößt es einfach gegen Ethik und Moralvorstellungen Tiere als Nahrungsquelle und Kleidungslieferant zu mißbrauchen.

Andere Essen kein Fleisch wegen den Haltungsbedingungen, Tiertransporte usw.

Tierrechtler sind auch gegen jede Form der Unterhaltung durch Tiere, sowie Zirkus ( vor allem Wildtiere im Zirkus ) Tierparks, Jagd, Tierversuche... die Liste ist endlos.

Ich selbst mache es aus moralischen Gründen.
Ich möchte nicht das wegen mir Tiere, Menschen oder die Umwelt leiden muß.

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  TopZuletzt geändert am: 07.12.2012 um 10:45 Uhr von bineschnute
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Nutzer: Madita95
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geschrieben am: 14.12.2012    um 22:39 Uhr   IP: gespeichert
Da stimme ich dir zu! Ich persöhnlich ernähre mich Vegan. Ich denke, dass wenn man Tieren wirklich helfen möchte, bringt es auch nichts "nur" vegetarisch zu leben. Die Tiere werden ja trotzdem ausgebeutet, in denen man ihnen die Kälber wegnimmt, um an ihre Milch zu kommen etc.
Tiere sind meine Freunde und ich beute meine Freunde nicht aus. Sie wollen einfach nur leben und wir, als die Ranghöheren, sollten uns für die Schwächeren einsetzen und ihnen helfen! Ich habe kein Verständnis für Fleischesser und Leute die sagen "Ich kann nicht ohne"
Ich für meinen Teil habe noch NIE Fleisch gegessen. Meine Mutter ist zum Glück auch Vegetarier und hat mir deshalb auch nie Fleisch als Kind gegeben. Schon vor der Grundschule habe ich nicht mehr mit meinem Vater geredet, wenn er sich ein Wurstbrot gemacht hat. Wir hatten und haben schon immer viele Tiere und ich kann mich nicht vorstellen, wie man sie essen kann.

Und für die, die sich vielleicht auch mal Vegan ernähren wollen, habe ich ganz tolle Rezepte. Schreib mich einfach an! Es ist keine WAHNSINNIGE Umstellung, weil man sogut wie alles im normalen Supermarkt findet und sich und seiner Umwelt mit der veganen Ernährung dazu auch noch einen riesen Gefallen. Ich hab noch nie Fleisch/Fische gegessen und ernähre mich inzwischen Vegan und hatte noch NIE Mangelerscheinungen. Alles Quatsch, man muss es nur richtig machen ;)
Also traut euch!!
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"Autor"  
Nutzer: Elise
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geschrieben am: 15.12.2012    um 00:18 Uhr   IP: gespeichert
Da muß ich gleich mal nachfragen, Madita.

Ich hab mir diese Situation schon oft vorgestellt: Ob es funktioniert, wenn eine Vegetarierin ihr Kind fleischlos großziehen will. Denn man hat doch nicht immer die totale Kontrolle darüber, was das Kind so zu sich nimmt. Ob in der Kita, im Kindergarten und auch überall anders, wo man nicht dabei ist.
Hat deine Mama dich da schon als kleines Mädchen drüber aufgeklärt, dass Fleisch einfach totes Tier ist und du hast das verstanden und WOLLTEST das dann nicht essen oder hat sie dir das verboten und alle angewiesen, dir bloß kein Fleisch zu geben? Und hattest du nie irgendwelche Mängel oder warst weniger fit?
Ich fände deine Erfahrungen mit diesem Thema wirklich interessant, denn ich stelle es mir sehr anstrengend vor, das wirklich ohne Probleme durchziehen zu können. Es ist ja so schon sehr schwierig, wenn man nur will, dass Kinder nicht jeden Dreck essen, also z.B. keine Süßigkeiten, die nur aus Chemie bestehen oder Essen ohne künstliche Aromen und andere Zusatzstoffe.
Das ist übrigens reine Gedankenspielerei, ich habe keine Kinder, doch wegen dem, was ich von Menschen mit Kindern so mitbekomme, glaube ich, dass das nicht so leicht ist.

Und vegane Rezepte kannst du gerne in der Rezeptesammlung einstellen, das interessiert sicher eine Menge Leute hier.
  TopZuletzt geändert am: 15.12.2012 um 00:19 Uhr von Elise
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Nutzer: Madita95
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geschrieben am: 19.12.2012    um 14:05 Uhr   IP: gespeichert
Hey, nein nein! Meine Mutter hat mir nie irgendwas verboten was das angeht! Mein kleiner Bruder isst auch Fleisch. Sie hat mir einfach als Baby nur Vegetarische Nahrung gegeben und ich wollte auch nie was anderes. Und selbst wenn man mit 3 in den Kindergarten kommt, kann man schon sagen dass man keine Tiere essen will. Und meine Mutter hat ja auch bescheid gesagt, dass ich kein Fleisch esse. Sie hatte als ich 6 mal Angst, dass ich Mangelerscheinungen bekommen könnte und hat meinen Kinderarzt gefragt ob er mir mal nahelegen könnte, wenigstens Fisch zu essen. Ich kann mich da nichtmehr genau dran erinnern, aber ich weiß noch, dass ich ihm eine halbe Ewigkeit (so kam es mir vor) erzählt habe, dass ich nieeemals meine Freunde essen würde, ich würde ja auch nicht meinen Bruder essen. Der Artt war dann wohl etwas irritiert und entsetzt, dass ich ein Tier mit meinem Bruder gleichgesetzt habe und hat es dann gelassen. Er sagte meiner Mutter aber, dass ich irgendwann starken Eisenmangel bekommen werde und Zwangsernährt werden müsste. Absoluter Quatsch. Ich war noch nie ernsthaft krank, das schlimmste war eine Erkältung. Da sind viele Ärzte sehr engstirnig... leider!
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Nutzer: Elise
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geschrieben am: 19.12.2012    um 16:44 Uhr   IP: gespeichert
Danke.
Das ist wirklich interessant. Und schön zu hören, dass das anscheinend doch funktionieren kann. Ich kann mir das auch eigentlich nicht vorstellen, warum man Mangelerscheinungen haben soll, nur weil man eine Sache nicht ißt. Wenn man vernünftige Sachen zu sich nimmt, sich also nicht nur von Käsebrötchen und Plundergebäck ernährt, denke ich nicht, dass man da Probleme bekommt. Mir wurde auch allerhand prophezeit, als ich aufgehört habe, Fleisch zu essen. Passiert ist nix.
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Nutzer: Freya
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geschrieben am: 10.05.2013    um 02:52 Uhr   IP: gespeichert
Also ich weiß zwar Edit: leider im Thema verrutsch

Freiheit ist kein Traum, sie liegt jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten



Für immer in meinem Herzen Rocketboy (Juni 2005 - 24.10.2005) und Max ( Januar 2006 - 19.09.2013)
  TopZuletzt geändert am: 10.05.2013 um 21:36 Uhr von Freya