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Vegetarismus

Nutzer: coney
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geschrieben am: 04.12.2007    um 21:19 Uhr   IP: gespeichert
Ich persönlich lebe bereits seit 9 Jahren vegetarisch, halte das als Tierschützerin auch für selbstredend, schließlich isst man keine Freunde.

Wie haltet ihr es damit? Ein bisschen vegetarisch geht nicht...

Man möge mich als radikal bezeichnen, aber ich hege eine tiefe innere Abneigung gegen alle Fleischessenden. Ich gehe sogar so weit und bezeichne sie als amoralisch, weil, wer nicht gut zu Tieren ist, kann auch kein guter Mensch sein. Und als Tierfreund ist es geradezu bigott, Fleisch zu essen.







  TopZuletzt geändert am: 04.12.2007 um 21:19 Uhr von coney
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Nutzer: krara
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geschrieben am: 04.12.2007    um 21:21 Uhr   IP: gespeichert
*meld* ich bin, naja fast, Vegetarierin..aber nur ganz knapp fast
den Weihznachtsturkey muss ich essen, aber ich hab meine Eltern schon überzeugt dass er dann weinigstens Bio ist
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Nutzer: olafundlucas
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geschrieben am: 04.12.2007    um 23:11 Uhr   IP: gespeichert
Okay, dann oute ich mich mal als erste.

Ich bin keine Vegetarierin, esse gern Fleisch und Wurst.

Ich akzeptiere deine Meinung und deine Denkweise, würde dich deshalb aber nicht kritisieren.

Es gibt gewisse Arten von Fleisch von Tieren, die esse ich nicht.

Bin ich aber deshalb ein schlechter Mensch ?

LG Andrea
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Nutzer: Jeany
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geschrieben am: 04.12.2007    um 23:14 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: olafundlucas
Okay, dann oute ich mich mal als erste.

Ich bin keine Vegetarierin, esse gern Fleisch und Wurst.

Ich akzeptiere deine Meinung und deine Denkweise, würde dich deshalb aber nicht kritisieren.

Es gibt gewisse Arten von Fleisch von Tieren, die esse ich nicht.

Bin ich aber deshalb ein schlechter Mensch ?

LG Andrea
Da schließe ich mich dir total an!

Mir geht es genauso und besser hätte ich es nicht formulieren können!
Liebe Grüße von Jenny mit Pinocchio & Mia
**********************************
Für immer in meinem Herzen ♥ Caramell, Sarotti & Solana
Happy Rabbits >KLICK HIER!<
  TopZuletzt geändert am: 05.12.2007 um 15:00 Uhr von Jeany
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Nutzer: Puschel
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geschrieben am: 04.12.2007    um 23:45 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: olafundlucas
Okay, dann oute ich mich mal als erste.

Ich bin keine Vegetarierin, esse gern Fleisch und Wurst.

Ich akzeptiere deine Meinung und deine Denkweise, würde dich deshalb aber nicht kritisieren.

Es gibt gewisse Arten von Fleisch von Tieren, die esse ich nicht.

Bin ich aber deshalb ein schlechter Mensch ?

LG Andrea
schliesse mich da auch an.

ich esse gerne fleisch wurst und so.
man sollte bedenken wenn man kein fleisch ist. das man mehr von andern essen sollte wegen einige wichtigen ding, wie das eisen
TSCHÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜSSSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 05.12.2007    um 03:32 Uhr   IP: gespeichert
Ich esse selber auch gerne Fleisch und stehe auch dazu, außerdem muß Fleisch essen und Tierschutz nicht im Gegensatz zueinander stehen. Und meine Meinung dazu ist, wer schon so "radikal" ist, der sollte es dann auch komplett durchziehen und nicht nur vegetarisch, sondern veganisch leben, denn auch das Frühstücksei, der Pausenjoghurt und die Milch im Kaffee kommen aus Massenhaltungsbetrieben...
Meine Frau war selber 7 Jahre lang Vegetarierin aus Überzeugung, allerdings hat sie in der Zeit nicht nur Bratwürstchen und Brathähnchen vermisst, sondern auch einige Mangelerscheinungen gehabt, u.a. mehrmals Eisenmangelanämie. Klar kann man dem mit (oftmals) chemischen diversen Nahrungsergänzungsmitteln entgegenwirken, ob das aber wirklich so gesund ist sei mal dahin gestellt. Tatsache ist jedoch auch, daß die Natur das Säugetier Mensch nun mal als jagenden Fleischfresser hervorgebracht hat.
Nicht daß ich jetzt hier falsch verstanden werde, ich will weder das Fleischessen schönreden oder anpreisen, noch die Vegetarier angreifen, das muß jeder für sich selber entscheiden und sollte auch niemandem dafür Rechenschaft schuldig sein, und ich respektiere es auch, egal wie jemand sich entscheidet. Trotzdem habe ich meine eigene Meinung dazu und sage diese auch, denn auch damit habe ich kein Problem.

Tja coney, dann wirst Du wohl nun eine tiefe innere Abneigung gegen mich haben, aber ich kann damit leben...

Allerdings, die Aussage, daß jemand, der nicht gut zu Tieren ist, auch kein guter Mensch sein kann, halte ich für etwas gewagt. Ich könnte jetzt auch noch ins Philosophische abschweifen: Man kann ja gut zu Tieren sein, mit denen man direkten Kontakt hat, und trotzdem Fleisch und Wurst essen, weil man mit den dafür geschlachteten Tieren ja keinen direkten Kontakt hatte. Wahrheit? Paradox? Amoralisch?
Und der Metzger von nebenan, ist der nur alleine deshalb kein guter Mensch, weil er seinem Beruf nachgeht? Ich denke nicht.
Und was ist mit Menschen, die nie mit Tieren zu tun haben, wo man also gar nicht weiß, ob sie gut zu Tieren sind/wären oder nicht? Sind das automatisch alles gute Menschen, weil sie nicht schlecht zu Tieren sind? Oder sind sie alle schlechte Menschen, weil sie nichts mit Tieren zu tun haben (wollen) und dadurch indirekt mehr oder weniger schlecht zu Tieren sind?
Versteh mich nicht falsch, ich will Dich nicht persönlich angreifen, aber ich denke Du wirst auch verstehen, daß es da gewisse Diskussionspunkte gibt, wenn Du diese Meinung öffentlich kundtust...
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Nutzer: Milka
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geschrieben am: 05.12.2007    um 08:00 Uhr   IP: gespeichert
Ich esse auch gerne Fleisch, versuche aber wenigstens darauf zu achten, wo ich es kaufe. Ich selbst hatte das Glück, auf einem Bauernhof aufzuwachsen, der zwar nicht biologisch geführt war, aber mein Vater hat uns immer vermittelt, dass der Respekt vorm Tier und die gesunde Haltung wichtig ist. Natürlich ist das in sonem Betrieb nicht nur wichtig für die Tiere, sondern, so doof es auch klingt, für die Produktivität, aber wenn es den Tieren hilft, ist doch gut. Viele Tiere in Deutschland sind nun mal nur auf der Welt, um irgendwann gegessen zu werden und das ist schon seit Millionen Jahren so! In manchen Fällen hilft es sogar der Arterhaltung (wenn niemand das Bentheimer Schwein gegessen hätte, wäre es bereits ausgestorben!) Und als Fleischesser kann man zumindest versuchen, durch das Kaufverhalten auf die Haltungsbedingungen einzuwirken - auch wenn das oftmals ein Kampf gegen Windmühlen ist!

Zurück zum Thema: Ich akzeptiere es total, wenn jemand aus welchen Gründen auch immer auf den Fleischgenuss verzichtet. Ich möchte aber auch als Fleischesser genauso akzeptiert werden.
Ich denke, ich bin deshalb kein schlechterer Mensch oder Tierfreund.
Man kann nicht immer tun, was man will. Aber man sollte immer wollen, was man tut!
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Nutzer: Mausilein
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geschrieben am: 05.12.2007    um 08:38 Uhr   IP: gespeichert
Ich persönlich könnte auf Fleisch verzichten.Aber bei uns zu hause wird trotzdem Fleisch gegessen.Das liegt daran das ich 3 Kinder habe.Und die kleinen brauchen das Fleisch zur gesunden Ernährung.
Aber jeder sollte seine eigene Meinung haben können.Wenn jemand kein Fleisch essen möchte ist das für mich selbstverständlich in Ordnung.Meine Schwester isst auch kein Fleisch und wenn sie mal zu Besuch bei uns ist,koche ich immer Gerichte wo man auch kein Fleisch dazu braucht.Oder sie bekommt extra was gemacht.
Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen.Gillian Anderson
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Nutzer: coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 10:12 Uhr   IP: gespeichert
Gut zu Tieren zu sein, dazu gehört für mich, sie nicht zu töten (oder bequemer: sie töten zu lassen) und anschließend zu Zwecken der Berdürfnisbefriedigung aufzuessen. Moralisch gesehen, sind Handlungen, bei denen andere zu Schaden kommen, keine Sache der persönlichen Entscheidung. Die heutige Gesellschaft fördert den Fleischverzehr und die Massentierhaltung, aber es gab auch eine Zeit, da sie Sklaverei, Kinderarbeit und viele andere Praktiken guthieß, die heute global als falsch angesehen werden.
Die Natur hat den Menschen mit Vernunft ausgestattet, mit dem Bewusstsein seiner selbst. Für mich gehört es zum Entwicklungsprozess eines vernunftbegabten Menschen, dass er das Fleischessen irgendwann hinter sich lässt. Nicht nur weil Massentierhaltung eine extrem grausame Methode ist, sonder auch weil die weltweite Getreideernte rund 2 Milliarden Tonnen pro Jahr beträgt. Über 500.000 werden dem Vieh der reichen Nationen verfüttert - während in den 122 Ländern der Dritten Welt (wo 3,8 der 5 Milliarden Menschen unseres Planeten wohnen) pro Tag nach UNO-Statistik 43000 Kinder am Hunger sterben. Diesen fürchterlichen Massenmord will ich nicht mitmachen: kein Fleisch zu essen ist ein minimaler Anfang.

Wer Lust hat möge sich folgenden Film anschauen:

>KLICK HIER!<


Wer danach noch immer genussvoll in sein Steak beißt, dem erkenne ich jegliches soziales Bewusstsein ab.
Es ist grausam was da passiert. Diese grasierende Verrohung. Nach dem Motto: Wen juckts, andere machens ja auch. Nur weiter so...





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Nutzer: Fussel
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geschrieben am: 05.12.2007    um 10:35 Uhr   IP: gespeichert
Isst du Fisch?

Wenn ja: Ist das dann weniger schlimm? Sind Fische keine Tiere? Warum essen die meisten Vegetarier trotzdem welchen?

Ich versuche, so oft es geht auf Fleisch zu verzichten. (Pizza gibt es für mich bspw. nur vegetarisch). Wurst esse ich (abgesehen vom Grillwürstchen) überhaupt nicht. Aber auf ein schönes Schnitzel kann ich leider nicht verzichten. So geht es mir bspw. auch bei Schokolade. Dafür bin ich wahrscheinlich zu undiszipliniert. (Bei Zigaretten war das allerdings kein Problem. Da bin ich seit mittlerweile 4 Jahren clean.)

Würde ich mich weigern Fleischgerichte zu kochen, würde mein Freund wohl auf Dauer auswärts essen...
  TopZuletzt geändert am: 05.12.2007 um 14:08 Uhr von Fussel
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Nutzer: Steffi
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geschrieben am: 05.12.2007    um 10:48 Uhr   IP: gespeichert
Ich denke auch, dass man hier jetzt nicht die Nicht-Vegetarier so verurteilen sollte. Ich selbst esse auch Fleisch (außer Kaninchen und anderes Wild ) akzeptiere es aber auch wenn einer sagt, dass er aus bestimmt guten Gründen nicht tut !

Liebe Grüße von Steffi
Und für immer im Herzen: Mein kleiner Teddy Mogli und mein süßes Engelchen Mausi

IN LOVELY MEMORY OF MY SWEET ANGEL MAUSI
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Nutzer: BERNHARD
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geschrieben am: 05.12.2007    um 10:59 Uhr   IP: gespeichert
also ich esse auch fleisch und wurst und habe kein problem damit. das ich deswegen amoralisch und kein guter mensch sein soll iss mir neu !!!!!!
ich denke mal dir ist bewusst auf welcher seite du dich hier aufhälst ??? ich bin für tierschutz und tue was in meiner macht steht das es tieren gut geht. und ich distanziere mich genau wie alle anderen hier von massentierhaltung !!! also komm mir nicht damit das ich kein tierfreund bin nur weil ich fleisch esse.
ich akzeptiere deine meinung aber deswegen kritisiere ich dich doch auch nicht oder ??
wenn du meinst eine tiefe innere abneigung gegen mich hegen zu müssen dann tu es !!!!

Liebe Grüße von Maren, Feivel, Elvis,Spike und Mama Bianca



Das schönste an einem Mann ist meist die Frau an seiner Seite
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Nutzer: coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 11:23 Uhr   IP: gespeichert
@krara
ich finde toll, dass du dir in deinem jugendlichen Alter schon so viele Gedanken machst.


@Fussel
Nein, ich esse weder Fisch noch Fleisch, ich mache da keinen Unterschied. Zumal bewiesen ist, dass Fische ein Schmerzempfinden wie Menschen haben.


Wenn ihr es mit eure Gewissen vereinbaren könnt, dass Tieren euretwegen die Sonne geraubt wird, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Aber euch Tierschützer zu nennen, das halte ich für bizarr, eben aus den genannten Gründen.
Wie könnt ihr da solche Unterschiede machen? Eure eigenen Tiere schützt ihr, gebt ihnen Geborgenheit, weil ihr mit ihnen fühlt, aber andererseits macht es euch nichts, zu wissen, dass Tiere, die ihr ja liebt, wie ihr sagt, unter grausamen Bedingungen gehalten werden, nie das Sonnenlicht sehen, nur des Fleisches wegen, für euren Genuss, getötet werden. DAS IST EIN WIDERSPRUCH! Wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag, ihr seid mitschuldig.








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Nutzer: Steffi
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geschrieben am: 05.12.2007    um 11:36 Uhr   IP: gespeichert
Und was soll ich als einzelner Mensch jetzt dagegen machen ? Ich finde die Massenzucht bzw Massentierhaltung auch sehr grausam aber da wird man wohl so schlimm wie es ist nicht viel dagegen machen können.

Und ja, ich liebe meine Ninchen über alles und wenn ich höre, dass ein paar Häuser/Orte weiter ein Tier lebt welches nicht gut behandelt wird setze ich mich so gut es geht dafür ein um dieses Wesen zu retten.

Ich esse übrigens Fleisch aus eigener Schlachtung Die Schweine, Kühe und Hühner haben ein glückliches Leben so wie sie es verdient haben. Sie stehen auf der grünen Weide und die Hühner laufen frei im Hof rum. Es tut mir selbstverständlich leid aber ich bezeichne mich deshalb NICHT als schlechter Mensch

P.s. Falls jetzt jemand was falsches denkt Wir haben keine Metzgerei oder so ! Mein Onkel hat einen Bauernhof
Liebe Grüße von Steffi
Und für immer im Herzen: Mein kleiner Teddy Mogli und mein süßes Engelchen Mausi

IN LOVELY MEMORY OF MY SWEET ANGEL MAUSI
  TopZuletzt geändert am: 05.12.2007 um 11:44 Uhr von Steffi
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Nutzer: Meritenramses
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geschrieben am: 05.12.2007    um 11:56 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Aber euch Tierschützer zu nennen, das halte ich für bizarr, eben aus den genannten Gründen.
Wie könnt ihr da solche Unterschiede machen?


Ganz einfach...

Das hier ist ein Kaninchenforum!
Es heißt "Sweetrabbits - wir retten Kaninchen" und nicht "Sweetchicken - wir retten Hühner".
Folglich liegt den Betreibern, Mods und Usern hier Kaninchenschutz in erster Linie am Herzen.

Ob sich jemand vegetarisch ernähren will oder nicht und aus welchen Gründen er das tut, muß jedem selbst überlassen werden und jeder mit sich selbst ausmachen.
Von daher frag ich mich ehrlich, was Sinn und Zweck dieses Threads ist...eine Bekehrungscampagne?

Als ganz radikaler Tierfreund müsste man dann ja auch theoretisch so weit gehen, nicht mehr den Fuß auf den Boden zu setzen, man könnte ja aus Versehen eine Ameise zertreten...
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"Autor"  
Nutzer: filomena
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geschrieben am: 05.12.2007    um 11:57 Uhr   IP: gespeichert
Genau diese Frage nach dem Vegetarismus habe ich mir auch schon oft gestellt. Habe mich gefragt, ob Tierschutz gleichzeitig bedeudet, dass man sich vegetarisch ernährt und desewegen freue ich mich, dass dieses Thema angesprochen wurde...

Also ich bin auch kein Vegetarier. Aber ich esse nicht jedes Tier. Dass ich z.B. keine Kaninchen esse, ist ja selbstverständlich...

Da aber mein Freund Vegetarier ist, koche ich sehr oft vegetarisch oder halt Fisch. Mein Freund begründet seine Einstellung allerdings so: Er isst nur Tiere (also Fisch), die er selbst töten könnte. Naja, über diese Einstellung kann man diskutieren. Aber ich muss sie eben akzeptieren
Liebe Grüße,
Filo mit Gismo und Tabea
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"Autor"  
Nutzer: Milka
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geschrieben am: 05.12.2007    um 12:01 Uhr   IP: gespeichert
Coney, trägst du Schuhe?
Man kann nicht immer tun, was man will. Aber man sollte immer wollen, was man tut!
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"Autor"  
Nutzer: Meritenramses
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geschrieben am: 05.12.2007    um 12:10 Uhr   IP: gespeichert
DAS habe ich mich auch schon gefragt, aber es gibt ja auch Gummistiefel
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"Autor"  
Nutzer: Alexandra
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geschrieben am: 05.12.2007    um 12:30 Uhr   IP: gespeichert
Nun - Vegetarier und Veganer erwarten, daß man ihre Entscheidung respektiert.

Können somit Fleischesser nicht auch Respekt für IHRE Entscheidung erwarten?

Trägst Du Lederschuhe? Hast Du Holzmöbel? Nimmst Du Medikamente? Alles Dinge, die ebenfalls in gewisser Weise der Natur "schaden" wenn man es mal überzogen betrachtet.........

Ich respektiere es, wenn Du kein Fleisch isst, kann aber dann auch erwarten, daß man meine Entscheidung Fleisch zu essen, ebenso versteht.

Gruß
Alex
"Versuche nicht ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu sein." (Albert Einstein)
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"Autor"  
Nutzer: Fussel
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geschrieben am: 05.12.2007    um 13:10 Uhr   IP: gespeichert
Wow. Ehrlich gesagt wundert mich dieser extreme Widerstand auf die ursprünglich Aussage dieses Themas.

Ich habe mir die ersten 20 Minuten des Videos angesehen und dann abgebrochen. Alles, was ich bis dahin gesehen habe, ist mir nicht neu. Trotzdem geht es mir sehr nah und ich versuche alles, was damit zu tun hat, so gut wie möglich zu meiden. So kaufe ich lieber Bioprodukte. Eier aus Käfighaltung kommen mir schon lange nicht mehr ins Haus.

Auch ich esse nur wenige Fleischsorten (ausschließlich Geflügel und Schweinefleisch). Dies kommt mir allerdings inkonsequent vor. Normalerweise dürfte ich (wenn überhaupt) nur Wild essen. Diese Tiere hatten vorher wenigstens ein Leben und bekommen den Schuss kaum noch mit.

Schweine bspw. wissen GANZ GENAU, was wann mit ihnen passiert. Sie sind höchst intelligent (ungefähr so wie Hunde, schätze ich). Sie liegen mir nicht weniger am Herzen als andere Tiere. Deshalb bin ich mit meiner persönlichen Entscheidung, Fleisch zu essen, nicht glücklich.

Aus diesem Grund kann ich auch Coney verstehen. Vielleicht ist die Meinung: "Alle Fleischfresser sind Mörder und verachtenswert" eher radikal, aber für durchaus nachvollziehbar. (Wahrscheinlich ist diese Meinung bis in ihre letzte Konsequenz auch nicht ganz zu Ende gedacht. Sie wird bspw. ihre Eltern und Freunde aus diesem Grund nicht meiden und hassen)

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"Autor"  
Nutzer: Olli
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geschrieben am: 05.12.2007    um 13:38 Uhr   IP: gespeichert
Sorry coney, aber ich finde das geht jetzt echt zu weit!
Ich respektiere Deine Entscheidung, kein Fleisch zu essen, also respektiere bitte auch, daß andere Leute trotzdem gerne Fleisch essen. Ihnen deshalb mangelnde Tierliebe oder sogar kein Sozialdenken zu unterstellen ist nicht nur reichlich unverschämt, sondern auch falsch.
Auch ich halte nichts von Massentierhaltung und achte darauf, wo mein Fleisch herkommt. Aber auch bei aller Tierliebe, wenn ich eine Mücke erwische, die mich gerade sticht, dann haue ich drauf. Bin ich jetzt deshalb ein böser böser Tiermörder? In gewisser Hinsicht vielleicht ja, aber ich denke man sollte auch immer die Relationen zueinander betrachten.
Ich bin weder mit der Massentierhaltung noch mit dem größten Teil der Schlachtmethoden einverstanden und glücklich und achte deshalb wie gesagt auch darauf, wo das Fleisch herkommt das ich esse. Aber deshalb lasse ich mir nicht fehlendes soziales Bewußtsein unterstellen!
Jeder sollte das Recht haben, seine Entscheidungen zu treffen und auszuleben, und jeder sollte diese Entscheidungen anderer respektieren. Was Du hier tust kommt mir vor wie ein Bekehrungskreuzzug, außerdem wirst Du beleidigend gegenüber anderen Menschen, die Deine Einstellung nicht teilen, und das geht zu weit!
Wir akzeptieren wie Du bist, und das erwartest Du auch von uns, dann respektiere aber umgekehrt auch wie wir sind, ohne uns beleidigende Unterstellungen an den Kopf zu werfen!
Und zu guter letzt sollte man nicht vergessen, daß diese Tiere nun mal zur Schlachtung gezüchtet werden. Wäre das nicht der Fall würden sie gar nicht leben (was in manchen Fällen sicherlich besser wäre, das gebe ich ja zu).
Und wie schon mal von mir gesagt, der Mensch ist nun mal ein fleischfressendes Raubtier, sein Körper ist nicht nur auf Fleischverzehr angewiesen sondern benötigt dieses auch. Ist ein Tiger ein böses Tier, weil er eine Antilope reißt und frisst? Der Mensch hat sich nur weiterentwickelt, von der Jagd zur Zucht, daß die Zuchtverhältnisse größtenteils alles andere als optimal sind ist natürlich nicht schön, liegt aber auch an der heutigen Kommerzgesellschaft. Insofern müßtest Du auch jeden Supermarktangestellten, Großhändler, viele Börsenmarkler und noch viele andere Berufsgruppen, egal ob nun Vegetarier oder nicht, verachten, da diese alle mitverantwortlich für die kommerzielle Fleischverarbeitung sind.
Sorry, Deine Meinung in allen Ehren, aber zu versuchen die Menschen nun unbedingt davon zu überzeugen oder andere Meinungen nicht zu akzeptieren und dabei auch noch beleidigend zu werden ist nicht in Ordnung.
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"Autor"  
Nutzer: BERNHARD
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geschrieben am: 05.12.2007    um 13:42 Uhr   IP: gespeichert
ich denke mal es ist doch jedem selbst überlassen wie er lebt und wie er sich ernährt. ich finde es nur sehr seltsam in ein KANINCHENFORUM zu gehen um dann die leute anzugehen und zu **beschimpfen** was sie doch für schlechte menschen sind. nur weil sie deine lebenseinstellung nicht teilen !!!!
ich schließe mich olli seiner aussage an: wer schon so "radikal" ist, der sollte es dann auch komplett durchziehen und nicht nur vegetarisch, sondern veganisch leben, denn auch das Frühstücksei, der Pausenjoghurt und die Milch im Kaffee kommen aus Massenhaltungsbetrieben...
hast du dich schon mal gefragt was du hier eigentlich tust ??
jeder von uns versucht auf seine art und weisse etwas für den tierschutz zu leisten. und das fängt nun mal zu hause bei den eigenen tieren an. ja die versorgen wir und geben ihnen liebe und geborgenheit.
ich liebe tiere über alles und zu dem bin ich auch ein guter, netter, hilfsbereiter mensch !!!
wenn ich das verlangen habe eine predigt zu hören gehe ich in die kirche.

Liebe Grüße von Maren, Feivel, Elvis,Spike und Mama Bianca



Das schönste an einem Mann ist meist die Frau an seiner Seite
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"Autor"  
Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:00 Uhr   IP: gespeichert
Ich denke nicht, dass wir Widerstand dergestalt leisten, dass wir die Sache in sich verurteilen, sondern die Art und Weise, wie es hier dargestellt wird. Auch ich gehöre zu den Fleischessern, werde das aber nicht weiter rechtfertigen. Was ich eher versuchen möchte auszudrücken ist die Sichtweise.

Jeder Mensch hat das Recht für sich Entscheidungen zu treffen, wie er leben möchte. Ich finde es gut, wenn man vegetarisch oder vegan lebt. Einerseits. Da ich mich mit dem Thema mal beschäftigt habe, ist mir auch die Kehrseite der Medaille bekannt. Mangelerscheinungen sind häufig und nicht wenige Vegetarier und / oder Veganer kehren nach ein paar Jahren zum Fleischverzehr zurück. Und zwar aus gesundheitlichen Gründen. Dies kann man ausgleichen, indem man wiederum chemische Produkte zu sich nimmt.

Was ich hier in Frage stellen möchte, ist: wo fängt es an, wo hört es auf?

Wenn die Menschheit alles im Rahmen und Gleichgewicht tun würde, bräuchte man eine solche Diskussion nicht zu führen. Wir sind Fleischfresser. Das ist numal so. Auch die fleischfreie Ernährung eines Hundes z.B. aus o.g. Gründen finde ich nicht nur grenzwertig, sondern abartig. Ein Hund würde dann nicht artgerecht ernährt werden.

Und auch der Mensch ist ein Teil der Natur - auch ich habe das Recht, entsprechend meiner Art zu leben.

Was nicht in Ordnung ist, ist Radikalismus - in jeder Form. Ob ich radikal und mit Gewalt (verbal oder handgreiflich) meine Meinung vertrete oder es tatsächlich tue. Radikal bedeutet extrem. Extrem bedeutet "nicht normal", nicht ausgewogen. Nichts auf dieser Welt ist oder geht zu 100%. Dies durchzudrücken im guten wie im schlechten ist nicht in Ordnung.

Massentierhaltung ist grausam und nicht in Ordnung. Radikaler Tierschutz ist nicht in Ordnung.

Und wo fängt es an? "Nur" kein Fleisch zu essen ist doch nicht der Weisheit letzter Schluss und macht jemanden zu einem besseren Menschen. Viele Tierschützer machen sich unglaubwürdig oder ziehen den Zorn ihrer Mitmenschen auf sich, eben weil sie radikal vorgehen. Das unterstütze ich nicht.

Was ist denn nun richtig? Trage ich nur Naturprodukte als Kleidung z.B. - schädige ich die Umwelt. Baumwolle wird dann wieder als Monokultur angebaut, Leder besteht aus Tierhaut. Trage ich "künstliche" Kleidung oder gestalte meine Wohnung mit Plastik statt mit Holzmöbeln, schäde ich die Natur ebenfalls. Durch die Produktion von diesen Dingen entstehen giftige Abgase und Abfälle.

Nehme ich Medikamente - z.B. weil ich schwer krank bin und es deshalb muss - fördere ich die Forschung und damit wiederum Tierversuche und ebenfalls die chemische Industrie, denn durch die Herstellung von Medikamenten entstehen ebenfalls giftige Abfälle.

Nutzt man Strom aus der Steckdose, fördert man Atomkraft.

Aus was sollen meine Schuhe denn nun sein? Leder? Geht nicht. Plastik? Geht auch nicht. Also was nun?

Daher ist mein Bestreben das Gleichgewicht. Alles muss in Maßen geschehen. Sich hinzustellen und zu sagen, ich bin ein besserer Mensch, weil ich kein Fleisch esse, ist eben nur die halbe Wahrheit. Wenn dann ganz und gar konsequent. Und das ist nicht möglich. Und sollte es auch gar nicht sein, denn alles was extrem ist, ist nicht ausgewogen.

Die Natur hat uns allen einen Platz gegeben - nur eben nutzen wir Menschen unsere Fähigkeit, sich mehr zu nehmen und anderes Leben zu verdrängen.

DAS ist nicht in Ordnung.

*Jetzt Pate werden*: >KLICK HIER!<



Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
*George Bernard Shaw*
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Nutzer: SabrinaN
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:09 Uhr   IP: gespeichert
Geil...das ist ja wieder ein Thema hier...ich als Autoverkäuferin die auch noch liebend gern Fleisch isst (außer Wild..aber das auch eher wegen dem Geschmack zusätzlich kein Pferd und keine Hasen)
bin ja dann ne gaaaaanz Böse..ich trage ja parallel dann auch noch zur Umweltverschmutzung durch die Autoabgase bei...in meinem Auto habe ich Teilledersitze...die arme Kuh...evtl. hab ich sie ja auch gleich noch verzehrt....sorry...
Ich akzeptiere Vegetarier, Veganer..(auch wenn sie meinem Essen, das Futter wegnehmen /wirdoof )
Also, ne Meinung zu haben und für sich vertreten zu können ok...aber mich, die Fleisch gerne isst als Tierquäler, Tierhasser oder nichtdenkenden Menschen hinzustellen...das geht eindeutig zu weit

@Susanne Genau richtig ausgedrückt
Liebe Grüße von Sabrina und den zwei Dickköpfen Peppi und Rudi
  TopZuletzt geändert am: 05.12.2007 um 14:12 Uhr von SabrinaN
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:09 Uhr   IP: gespeichert
DANKE SUSI .......

Liebe Grüße von Maren, Feivel, Elvis,Spike und Mama Bianca



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"Autor"  
Nutzer: Alexandra
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:11 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
@krara
ich finde toll, dass du dir in deinem jugendlichen Alter schon so viele Gedanken machst.


@Fussel
Nein, ich esse weder Fisch noch Fleisch, ich mache da keinen Unterschied. Zumal bewiesen ist, dass Fische ein Schmerzempfinden wie Menschen haben.


Wenn ihr es mit eure Gewissen vereinbaren könnt, dass Tieren euretwegen die Sonne geraubt wird, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Aber euch Tierschützer zu nennen, das halte ich für bizarr, eben aus den genannten Gründen.
Wie könnt ihr da solche Unterschiede machen? Eure eigenen Tiere schützt ihr, gebt ihnen Geborgenheit, weil ihr mit ihnen fühlt, aber andererseits macht es euch nichts, zu wissen, dass Tiere, die ihr ja liebt, wie ihr sagt, unter grausamen Bedingungen gehalten werden, nie das Sonnenlicht sehen, nur des Fleisches wegen, für euren Genuss, getötet werden. DAS IST EIN WIDERSPRUCH! Wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag, ihr seid mitschuldig.



Wer sagt denn, daß wir darauf nicht Rücksicht nehmen jeder für sich?

Ich kaufe z.B. Eier nur aus Freilandhaltung, esse kein besonderes Fleisch wie Strauss, Emu, Kaninchen oder sonstiges, kaufe Thunfisch NUR wenn er besonders gekennzeichnet ist, daß hier keine Delfine elendlich verrecken mussten ect.

"Versuche nicht ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu sein." (Albert Einstein)
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Nutzer: Puschel
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:13 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Ich denke nicht, dass wir Widerstand dergestalt leisten, dass wir die Sache in sich verurteilen, sondern die Art und Weise, wie es hier dargestellt wird. Auch ich gehöre zu den Fleischessern, werde das aber nicht weiter rechtfertigen. Was ich eher versuchen möchte auszudrücken ist die Sichtweise.

Jeder Mensch hat das Recht für sich Entscheidungen zu treffen, wie er leben möchte. Ich finde es gut, wenn man vegetarisch oder vegan lebt. Einerseits. Da ich mich mit dem Thema mal beschäftigt habe, ist mir auch die Kehrseite der Medaille bekannt. Mangelerscheinungen sind häufig und nicht wenige Vegetarier und / oder Veganer kehren nach ein paar Jahren zum Fleischverzehr zurück. Und zwar aus gesundheitlichen Gründen. Dies kann man ausgleichen, indem man wiederum chemische Produkte zu sich nimmt.

Was ich hier in Frage stellen möchte, ist: wo fängt es an, wo hört es auf?

Wenn die Menschheit alles im Rahmen und Gleichgewicht tun würde, bräuchte man eine solche Diskussion nicht zu führen. Wir sind Fleischfresser. Das ist numal so. Auch die fleischfreie Ernährung eines Hundes z.B. aus o.g. Gründen finde ich nicht nur grenzwertig, sondern abartig. Ein Hund würde dann nicht artgerecht ernährt werden.

Und auch der Mensch ist ein Teil der Natur - auch ich habe das Recht, entsprechend meiner Art zu leben.

Was nicht in Ordnung ist, ist Radikalismus - in jeder Form. Ob ich radikal und mit Gewalt (verbal oder handgreiflich) meine Meinung vertrete oder es tatsächlich tue. Radikal bedeutet extrem. Extrem bedeutet "nicht normal", nicht ausgewogen. Nichts auf dieser Welt ist oder geht zu 100%. Dies durchzudrücken im guten wie im schlechten ist nicht in Ordnung.

Massentierhaltung ist grausam und nicht in Ordnung. Radikaler Tierschutz ist nicht in Ordnung.

Und wo fängt es an? "Nur" kein Fleisch zu essen ist doch nicht der Weisheit letzter Schluss und macht jemanden zu einem besseren Menschen. Viele Tierschützer machen sich unglaubwürdig oder ziehen den Zorn ihrer Mitmenschen auf sich, eben weil sie radikal vorgehen. Das unterstütze ich nicht.

Was ist denn nun richtig? Trage ich nur Naturprodukte als Kleidung z.B. - schädige ich die Umwelt. Baumwolle wird dann wieder als Monokultur angebaut, Leder besteht aus Tierhaut. Trage ich "künstliche" Kleidung oder gestalte meine Wohnung mit Plastik statt mit Holzmöbeln, schäde ich die Natur ebenfalls. Durch die Produktion von diesen Dingen entstehen giftige Abgase und Abfälle.

Nehme ich Medikamente - z.B. weil ich schwer krank bin und es deshalb muss - fördere ich die Forschung und damit wiederum Tierversuche und ebenfalls die chemische Industrie, denn durch die Herstellung von Medikamenten entstehen ebenfalls giftige Abfälle.

Nutzt man Strom aus der Steckdose, fördert man Atomkraft.

Aus was sollen meine Schuhe denn nun sein? Leder? Geht nicht. Plastik? Geht auch nicht. Also was nun?

Daher ist mein Bestreben das Gleichgewicht. Alles muss in Maßen geschehen. Sich hinzustellen und zu sagen, ich bin ein besserer Mensch, weil ich kein Fleisch esse, ist eben nur die halbe Wahrheit. Wenn dann ganz und gar konsequent. Und das ist nicht möglich. Und sollte es auch gar nicht sein, denn alles was extrem ist, ist nicht ausgewogen.

Die Natur hat uns allen einen Platz gegeben - nur eben nutzen wir Menschen unsere Fähigkeit, sich mehr zu nehmen und anderes Leben zu verdrängen.

DAS ist nicht in Ordnung.
das ist mal eine erklärung.

die mann sich auch mal zu herzen nehmen sollte.

danke dir susi.
TSCHÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜSSSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Nutzer: coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:28 Uhr   IP: gespeichert
Ihr sprecht immer davon, dass es in eurem Ermessen liegt, ob und wie viel Fleisch ihr esst. Ich frage euch, welche Entscheidungsgewalt hat das Tier? Keine. Es möchte nicht sterben um anschließend als Enddarmprodukt zu enden. Das Leben in der Massentierhaltung ist so elend, dass man sich wohl kaum vorstellen kann, wir würden Tieren einen Gefallen tun, wenn wir für ihre Geburt in solch furchtbaren Umstände sorgen, sie dann einpferchen, quälen und schlachten.
Das ist keine Meinung, die ihr da vertretet, das ist pure Ignoranz.

@ Milka
Ich trage Schuhe aus Kunstleder oder Leinen.


Entgegen der langläufigen Meinung ist es vielmehr so, dass eine vegetarische Ernährung dem menschlichen Körper viel besser entspricht als eine mit Fleisch. Fleischessende Tiere haben Klauen, einen kurzen Verdauungstrakt und lange, gebogene Fangzähne. Menschen haben flache, biegsame Nägel, und unsere eigentlichen "Fleisch"zähne, die Eckzähne, sind winzig, verglichen mit denen von Fleischessern und sogar denen von vegetarischen Primaten wie Gorillas und Orang-Utans. Unsere winzigen Eckzähne sind wesentlich besser dafür geeignet, in Früchte zu beißen als durch die festen Häute von Tieren. Wir besitzen flache Backenzähne und einen langen Verdauungstrakt, die für eine Ernährung bestehend aus Gemüse, Obst und Getreide gemacht sind. Der Verzehr von Fleisch ist für uns gesundheitsgefährdend und trägt zu Herzerkrankungen, Krebs und vielen anderen gesundheitlichen Problemen bei.
Vollkornbrot, Haferflocken, Bohnen, Mais, Erbsen, Pilze und Broccoli enthalten ausreichend Protein, denn fast jedes Nahrungsmittel enthält Eiweiß.





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Nutzer: Steffi
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:34 Uhr   IP: gespeichert
Naja, dann wären Süßigkeiten wie Gummibärchen für dich ja auch verboten, oder ?



Liebe Grüße von Steffi
Und für immer im Herzen: Mein kleiner Teddy Mogli und mein süßes Engelchen Mausi

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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:48 Uhr   IP: gespeichert
Tiere haben keine Entscheidungsgewalt, denn sie haben kein Bewusstsein, wie wir es besitzen. Kein Tier weiss, dass es lebt oder was Tod bedeutet. Ein würde nicht wählen können. Auch dabei wird sich die Natur etwas gedacht haben.

Doch darum geht es nicht.

Was möchtest Du uns sagen? Deine Einstellung hast Du dargelegt. Ich akzeptiere sie.

Was ich mich frage, wohin das hier führen soll. Möchtest Du uns bekehren oder uns sagen, wie schlecht Du "uns" findest? Das ist angekommen.

Wie soll es nun weitergehen? Eine solche Diskussion zu beginnen, muss einen Sinn haben, ein Ziel verfolgen. Nur eine Aussage auf den Tisch zu knallen, ist unüberlegt. Sie muss ja einen Zweck erfüllen. Etwas erreichen wollen.

Da Du eloquent schreibst, gehe ich davon aus, dass Du die Sache bis zu Ende gedacht hast. Oder nur Provokation? Mal so eben irgendwo Unfrieden stiften?

Falls Du Gleichgesinnte suchst, solltest Du Dich auf Plattformen bewegen, wo eben diese zu finden sind. Durch's Netz zu ziehen und allem und jedem den Kampf anzusagen, was nicht in Dein Weltbild passt, wird wenig Erfolg haben. Man sollte sich auf etwas konzentrieren und dies dann auch konsequent verfolgen. Damit hat man Erfolg, wenn auch manchmal nur für sich persönlich.

Jeder, der sich Gedanken um die Umwelt macht, trägt schon ein wenig dazu bei, dass sich die Welt in der wir leben, ein wenig verbessern kann. Bei sich selbst anzufangen ist der richtige Weg, nicht andere anzuklagen. Du verschwendest Deine Energien an der falschen Stelle.

Finge jeder bei sich im Haushalt an - und sei es nur damit, dass die eigenen Tiere gut gehalten werden und man Informationen darüber weitergibt - ist das ein Anfang. Diesen Anfang habe ich versucht mit sweetrabbits zu machen. Würde ich jeden anpöbeln, der seine Tiere scheisse hält, würde ich wenig Gehör finden.

Teile uns Deine Sichtweise und Lebensweise mit und die Gründe dafür - und Du hättest mehr Bewunderung und Gehör dafür erhalten. Und vielleicht den einen oder anderen, der darüber nachgedacht hätte, sich dem Vegetarismus zuzuwenden.

Ich bin nicht gläubig, doch manche Aussagen sind auch eher philosophisch als religiös und daher (im übertragenen Sinne ) passend

Wer Sturm sät, wird Gewalt ernten.

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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 05.12.2007    um 14:52 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Ihr sprecht immer davon, dass es in eurem Ermessen liegt, ob und wie viel Fleisch ihr esst. Ich frage euch, welche Entscheidungsgewalt hat das Tier? Keine. Es möchte nicht sterben um anschließend als Enddarmprodukt zu enden. Das Leben in der Massentierhaltung ist so elend, dass man sich wohl kaum vorstellen kann, wir würden Tieren einen Gefallen tun, wenn wir für ihre Geburt in solch furchtbaren Umstände sorgen, sie dann einpferchen, quälen und schlachten.
Das ist keine Meinung, die ihr da vertretet, das ist pure Ignoranz.

@ Milka
Ich trage Schuhe aus Kunstleder oder Leinen.


Entgegen der langläufigen Meinung ist es vielmehr so, dass eine vegetarische Ernährung dem menschlichen Körper viel besser entspricht als eine mit Fleisch. Fleischessende Tiere haben Klauen, einen kurzen Verdauungstrakt und lange, gebogene Fangzähne. Menschen haben flache, biegsame Nägel, und unsere eigentlichen "Fleisch"zähne, die Eckzähne, sind winzig, verglichen mit denen von Fleischessern und sogar denen von vegetarischen Primaten wie Gorillas und Orang-Utans. Unsere winzigen Eckzähne sind wesentlich besser dafür geeignet, in Früchte zu beißen als durch die festen Häute von Tieren. Wir besitzen flache Backenzähne und einen langen Verdauungstrakt, die für eine Ernährung bestehend aus Gemüse, Obst und Getreide gemacht sind. Der Verzehr von Fleisch ist für uns gesundheitsgefährdend und trägt zu Herzerkrankungen, Krebs und vielen anderen gesundheitlichen Problemen bei.
Vollkornbrot, Haferflocken, Bohnen, Mais, Erbsen, Pilze und Broccoli enthalten ausreichend Protein, denn fast jedes Nahrungsmittel enthält Eiweiß.

Nein, die Ignoranz liegt auf Deiner Seite, weil Du scheinbar nicht akzeptierst daß jemand eine andere Einstellung dazu hat als Du.

Und zu Deinem zweiten Absatz, sorry, selten einen solchen Unsinn gehört. Das ist wieder so ein typisches Argument fanatischer Vegetarier.
Der menschliche Körper ist eben nicht für ausschließlich pflanzliche Nahrung ausgelegt!
Er ist auf tierische Eiweiße angewiesen, nicht umsonst bekommen viele Vegetarier diverse Mangelerscheinungen. Und tierische Eiweiße sind nicht durch pflanzliche zu ersetzen, da sie einfach unterschiedlich sind.
Und was ist mit den essentiellen Fettsäuren? Einen Teil davon nimmt man mit Fisch auf, der diese reichlich enthält. Wenn man dies nun über Pflanzen aufnehmen wollen würde (was auch gar nicht bei allen geht) müßtest Du geschätze 5 Kg Spinat essen statt z.B. einer Forelle...
Daß der Verzehr von Fleisch gesundheitsgefährdend ist ist ebenso unsinnig. Es kommt immer auf die Mengen an.
Herzerkrankungen werden nicht durch das Fleisch an sich ausgelöst, sondern hauptsächlich durch Fette (Cholesterin). Die täglichen Spaghetti mit fetter Käse-Sahne-Sauce sind genauso schädlich. Es kommt auf die Ausgewogenheit und die Mengen an, pauschal zu sagen daß ist prinzipiell ungesund ist schlicht und ergreifend falsch.
Zurück zur Entwicklung: Warum haben wir Menschen keine geeigneten Jagdzähne mehr? Weil wir seit Jahrhunderten das Fleisch nicht mehr roh zerreißen müssen, sondern es garen und mit Besteck zerkleinern, das hat die Evolution auch gemerkt. Und die Fingernägel? Ja, wozu braucht der Mensch denn noch Krallen, wenn er ebenfalls seit Jahrhunderten Werkzeuge statt Krallen benutzt? Auch hier ist eine Rückbildung erfolgt, weil keine Notwendigkeit mehr dafür vorhanden ist.
Sorry, wenn Du schon so vehement die Fleischesser verurteilen, bekehren oder niedermachen willst, dann versuche es mit wahren Fakten und nicht mit irgendwelchen "propagandistischen" Halbwahrheiten...
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Nutzer: olafundlucas
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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:06 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne

Wer Sturm sät, wird Gewalt ernten.


Passendes Sprichwort.

Ich finde es gut, das du so bist wie du bist.

Aber mich persönlich, nur weil ich Fleisch esse, hier hinzustellen, als wäre ich ein bizarrer Tierschützer, finde ich nicht gerecht.

Deine Meinung in allen Ehren, deine persönliche Einstellung und dein Handeln danach sind okay, aber wir sind hier, wie auch schon oft erwähnt bei sweetrabbits- wir retten Kaninchen
aber nicht wirklich die richtige Plattform für deine "Angriffe".

LG Andrea

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Nutzer: coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:08 Uhr   IP: gespeichert
Zum Ziel, wenn man es denn so nennen möge, habe ich mir Aufklärung gesetzt.
Viele vergessen nur zu gerne, dass dieses appetitlich aussehende Stück Fleisch im Supermarkt mal gelebt hat, es ist kein bloßes Objekt.

In einem Punkt sind wir uns anscheinend alle einig: Massentierhaltung is graumsam.

Dann frage ich euch, wieso unterstützt ihr diese, indem ihr ihnen ihr Fleisch abkauft? Ein Paradoxon.

Ich weiß, warum ich kein Fleisch esse, die Frage ist vielmehr die, wieso, obwohl alle genannten Gründe dagegen sprechen, esst ihr noch Fleisch?

Gesundheitsgründe außer acht gelassen, das stimmt einfach nicht, wird aber gerne als Vorwand genutzt. Es ist bewiesen, dass der Körper tierisches Eiweiß schlechter verarbeiten kann denn pflanzliches...





  TopZuletzt geändert am: 05.12.2007 um 15:10 Uhr von coney
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Nutzer: Cosmo
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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:17 Uhr   IP: gespeichert

Ich achte auch darauf, wo das Fleisch her kommt.
Und ich esse nur bestimmte Fleischsorten....Eigentlich hauptsächlich Geflügel.

Es gibt eine gewisse Nahrungskette...Und Tiere stehen halt auch auf dem Speiseplan (sorry, für den Ausdruck).

Gruß Kim
LG von Kim mit Cosmo, Juno & Linus

Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.
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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:23 Uhr   IP: gespeichert
Wenn man es so bezeichnen möchte ist der Mensch nunmal ein Raubtier! Das war schon immer so und wird auch immer so sein! Fleisch gehört nunmal zu unserer Nahrungskette dazu! Und ich denke es ist jedem selbst überlassen, ob derjenige es nun isst oder nicht!

Man kann die Leute jedoch nicht als Mörder bezeichnen!
In freier Wildbahn töten z.B. Löwen auch! Meinst du mir tun die Zebras, Antilopen usw nicht Leid? Wenn ich sowas im TV sehe, kann ich die Löwen in diesem Moment auch nicht leiden!
Aber es gehört nunmal zum Kreis des Leben dazu!

Du hast total Recht, das Massentierhaltung u.ä. auf jeden Fall verboten werden muss! Und unzumutbar ist!

Aber das hat nichts damit zu tun ob man Fleisch isst oder nicht!
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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:24 Uhr   IP: gespeichert
Oh, Aufklärung hat neutral zu sein - Deine Variante geht in Richtung Angriff. Daher muss ich dann sagen: Ziel verfehlt. Du solltest also Deine Strategie überdenken und verbessern. Denn diese Reaktionen hier sind ja nicht in Deinem Sinne.

Warum ich weiterhin Fleisch esse: weil ich nicht Deiner Meinung bin, dass wir es nicht brauchen, weil es mir schmeckt und ich versuche, bewusst einzukaufen. Für mich ist es keine Alternative fleischlos zu leben. Ich versuche, die Welt auf andere Weise zu verbessern.

Ich weiss nicht, ob Du Mediziner bist - ich bin es nicht und kann daher Deine Aussagen weder bestätigen noch widerlegen. Ich versuche, meinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen und das Ausgewogene zu leben. In jeder Hinsicht. Sicher mache ich Fehler und bestimmt nicht alles richtig. Doch ich bemühe mich, daran zu arbeiten.

Du willst aufklären...bist Du sicher? Du hast andere Meinungen bekommen und reagierst aggressiv, mindestens aber provokativ. Das heisst für mich im Umkehrschluss, dass Du bekehren möchtest. Sich um Aufklärung zu bemühen heisst, nicht immer und überall Erfolg damit zu haben und das auch zu akzeptieren. Einen Gedankenanstoss zu geben, kann ein erster Erfolg sein. Dazu gehst Du die Sache aber falsch an.

Solltest Du glauben mit Deiner Art und Weise überall sofort auf jubelnde Zustimmung zu treffen, muss ich Dir mangelnde Menschenkenntnis und nicht vorhandenen Realismus unterstellen.

Eine Diskussion mit dem Ziel der Zustimmung zu beginnen, sollte subtiler, feinfühliger und strategisch besser durchdacht sein, als der grobe und brutale Angriff mit dem Du es hier begonnen hast.

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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:39 Uhr   IP: gespeichert
Es geht hier um ein Thema, das mich aufwühlt und betroffen macht, nicht zuletzt verzweifeln lässt am Menschengeschlecht. Eine Strategie verfolge ich schon lange nicht mehr. Nenn mich realitätsfern, nenn mich wie du willst, aber ich kann mich nicht mit der Tatsache abfinden, dass so arglos mit unschuldigen Geschöpfen umgegangen wird, und das für unlautere Zwecke.
Ich kann niemanden bekehren, es muss aus seinem innersten Selbst kommen.
Aber ich höre nicht auf, anzuklagen und hinzuweisen, auch auf die Gefahr hin, mich lächerlich zu machen.





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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:45 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Es geht hier um ein Thema, das mich aufwühlt und betroffen macht, nicht zuletzt verzweifeln lässt am Menschengeschlecht. Eine Strategie verfolge ich schon lange nicht mehr. Nenn mich realitätsfern, nenn mich wie du willst, aber ich kann mich nicht mit der Tatsache abfinden, dass so arglos mit unschuldigen Geschöpfen umgegangen wird, und das für unlautere Zwecke.
Ich kann niemanden bekehren, es muss aus seinem innersten Selbst kommen.
Aber ich höre nicht auf, anzuklagen und hinzuweisen, auch auf die Gefahr hin, mich lächerlich zu machen.
Hi,

weißt Du, es ist für mich absolut ok wenn jmd. so eine Einstellung hat und das auch nach außen hin so vertritt - keine Frage.

Aber wenn Du sagst, Dein Ziel ist es Menschen zu "bekehren", in gleichem Atemzug aber eine Diskussion mit dem Satz

"....aber ich hege eine tiefe innere Abneigung gegen alle Fleischessenden. Ich gehe sogar so weit und bezeichne sie als amoralisch...."

beginnst ist DAS aus meiner Sicht der absolute falsche Weg. Beginnt man gleich mit "Gepöbel" und prangert an, wirst Du Dir damit sicherlich kein Gehör verschaffen - im Gegenteil.

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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:46 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Es geht hier um ein Thema, das mich aufwühlt und betroffen macht, nicht zuletzt verzweifeln lässt am Menschengeschlecht. Eine Strategie verfolge ich schon lange nicht mehr. Nenn mich realitätsfern, nenn mich wie du willst, aber ich kann mich nicht mit der Tatsache abfinden, dass so arglos mit unschuldigen Geschöpfen umgegangen wird, und das für unlautere Zwecke.
Ich kann niemanden bekehren, es muss aus seinem innersten Selbst kommen.
Aber ich höre nicht auf, anzuklagen und hinzuweisen, auch auf die Gefahr hin, mich lächerlich zu machen.
Womit wir dann attestieren können, dass Du gar nicht aufklären, sondern anklagen möchtest und Deinen Frust ablässt.

Und da Du nicht Deinen Frust in der Form ablässt, dass Du darüber sprichst wie es Dich bewegt und erstmal draufkloppst, musstest Du mit diesen Reaktionen rechnen.

Ich kann Dich sogar ein großes Stück weit verstehen, denn wenn man an eine Sache glaubt und immer wieder Misserfolge hat oder wie beim Thema Kaninchen alles nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist, kann man verzweifeln. Doch andere zu beschimpfen, wird nicht dazu beitragen, dass Du Dich besser fühlst.

Immer wieder begene ich Menschen, die schlecht mit ihren Tieren umgehen und ich weine viel deswegen, weil ich nicht immer helfen kann. Doch habe ich mir einen (von vielen) Leitsätzen zu eigen gemacht, der mir hilft, weiter zu machen:

steter Tropfen höhlt den Stein

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geschrieben am: 05.12.2007    um 15:49 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Gesundheitsgründe außer acht gelassen, das stimmt einfach nicht, wird aber gerne als Vorwand genutzt. Es ist bewiesen, dass der Körper tierisches Eiweiß schlechter verarbeiten kann denn pflanzliches...

Mag sein, das heißt aber nicht daß es deshalb nicht trotzdem benötigt wird.
Hast Du denn Quellen für die Beweise? Oder weißt Du selber nur vom Hörensagen her daß es bewiesen sein soll?
Im Übrigen kann man es genau umgekehrt sehen, nämlich daß die militanten Vegetarier die Gesundheitsgründe als Argument bringen, was so aber auch nicht richtig ist. Auch dafür, sagt jedermann, gibt es Beweise.
In solchen Streitpunkten erwarte ich dann allerdings auch, daß mir solche Beweise dann mal gezeigt werden!

Ansonsten kann ich mich Susanne nur anschließen. Was Du hier machst erweckt leider nicht den Eindruck der Aufklärung, sondern der Bekehrung, und das ganz schön Aggressiv.
Wenn Du wirklich aufklären willst (was ja auch in Ordnung ist), dann solltest Du das etwas subtiler, ruhiger und vor allem besonnener tun. Indem Du gleich bei geringstem Gegenwind anfängst loszupoltern und die Leute pauschal beleidigst und ihnen Vorwürfe machst erreichst Du gar nicht, im Gegenteil, viele reagieren dann erst Recht, z.T. auch nur aus Trotz, genau anders als Du es gerne hättest! Damit machst Du nicht nur Dich unbeliebt, Du schadest auch der Sache selber hiter der Du stehst und über die Du aufklären willst. Dadurch wirst Du dann nämlich von den Menschen genau in die Schublade der fanatischen Spinner, die immer übertreiben gesteckt, und dadurch entwickelt sich dann schnell mal eine Abneigung gegen die Sache an sich, weil die Menschen sich durch so ein Verhalten genervt, beleidigt und bevormundet fühlen. Und das ist bestimmt nicht das, was Du eigentlich erreichen willst...
Ganz allgemein gilt aber auch, daß es unklung und keiner Sache förderlich ist, wenn man Menschen pauschalisierte Vorwürfe an den Kopf wirft und sich dann zudem noch auf das sehr dünne Eis der pauschalen Beleidigung wagt, denn das geht so gut wie immer nach hinten los, und wie Du ja sicherlich an den Reaktionen hier gemerkt hast hast Du hier einen gänzlich falschen Weg eingeschlagen um Dein Anliegen rüberzubringen.
Sorry, aber in einem Tierschutzforum nahezu sämtlichen Usern vorzuwerfen, sie seien falsch, doppelmoralig und überhaupt keine Tierfreunde, geschweige denn -schützer, das ist nicht nur naiv, sondern provokant und dämlich. Eine gewisse Provokanz in den Aussagen mag ja manchmal ganz nützlich sein, um den Menschen die Augen zu öffnen, aber hier und in dieser Art und Weise war sie völlig daneben...
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Nutzer: coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 16:01 Uhr   IP: gespeichert
Meine Motivation hierfür is zwischenzeitlich verschiedentliche Phasen durchlaufen...

Im Augenblick: Resignation, mit Argumenten ist hier nicht beizukommen, man trotzt mir nur.

Wollte ich bloß Frust ablassen, würde das anders aussehen, dann würde ich mich wohl kaum so ereifern. Mag sein, dass ich das falsch angegangen bin.


Mal ganz davon abgesehen, finde ich gut was du machst, Susanne, meine Bewunderung dafür. Tierschutz geht alle an, aber viele entziehen sich einfach ihrer Verantwortung.








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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 05.12.2007    um 16:15 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Meine Motivation hierfür is zwischenzeitlich verschiedentliche Phasen durchlaufen...

Im Augenblick: Resignation, mit Argumenten ist hier nicht beizukommen, man trotzt mir nur.

Wollte ich bloß Frust ablassen, würde das anders aussehen, dann würde ich mich wohl kaum so ereifern. Mag sein, dass ich das falsch angegangen bin.


Mal ganz davon abgesehen, finde ich gut was du machst, Susanne, meine Bewunderung dafür. Tierschutz geht alle an, aber viele entziehen sich einfach ihrer Verantwortung.




Das ist schade und verständlich, trotzdem war das der falsche Weg um etwas erreichen zu können...
Ich weiß ja nicht wie man Dir vorher begegnet ist bzw. wie Du auf die Leute zugegangen bist, wenn es von der Art her ähnlich war wie hier, dann ist es nicht verwunderlich wenn die Leute Dir nur trotzen...
Wenn man sich für etwas engagiert muß man auch damit rechnen, daß man mal auf Wiederstand stößt bzw. viele Menschen nicht wirklich verständnisvoll oder zugänglich für etwas sind. So ist das Leben, da muß man mit zurecht kommen und darf sich nicht entmutigen lassen. Aber wie überall im Leben gilt auch dabei: der Ton macht die Musik, und wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus. Ich weiß, man ist dann schnell mal aufgebracht, wenn vom Gegenüber so gar kein Verständlis kommt, aber um sich selbst und die Sache, für die man einsteht, nicht ins falsche Licht zu rücken, ist es bei sowas noch umso wichtiger, möglichst sachlich und einigermaßen freundlich zu bleiben, denn sonst erreicht man nur das Gegenteil von dem was man will (das hast Du ja denke ich nun auch schon zu Genüge erlebt)...
Und letztendlich muß man auch die Meinung anderer akzeptieren, auch wenn sie völlig der eigenen wiederspricht. Regt man sich dann immer nur darüber auf und kann sich nicht mehr einkriegen, schadet man sich am Ende nur selber damit, weil man irgendwann seelisch daran kaputt geht...
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geschrieben am: 05.12.2007    um 16:24 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
@krara
ich finde toll, dass du dir in deinem jugendlichen Alter schon so viele Gedanken machst.


@Fussel
Nein, ich esse weder Fisch noch Fleisch, ich mache da keinen Unterschied. Zumal bewiesen ist, dass Fische ein Schmerzempfinden wie Menschen haben.


Wenn ihr es mit eure Gewissen vereinbaren könnt, dass Tieren euretwegen die Sonne geraubt wird, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Aber euch Tierschützer zu nennen, das halte ich für bizarr, eben aus den genannten Gründen.
Wie könnt ihr da solche Unterschiede machen? Eure eigenen Tiere schützt ihr, gebt ihnen Geborgenheit, weil ihr mit ihnen fühlt, aber andererseits macht es euch nichts, zu wissen, dass Tiere, die ihr ja liebt, wie ihr sagt, unter grausamen Bedingungen gehalten werden, nie das Sonnenlicht sehen, nur des Fleisches wegen, für euren Genuss, getötet werden. DAS IST EIN WIDERSPRUCH! Wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag, ihr seid mitschuldig.



find ich ziemlich impertinent von dir....
ich esse keine hasen, aber dennoch kannst du nicht behaupten das ich es zu lasse das die tiere sterben die ich liebe, da bei mir weder kaninchen noch HAMSTER auf den tisch kommen, halte ich das für kompletten blödsinn!

Ich esse fleisch, ich esse gerne fleisch, und wenn natur uns die intelligenz gegeben hat auf fleisch zu verzichten, dann erkläre mir warum die natur uns nicht gleich zu den vegetarischen essen geführt hat.... wiederspricht sich aber auch, meinst ni?

meine hamsterdame button muss auch tierisches eiweiß aufnehmen, und mein hamster ist nicht dumm im gegenteil sie ist sehr clever, soll sie auch vegetarier werden? nur weil die armen kleinen mehlwürmer dann in ihrem darm rumgluckern?

ich bin kein schlechter mensch nur weil ich fleisch esse

coney trinkst du milch?
Nur die Liebe zu einem Tier, zeigt dem Menschen wie es ist geliebt zu werden
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geschrieben am: 05.12.2007    um 16:40 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Zum Ziel, wenn man es denn so nennen möge, habe ich mir Aufklärung gesetzt.
Viele vergessen nur zu gerne, dass dieses appetitlich aussehende Stück Fleisch im Supermarkt mal gelebt hat, es ist kein bloßes Objekt.

In einem Punkt sind wir uns anscheinend alle einig: Massentierhaltung is graumsam.

Dann frage ich euch, wieso unterstützt ihr diese, indem ihr ihnen ihr Fleisch abkauft? Ein Paradoxon.

diese sache mit der paradoxon is eine komplette unterstellung, du willst mir doch ni erzählen das du extra zu mir nach dresden kommst und genau weißt wo ich das fleisch her habe was ich esse....



Nur die Liebe zu einem Tier, zeigt dem Menschen wie es ist geliebt zu werden
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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 05.12.2007    um 16:49 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Meine Motivation hierfür is zwischenzeitlich verschiedentliche Phasen durchlaufen...

Im Augenblick: Resignation, mit Argumenten ist hier nicht beizukommen, man trotzt mir nur.

Wollte ich bloß Frust ablassen, würde das anders aussehen, dann würde ich mich wohl kaum so ereifern. Mag sein, dass ich das falsch angegangen bin.


Mal ganz davon abgesehen, finde ich gut was du machst, Susanne, meine Bewunderung dafür. Tierschutz geht alle an, aber viele entziehen sich einfach ihrer Verantwortung.



Oh doch - Argumente können nie ihr Ziel verfehlen, aber es ist kein Argument zu sagen, dass man ein schlechter und amoralischer Mensch ist. Das musste in die Hose gehen.

Ein Argument ist ein sachlicher Aspekt, eine Tatsache. Alles andere ist meinungsgebunden und somit subjektiv.

Ein Argument kann man nachvollziehen, muss es aber nicht für sich anwenden können / müssen.

Eine Meinung kann man auseinander nehmen - genau das ist hier passiert. Du kennst die Menschen in diesem Forum nicht persönlich und hattest nicht das Recht, anzugreifen, ohne zu wissen, wen Du vor Dir hast. Du hast pauschalisiert und zwar im negativen Sinne.

Ich gebe Dir ein Beispiel:

auf den Seiten von sweetrabbits steht nicht, wie scheisse die meisten Halter mit ihren Tieren umgehen, wie kacke die Menschen in sich sind, sondern es steht dort, wie es anders geht, wie toll es ist, die positiven Aspekte der artgerechten Haltung werden dargestellt. Das veranlasst viele Menschen darüber nachzudenken und die andere Weise der Kaninchenhaltung in Betracht zu ziehen.

So fühlen sich alle angesprochen: die, die es gut machen fühlen sich bestätigt und die, die es bisher nicht artgerecht betreiben, denken darüber nach, es besser zu machen. Die Argumente werden anhand von Bildern und Erfahrungswerten untermauert und so leuchtet es ein. Doch auch hier gilt: nicht immer und bei allen erreicht man etwas. Das kann man aber nie.

Hättest Du erzählt, dass Du Vegetarier bist, es Dir gut tut, Du Dich besser fühlst, Deine Gesundheit seit dem besser funktioniert, welche Vorteile es hat - wäre das alles ganz anders angekommen.

Und noch eine kleine Weisheit aus meinem reichen Leitsatz-Kästchen:

Hau einem in die Fresse und er hat Schwierigkeiten, Dich anzulächeln.

*Jetzt Pate werden*: >KLICK HIER!<



Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
*George Bernard Shaw*
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Nutzer: Milka
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geschrieben am: 05.12.2007    um 17:25 Uhr   IP: gespeichert
Coney, ich finde etwas sehr schade! Dieses Thema, dass du angeschnitten hast ist sehr komplex und es auf jeden Fall wert, darüber nachzudenken!
Leider ist dein Bestreben nicht das Aufklären sondern das Anklagen. Doch damit erreichst du eigentlich grundsätzlich das Gegenteil von dem, was du wünschst zu erreichen.

Vielleicht hätten Einige wirklich diese Diskussion zum Anlass genommen, das alles zu überdenken. Aber Tierschutz darauf zu reduzieren, dass man nur durch Nicht-Fleisch-Essen wirklich etwas tut, ist unvollständig und ein Schlag ins Gesicht eines jeden, der auf andere Weise im Tierschutz engagiert ist.

Wenn du etwas erreichen willst, gibt es nur den Weg der vernünftigen Argumentation. Alles Radikale führt nur in eine Sackgasse, da der Radikale nicht mehr in der Lage ist, objektiv und weitsichtig zu handeln. Aus diesem Grund stößt er auf Ablehnung, aus der dann der persönliche Frust resultiert!

Schade, denn so verärgerst du nur dich und andere, anstatt etwas zu bewegen.

Ist meine Meinung!
Man kann nicht immer tun, was man will. Aber man sollte immer wollen, was man tut!
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Nutzer: Mausilein
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geschrieben am: 05.12.2007    um 18:13 Uhr   IP: gespeichert
Sag mal Coney bin ich ein schlechter Mensch nur weil ich auf eine gesunde Ernährung meiner Kinder achte.Und zu einer gesunden Ernährung gehört bei Kindern eben das sie Wurst und Fleisch essen.
Hast du schon mal Kinder mit mangelerscheinungen gesehen?Diesen Kindern geht es meist schlechter also du glauben kannst.Wie soll ich mich deiner Meinung nach entscheiden?Soll ich eine,in deinen Augen,gute Tierschützerin werden und alle tierischen Produkte in meinem Haus verbieten,oder soll ich eine gute Mutter sein und meinen Kindern erlauben Fleisch zu essen.
Bin ich eine schlechte Tierschützerin weil ich mir mehr Sorgen um das Wohlergehen meiner Kinder mache,als ständig bei jedem Stück Fleisch das ich sehe an die armen tiere zu denken?
Kannst du mir darauf eine Antwort geben.
Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen.Gillian Anderson
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Nutzer: coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 18:29 Uhr   IP: gespeichert
Ich komme gerade von einem längeren Spaziergang:

Ich sagte nicht, dass alle Nicht-Vegetarier schlechte Menschen sind, zwischen gut und schlecht gibt es einige Grauzonen. Was ich meine: Der Mensch kann leben und gesund sein, ohne Fleisch. Jeder der also zulässt, dass ein Tier sterben muss um seinem Geschmack zu schmeicheln, handelt unmoralisch. Das is so einfach und unzweifelhaft, dass es unmöglich ist, nicht beizustimmen.
Man kann Falsches nicht durch bloße Augenwischerei in Richtiges verwandeln.

Ich kenne viele Vegetarierfamilien, wo die Kinder fleischlos groß werden, ganz ohne Mangelerscheinungen. Der Körper braucht keine tierischen Fette. Alles, was wir brauchen, ist in Obst, Gemüse und Weizen enthalten.











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Nutzer: BERNHARD
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geschrieben am: 05.12.2007    um 18:32 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Meine Motivation hierfür is zwischenzeitlich verschiedentliche Phasen durchlaufen...

Im Augenblick: Resignation, mit Argumenten ist hier nicht beizukommen, man trotzt mir nur.





**MAN TROTZT MIR NUR** ..... HALLO ???? was hast du denn erwartet ?? das wir dich mit wehenden fahnen empfangen wärend du uns eins in die fresse haust ??? also so blöd kann doch kein mensch sein wenn er glaubt mit solch einer beleidigenden art gehör zu finden.
mal ne persönliche frage: wurde bei dir auch so eine holzhammer methode angewendet damit du vegetarierin wirst ?? denn du benimmst dich hier wie die axt im walde !!

fressen und gefressen werden .... das war schon immer so und daran wird sich auch nichts ändern, ob bei tier oder mensch. das die haltung der tiere nicht ok ist bestreitet hier niemand und jeder versucht sein bestes dem entgegen zu treten. man kauft biofleisch oder eier von freilandhühnern. man unterzeichnet protestbriefe und verzichtet schon auf ne bestimmte sorte von fleisch. das ist schon ein großer beitrag dazu das man sich für die tiere einsetzt.

das du hier alle in einen topf wirfst und anklagst iss schon heftig. da ist einiges bei dir durcheinander geraten !!!
wo bleibt deine tolleranz den anderen gegenüber ??? aber da ist wohl nix bei dir zu erwarten. wenn jeder so eine sichtweise wie du hättest ... armes deutschland !!!

man kann über alles reden wenn es sachlich bleibt und man gute argumente vorweissen kann. doch deine art des vermittelns ging voll in die hose. und wenn du diese art beibehälst wirst du nur auf ablehnung anstatt auf gehör stoßen.

keiner von uns ist **TROTZIG** wie du es nennst. trotzig alleine bist du, die nicht ihren willen durchsetzen konnte !!! dieses verhalten kenne ich eigentlich nur von kleinen kinder, die schreien, spucken, treten und schimpfwörter benutzen wenn es nicht nach ihrem bart geht.

lerne erst mal besonnen und mit respekt dem mensch gegenüber zu treten. dann kannst du auch erwarten genauso behandelt zu werden.

denn wie heisst es so schön ??

wie man in den wald hineinruft, so schallt es wieder herraus !!!



Liebe Grüße von Maren, Feivel, Elvis,Spike und Mama Bianca



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Nutzer: coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 18:42 Uhr   IP: gespeichert
Holzhammermethode, hä?
Ich glaube, das is dein Gewissen, was da spricht.





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Nutzer: BERNHARD
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geschrieben am: 05.12.2007    um 18:45 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Ich sagte nicht, dass alle Nicht-Vegetarier schlechte Menschen sind,



man sollte doch etwas überlegter an die sache gehen wenn man anklagen will. das hast du doch vorhin gepostet oder nicht !!! deine worte .....

Ich gehe sogar so weit und bezeichne sie als amoralisch, weil, wer nicht gut zu Tieren ist, kann auch kein guter Mensch sein. Und als Tierfreund ist es geradezu bigott, Fleisch zu essen.

Aber euch Tierschützer zu nennen, das halte ich für bizarr

Wer danach noch immer genussvoll in sein Steak beißt, dem erkenne ich jegliches soziales Bewusstsein ab.

alles deine worte ...... also rede hier jetzt nichts schön ....


Liebe Grüße von Maren, Feivel, Elvis,Spike und Mama Bianca



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Nutzer: coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 18:51 Uhr   IP: gespeichert
Ich hab keine Lust mehr, ich geh heim.







  TopZuletzt geändert am: 05.12.2007 um 18:52 Uhr von coney
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geschrieben am: 05.12.2007    um 19:05 Uhr   IP: gespeichert
ich bin ja selber Vegetarieren, aber alle meine Freundinnen essen Fleisch!
Ich finde es ehrlich gesagt wirklich doof, wenn man ein Vegetarierer dann so tut als wäre Fleisch etwas geifitges und sich gleich verzieht wenn jemand anderes ein Wurstbrot hervornimmt! Man selber muss es ja nicht essen, das macht schon der andere

Ich finde außerdem wer als Vegetarieren Fisch isst, ist keine Vegetarierin! Aber ich finde auch man sollte jedem seine Meinung überlassen, ob er nun Fleisch essen möchte oder nicht: denn das ist nach wie vor seine Meinung!

Ich trage auch Lederschuhe, benutze auch andere Sachen für die ein tier sterben musste! Aber das finde ich etwas anderes, weil man hat längerfristig etwas davon

@coney: grade erst gestern hat Dani noch gesagt: wer gehen will, soll gehen aber ich fände es schade
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Nutzer: krara
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geschrieben am: 05.12.2007    um 19:12 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Ich kenne viele Vegetarierfamilien, wo die Kinder fleischlos groß werden, ganz ohne Mangelerscheinungen. Der Körper braucht keine tierischen Fette. Alles, was wir brauchen, ist in Obst, Gemüse und Weizen enthalten.






Ich muss da das genaue Gegenteil sagen:
wir haben eine befreundete vegetarische Familie und deren Sohn, der so alt wie ich ist sogär ein bisschen älter, ist sehr, sehr klein!
Als der Arzt dann mal seine Hand gecheckt hat, wurde festgestellt dass sie der eines 6-Jährigen entspricht!
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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 05.12.2007    um 19:12 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
Der Körper braucht keine tierischen Fette. Alles, was wir brauchen, ist in Obst, Gemüse und Weizen enthalten.







Belege mir das mal bitte.
Wenn Du das so definitiv und sicher sagen kannst, dann wirst Du mir doch bestimmt eine offizielle wissenschaftliche Studie zeigen oder nennen können, die diese Aussage zweifelsfrei belegt!
Wenn nicht, dann muß ich davon ausgehen, daß es nur eine halb- oder unwahre Argumentation ist, um den eigenen Standpunkt zu stärken und andere Leute zu beeinflussen...

Und jetzt einfach zu sagen ich habe keine Lust mehr, ich gehe nach Hause, ist auch nicht gerade hilfreich...
Es kommen immer die gleichen Argumente von Dir, aber einen Beleg oder Nachweis für die Richtigkeit der Aussagen (wie z.B. die Gesundheitsgefährdung von Fleisch) kannst oder willst Du hier nicht anbringen oder nennen. Sorry, aber wie soll man Dich da dann ernst nehmen oder zumindest versuchen Dich zu verstehen?
Und zu dem Smilie in Deinem letzten Posting, da solltest Du Dir vielleicht auch mal an die eigene Nase packen...
Ich habe mich bisher ja noch bemüht, relativ freundlich und unpersönlich zu beliben, mehrere Leute haben Dir nett und freundlich gesagt, daß Du mit dieser Art keinen Erfolg haben wirst, egal ob hier oder anderswo. Du selber hast gesagt, daß Du aufklären und nicht einfach nur Deinen Frust ablassen willst. Trotzdem hat sich Dein Auftreten und Verhalten nicht geändert, und nun verläßt Du beleidigt oder eingeschnappt oder was auch immer die Diskussion, die Du selber schließlich angefangen und ins Leben gerufen hast!
Und da wundert es Dich, daß die Leute Dir nicht zuhören wollen und auf Stur schalten? Du bist doch genauso stur, was erwartest Du denn von Deinen Gesprächspartnern? Die völlige Erleuchtung? Die völlig selbstlose Übernahme Deiner Einstellung und Meinung?
Sorry, aber so wie das Ganze hier gelaufen ist und so wie Du Dich und das Ganze hier präsentiert hast, hast Du der Sache, für die Du so vehement und mit Hingabe einstehst, wesentlich mehr geschadet als daß es Nutzen gebracht hat...
Nichts gegen Deine Überzeugung und Dein Engagement dafür, aber das Wie war einfach falsch. Außerdem mußt Du einfach auch akzeptieren können, daß andere Deine Einstellung nicht teilen, das ist aber noch lange kein Grund und gibt Dir auch nicht das Recht, diese Menschen zu pauschalisieren und ihnen beleidigende Vorwürfe und Unterstellungen vorzuhalten...
Eine sachliche Diskussion ist schön und gut, aber wenn immer wieder nur die selben Argumente kommen und dann noch nicht mal belegt werden, sondern einfach nur argumentiert wird "das ist so" und basta, wundert es Dich dann wirklich, daß Du nichts erreichst und die Leute Dir nur noch Kontra geben?
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Nutzer: filomena
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geschrieben am: 05.12.2007    um 19:27 Uhr   IP: gespeichert
Ich finde es ehrlich gesagt sehr krass, dass über dieses Thema so heftig diskutiert wird.

Und ich finde es (um es noch nett auszudrücken) nicht gerade intelligent "Fleischesser" als solche Unmenschen darzustellen. Ich kann von mir echt behaupten, dass ich tierlieb bin und kein unmoralischer Mensch!

Und so blöd und hart es sich anhört: Die Tiere, die wir essen, sind nur dafür da. Ich weiß, dass ist hart, aber dessen muss sich wohl jeder bewusst sein, der Fleisch ist.

Und dann noch sich eingeschnappt aus dem Staub zu machen, finde ich sehr feige...
Liebe Grüße,
Filo mit Gismo und Tabea
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Nutzer: Giebschen
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geschrieben am: 05.12.2007    um 20:50 Uhr   IP: gespeichert
MÄDELS!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Boah, wenn ich das hier lese, muss man sich ja für das Verhalten von Mit- Vegetariern schämen!

LEBEN UND LEBEN LASSEN!
heisst doch die Devise der Vegetarier. Und das ist nicht nur mit Fleisch essen gemeint. Damit ist auch gemeint, die Sichtweisen anderer zu akeptieren.

Leider kenne ich viele "radikale" Vegetarier, die allen und jedem das Fleisch "madig" machen wollen. (deshalb gibs ja auch so viele Witze über und )

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und jeder hat für sich selbst zu entscheiden, ob oder on er kein Fleisch essen mag. Ob aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen ist doch egal.

Ich kann bloß jedem Fleischliebhaber sagen:
Esst nicht zu viel (denn zuviel von allem ist ungesund) Und:
Achtet drauf, woher das Fleisch kommt. Am besten Bio, denn da ist eben gewährleistet, dass die Tiere artgerecht gehalten werden.
Wenn ihr an der Massentierhaltung etwas ändern wollt, dann esst nicht täglich Fleischwaren. Denn wenn die Tierquäler weniger Umsatz machen, dann überlegen sie (vielleicht).


P.S.: Ich bin Veggie aus gesundheitlichen Grunden (mittlerweile ethischen) seit 5 Jahern. Und: NEIN, ich fresse meinen Ninchen nicht das essen weg- ich teile gerecht *lach*


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Nutzer: krara
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geschrieben am: 05.12.2007    um 21:09 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Giebschen
Boah, wenn ich das hier lese, muss man sich ja für das Verhalten von Mit- Vegetariern schämen!
du dich für mich schämen musst?
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Nutzer: filomena
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geschrieben am: 05.12.2007    um 21:10 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: krara
du dich für mich schämen musst?

Ich glaube, Du bist damit nicht gemeint, Süße
Liebe Grüße,
Filo mit Gismo und Tabea
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"Autor"  
Nutzer: krara
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geschrieben am: 05.12.2007    um 21:12 Uhr   IP: gespeichert
gut
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Nutzer: filomena
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geschrieben am: 05.12.2007    um 21:13 Uhr   IP: gespeichert
Liebe Grüße,
Filo mit Gismo und Tabea
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Nutzer: Marion
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geschrieben am: 06.12.2007    um 08:10 Uhr   IP: gespeichert
Ich habe es zwar nicht geschafft alles durchzulesen, aber eine Meinung habe ich dennoch:

Ich esse seit etwa 18 Jahren kein Fleisch (und Fisch) mehr, aber Eier (nur von freilaufenden Hühnern, ich weiß wo die Eier herkommen!), trinke aber Milch (auch wenn mir die Problematik damit bewusst ist).
Ich esse gerne Obst und Gemüse, habe keine Mangelerscheinungen (zumindest nicht bekannt), habe einen gesunden Sohn zur Welt gebracht, Blutwerte und alles andere war tiptop.
Es geht also, wenn man will. Und entgegen der langläufigen Meinung ist der Mensch KEIN Fleischfresser, sonder ein Allesfresser. Physiologisch gesehen "funktioniert" er wie ein Schwein. Und da kommen wir auch nicht auf die Idee, Schweine müssen aus Gesundheitsgründen Fleisch essen. Sie tun es aber in der Wildnis selbst (Schnecken, Würmer & Co.) oder weil sie mit Resten auch gefüttert werden/ wurden.

Ich denke aber, dass jeder selbst entscheiden muß, wie er damit umgeht.
Nur weil man kein Fleisch isst, heisst es nicht, dass man seine Umwelt und dessen Tiere nicht auch belastet oder ihnen nicht die Lebensgrundlage nimmt (Auch ich habe mein Haus gebaut, wo früher einmal Hasen hoppelten. Sie gibt es hier nun nicht mehr), Vegetarier sind damit nicht unbedingt "besserere" Menschen ist. In der einen Hinsicht vielleicht, aber nicht grundsätzlich. Dazu gehört mehr.
Viel wichtiger finde ich da die Frage, woher denn sein Fleisch kommt, ob "Bio" oder Massentierhaltung und ob denn zu jedem Essen Fleisch dabei sein muß. Ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang damit kann auch das Leben der Schlachttiere zum Positiven verändern. Mit unserem Kaufverhalten können wir also durchaus etwas bewirken.
Und rein theoretisch, wenn wir alle kein Fleisch essen würden, gäbe es auch keine Massentierhaltung. Aber das ist eben eine Theorie. Alle Vegetarier dieser Welt werden die "Fleischesser" nicht davon abhalten können.

Ich denke, man sollte andere Menschen nicht für eine andere Meinung kritisieren, sondern vernünftig darüber diskutieren. Es gibt eigentlich immer auf beiden Seiten zum Nachdenken anregende Argumente.
Somit finde ich auch, Vegetarier haben kein Recht, Menschen die Fleisch essen, derart zu diffamieren.
Auch wenn ich grundsätzlich in solchen Diskussionen das Gefühl habe, dass Vegetarier sich für ihr tun eher rechtfertigen müssen als die Fleischesser.
Schöne Grüße von Marion
mit Joshi, Atika, Blue, Olivia und Otis




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Nutzer: Fussel
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geschrieben am: 06.12.2007    um 11:52 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: filomena
Und so blöd und hart es sich anhört: Die Tiere, die wir essen, sind nur dafür da. Ich weiß, dass ist hart, aber dessen muss sich wohl jeder bewusst sein, der Fleisch ist.
Das ist keine tolle Argumentation:

Das haben sich die Tiere nämlich nicht ausgesucht. Nur weil "wir" ihre Geburt verursacht haben, heißt das eigentlich noch nicht, dass wir auch über ihr weiteres Leben und ihren Tod bestimmen dürfen.


--> Ihr merkt, ich bin noch in der Meinungsfindung...
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"Autor"  
Nutzer: filomena
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geschrieben am: 06.12.2007    um 14:54 Uhr   IP: gespeichert
Ich weiß, dass es keine "gute" Argumentation ist und dass es auch nicht schön ist.
Aber ich bin der Meinung, dass man sich dessen bewusst sein sollte, wenn man Fleisch isst. Es ist nun mal nicht so, dass die Tiere, die wir essen, zu einem anderen "Zweck" geboren wurde. Aber ich finde natürlich auch, dass sie dann wenigstens ein "schönes" Leben haben sollten (soweit das überhaupt möglich ist). Also, dass ich natürlich auch gegen Massentierhaltung bin, muss ich ja eigentlich nicht erwähnen...
Liebe Grüße,
Filo mit Gismo und Tabea
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Nutzer: Ninalex
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geschrieben am: 06.12.2007    um 16:07 Uhr   IP: gespeichert
Hallo, ich bin seit 4jahren vegetarieren...
leider esse ich nicht so gerne gekochtes gemüse,von daher ist mein körper im moment etwas schwach, aber fleisch würde ich trotzdem nicht essen, da ich immer den gedanken an das tier hätte!

sry habe nicht die zeit gehabt alles zu lesen und weiß nicht ob die frage schon kam,
aber wie seht ihr das mit makeup usw, wegen den tierversuchen? was nehmt ihr da?
( /)
( . .) ♥
c(")(") Liebe Grüße, Nina...mit Wilma und Olaf und ihren niemals vergessenen Engeln Lenny&Luna, Willi und Keks tief im Herzen!
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Nutzer: Fussel
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geschrieben am: 06.12.2007    um 16:24 Uhr   IP: gespeichert
Hi,

es gibt Hersteller, die keine Tierversuche machen. Irgendwo hier schwirrt auch eine Liste mit den Marken herum, die bedenkenlos gekauft werden können... *such*
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Nutzer: olafundlucas
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geschrieben am: 06.12.2007    um 16:27 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Fussel
Hi,

es gibt Hersteller, die keine Tierversuche machen.


schau mal hier

>>klick hier!<<
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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 06.12.2007    um 16:33 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Ninalex
sry habe nicht die zeit gehabt alles zu lesen und weiß nicht ob die frage schon kam,
aber wie seht ihr das mit makeup usw, wegen den tierversuchen? was nehmt ihr da?

Also ich verzichte komplett auf Make-Up, bin eben eine Naturschönheit!
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"Autor"  
Nutzer: Puschel
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geschrieben am: 06.12.2007    um 16:35 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: olafundlucas

schau mal hier

>>klick hier!<<
so und welcher link ist das entweder bin ich blind oder es ist so klein gescchrieben.
TSCHÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜSSSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 06.12.2007    um 17:05 Uhr   IP: gespeichert
Hey Puschel,

klick mal auf " siehe Beitrag", dann öffnet sich auch der Link.

Lg, Karin
Grüße von Karin
  TopZuletzt geändert am: 06.12.2007 um 17:05 Uhr von schnuffelnase
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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 06.12.2007    um 17:20 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Puschel
so und welcher link ist das entweder bin ich blind oder es ist so klein gescchrieben.

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Nutzer: Fussel
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geschrieben am: 06.12.2007    um 17:31 Uhr   IP: gespeichert
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"Autor"  
Nutzer: coney
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geschrieben am: 06.12.2007    um 20:04 Uhr   IP: gespeichert
@Olli

>KLICK HIER!<





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"Autor"  
Nutzer: olafundlucas
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geschrieben am: 06.12.2007    um 20:15 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Olli
Also ich verzichte komplett auf Make-Up, bin eben eine Naturschönheit!

jaja, Olli, schon klar...

versuch mal aus ner Mülltonne ne Rose zu zaubern ....oder aus ner Krähe n'Singvogel ...

Aber mal ehrlich, langsam finde ich diesen versuchten Bekehrungswahnsinn ziemlich anstrengend.


LG Andrea
  TopZuletzt geändert am: 07.12.2007 um 00:19 Uhr von olafundlucas
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Nutzer: BERNHARD
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geschrieben am: 06.12.2007    um 20:21 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: olafundlucas

jaja, Olli, schon klar...

versuch mal aus ner Mülltonne ne Rose zu zaubern ....oder aus ner Kähe n'Singvogel ...

Aber mal ehrlich, langsam finde ich diesen versuchten Bekehrungswahnsinn ziemlich anstrengend.


LG Andrea
du sprichst mir aus der seele .......

Liebe Grüße von Maren, Feivel, Elvis,Spike und Mama Bianca



Das schönste an einem Mann ist meist die Frau an seiner Seite
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Nutzer: Giebschen
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geschrieben am: 06.12.2007    um 21:02 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: krara
du dich für mich schämen musst?
Nein!!! Du doch nicht!!!!

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Nutzer: Giebschen
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geschrieben am: 06.12.2007    um 22:09 Uhr   IP: gespeichert
@coney:
Bist du zufällig Mitglied beim Universellen Leben? Die reden nämlich ziemlich genau so ein Zeug wie du!
(für alle, die nicht wissen, was das UL ist: Das ist eine Sekte, die glauben dass Fleisch essen eine Sünde sei. Hab mal mit einer Tussi disskutiert und erklärt, dass Jesus Fisch ass. Fast hätte sie mich gekreuzigt^^)


@Ninalex: Achte bitte darauf, genug milchsaures Gemüse zu essen. das sind z.B.: Sauerkraut, Mixed pickles und saure Gurken. Diese Dinge erhalten viel B12 und das ist das Vitamin, wo es bei den meisten Veggies zu Mangelerscheinungen kommt. Oder mache eine Vita-Sprint-Kur- kostet aber viel Geld...

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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 07.12.2007    um 00:03 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
@Olli

>KLICK HIER!<

Sorry coney, aber einen Verein der sich selber schon "Ärztegesellschaft zur Förderung vegetarischer Ernährung" nennt sehe ich leider nicht als objektive und unabhängige Institution an.
Wahrscheinlich wirst Du mir das jetzt einfach als Ausrede unterstellen, aber wer sich zusammenschließt und die vegetarische Ernährung fördern will wird dann wohl kaum irgendetwas veröffentlichen, was dem vegetarischen Ernährungsgedanken widerspricht...

Das hat jetzt nichts mit vegetarisch oder nicht zu tun, aber ich will Dir mal ein anderes Beispiel nennen.
Es gibt einen Arzt, der öffentlich lautstark die Pharmakonzerne anklagt (was zum Teil ja auch richtig ist), nämlich daß deren Medikamente viel zu teuer seine, aber auch unnötig, und hier wird es gefährlich. Dieser Arzt behauptet nämlich, daß sämtliche Medikamente der Pharmaunternehmen nicht nur unnötig, sondern auch gesundheitsschädlich sind, und daß alles auch alleine mit entsprechenden Vitaminpräparaten behandelt werden kann. Zufälligerweise entwickelt er entsprechende Vitaminpräparate selber und verkauft sie (zu ziemlich hohen Preisen). Das ging sogar so weit, daß vor ein paar Jahren ein Paar seine junge krebskranke Tochter aus dem Krankenhaus geholt hat, wo sie mit Chemotherapie behandelt wurde, und auf Anraten dieses Arztes nur noch mit seinen Vitaminpräparaten selbstständig zu Hause weiterbehandelt hat. Kurze Zeit später ist die Tochter gestorben (die Krankenhausärzte hatten ihr übrigens bei Weiterbehandlung mit der Chemotherapie keine schlechte Prognose gestellt).
Wieso ich das erzähle? Nun, auch dieser Mann ist Arzt und hat eine eigene Website, über die er seine Präparate vertreibt. Deshalbt ist aber das, was er veröffentlicht, nicht unbedingt richtig...
Dir ist doch wohl klar, daß die von Dir verlinkte "Ärztegesellschaft zur Förderung vegetarischer Ernährung" wahrscheinlich nur Studien veröffentlicht, die für vegetarische Ernährung sprechen, aber solche, die dies möglicherweise wiederlegen könnten, bei sich auf der Seite bestimmt nicht erwähnen.
Sorry, aber wie gesagt, für mich ist das nicht objektiv und unabhängig genug, um es nicht mit gewissen Zweifeln zur Kenntnis zu nehmen...
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Nutzer: Puschel
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geschrieben am: 07.12.2007    um 00:14 Uhr   IP: gespeichert
auf die gefahr hin eine auf den deckel zu bekommen


so noch eine antwort bevor ich schlafen gehe. ich schreibe einfach was ich denke das ist einfach typisch für mich

coney ich selber finde es total zum lachen was du da versucht in der hinsicht uns zu bekehren. vorallem das wir bizarr sind.

mal eine frage ist den dein ta den auch vegetarier?

weil wenn nein dann müsste er ja in der hinsicht von dir ja auch ein schlechter mensch sein.

mein ta ist auch fleischesser und liebt tiere über alles sonst würde er den beruf nicht machen.

sorry, aber ich muss über diese aussage

Man möge mich als radikal bezeichnen, aber ich hege eine tiefe innere Abneigung gegen alle Fleischessenden. Ich gehe sogar so weit und bezeichne sie als amoralisch, weil, wer nicht gut zu Tieren ist, kann auch kein guter Mensch sein. Und als Tierfreund ist es geradezu bigott, Fleisch zu essen



ehrlich gesagt lachen.

ich gebe es zu ich esser sehr gerne fleisch. und glaube mir man kann mir sonst noch welche filme zeigen es tut mir wirklich leid um die tiere ich mache bei petitionen mit damit das verboten wird, aber wenn man weiß woher das fleisch kommt warum sollte man das nicht essen dürfen.
TSCHÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜSSSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Nutzer: coney
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geschrieben am: 07.12.2007    um 01:19 Uhr   IP: gespeichert
@Giebschen

Nein, ich bin kein Mitglied dieser Organisation, ich hatten den Mut, mich meines eigenen Verstandes zu bedienen, obwohl ich damit innerfamiliär auf viel Widerstand gestoßen bin. Ich entstamme einer Familie, wo alle Fleisch essen. Und trotzdem habe ich nie einen Zweifel an meiner Geisteshaltung gelassen.


@Olli

Dieser Arzt, von dem du schreibst, hatte einen Nutzen davon, nämlich finanziell. Ich kenne diese Geschichte, und es war ein kleiner Junge, soweit ich mich erinnern kann. Was aber auch unwesentlich ist.
Die Ärztegesellschaft zur Förderung vegetarischer Ernährung vertreibt keine solchen Produkte oder Ähnliches, sie ziehen keinen Nutzen daraus.
Wenn dich das aber nicht überzeugt, vielleicht machst du dich selbst an die Recherche, das Internet ist voll davon. Wenn du ein wirkliches Interesse an der Wahrheitsfindung haben solltest, verlass dich nicht allein darauf, was du zu wissen glaubst.


@Puschel

Seit wann sind denn alle Tierärzte Tierliebhaber?







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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 07.12.2007    um 03:49 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
@Olli

Dieser Arzt, von dem du schreibst, hatte einen Nutzen davon, nämlich finanziell. Ich kenne diese Geschichte, und es war ein kleiner Junge, soweit ich mich erinnern kann. Was aber auch unwesentlich ist.
Die Ärztegesellschaft zur Förderung vegetarischer Ernährung vertreibt keine solchen Produkte oder Ähnliches, sie ziehen keinen Nutzen daraus.
Wenn dich das aber nicht überzeugt, vielleicht machst du dich selbst an die Recherche, das Internet ist voll davon. Wenn du ein wirkliches Interesse an der Wahrheitsfindung haben solltest, verlass dich nicht allein darauf, was du zu wissen glaubst.

Es ging mir ja nicht darum, deutlich zu machen, ob jemand einen Nutzen von seinen Aussagen hat oder nicht, sondern vielmehr darum, daß jemand, der eine bestimmte Einstellung und Meinung hat und vertritt, oftmals leicht manipulierend agiert, indem er viele "positive" Fakten über das entsprechende Thema weitergibt, die "negativen" oder solche, die die "Gegenseite" positiv dastehen lassen (könnten) aber verschweigt (das gibt es übrigens leider überall). Ich weiß ja nicht wie "fanatisch" die Mitglieder der Ärztegesellschaft zu Förderung vegetarischer Ernährung sind, je nach dem, wenn sie extrem fanatisch und radikal sein sollten, hätten sie durchaus einen Nutzen davon, nämlich den, andere von ihrer Meinung zu überzeugen. Aber da ich weder die Organisation noch deren Mitglieder kenne sind das reine Hypothesen und Spekulationen, die weder angebracht sind noch etwas bringen.
Zu meinem Interesse der Wahrheitsfindung: Ich habe kein Problem mit meiner Einstellung und esse gerne Fleisch, ich muß mir nicht selber irgendwas suchen um mich davon abzubringen. Du hingegen möchtest bei mir ein Umdenken bewirken und mich möglichst von Deiner Einstellung überzeugen und führst dabei Dinge an, die Deiner Aussage nach wahr sind, also ist es an Dir und sollte auch in Deinem Interesse sein, mir objektive und unvoreingenommene Quellen und Fakten zu nennen um mich zu überzeugen. Im Juristendeutsch würde es heißen, daß die Beweispflicht bei Dir liegt, schließlich möchtest Du mich ja überzeugen...
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Nutzer: Marion
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geschrieben am: 07.12.2007    um 08:26 Uhr   IP: gespeichert
Dies ist ein endloses Thema, dazu noch sehr emotionsgeladen.
Ich kenne nach mittlerweile etwa 18 Jahren eigentlich alle Argumente für Fleisch, die meisten davon lassen sich widerlegen. Das einzige Argument, bei dem es keine Gegenantwort gibt ist, wenn man sagt, dass man Fleisch einfach gerne isst und darauf nicht verzichten will. Das ist dann nunmal so und das muß man als Vegetarier eben akzeptieren.

Die meisten meiner Freunde und Bekannt essen Fleisch, in meiner Familie bin ich der einzige Vegetarier. Wenn ich sie deswegen alle meiden würde, wäre ich ziemlich einsam.
Ich bin Vegetarier aus Überzeugung, und ich scheue mich auch nicht vor Diskussionen, aber ich will niemandem weismachen, dass nur ich das Richtige tue. Nur durch sinnvolle Argumente zum Nachdenken anregen.

Obwohl ich Tiere und Natur liebe, habe ich z.B. in den letzten Jahren einige Fernreisen gemacht. Das tut der Umwelt und den Tieren auch nicht gut, und bedeutet auch viel Zerstörung und Vernichtung. Das habe ich aber in Kauf genommen. Und so gibt es eigentlich für jeden Bereich ein Beispiel, in denen es besser wäre, der Mensch würde auf dem Planeten Erde gar nicht existieren.
Wir Menschen sind nunmal das schlimmste Raubtier auf Erden, das betrifft nicht nur das Essen von Fleisch, sondern wir sind wohl die einzigen, die ihre Umwelt nachhaltig zum eigenen und anderer Schaden verändern.

Jeder einzelne kann aber versuchen, durch sein Verhalten die Welt ein wenig besser zu machen. Wie und in welchem Maß, sollte jeder für sich selbst entscheiden.
Schöne Grüße von Marion
mit Joshi, Atika, Blue, Olivia und Otis




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Nutzer: Mausilein
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geschrieben am: 07.12.2007    um 09:34 Uhr   IP: gespeichert
Auch wenn mich jetzt einige hier verteufeln.Ich hab mal in der Bücherei mir einige Bücher angeschaut und habe vollgende Berichte gefunden.

Auch hier sieht das Bild für Säuglinge und Kleinkinder wieder ganz anders aus. Von sich vegetarisch ernährenden Müttern gestillte Kinder bekommen sozusagen schon über die Muttermilch nicht genügend Vitamin B12, so dass ihre Speicher von Anfang an nicht richtig aufgebaut werden. Ohne Zufütterung tierischer Lebensmittel entwickeln sie meist im zweiten Lebensjahr Vitamin B12-Mangelsymptome, wie z.B. eine verlangsamte neurologische Entwicklung, deren Folgen Apathie und Koma sein können. Somit sollten auch schwangere und stillende Frauen sich nicht vegan ernähren

Prof. Koletzko Kinderarzt (München)
Der Kinderarzt beurteilt die ovo-lacto vegetarische Ernährung prinzipiell positiv: "Eine physiologisch hochwertige Ernährung ist auch ohne Fleisch möglich, wenn Milch, Milchprodukte und Eier verzehrt werden." Einschränkend hält er jedoch einen hohen Kenntnisstand und eine sehr bewußte Lebensmittelauswahl für erforderlich. Nicht geeignet hält er die vegetarische Ernährung für Schwangere, menstruierende Frauen, Leistungssportler, Senioren und Kinder. Hier sieht er die Gefahr einer Unterversorgung mit Eisen, Zink und Vitamin B12. Ab ca. dem 6. Lebensmonat sollten Kinder seiner Meinung nach als Beikost auch mageres Fleisch erhalten

Das sind mal ein paar auszüge aus Büchern.Wir sehen also.Reine vegetarische Ernährung kann für Kinder nicht gesund sein.Jedenfalls ist das immer noch meine Meinung
Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen.Gillian Anderson
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Nutzer: Quokka
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geschrieben am: 07.12.2007    um 09:42 Uhr   IP: gespeichert
Zu diesem Thema muss ich doch auch mal meinen Senf dazu geben. Habe nicht alles ganz genau durchgelesen...ist schon ein umfangreiches Thema und von daher hat ja auch jeder was dazu zu sagen...
Also nun ganz kurz meine Meinung:
Ich esse gerne Fleisch. Ich sehe auch keinen Grund es nicht zu tun. Die Art und Weise ist der Punkt. Ich kaufe Fleisch da, wo ich weiß, dass die Tiere artgerecht gehalten werden und nur kurze Transportwege zum Schlachthof haben. Demnach: Bio-Fleisch im Laden oder direkt beim Bauern, wo ich sehen kann, wie die Tiere leben.
Wenn man Fleisch generell boykottiert, schadet man auch Bauern, die die Tiere gut halten. Und solang ich weiß, dass es bis zu seinem Tod ein gutes Leben hatte, kann ich mein Schnitzel auch mit gutem Gewissen essen! Wie schon erwähnt wurde: wir sind Allesfresser.
Fazit: Ich esse selten Fleisch, gebe dafür aber eben mehr aus und unterstütze dabei die "guten" Bauern.
Ich fand, daß es für alle irdischen Streitigkeiten nur einen Ausweg gibt: die Toleranz. Und daß sie nur einer einzigen Gesinnung gegenüber nicht angewandt werden darf: der Intoleranz.
Bruno Walter (1876-1958)
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Nutzer: Marion
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geschrieben am: 07.12.2007    um 13:44 Uhr   IP: gespeichert
Mausilein:
Warum sollte dich jemand für deine Meinung verteufeln? Das würde jede Grundlage für eine sachliche Diskussion entziehen.
Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich mich zwar vegetarisch ernähre, es auch in der Schwangerschaft getan habe und auch jetzt während der Stillzeit. Als Schwangere ist man unter ständiger ärztlicher Beobachtung, ich habe meinen Arzt auf meine Ernährung hingewiesen, und ich hatte gute Werte. Besser als sie so mancher Fleischesser hat.
Mein Sohn bekommt jetzt aber auch schon Brei – und somit auch Fleisch. Es geht zwar auch mit vegetarischer Ernährung, aber die muß in der Tat sehr ausgeklügelt und gut kontrolliert sein. Ich weiß nicht, ob ich diese Anforderung erfüllen könnte. Und irgendwann wird er fragen, warum ich kein Fleisch esse. Ich werde dann keine blutrünstigen Geschichten erzählen, aber auch keine Schönfärberei betreiben. Sondern so, dass sie ein Kind – je nach Alter – nicht erschrecken, aber aufklären. Ich möchte ihn zu einem verantwortungs- und rücksichtsvollen Menschen erziehen Er soll später selbst entscheiden, ob er Fleisch essen will oder nicht. Sollte er es irgendwann nicht mehr wollen, wäre ich sicherlich stolz auf meine Erziehung, aber verbieten werde ich es ihm sicherlich nicht.

Quokka:
Genau das ist der Punkt: Die Art und Weise. Lieber mal weniger, dafür aber Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren, das dann auch etwas teurer ist. Wenn das alle so machen würden, gäbe es auch nicht so viel Tierquälerei!
Schöne Grüße von Marion
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Nutzer: Smarty
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geschrieben am: 07.12.2007    um 13:47 Uhr   IP: gespeichert
coney hättest du einfach nur diesen link angegeben.

>KLICK HIER!<

ich hätte gesagt: ich überdenke meine ernährung, aber du hast nur angeklagt...
Nur die Liebe zu einem Tier, zeigt dem Menschen wie es ist geliebt zu werden
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Nutzer: Ninalex
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geschrieben am: 07.12.2007    um 14:27 Uhr   IP: gespeichert
ja, ich muss unbedingt mal wieder mehr gemüse essen!:-(
mit dem fleisch kann ich irgendwie nicht wieder anfangen weil es mich ekelt...

ich finde es auch nicht schlimm wenn andere fleischessen, aber denkt mal nach, könntet ihr denn kaninchen/hasen essen? also ich kann nichts essen was ich auch als haustier halten könnte, dazu zählen bei mir auch schweine usw weil wenn man bauer ist, dann füttert man die auch jeden tag und macht sie sauber usw, würden mir dann viel zu sehr ans herz wachsen..
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Nutzer: Fussel
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geschrieben am: 07.12.2007    um 15:02 Uhr   IP: gespeichert
Wenn ich müsste, dann könnte ich wahrscheinlich schon noch Kaninchen essen... ich tu es aber nicht.

Auch wenn es nicht richtiger ist nur diese Tiere zu essen, esse ich ausschließlich Schwein und Geflügel. Aber ich glaube, das muss aufhören. Die Ausschnitte aus dem Kurzfilm sind alle in dem langen Film enthalten, auf das Coney hingewiesen hat. Durch 40 min habe ich mich bereits gekämpft und werde den Rest wohl auch noch schaffen. Ich finde nämlich, dass ich diesen Film gucken MUSS, um danach zu entscheiden, wie ich mich weiterhin ernähre... findet ihr das verrückt? Ist ja vielleicht auch.

Schwer zu beschreiben, wie es mir gerade dabei geht. Nachdem ich Ausschnitte dieses Films gesehen habe fühle ich mich wacklig auf den Beinen und kann irgenwie langsamer denken...

Auf Fleisch zu verzichten ist irgendwie auch total schwierig, wenn mein Freund ausschließlich Gerichte isst, wenn Fleisch dabei ist. Das macht ihn dann angeblich besser satt und hält länger an. Außerdem isst er Gerichte ohne Fleisch einfach geschmacklich ungern. Er isst auch wenig Gemüse.

Wie machen das denn hier alle Vegetarier mit Freunden und Bekannten, die Fleisch essen? Kocht ihr alle Gerichte seperat? Was kocht ihr so?
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Nutzer: Cosmo
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geschrieben am: 07.12.2007    um 15:15 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Fussel
Wie machen das denn hier alle Vegetarier mit Freunden und Bekannten, die Fleisch essen? Kocht ihr alle Gerichte seperat? Was kocht ihr so?
Die Freundin von meinem Bruder ist Vegetarierin.
Wir kochen dann immer, wenn sie hier isst, meistens vegetarische Gerichte. Oder statt Fleisch gibt es dann solche Dinkel-Bratlinge.

Ich frag´gleich mal meine Mutter. Die hat da so eine gute Seite gefunden, extra für Vegetarier.
LG von Kim mit Cosmo, Juno & Linus

Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.
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Nutzer: Ninalex
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geschrieben am: 07.12.2007    um 15:32 Uhr   IP: gespeichert
mein freund isst sehr viel fleisch und entweder werden gerichte mit fleisch gekocht wo ich dann den rest also alles außer fleisch esse, oder ganz vegetarisch, oder etwas für mich extra.

ich lönnte niemals kaninchen esse, da müsste ich an meine beiden wollsocken denken!:(
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Nutzer: Fussel
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geschrieben am: 07.12.2007    um 16:07 Uhr   IP: gespeichert
So Coney,

ich habe jetzt den kompletten Film gesehen. Die Tierversuche haben mir echt den Rest gegeben. Bis dahin bin ich ohne Tränen durchgekommen, da ich mich ja vorher entsprechend gewappnet hatte.

Natürlich weiß man eigentlich all diese Dinge (bis auf die Sache mit den Dephinen - was mir in diesem Zusammenhang nicht neu war, ist, dass Japaner echt eine Vollklatsche haben... DA SIND SCHULKINDER VORBEIGEGANGEN UND ES WAR FÜR SIE DAS NORMALSTE DER WELT!!!). Man verdrängt das aber alles. Darin ist jeder von uns ein Künstler geworden.

Was ich dir eigentlich sagen will, ist: Auch wenn du alles andere vollbracht hast, als eine rethorische Meisterleistung, um dein Ziel zu erreichen, hast du mich mit deinem Film zum Nachdenken gebracht. Ob ich zu der Überzeugung komme ganz auf Fleisch zu verzichten, kann ich dir jetzt noch nicht sagen. Aber ich war nie wirklich weit davon entfernt. Vielleicht setze ich das jetzt ganz um...

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Nutzer: krara
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geschrieben am: 07.12.2007    um 17:49 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Fussel
Wie machen das denn hier alle Vegetarier mit Freunden und Bekannten, die Fleisch essen? Kocht ihr alle Gerichte seperat? Was kocht ihr so?
Huhu
kein einziger außer mir in meiner Familie ist Vegetarier/in...
ich kriegs aber halt trotzdem irgendwie hin:
wenn es Fleischgerichte gibt, esse ich sie halt einfach nicht sondern esse das "dazugehörige also bei "Nudeln mit Schnitzeln" (einfach mal so ein Beispiel ) ess ich dann halt nur die Nudeln...und hol mir auch vielleicht mal ein Pesto aus der Dose aus dem Kühlschrank

ansonsten wird in letzter Zeit viel öfter Tofu gemacht - Tofu-Bolognese, Cheeseburger OHNE Fleisch usw. usw.

ich komme damit eigenltich sehr gut zurecht
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Nutzer: Puschel
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geschrieben am: 07.12.2007    um 18:14 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: coney
@Puschel

Seit wann sind denn alle Tierärzte Tierliebhaber?


alle ta´s die ich kenne sind sehr große tierliebhaber.
TSCHÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜSSSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Nutzer: coney
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geschrieben am: 07.12.2007    um 20:28 Uhr   IP: gespeichert
Wenn ich für Freunde koche, dann ausschließlich vegetarisch. Innerhalb der Familie wird es manchmal schon zum Problem, gerade bei Festivitäten, ich halte mich dann an die Beilagen und esse, wie Krara, nur die Nudeln oder nur die Kartoffeln.
Eins meiner Lieblingsgerichte ist ein Gemüsecurry in Kokosmilch, ganz simpel in der Zubereitung, aber sehr lecker. Das Rezept kann ich dir gerne geben. Ansonsten halt Aufläufe, Nudeln, Reis und dazu geschmorrtes Gemüse.

@Fussel

Ich finde gut, dass du dir wenigstens die Zeit genommen hast, den Film bis zum Schluss zu sehen.
Ich habe während des Films auch viele Tränen vergossen, es war mir auch nicht neu, aber es in all seiner Rohheit und Brutalität vor Augen geführt zu bekommen, das ist etwas anderes, als das bloße diffuse Wissen darum.







  TopZuletzt geändert am: 07.12.2007 um 20:38 Uhr von coney
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Nutzer: Giebschen
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geschrieben am: 07.12.2007    um 20:50 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Mausilein
Auch wenn mich jetzt einige hier verteufeln.Ich hab mal in der Bücherei mir einige Bücher angeschaut und habe vollgende Berichte gefunden.

Auch hier sieht das Bild für Säuglinge und Kleinkinder wieder ganz anders aus. Von sich vegetarisch ernährenden Müttern gestillte Kinder bekommen sozusagen schon über die Muttermilch nicht genügend Vitamin B12, so dass ihre Speicher von Anfang an nicht richtig aufgebaut werden. Ohne Zufütterung tierischer Lebensmittel entwickeln sie meist im zweiten Lebensjahr Vitamin B12-Mangelsymptome, wie z.B. eine verlangsamte neurologische Entwicklung, deren Folgen Apathie und Koma sein können. Somit sollten auch schwangere und stillende Frauen sich nicht vegan ernähren

Prof. Koletzko Kinderarzt (München)
Der Kinderarzt beurteilt die ovo-lacto vegetarische Ernährung prinzipiell positiv: "Eine physiologisch hochwertige Ernährung ist auch ohne Fleisch möglich, wenn Milch, Milchprodukte und Eier verzehrt werden." Einschränkend hält er jedoch einen hohen Kenntnisstand und eine sehr bewußte Lebensmittelauswahl für erforderlich. Nicht geeignet hält er die vegetarische Ernährung für Schwangere, menstruierende Frauen, Leistungssportler, Senioren und Kinder. Hier sieht er die Gefahr einer Unterversorgung mit Eisen, Zink und Vitamin B12. Ab ca. dem 6. Lebensmonat sollten Kinder seiner Meinung nach als Beikost auch mageres Fleisch erhalten

Das sind mal ein paar auszüge aus Büchern.Wir sehen also.Reine vegetarische Ernährung kann für Kinder nicht gesund sein.Jedenfalls ist das immer noch meine Meinung
Wenn ein Vegetarier wärend der Schwangerschaft genug milchgesäuertes gemüse zu sich nimmt (das wärend der Gärung B12 entwickelt) ist im Normalfall kein Mangel bei den Kindern festzustellen.
Hab eine vegetarische Kollegin und die hat 2 Mädchen die noch nie Fleisch gegessen haben und sie selbst hat mit 12 Jahren aufgehört Fleisch zu essen. Der Doktor war skeptisch und hat sie ständig untersucht.
Als die Babys auf der Welt waren hat er selbst aufgehört, Fleisch zu essen, weil sie so gesund waren!
Jetzt sind die Mädels auch sehr gesund, normal im Gewicht und überhaupt- denen fehlt nix!



Bei meiner Großfamilie ist mein Vegetarismus immer noch was exotisches: "Was isst denn dann die Kerstin?"
Und wie schon meine Vorrednerinen sagten: Beilagen zu Hauptspeisen machen

Mein Schatz isst auch Fleisch. Er holt sich aber netterweise immer so gefrohrene Bio- Convenience mit Fleisch, damit ich´s nicht groß kochen brauch




Noch eins zu comeys erstem Posting:
Man möge mich als radikal bezeichnen, aber ich hege eine tiefe innere Abneigung gegen alle Fleischessenden. Ich gehe sogar so weit und bezeichne sie als amoralisch, weil, wer nicht gut zu Tieren ist, kann auch kein guter Mensch sein. Und als Tierfreund ist es geradezu bigott, Fleisch zu essen.


ICH BIN GELERNTE METZGEREIFACHVERKÄUFERIN. Was sagst du jetzt?!
Willst du jetzt behaupten, dass ich meine Ninchen weniger liebe als du deine? Willst du mir unterstellen, dass ich ein schlechterer Mensch bin wie du?

Wenn du das tust, dann sage ich dir, dass es eine Sünde vor Gott ist, sich über einen anderen Menschen zu stellen.
Und was sagts du nun?

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"Autor"  
Nutzer: Olli
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geschrieben am: 07.12.2007    um 20:57 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Giebschen
Wenn ein Vegetarier wärend der Schwangerschaft genug milchgesäuertes gemüse zu sich nimmt (das wärend der Gärung B12 entwickelt) ist im Normalfall kein Mangel bei den Kindern festzustellen.

Das werden aber viele auch gar nicht wissen, weil sie sich nicht mit den gesundheitlichen Konsequenzen befassen, sondern einfach "nur" kein Fleisch mehr essen. Daß sie dann auf andere Dinge verstärkt achten müssen wissen oder bedenken viele eben gar nicht, und dann kommt es eben doch zu den angesprochenen Mangelerscheinungen...
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"Autor"  
Nutzer: Giebschen
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geschrieben am: 07.12.2007    um 21:00 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Olli
Das werden aber viele auch gar nicht wissen, weil sie sich nicht mit den gesundheitlichen Konsequenzen befassen, sondern einfach "nur" kein Fleisch mehr essen. Daß sie dann auf andere Dinge verstärkt achten müssen wissen oder bedenken viele eben gar nicht, und dann kommt es eben doch zu den angesprochenen Mangelerscheinungen...
Ja, das stimmt leider -.- Hauptsache mal mit dem Trend gelebt.
Dann stehen sie bei mir im Laden, jammern mir die Ohren zu und am Ende hab ich das getan, was eine kompetente Kraft ausmacht: Verkauft- aber nicht irgendwas! Sondern einen Kunden glücklich und zufrieden gestimmt, so dass er gerne wieder kommt

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"Autor"  
Nutzer: Smarty
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geschrieben am: 08.12.2007    um 09:31 Uhr   IP: gespeichert
ich kann im prinzip garnicht aufhören fleisch zu essen, da ich im jahr wenns hoch kommt nur 2 äpfel esse (KEIN SCHERZ!!!!!!!!!!!!!!) und auch sonst an gemüse nur erbsen und éin bisschen gurke esse.

ich nehme so gut wie garkein gemüse zu mir wenn ich jetzt noch aufhören würde fleisch zu essen würde es mir förmlich den rest geben... da ich jetzt schon mangelerscheinungen von magensium und vielen vitaminen habe!
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"Autor"  
Nutzer: Fussel
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geschrieben am: 08.12.2007    um 09:43 Uhr   IP: gespeichert
Dann mal ran ans Gemüse, an Salate und Obst. Obst esse ich auch seltener. Aber ohne Gemüse... never!
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Nutzer: Smarty
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geschrieben am: 08.12.2007    um 10:02 Uhr   IP: gespeichert
esse ich alles ni
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Nutzer: Heubären
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geschrieben am: 08.12.2007    um 10:04 Uhr   IP: gespeichert
Das wirft sie alles den Kaninchen ins Gehege.

Und sowas ergänzungsproduktmäßiges wie fruit2day oder wie der Kram heißt? Wär sowas was für Dich?
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