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Nutzer: Lumpi
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geschrieben am: 09.10.2010    um 13:00 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

es tut mir leid, dass Du ein e.c. Kaninchen zu Hause hast und ich drücke Dir die Daumen, dass die Maus ganz viel Kraft hat das zuschaffen.

Eine Frage zu den medis - gibst Du alles oral ( bis auf das Wasserdepot) oder spritzt Du AB und die Vitamine?
Liebe Grüße von Kira & Anton & Anja!
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 09.10.2010    um 18:17 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: CocoChanel

Nun meine Fragen an Euch:
1. Weiß jemand, ob ich die Kleine zusätlich homöopathisch unterstützen kann?
2. was kann ich tun, damit ihr Darm die Medis besser verträgt?
3. Hat jemand noch einen "ultimativen Tipp"??

1. Zur Immunstärkung kann ich dir Zylexis empfehlen, es ist nicht homöopathisch, erzielt aber gute Erfolge.

2. Ich würde erstmal nichts weitergeben, meist bedeutet es nur zusätzlichen Stress. Sollten hier Probleme auftreten kann, man immer noch reagieren.

3. Den gibt es leider nicht.
Grüße von Karin
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Nutzer: CocoChanel
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geschrieben am: 09.10.2010    um 18:54 Uhr   IP: gespeichert
Vielen Dank für Eure schnellen Antworten!

@Lumpi: das AB bekommt sie gespritzt, aber Panacur und Vit. B bekommt sie mit einer Spritze ins Mäulchen.
Allerdings hat der TA ihr auch noch Vit. B gespritzt.

@Karin: Ich weiß nicht genau, aber der TA hat ihr noch ein paar Spritzen verpasst mit verschiedenen Dingen zur Immunsteigerung etc.
Ich hatte gehofft, dass ich sie noch zusätzlich irgendwie unterstützen kann.
Stress hat sie eigentlich nur, wenn ich sie aus dem Gehege hole. Das muss ich leider nunmals mehrfach am Tag, zwecks Medis und Gel, das ich ins rechte Auge geben muss (sie hat rechts keinen Lidreflex mehr und daher besteht die Gefahr, dass die Hornhaut austrocknet). Wenn ich sie habe, sitzt sie ganz entspannt auf meinem Schoß und futtert alle Medis ganz brav und mahlt mit den Zähnchen, wenn ich sie streichel.

Ich war heute nochmals bei Onkel Doktor und er meinte, dass es eigentlich ganz gut aussieht, da sich ihr Zustand nicht verschlechtert und sie insgesamt sehr munter und gesund wirkt und aussieht.

Ich hoffe einfach nur, dass der Krümel das packt!
Liebe Grüße,
Verena und die Wollsocken Donatella und Cerutti plus die beiden Stubentiger Balu und Baghira
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geschrieben am: 10.10.2010    um 09:37 Uhr   IP: gespeichert
Kannst du ihr die Medis nicht im Gehege geben, sodass sie gar nicht erst hochgehoben werden muss? Denn gerade EC-Tiere brauchen den sicheren Kontakt mit den Pfoten am Boden - weil durch die Erkrankung ihr Gleichgewichtssinn stark in Mitleidenschaft gezogen wird und sie dan auch oftmals rollen oder umkippen oder auch panisch werden.
Grüße von Karin
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Nutzer: CocoChanel
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geschrieben am: 10.10.2010    um 10:39 Uhr   IP: gespeichert
Das Augengel gebe ich ihr oft schon im Gehege, aber sie bleibt nicht immer ruhig sitzen.
Heute hat sie die Medis schon bekommen, aber ich werde es morgen probieren, dass ich sie ihr im Gehege gebe...

Danke für den Tipp!
Liebe Grüße,
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Nutzer: CocoChanel
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geschrieben am: 11.10.2010    um 10:11 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Karin,

ich habe Cerutti heute die Medis im Gehege verpasst. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es ganz gut geklappt

LG,
Verena
Liebe Grüße,
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geschrieben am: 11.10.2010    um 12:12 Uhr   IP: gespeichert
Hallo zusammen,

ich bin total panisch und hoffe auf Eure Hilfe.

Zur Vorgeschichte: Im Juni mussten wir den kleinen Pit einschläfern lassen, der einen schlimmen E.C.-Anfall hatte. Er hatte in den Wochen zuvor einige Behandlungen wegen zwei Abszessen hinter sich gebracht und das war wohl alles zuviel für ihn. Plötzlich hielt er den Kopf schief, wir fuhren sofort zur Tierklinik und auf der Fahrt fing er an, sich furchtbar zu drehen. Wir haben ihn erlösen lassen.

Erst durch dieses schreckliche Erlebnis kamen wir mit E. C. überhaupt in Berührung. Wir wissen, dass unsere beiden verbliebenen Hasen wohl ebenfalls infiziert sind, haben sie aber aufgrund der schlechten Quote nicht testen lassen. Sie bekommen prophylaktisch Panacur im Abstand von 3 Monaten, je 21 Tage.

Beide waren bisher unauffällig, bis gestern abend:

Oskar, eigentlich fit und unauffällig, lag auf dem Teppich rum, setzte sich irgendwann auf und fing an, mit der Oberlippe zu zucken. Erst mit der einen Seite, dann, kurz drauf, mit der anderen. Ich fand das komisch und mir fiel auf, dass er seinen Kopf immer ruckartig stückweise ablegte, wenn er sich wieder hinlegen wollte. Das kenne ich so auch nicht.

Nach diesem Zucken der Lippen machte er noch eine merkwürdige Kopfbewegung, ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, wohl, weil dieser ganze Schock aus der Zeit im Juni wieder hochkam und die Panik sich bei mir breitmachte.

Das war gestern alles, was uns auffiel, die nächsten dreieinhalb Stunden kam nichts dergleichen mehr vor, auch keine anderen Symptome.

Unser Gedanke war: Wenn die beiden die Erreger bereits in sich haben und Panacur bekommen, müssten sie doch im Stadium 1, also symptomfrei, bleiben. Wir sind momentan an Tag 11 der Panacurgabe angekommen, Symptome dürften sich doch nicht zeigen, wenn die aktuellen Erreger bereits abgetötet sind, es sei denn, er ist immun gegen Panacur?
Da wir es allerdings erst zum zweiten Mal geben, kann ich mir nicht vorstellen, dass er schon eine Immunität entwickelt haben kann.

Gerade eben habe ich ihn wieder springen lassen. Er legte sich vors Sofa, die Beine hinten raus, den Kopf auf die Vorderpfoten. Alles normal. Bis er sich streckte, wobei er immer die Vorderpfoten wie eine Katze nacheinander ausstreckt, in den Teppich krallt und gähnt. Dieses Mal streckte er nur eine Pfote ganz aus, die andere nur ein kleines Stück. Er ließ sich dann wieder auf seinen Pfoten nieder und kauerte halbschlafend vorm Sofa rum.

Und dann sah ich, dass der Kopf leicht wackelte und kurz leicht nach links zu kippen drohte. Er hielt den Kopf gleich wieder gerade, hat auch nach wie vor Appetit und keine Koordinationsschwierigkeiten, wenn er bspw. in den Käfig hüpft.

Ich frage mich aber nun, ob das Erschöpfungsanzeichen sein können (dabei war er den ganzen Morgen extrem fit, kein Anzeichen auf Übermüdung) oder ob es sich hier wirklich um erste Anzeichen motorischer Ausfälle handelt.

Wisst Ihr mehr? Ich drehe bald durch vor Angst, ich pack das nicht schon wieder! Ich hab so Angst davor, dass er umkippt und anfängt, sich zu rollen, das war so schrecklich im Juni, es mitanzusehen und nichts tun zu können! :(

Einen Termin in der Klinik hab ich für 16.40, mein Mann meint allerdings, ich würde mir da unbegründete Ängste machen und mich reinsteigern. Da Ihr hier ganz gute Erfahrungen habt, wollte ich nun von Euch gern mal wissen, ob Ihr o. G. beurteilen und mir sagen könntet, ob das Anzeichen für den Ausbruch sein können.

Tausend Dank für eine Antwort im voraus!
Melanie
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Nutzer: MarieRabbit
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geschrieben am: 11.10.2010    um 12:38 Uhr   IP: gespeichert
In der Art und Weise habe ich noch keine Symptome gesehen. Aber ich finde es gut, dass ihr vorsichtshalber zum TA fahrt. Die Reflextests geben bestimmt besseren Aufschluss darüber, was da falsch läuft.
Sein Verhalten während der Ruhephase würde ich jetzt noch nicht überbewärten, da doch einige Kaninchen dazu neigen, im Schlaf zu kauen oder anderweitige Bewegungen zu machen. Gerade der Kopf wird ständig gehalten und da kann es schonmal zu Schwankungen kommen.

Wie geht es denn Oskar sonst so? Frisst er normal? Setzt er Kot ab?
LG von Marie mit Bruno, Peppi, Louie & Sunny
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geschrieben am: 11.10.2010    um 13:02 Uhr   IP: gespeichert
Hallo MarieRabbit,

er verhält sich ansonsten ganz normal, springt rum, wirkt eigentlich durchaus fit, frisst gut und köttelt. Das ist auch, was mich so wahnsinnig macht, ich sehe nur diese komischen Bewegungen, die mir bei ihm völlig neu sind, obwohl sein sonstiges Verhalten eben völlig normal zu sein scheint.

Dieses Wegkippen des Kopfes auf eine Seite (eher im Sitzen, nicht im Liegen) kenne ich von ihm beispielsweise noch gar nicht, auch von meinen anderen Hasen nicht. Es sieht nicht "normal" aus, was er da macht, er ist aber in diesen Momenten wie in einem tranceähnlichen Zustand, schon in Richtung schlafend. Daher hatte ich gestern auch gehofft, dass er einfach nur müde sein könnte. Heute, nach dieser Wiederholung, bin ich mir nicht mehr so sicher.

Hilfe! :(
  TopZuletzt geändert am: 11.10.2010 um 13:50 Uhr von m2707
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geschrieben am: 11.10.2010    um 13:46 Uhr   IP: gespeichert
Das könnten dann Anzeichen sein. Erzähl dem TA auch sehr genau alles: sein Verhalten, seine Bewegungen. Als mein Bruno vor 2 Wochen einen Ausbruch hatte, habe ich mir alles aufgeschrieben, damit ich auch nichts vergesse.

Gut ist ja schonmal, dass er frisst und normal köttelt. Das ist ein gutes Zeichen.
LG von Marie mit Bruno, Peppi, Louie & Sunny
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geschrieben am: 11.10.2010    um 13:54 Uhr   IP: gespeichert
Kannst Du mir sagen, was diese Reflextests genau umfassen? Wird dabei nur der Pupillenreflex getestet oder auch andere Reflexe?
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Nutzer: MarieRabbit
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geschrieben am: 11.10.2010    um 14:11 Uhr   IP: gespeichert
Ich weiß nicht, wie die einzelnen Tests genau heißen, aber bei Bruno wurden auch noch die Beine getestet. Er hat geseßen und dann hat die TÄ die Hinderpfoten nach hinten gezogen und wenn sie die Pfoten nicht zurückziehen können, dann wäre das mit ein Anzeichen.

Lass aber bitte unbedingt die Ohren auf eine Mittelohrentzündung oder andere Schäden untersuchen. Gerade weil sich bei Oskar die Symptomatik auf den Kopf beschränkt und die Symtome sich ähneln.
LG von Marie mit Bruno, Peppi, Louie & Sunny
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geschrieben am: 11.10.2010    um 14:21 Uhr   IP: gespeichert
Vielen Dank für den Tipp, die Ohren überprüfen zu lassen, das werde ich auf jeden Fall machen. Ich las auch, dass man bei einer solchen Symptomatik auf jeden Fall Ohrmilben ausschließen lassen sollte, noch hoffe ich ja, dass es sowas vergleichsweise Harmloses ist. Aber Panik hab ich trotzdem, das ist einfach dieses ungute Gefühl, das nicht weggehen will. :(
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geschrieben am: 11.10.2010    um 16:46 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: CocoChanel
Hallo Karin,

ich habe Cerutti heute die Medis im Gehege verpasst. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es ganz gut geklappt

LG,
Verena


Und wie geht der kleinen Maus heute?
Grüße von Karin
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geschrieben am: 11.10.2010    um 17:06 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: m2707
1. Sie bekommen prophylaktisch Panacur im Abstand von 3 Monaten, je 21 Tage.

2. Da wir es allerdings erst zum zweiten Mal geben, kann ich mir nicht vorstellen, dass er schon eine Immunität entwickelt haben kann.


Wie alt sind die Tiere denn eigentlich?

1. Das ist aber ungeheurer Stress für die Tiere und der Nutzen ist auch überhaupt nicht belegt - ich kann dir nur abraten, diesen enormen Stress deinen Tiere so oft zu zumuten. Wenn überhaupt, dann wäre eine halbjährliche Gabe von 5-7Tagen ausreichend.
Panacur verlässt den Magen-Darm-Trakt nicht, wenn der Erreger also dort gar nicht ist, nützt die Gabe rein gar nichts.

1. Was meinst du mit "Immunität" - gegen den EC-Erreger kann keine Immunität aufgebaut werden und schon gar nicht durch ein Medikament, welches ein Antiparasitikum ist.
Grüße von Karin
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Nutzer: m2707
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geschrieben am: 11.10.2010    um 18:22 Uhr   IP: gespeichert
Hallo schnuffel,

es ist Stress für die beiden, wenn sie alle drei Monate abends eine Portion Critical Care kriegen, dem Panacur untergemischt ist? Es erklärt sich mir nicht, warum das Stress sein sollte.

Immunität gegen das Panacur natürlich. Würde heißen, dass es nicht mehr wirkt, wenn es mal notwendig wird (im Falle eines Ausbruchs also spätestens), ich meine, dass das in diesem Thread sogar schonmal spekuliert wurde.

Nach meinem Kenntnisstand kommt der Erreger durch die Nahrungsaufnahme erstmal in den Darmtrakt der Hasen und sticht sich durch die Darmwände, von wo aus er ins Blut und weiter ins Gehirn langt (siehe auch hier:>>klick hier!<<)." target="_new">>KLICK HIER!< Es wäre also durchaus sinnvoll, den Darm zu behandeln, meinst Du nicht?

Zum Thema Vorbeugung kann ich nur zitieren, was ich ebenfalls bei Intervet las:

Wie Suter et al. in einer 2001 veröffentlichen Studie zeigen konnten, kann eine prophylaktische Gabe von Fenbendazol in einer Dosierung von 20mg/kg KGW vor einer experimentellen Infektion wirkungsvoll eine Infektion verhindern. Alle der über 28 Tage behandelten Tiere blieben im Gegensatz zur unbehandelten Kontrollgruppe bis 120 Tage nach der Infektion seronegativ. Es konnten keine Sporen in den Gehirnen der Tiere nachgewiesen werden (Suter et al. 2001). Durch die prophylaktische Verabreichung von Fenbendazol besteht somit die Möglichkeit, Kaninchen mit erhöhtem Expositionsrisiko wirkungsvoll zu schützen und die Sanierung in Problembeständen voranzutreiben (Hartmann 2004). Göbel (2006) empfiehlt die prophylaktische Behandlung aller serologisch positiver Heimtierkaninchen mit Fenbendazol.

Wie alt die beiden sind, wissen wir nicht mit Sicherheit; beide sind aus dem Tierheim, ein Alter konnte man uns nicht nennen. Wir wissen nur, dass sie vier und eineinhalb Jahre bei uns sind.
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Nutzer: MarieRabbit
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geschrieben am: 11.10.2010    um 18:28 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: m2707

Nach meinem Kenntnisstand kommt der Erreger durch die Nahrungsaufnahme erstmal in den Darmtrakt der Hasen und sticht sich durch die Darmwände, von wo aus er ins Blut und weiter ins Gehirn langt (siehe auch hier:>>klick hier!<<)." target="_new">>KLICK HIER!< Es wäre also durchaus sinnvoll, den Darm zu behandeln, meinst Du nicht?
Ich kann deinen Link leider nicht öffnen.

Aber zu deiner Aussage. So stimmt im groben. Infizierte Tiere (tragen den Erreger in sich), hinterlassen die Erreger im Kot und auch im Blinddarmkot. Das führt dann dazu, das die Partnertiere durch den Kontakt mit dem Kot oder der Aufnahme des BDK mit dem Erreger in Berührung kommen. Auch wenn das Heu oder Futter im Toi liegt und die anderen Tiere dran knabbern, nehmen sie den Erreger auf.
LG von Marie mit Bruno, Peppi, Louie & Sunny
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Nutzer: m2707
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geschrieben am: 11.10.2010    um 18:57 Uhr   IP: gespeichert
Hier nochmal der Link >KLICK HIER!<

Irgendwo kommt der Erreger ja ursprünglich her, mir wurde gesagt, dass er über die Nahrungsaufnahme als erstes eingeschleppt wird und sich der Erreger dann innerhalb der Gruppe überträgt, wie Du es beschrieben hast.

In meinem Fall ist das im Prinzip egal, da ich davon ausgehen muss, dass der Erreger hier überall vorhanden ist, weil er ja auch außerhalb des Wirtes leider noch recht lange überlebt und ich es nicht schaffen werde, alles zu desinfizieren, worauf/worin sich dieser Erreger befinden könnte. Und selbst dann wäre das noch keine Garantie dafür, dass der Erreger nicht erneut von außen eingeschleppt wird oder meine beiden ihn bereits in sich haben, wovon ich wie gesagt ausgehen muss.

Letztendlich sehe ich es so: Ich kann nicht nachvollziehen, womit ich meine beiden Stress aussetzen soll, weil ich ihnen alle drei Monate für jeweils drei Wochen etwas gebe, das sie gern fressen und womit ich immerhin die Erreger im Darm abtöten kann, die dann schonmal keinen weiteren Schaden in den Organen anrichten können. Diesen Vorwurf kann ich deshalb nicht einfach unkommentiert stehen lassen, ich hoffe, Ihr könnt das nachvollziehen.

Dass ich damit nicht die Erreger im Gehirn erreichen kann, ist mir klar und sicher auch ein wichtiger Aspekt, aber vorbeugend noch ein gehirngängiges AB zu geben, wäre wirklich etwas zu viel des Guten, deshalb bleibt es auch bei der Gabe des Panacur, solange kein Ausbruch stattfindet.

Ich sehe lediglich diese schreckliche Nacht vor mir, in der ich den kleinen Pit erlösen lassen musste und will keinesfalls, dass soetwas nochmal passiert. Dass ich es im Endeffekt nicht komplett verhindern kann, ist mir klar, aber ich kann wohl ein wenig für den Fall tun, dass sich Erreger im Darm befinden. Und das versuche ich, nicht mehr und nicht weniger. Was ist daran falsch?
  TopZuletzt geändert am: 11.10.2010 um 19:02 Uhr von m2707
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geschrieben am: 11.10.2010    um 20:08 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: m2707
es ist Stress für die beiden, wenn sie alle drei Monate abends eine Portion Critical Care kriegen, dem Panacur untergemischt ist? Es erklärt sich mir nicht, warum das Stress sein sollte.
Du hast nur geschrieben, dass sie alle 3 Monate für 21 Tage Panacur bekommen - in der Regel verabreicht man Medikamente, die doch schon relativ genau dosiert werden müssen, direkt oral, zumal die wenigsten Tiere Medikamente freiwillig aufnehmen - Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wenn du ihnen das Medi natürlich nur in einer kleinen Kugel oder kleinen Menge CC z.B. Teelöffel) anbietest, dann kannst du dir auch sicher sein, dass sie die richtige Menge aufnehmen und dass es stressfrei ist - stellst du ihnen aber einen Napf hin und beide fressen davon, dann kannst du dir auch nicht mehr sicher sein, dass sie die richtige Menge aufnehmen und dann nützt auch die freiwillige Aufnahme zur Prophylaxe nicht.

Wenn sie es aber freiwillig nehmen, ist natürlich auch kein Stress vorhanden.

Mich würde aber interessieren, wieso du zur Prophylaxe diesen Zeitraum und Zeitrahmen gewählt hast - wird das irgendwo empfohlen?



Die meisten Erreger-Sporen werden übrings nicht mit dem Kot ausgeschieden, sondern mit dem Urin.

Ich persönlich setze die Prophylaxe eher in der Stärkung des Immunsystems an (ich habe auch ein an EC erkranktes Tier), denn wenn das stark ist, dann ist auch die Gefahr geringer, dass der Erreger im Organismus überhand nehmen kann und es zu einem Ausbruch kommt.
Dazu kommt das es nicht feststeht, dass der Erreger nicht doch Resistenzen gegenüber Panacur bildet und was hab ich dann im Ernstfall noch als Waffe in der Hand - denn wie du auch selber schon sagst, den Erreger werden wir nicht völlig eleminieren können.
Zumal Panacur auch ein Medikament ist und auch wenn die Nebenwirkungen auch nur minimal sind, so findet doch immer ein Eingriff in den Organismus statt und wir wissen nicht welche Auswirkungen das haben kann.




Grüße von Karin
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geschrieben am: 12.10.2010    um 07:25 Uhr   IP: gespeichert
Hallo schnuffel,

Ich habe mich nach Pits Einschläfern ziemlich viel durch das Internet gelesen, diese Studie von Suter et. al wird immer wieder zitiert und irgendwo las ich tatsächlich, dass man Panacur prophylaktisch in einem Zeitraum geben sollte (aber mit 28 Tagen Dauer der Gabe), wie wir ihn berücksichtigen, nur weiß ich leider nicht mehr, wo ich das gelesen habe, da ich mir offenbar die Links nicht gespeichert hab. Ich werde mal versuchen, ihn zu finden und dann hier posten.

Vor der Gefahr der Wirkungslosigkeit des Panacur gegen den EC-Erreger habe ich natürlich Angst, gleichzeitig sehe ich mich aber in dieser schwierigen Entscheidungsposition: Gar nichts tun und abwarten oder einen Tropfen auf den heißen Stein geben und hoffen, dass dadurch wenigstens ein Teil der Erreger regelmäßig bekämpft wird und somit die Symptome bestenfalls geringer ausfallen, wenn es zum Ausbruch kommt? Denn wenn die Darmparasiten durch das Panacur beseitigt wurden, können höchstens in den drei Monaten der Nichtgabe Erreger durch den Darm in die Blutbahn und von dort in die Organe gelangen, aber das wäre dann eben ein kleinerer Teil Erreger als wenn ich das Panacur gleich gar nicht geben würde.

Was diese Diskussion angeht, ob man Panacur nun prophylaktisch geben sollte oder ob es zu einer Resistenz kommen könnte, was nun schwerer wiegt etc., hat sich bei mir einfach der Eindruck eingeprägt (jedenfalls nach allem, was ich gelesen habe), dass es besser ist, die Ausbreitung des Erregers im Körper zu verhindern, wo es nur geht, denn eventuell auftretende Nebenwirkungen des Medikamentes sind in der Regel besser behandelbar als der Ausbruch dieser Krankheit und vor allem ihre Konsequenzen für das betroffene Tier, das Partnertier und nicht zuletzt den Halter.

Die beiden wiegen übrigens je 2,3 kg und bekommen 0,4 ml Panacur auf einem Esslöffel CC, werden bei der Gabe separiert und haben schnell herausgefunden, wer von beiden was tun muss, um an sein Schüsselchen CC zu kommen. Wenn es ums Futtern geht, halten sie sich wirklich an alle Regeln. :D

LG,
Melanie
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geschrieben am: 12.10.2010    um 07:27 Uhr   IP: gespeichert
Hallo zusammen,

ich wollte kurz von meinem Tierarztbesuch gestern berichten:

Der TA sagte, dass keine erkennbaren Symptome für einen Ausbruch vorliegen. Das Einzige, was ihm auffiel, war ein Größenunterschied der beiden Pupillen zueinander, eine ist kleiner, ich soll das beobachten.

Mit einem guten Gefühl fuhren wir nach Hause, ein paar Stunden später dasselbe Spiel wie am Vormittag und am Vorabend: Oskar lag ganz entspannt auf dem Teppich, hinten die Beine ausgestreckt, vorne den Kopf auf den Vorderpfoten.

Plötzlich sah ich, das habe ich übrigens noch nie gesehen, dass die Pupille des linken Auges, das zu mir zeigte, sich veränderte: die Pupille wurde kleiner, obwohl das Auge geöffnet war (und das hat mir Angst gemacht, weil das doch gar nicht passieren dürfte, wenn nicht die Lichtverhältnisse sich nicht ändern, oder?). Das Auge war ziemlich weit geöffnet, es sah aus, als würde er nur entspannen, nicht schlafen oder dösen wollen.

Was mich ebenfalls sehr erschreckte: Das Auge flackerte einmal kurz, das ist doch auch ein Symptom, herrje! Es rutschte praktsch nach rechts weg und kam dann gleich wieder zurück in die normale Position.

Dann fing der ganze Hase an, ganz leicht zu wogen, plötzlich rutschte der Kopf wieder zu einer Seite, diesmal nach rechts. Dann schreckte er hoch, sprang auf.

Es sieht immer so aus, als wäre er sehr müde und würde langsam von der Müdigkeit übermannt, würde sich dann aber dagegen wehren und sich sozusagen wacherschrecken.

Ich habe nochmal in der Dissertation von Ariane Jass nachgelesen, was die Symptomatik angeht. Ob man diese Augenvorkommnisse schon als Nystagmus werten kann, weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass er irgendwas mit den Augen und dem Gleichgewichtssinn hat, allerdings nur im dösigen Zustand. Ansonsten ist er fit, rennt rum, wackelt nicht, fällt nicht um, putzt sich auf den Hinterpfoten sitzend und verliert nicht mal das Gleichgewicht, wenn das Partnertier angerobbt kommt und sich unter ihn schiebt.

Es bleibt aber diese seltsame Augenbewegung, außerdem meine ich, dass er seit einigen Tagen sehr schreckhaft ist, schreckhafter als sonst (und er ist, seit wir ihn haben, der aufmerksamste von allen, der immer gleich wissen muss, was wo los ist und was um ihn herum passiert).

Nach allem, was ich jetzt gelesen habe, bleibt bei mir das Gefühl bestehen, dass es sich bei diesen kleinen Dingen um Symptome des EC-Ausbruchs handelt. Zwar nur leichte, möglicherweise Begleitsymptomatiken, aber Symptome, die nicht von der Hand zu weisen sind. Und ich frage mich nun, ob wir wirklich warten sollen, bis es zu Ataxien und Kopfschiefhaltung kommt, sodass auch ein Laie auf 100 m Entfernung sagen kann, was Oskar fehlt oder ob wir gleich mit der Behandlung anfangen sollen.

Ich tendiere stark dazu, jetzt die Behandlung anzusetzen, denn der TA sagte gestern, dass er keine wirkliche Erklärung für diese Augenproblematik, die Oskar in der Klinik nicht gezeigt hat, habe.

Wenn aber EC im Raum steht und keine andere Krankeit mit solchen Symptomen bekannt ist, Ohrverletzungen oder Milben ausgeschlossen werden können, kann ich dann nicht den Rückschluss ziehen, dass er die krasseren Symptome einfach noch nicht hat, EC aber trotzdem ausgebrochen ist? Irgendwas stimmt mit ihm nicht, das steht fest.

Ich möchte ihm gern Chloramphenicol, Cortison und den Vitamin-B-Komplex verabreichen lassen, Panacur bekommt er momentan sowieso. Könnt Ihr mir sagen, in welchen Dosen die drei o. g. Medikamente verabreicht werden? Mein TA dosiert leider gern niedriger als nötig.

LG,
Melanie
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geschrieben am: 13.10.2010    um 07:52 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Melanie,

auch auf die Gefahr hin, dass du gleich sauer bist... aber ich habe den Eindruck, dass du solch panische Angst vor dieser Krankheit hast, dass du bereit bist alles zutun um sie zu verhindern, dass du evtl. das Wesentliche dadurch aus dem Auge verlierst.
Was ist, wenn die Probleme mit dem Auge nichts mit EC zutun haben sollten, du dich aber so darauf versteifst und dadurch nicht in andere Richtungen gedacht wird?

Sollte er jetzt tatsächlich EC haben, dann hat deine prophylaktische Gabe leider keine Wirkung gezeigt - sprich, sie wäre vergebens gewesen.
Ich sträube mich sehr stark dagegen eine komplette Behandlung einzuleiten bei einem Tier, was keinerlei motorische Ausfallerscheinungen hat, keine Koordinationsschwierigkeiten aufweist oder deutliche andere Anzeichen einer EC-Erkrankung.
Ein VitaminB-Komplex ist sicherlich einsetzbar und auch vertretbar, aber Cortison und AB nur auf einen Verdacht?
Ebenso wenig kann ich mir vorstellen, dass dein Tierarzt zu gering dosiert - gerade bei einem AB wäre das ja fatal. In solch einem Fall solltest du dich dann besser nach einem anderen Tierarzt umsehen - unsere Tierarztliste kennst du >KLICK HIER!< ?

Hast du überhaupt schon mal daran gedacht, dir eine zweite Meinung einzuholen - gerade weil es so unklar und schwammig ist?

Was das Kopfnicken beim Dösen angeht, das geht meinen auch so - ist wie bei uns Menschen - da gleitet man ins Reich der Träume, der Kopf wird schwer und folgt der Schwerkraft, allerdings ist man noch nicht ganz weg und zuckt wieder hoch - das kennst du soch sicherlich auch. Bei kleinen Kindern kann man das wunderbar beobachten.
Mein Herr Pünktchen schmatzt und kaut beim Dösen, zuckt mit den Pfoten und den Augen - und manchmal schreckt er dann auch hoch.
Dieses würde ich nicht als Koordinationsstörungen ansehen und schon auch nicht als EC-Symptom - zumindest nicht wenn es nur beim Dösen auftritt.
Auch die Augen bewegen sich oftmals beim Schlafen / Dösen und zucken.
Eine Verkleinerung der Pupille ist kein Nystagmus - Nystagmus ist das Hin- und Herzucken der Augen. Ebenso ein einmaliges "Zucken" des Auges - auch das ist kein Nystagmus.

Ich möchte dir nicht absprechen, dass wirklich etwas ist, da ich ihn nicht sleber sehen kann und es somit auch richtig beurteilen kann - aber meine ganz persönliche Vermutung ist hier kein EC, sondern enfach ganz normale Symptome eines dösenden und schlafenden Kaninchens.

Grüße von Karin
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geschrieben am: 13.10.2010    um 11:28 Uhr   IP: gespeichert
Hallo schnuffel,

ich bin sicherlich nicht sauer, weil Du versuchst, mir einen klaren Blick zu verschaffen, ganz im Gegenteil - danke dafür!

Es ist allerdings so, dass ich als allererstes mit dem ganz schweren Verlauf dieser Krankheit konfrontiert wurde und deshalb wohl übersensibel reagiere. Es fällt mir dann auch schwer, konkrete Schilderungen des Geschehens abzugeben, auch, wenn ich es versucht habe. Möglicherweise habe ich aber einige Dinge vergessen zu sagen.

Bei unseren zweimaligen Besuchen in der Tierklinik vorgestern und gestern (nachdem er mit denen Beinen zuckte), wurden jedesmal sämtliche Reflexe getestet. Er war jedesmal unauffällig.

Für mich steht bisher nur fest:

a. Wir hatten ein Kaninchen, das einen Ausbruch dieser Krankheit hatte. Das ist 3 Monate her.
b. Wir müssen deshalb davon ausgehen, dass unsere beiden den Erreger ebenfalls in sich tragen und es irgendwann zum Ausbruch kommt.
c. Das, was Oskar gezeigt hat, sind Symptome eines E.C.-Ausbruchs, wenn auch nur sehr, sehr leichte.
d. Fest steht, dass all das Geschilderte neu bei ihm ist.

Nun muss ich mich fragen, wie ich möglichst richtig vorgehe. Ich habe ihn untersuchen lassen und ausschließen lassen, was außer einem Ausbruch noch in Frage kommen könnte. Da eine frühzeitige Behandlung eines Ausbruchs die besten Chancen verspricht, sehe ich nicht ein, darauf zu warten, dass er umfällt, den Kopf schief hält oder Lähmungen bekommt.

Gestern waren wir also nach diesen Beinzuckungen erneut in der Klinik, diesmal bei einem anderen Tierarzt, den wir in den letzten Jahren ein paarmal als sehr treffsicher in der Diagnosestellung kennengelernt haben. Er sagte, dass wir das Panacur, das wir jetzt ohnehin geben, noch weitergeben sollen, bis es aufgebraucht ist und er parallel Baytril geben will, kein Chloramphenicol. Auf meine Gehirngängigkeitsanmerkung sagte er übrigens, Baytril sei durchaus gehirngängig.

Urin wollte er für einen Test nehmen, es kam aber nichts. Wir versuchen also, es zuhause aufzufangen. Baytril wurde ihm direkt in der Praxis gespritzt, seitdem hat er keines dieser Symptome mehr gezeigt. Er ist insgesamt wesentlich fitter und neugieriger seit gestern nachmittag, etwa 5 Stunden nach dem Klinikbesuch.

Unterm Strich bleibt für mich also stehen: Irgendwas hat er, für den Tierarzt von gestern vormittag steht fest, dass es ein Ausbruch ist, auch wenn er noch keines der drei typischen Symptome zeigt. Zur Abklärung soll ein Urintest gemacht werden, mal sehen, ob dabei ein Ergebnis rauskommt. Die Gabe von Baytril kann ich nicht als schwerwiegend falsch ansehen, denn die Differntialdiagnosen machen alle eine AB-Behandlung notwendig, und Baytril ist ein Breitbandantibiotikum, das Wirkung in Form einer Besserung zeigen sollte. Und es ist definitiv eine Besserung da.

Leider ist der nächste Tierarzt aus Eurer Tierarztliste 55 km von mir entfernt und wird auch nicht als erfahren mit E. C. genannt. :(
Den Tierarzt zu wechseln, habe ich mir überlegt, ich würde es aber nur bei einer wirklich guten Empfehlung tun, denn bis ich diese Tierklinik gefunden habe, hatte ich alle Tierärzte hier und in den Nachbarstädten bereits durch. Wir leben auf dem Land, d. h. hier sind die meisten typische "Viehdoktoren", die recht schnell im Euthanasieren sind. In dieser Klinik wurde bisher von verschiedenen Ärzten behandelt und einiges sehr gut gemacht, so wurde bspw. ein Abszess plus Rezidiv bei unserer Häsin geheilt, es ist mittlerweile seit 1,5 Jahren nicht rezidiviert. Deshalb fühle ich mich grundsätzlich dort gut aufgehoben.

LG,
Melanie
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Nutzer: MarieRabbit
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geschrieben am: 13.10.2010    um 14:43 Uhr   IP: gespeichert
Melanie, ich möchte dir, genauso wie Karin, auch mal einen anderen Blickwinkel aufzeigen. Es gibt nicht gerade wenige Tiere, die an E.c. erkrankt sind und mit einem gesunden Partner zusammenleben. Diesen Partnertieren geht es super, sehr gut sogar. Ich möchte nur einige Bsp aus dem Forum nennen: TanjaB hat von sweetrabbits Amir vermittelt bekommen und ihn mit ihren beiden Tieren vergesellschaftet. Sie leben mittlerweile seit einigen Monaten zusammen und den Partnern gehts gut. Oder auch der kleine Wolle, der wirklich einen schweren E.c.Ausbruch hatte, von Franz. Seiner Partnerin geht es ebenso wunderbar.


Habt ihr mal die Wirbelsäule bzw. die großen Nervenäste untersuchen lassen, oder auch die Hirnnerven, die das Gesicht versorgen?
LG von Marie mit Bruno, Peppi, Louie & Sunny
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geschrieben am: 13.10.2010    um 19:15 Uhr   IP: gespeichert
Hallo MarieRabbit,

ich bin, wie ich auch schnuffel schon schrieb, über jeden Hinweis, was es sonst sein könnte, absolut dankbar. Ich will doch nicht, dass es diese schreckliche Krankheit ist!

Als ich ursprünglich fragte, hieß es hier, dass das, was Oskar hat, Anzeichen sein könnten. Ich bin also zum Tierarzt gefahren, dieser sagte nach seinen ganzen Reflextests, dass er keine Erklärung für die Symptome hat, ihm fällt dazu nichts ein, ich soll es beobachten. Das tat ich, es kam das Beinzucken, die Pupillenverkleinerung, das kurze Flackern des Auges hinzu und ein neues Kopfwegknicken trat auf (zur Seite, nicht nach vorn, das hat er sonst tatsächlich nicht!).

Ich fuhr also wieder zur Tierklinik, der andere Arzt, den wir diesmal bekamen, weil unser Stammtierarzt auf die Schnelle keinen Termin frei hatte und wir nicht als Notfall gelten, sagte, dass wir davon ausgehen müssen, dass es sich hier um einen Ausbruch handelt, wenn auch in einer extrem milden Form.

Sämtliche Anzeichen zeigt er nur im Ruhezustand, aber seine Ruhezustände kenne ich gut genug, um mit Sicherheit sagen zu können, dass hier etwas nicht stimmt.

Wie gesagt: Ich will nicht (!), dass es ein Ausbruch ist, ich würde mir unheimlich wünschen, dass es etwas anderes, besser behandel- und vor allem heilbares ist. Das wäre für mich das größte Geschenk. Genau deshalb habe ich hier ja nachgefragt, was es sein könnte, ob es ein Ausbruch sein kann, auch wenn er den Kopf noch nicht schiefhält und all das. Ich kann nichts weiter tun, als zu versuchen, meiner Verantwortung für das Tier gerecht zu werden, und die umfasst nunmal auch, dass ich Fragen stelle, seien sie noch so doof, dass ich IN FRAGE stelle, was ich für absurd oder unlogisch halte und dass ich mir fünf Meinungen von drei verschiedenen Personen hole.

Nerven wurden nicht untersucht, das wurde uns auch nicht angeboten. Es wusste niemand, was das, was Oskar da hat, außer E. C. sein könnte. Wie testet man denn diese Nervenäste, kannst Du mir das beschreiben? Ich muss leider jeden noch so kleinen Wink mit dem Zaunpfahl geben, weil ich keinen Tierarzt habe und finden kann, der wirklich Ahnung von Zwergkaninchen hat.

LG,
Melanie
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Nutzer: MarieRabbit
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geschrieben am: 14.10.2010    um 15:05 Uhr   IP: gespeichert
Ich kann dir das leider nicht genau beschreiben, wie man die Nervenäste testen könnte. Es ist halt nur eine Idee gewesen, da ja auch Gesichtsmuskeln bei evtl. Einengungen eingeklemmt sind.
Aber da ich morgen eh zu Fr.Dr. muss (Fr.Dr. Glöckner, die auch mit der Ewringmann arbeitet und absolut sicher ist auf ihrem Gebiet) werde ich das mal ansprechen und nachhaken. Vllt. finden wir darüber ja etwas raus.
Ich werd mir einfach ein wenig aufschreiben, zu deinem Fall und sie dazu mal ausquetschen.

Edit: Übrigens ist Baytril ein gehirngängiges AB.
LG von Marie mit Bruno, Peppi, Louie & Sunny
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  TopZuletzt geändert am: 14.10.2010 um 15:14 Uhr von MarieRabbit
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geschrieben am: 14.10.2010    um 19:07 Uhr   IP: gespeichert
Vielen Dank, MarieRabbit, das wäre sehr lieb, wenn Du Deine Ärztin mal fragen könntest.

Allerdings erschließt sich mir noch nicht ganz, weshalb die Beine zucken sollten, wenn die Gesichtsnerven geschädigt sein sollten. Es wäre ja dann ein größeres neurologisches Problem, denn da war einmal das Zucken der Beine, außerdem das Zucken der Oberlippe und das Wegknicken des Kopfes, einmal nach links, einmal nach rechts und dieses Augenflackern. Ist nicht all das jeweils neurologisch bedingt? Ich meine schon.

Übrigens sind all diese Symptome nicht mehr aufgetreten, seit er Baytril bekommt, das beruhigt mich ungemein. Insgesamt wirken die beiden zur Zeit eher schläfrig und müder als sonst, allerdings achte ich jetzt auch noch wesentlich mehr auf sie, insbesondere auf Oskar, und glaube, dass ich mich in diesem Eindruck eher täusche. Er ist, wenn er rumhoppelt oder wenn es Heunachschub oder Critical Care gibt, frech wie eh und je (daher übrigens auch sein Name ) und macht einen kräftigen, fitten Eindruck. Allerdings drängt er sich zur Zeit mehr seiner Partnerin auf, was Streicheleinheiten von ihr angeht, das war bisher nicht so sein Fall, es war eher umgekehrt: sie hat sich ihm immer aufgedrängt, er war der Putzerfisch, sie der Pascha. 8-)

LG,
Melanie
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geschrieben am: 15.10.2010    um 16:53 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: m2707
Vielen Dank, MarieRabbit, das wäre sehr lieb, wenn Du Deine Ärztin mal fragen könntest.

Allerdings erschließt sich mir noch nicht ganz, weshalb die Beine zucken sollten, wenn die Gesichtsnerven geschädigt sein sollten. Es wäre ja dann ein größeres neurologisches Problem, denn da war einmal das Zucken der Beine, außerdem das Zucken der Oberlippe und das Wegknicken des Kopfes, einmal nach links, einmal nach rechts und dieses Augenflackern. Ist nicht all das jeweils neurologisch bedingt? Ich meine schon.

Übrigens sind all diese Symptome nicht mehr aufgetreten, seit er Baytril bekommt, das beruhigt mich ungemein. Insgesamt wirken die beiden zur Zeit eher schläfrig und müder als sonst, allerdings achte ich jetzt auch noch wesentlich mehr auf sie, insbesondere auf Oskar, und glaube, dass ich mich in diesem Eindruck eher täusche. Er ist, wenn er rumhoppelt oder wenn es Heunachschub oder Critical Care gibt, frech wie eh und je (daher übrigens auch sein Name ) und macht einen kräftigen, fitten Eindruck. Allerdings drängt er sich zur Zeit mehr seiner Partnerin auf, was Streicheleinheiten von ihr angeht, das war bisher nicht so sein Fall, es war eher umgekehrt: sie hat sich ihm immer aufgedrängt, er war der Putzerfisch, sie der Pascha. 8-)

LG,
Melanie
Verzögert sich noch bis morgen, meine TÄ hat heute so nen vollen Plan, dass sie keine Sprechstunde macht. Morgen Vormittag gehts dann aber auf.

Ich würde auch auf eine größere neurologische Sache tippen, die allerdings einem entzündlichen Prozess unterliegt. Schließlich wirkt das AB. Aber das müsste ein TA 100% sicherstellen.
LG von Marie mit Bruno, Peppi, Louie & Sunny
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Nutzer: Sandy85
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geschrieben am: 15.11.2010    um 20:26 Uhr   IP: gespeichert
Hallo zusammen,

ich brauche nun leider auchmal eure Hilfe.
Meine kleine Maus ist an EC, aber schon auf dem Weg der Besserung.

Kurz zu unserer Vorgeschichte:
Ich habe Sally Mitte des Jahres bei einer Züchteren abgeholt. Sie wirkte soweit gesund. Als ich sie dann zuhause in ihrem großen Gehege abgesetzt habe, musste ich feststellen, dass sie ihre hinteren Beine nachsichzog, fast so als wären sie eicht gelähmt. Als ich dann nachfragte, sagte mir die alte Besitzerin, dass Sally schon immer so hopelte und auch der TA sagte mir, dass ich mir keine Sorgen machen müsse.

Plötzlich fing sie an ganz stark überall zu uinieren und eines Tages lag sie fast halb tod im Käfig. Erst dachten wir an einen Schlaganfall, aber dann sagte eder TA, dass es EC ist. Und er hatte recht. Nachdem ich dann bei euch soviel über die Krankheit gelesen habe und mit dem TA gesprochen habe, passt im nachhinein alles zusammen.

Ich muss sagen, dass ich manchmal vermute, dass Sally schonmal einen Anfall bei ihrer alten Besitzerin hatte.

Jetzt ist sie auf dem besten Weg der Besserung und das Köpfchen ist auch schon fast wieder grade (bin so stolz).

Leider wird das hoppeln (hinterbeine schleifen noch immer nach) aber nicht besser und auch das mit dem vielen Pipi machen wird nicht besser.

Eine Folge ist natürlich, der starke Geruch und das Gehege ist immer ganz voller Pipi. Ich bekomme zuhause schon fast die Kündigung von meinen Mitbewohnern, weil ich die Mültonne fast ganz alleine füllt....

Was kann ich nun tun? Habt ihr einen vorschlag? sind das wirklich noch Nachwirkungen von dem Anfall?
Liebe Grüße von Luis, Sally und Sandy

Rocky wir werden dich nie vergessen!
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 16.11.2010    um 10:30 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Sandy,

wie und wielange wurde Sally denn behandelt?
Hat sie auch einen VitaminB-Komplex bekommen?
Wie lange ist die Behandlung her?
Wie alt ist Sally?
Wie fütterst du? Bekommen sie viel Frischfutter, damit die Nieren gut durchspült werden?

Leider kann es sein, dass auch Beeinträchtigungen zurückbleiben, sodass sie immer eine leichte Behinderung der Hinterläufe zurückbleibt.
Zudem besteht die Möglichkeit, dass durch die EC-Erkrankung leider auch die Nieren in Mitleidenschaft gezogen wurden und vielleicht auch funktionseingeschränkt sind - hier würde aber eine Urinuntersuchung auch etwas mehr Klarheit schaffen.

Grüße von Karin
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Nutzer: Tigra
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geschrieben am: 16.11.2010    um 12:28 Uhr   IP: gespeichert
Ich kam Gestern abend nach Hause, und habe bemerkt das eines unserer zwei Kaninchen auf dem Bauch lag, alle viere von sich gestreckt... Das ist für Felina eher selten, denn normalerweise wenn sie uns sieht spring sie auf und hoppelt meist auch weg, da sie sehr scheu ist. Diesmal war es anders, sie blieb liegen und ließ sich streicheln. Ich nahm sie vorsichtig aus dem Käfig und bemerkte, das gar keine spannung mehr in ihrem kleinen körper steckte... irgendwas stimmte mit ihr nicht...
Als ich sie wieder in den Käfig setzen wollte, klappten ihre Beine unter ihr wieder zusammen.
Zum Glück sind wir bei einem guten Tierarzt, der 24h notdienst hat, wo ich auch sofort angerufen habe... 15 minuten später stand ich dort vor der tür.

Leider stellte die ärztin fest, das felina an E.C. leidet =( Sie hat ihr antibiotika und kortison in form von tabletten m gemischt mit ein bisschen herbicare verabreicht. Als sie wieder in die transportbox gesetzt wurde, war ich schon ein bisschen erleichtert, das sie sitzen geblieben ist, wenn auch etwas wackelig. auch zuhause saß sie im käfig... leider nicht lange, eine weile später klappte sie wieder zusammen... naja nun kriegt sie täglich critical care und ihr antibiotiker und kortison...
heute morgen war ihr zustand auch noch nicht besser... sie frisst nicht wirklich, leckt lediglich ein bisschen an dem möhrchen rum das ich ihr vorgrsetzt habe. trinken tut sie nur wenn ich sie hochebe und ihren kopf vorsichtig über den trinknapf halte. Gestern abend hatte ich ihr ein bisschen wasser mit der spritze gegeben mit der sie auch gefüttert wird...

Herbie sitzt die ganze zeit neben ihr, als ob er ihr trost spenden will =( es ist ein jammerliches bild, wie felina da ganz hilf und bewegungslos liegt...

Kann ich ihr irgendwie was gutes tun?


aktuelle Bilder von Feli:
gestern Abend...


heute Morgen...
  TopZuletzt geändert am: 16.11.2010 um 12:34 Uhr von Tigra
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Nutzer: Sandy85
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geschrieben am: 16.11.2010    um 17:29 Uhr   IP: gespeichert
Danke,

die Behandlung mit Panacur haben wir vor ca. 2 Wochen abgesetzt.
Vitamin B hat sie bekommen und die zwei bekommen morgens und abends eine ganze Ladung Frischfutter.

Sally ist jetzt ca. 4 Jahre alt.

Aber die Urinuntersuchung werde ich mal in Angriff nehmen.
Danke.

Ich hab diese Woche eh noch einen Termin mit ihr zur Nachuntersuchung.

Danke für die schnelle Antwort.

Liebe Grüße von Luis, Sally und Sandy

Rocky wir werden dich nie vergessen!
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 16.11.2010    um 21:29 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Tigra
Kann ich ihr irgendwie was gutes tun?

Kennst du unsere EC-Broschüre schon? >KLICK HIER!<

Neben dem Kortison und dem AB sollte sie auch unbedingt ein VitaminB-Komplex bekommen, denn das hilft die Nervenbahnen zu regenerieren. Auch Panacur sollte gegeben werden, denn es sorgt dafür, dass der Erreger sich nicht weiter über den Verdauungstrakt ausbreiten kann.

Kann sie sich auch verletzt haben? Wurde die Wirbelsäule gründlich untersucht bzw. geröngt?
Grüße von Karin
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geschrieben am: 16.11.2010    um 21:31 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Sandy85
Danke,

die Behandlung mit Panacur haben wir vor ca. 2 Wochen abgesetzt.
Vitamin B hat sie bekommen und die zwei bekommen morgens und abends eine ganze Ladung Frischfutter.

Sally ist jetzt ca. 4 Jahre alt.

Aber die Urinuntersuchung werde ich mal in Angriff nehmen.
Danke.

Ich hab diese Woche eh noch einen Termin mit ihr zur Nachuntersuchung.

Danke für die schnelle Antwort.

Dann drücke ich euch fest die Daumen.
Grüße von Karin
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Nutzer: Tigra
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geschrieben am: 17.11.2010    um 10:25 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: schnuffelnase
Kennst du unsere EC-Broschüre schon? >KLICK HIER!<

Neben dem Kortison und dem AB sollte sie auch unbedingt ein VitaminB-Komplex bekommen, denn das hilft die Nervenbahnen zu regenerieren. Auch Panacur sollte gegeben werden, denn es sorgt dafür, dass der Erreger sich nicht weiter über den Verdauungstrakt ausbreiten kann.

Kann sie sich auch verletzt haben? Wurde die Wirbelsäule gründlich untersucht bzw. geröngt?
Ich bin noch nicht ganz durch mit der broschüre, ist ja doch recht ausführlich ^-^

ok, wegen dem Vitamin B und dem Panacur muss ich ja den Tierarz fragen oder? da sollten wir morgen eh nochmal hin wenn sich nichts verbessert hat...

Die Frage hatte ich meiner Tierräztin auch gestellt, wegen der verletzung.
Geröngt wurde sie nicht. Aber die Tierarztin hatte ihre wirbelsäule gründlich abgetastet und meinte, wenn etwas vorgefallen wäre, würde sie schmerzempfindlich reagieren und zucken oder schmerzen zeigen an bestimmten stellen.

Ihre Pfötchen sind ganz kalt =( und ihr zustand ist unverändert....
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geschrieben am: 17.11.2010    um 11:59 Uhr   IP: gespeichert
Panacur auf jeden Fall beim Tierarzt, das Vitamin in der Regel auch, es gibt auch welche in der Apotheke, die sind aber in ihrer Dosierung etwas anders und man muss aufpassen, dass es ein reines VitaminB-Präperat ist und nicht kein Multivitamin.
Meine Häsin hat seiner Zeit eine VitaminB-Komplex von ratiopharm bekommen - den Inhalt der Kaspeln habe ich in etwas Flüssigkeit aufgelöst und dann verabreicht. Schmeckt allerdings furchtbar.

Vielleicht wäre ein Röntgenbild doch nicht verkehrt... ich würde es vorsichtshalber machen lassen um auf Nummer sicher zu gehen.

Kann sie denn nur liegen? Wie ist es mit dem Kotabsatz und Urinieren?
Grüße von Karin
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geschrieben am: 17.11.2010    um 13:29 Uhr   IP: gespeichert
ja, sie kann wirklich NUR liegen... und sie liegt auch nur aufm bauch, also nicht auf irgendeiner seite... alle viere von sich gestreckt, so wie auf den bildern =/ wenn ich sie hinsetze rutschen ihre beine unter ihr weg =/

ja doch also nen häufchen ist jedes mal hinter ihr und das streu unter ihr ist auch feucht... als kot und urin sondert sie ab....
der kot ist momentan aber eher ein großer klumpen als einzelne köttelchen... ich hab nen klumpen aufgehoben und werde den morgen mit zum TA nehmen...
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geschrieben am: 17.11.2010    um 14:35 Uhr   IP: gespeichert
Also, ich würde auch röntgen lassen und wurden eigentlich die Reflexe getestet?
Grüße von Karin
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geschrieben am: 17.11.2010    um 14:39 Uhr   IP: gespeichert
hmm ne nich das ich wüsste o.ô
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geschrieben am: 10.01.2011    um 16:38 Uhr   IP: gespeichert
Hallo ihr Lieben!

Erstmal vorab ein Dankeschön.... durch euer Forum bin ich etwas beruhigter^^

Also ich habe gestern Abend bei meinem Gismo (3 Jahre) diesen Schiefhals festgestellt...
hatte zuerst die Vermutung, das er nen Schlaganfall hatte und hab ihn darauf "untersucht". Er hatte aber sonst keine Lähmungerscheinungen. Ich hab ihn daraufhin im Wohnzimmer laufen lassen und hab vermutet das er wegen der Schieflage nicht gut sehen kann... Habe vorher nichts von E.C. gewusst....

Heute morgen bin ich dann direkt zu meinem TA, der halt meinte das Gismo ne Hirnentzündung hätte ausgelöst entweder durch E.C. oder ein Bakterium, dessen Name er mich nicht nannte und für das es kein Antibiotikum gäbe das richtig greift.
Er hat ihm ne Depot-Spritze Cortison gegeben und Panacur verabreicht und mir Panacur bis Freitag mitgegeben....

Er meinte daraufhin, dass, wenn sich Gismos Beschwerden bis Freitag nicht gebessert haben, es sich um das Bakterium handelt und wir ihn erlösen müssten....

Bei euch hab ich jetzt gelesen, das panacur+antibiose mind. 2 wochen gegeben werden muss bis es richtig wirkt....
An dieses Bakterium glaub ich nit so ganz... also hoff ich sozusagen auf die E.C.

Ich habe vit.b. für kinder in tablettenform zu hause... wenn ich die mörser, kann ich ihm die dann geben oder muss ich da auf die Dosierung achten?
Und wird sich die Kopfstellung normalisieren?

Danke schonmal für die Antworten.
Eure Pchan
Es grüßen Pchans Pubsis<img src="/forum/smilies/smile3.gif"> Maja,Ricky,Gismo und Babou
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Nutzer: Magi
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geschrieben am: 25.01.2011    um 17:28 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: MarieRabbit

Edit: Übrigens ist Baytril ein gehirngängiges AB.

stimmt das jetzt? Meiner bekommt das auch.
Hallo,
mein Moritz hat auch E.C.
Am Donnerstag abend fing er an, bißchen tranig zu laufen an. Den ganzen Tag war er aber dann wieder putzmunter. Daher dachte ich mir erst nix dabei.
Am Freitag früh war dann der Kopf schief, er wollte nix fressen. ich also TA angerufen, Symptome geschildert-da meinte schon die Arzthelferin, das sei typisch für eine bestimmte Karnkheit- ich also abends hin.
Die Ta hat in die Ohren geschaut,um das schon mal auszuschließen. Ohren waren auch ok. Moritz blieb gleich da. Am Samstag hat mich dann die Heimtierspezialisten angerufen. Sie meinte, seine symptome sind typisch für E.C. , aber sie würde ihn gerne röntgen, Blutuntersuchung machen lassen und den rest (Nieren etc.) gleich mitüberprüfen. Nachdem röntgen konnten wir schon mal dei Mittelohrentzündung ausschließen. Moritz bekommt jetzt Antibiotika ( Baytril),
Panacur, Vit.B und als Zusatzfutter Critical Care.
Er blieb 3 Tage in der Praxis und gestern abend durfte ihn abholen. Er hat sich zu hause erstmal geputzt und fing auch schon an allein am Heu zu fressen. Er ist aber immer noch sehr schlapp. Und dreht sich auch noch immer im Kreis.
Die Ta meinte, das man es auch nicht genau abschätzen kann, wann es deutlich besser wird, da es von Hase zu hase unterschiedlich ist.
Sie erwähnte auch eventuell eine Behandlung mit Valbazen, anstelle des Panacur.
Hat damit jemand Erfahrung?
Danke
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 25.01.2011    um 21:43 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Magi
Sie erwähnte auch eventuell eine Behandlung mit Valbazen, anstelle des Panacur.
Hat damit jemand Erfahrung?
Hallo,

hast du unsere EC-Broschüre schon gefunden, sie kann dir sicherlicha uch noch weiterhelfen: >KLICK HIER!<

Valbazen enthält den Wirkstoff Albendazol, der ebenso wie Fenbendazol (Panacur) gegen den Ec-Erreger wirksam ist. Allerdings wird Albendazol gerade bei längerer Gabe - und die ist bei EC erforderlich - schlecht vertragen. Ist also mit Nebenwirkungen verbunden, die bei Fenbendazol fast gar nicht auftreten. Das Wirkspektrum ist zudem das gleiche.

Bei EC muss man viel Geduld haben, nicht immer ist nach kurzer Medikamentgabe auch gleich eine Besserung in Sicht - manchmal verschlechtert sich der Zustand sogar, manchmal bleibt auch eine Kopfschiefhaltung oder anderes Behinderungen zurück, manchmal sieht man den Tieren nach einiger zeit gar nichts mehr an.

Stress solltest du so gut es nur irgend geht vermeiden, denn der wirkt sich negativ aus.


Ich drücke deinem Moritz die Daumen, dass er bald wieder fit ist und alles gut übersteht.
Grüße von Karin
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Nutzer: Magi
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geschrieben am: 26.01.2011    um 08:17 Uhr   IP: gespeichert
Es tut mir halt so weh, ihn so zu sehen. Grad wenn ich ihn auf den boden lege zum füttern, und er will sich so drehen, kommem mir richitg die Tränen und und überlege ob ich wirklich das richtige tue oder ob ich ihn doch nur quäle. Eure Broschüre ist wirklich gut.
Wenn ich ihn füttern will, liegt er so, wie auf euren letzten Bild. Da wirkt er am entspanntesten.
Morgen steht ein Ta-Besuch an.
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 26.01.2011    um 15:52 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Magi,

futtert er denn gar nicht alleine, auch keine frischen Kräuter oder anderes Blättriges? Was hat er denn bisher immer zu Fressen bekommen?

Gerade wenn er auch rollt, solltest du nicht gegen an arbeiten und ihn festhalten. Und du solltest ihn auch nicht in eine Position bringen, die seine Sinne noch mehr durcheinander bringt (jede Lageveränderung gehört im Prinzip dazu). Das stresst ihn noch mehr und ist dann wider nicht gut für ihn.
Grüße von Karin
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Nutzer: Magi
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geschrieben am: 26.01.2011    um 21:57 Uhr   IP: gespeichert
hallo,
doch, er fängt jetzt an, wieder Heu zu fressen. Und zu der Petersilie konnte er nicht Nein sagen.Trinken tut er auch.
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Nutzer: Junitschka
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geschrieben am: 28.01.2011    um 18:41 Uhr   IP: gespeichert
Hallo alle zusammen,

meine kleine Lory hatte bisher 3 Anfälle, aber zeitlich eher weit verteilt, der erste ist schon über ein Jahr her, die letzten 2 waren ca. 2 Monate auseinander. Der letzte Anfall hat sie ziemlich mitgenommen und hat sich die letzten Tage sehr geschohnt.
Sie hat auch Probleme beim Putzen mit dem Gleichgewicht und stellt ihre Hinterbeine oft ungewöhnlich hoch (wie auf Zehenspitzen). Seit längeren hat sie auch Probleme mit Blasenentzündungen, die wir aber so weit ganz gut behoben haben, das einzige ist eben dass sie jetzt wo sie eben gerade geht und steht Wasser lässt.
Ich war heute mit ihr beim TA und wollen sie jetzt vorsorglich auf e.c behandeln, ich bin mir aber sehr unsicher, und deswegen schreibe ich euch, ob sie das richtig angeht:

Sie hat Lory eine Vitamin B Spritze gegeben, die sie drei Wochen lang alle drei Tage bei ihr bekommen soll, außerdem haben wir Panacur bekommen, aber ich nur für ca. 1 Woche ausreichend.
Als ich sie nach dem Antibiotika fragte, dass auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden soll, meinte sie dadurch dass Lory bei ihren Blasenentzündungen schon soviel AB bekommen hat, brauche sie das jetzt nicht mehr. Leider hab ich mir den Namen des AB nicht gemerkt, (irgendwas mit E...) bin mir aber fast sicher , dass es nicht fürs Gehirn geeignet ist.
Ich will sie am Montag auf jeden Fall nocheinmal darauf ansprechen.
Ich weiß nun nicht ob bei euren Hasen die ganze Sache einfach schon so Akut war, dass die Therapie so lange gehen musste, oder ob sie generell 3-4 Wochen gehen sollte.

liebe Grüße

Tanja



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geschrieben am: 28.01.2011    um 22:46 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Tanja,

da hat deine kleine ja schon einiges mitgemacht.

Wie sind die bisherigen Ausbrüche denn verlaufen und wie habt ihr da behandelt? War

Wie oft hat sie denn die Blasenentzündungen und wisst ihr woher sie kommen? Hat sie veilleich tmit Blasengrieß zu kämpfen?

Panacur sollte schon über 28 Tage gegeben werden - es gibt wohl aber auch Fälle, bei denen es nach Absetzen immer wieder zu einem Rückfall und wo Panacur regelmäßig geben wird.
Grüße von Karin
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Nutzer: Junitschka
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geschrieben am: 28.01.2011    um 22:55 Uhr   IP: gespeichert
hallo Karin, danke für die schnelle Antwort.

Die Anfälle haben wir, da wir nicht wussten was der Grund ist, bisher nur mit schmerzstillenden und entkrampfenden Mitteln behandeln lassen.

Blasengrieß schließt der TA ganz aus, weil Lory sehr viel trinkt und auch viel Urin ablässt. Die Blasenentzündung ist jetzt etwa Mitte Dezember, und ist ausgeheilt.

Ich werde sie auf jeden Fall am Montag nochmal auf die Dauer des Panacur ansprechen, aber ich frage mich wirklich ob die ganze Therapie (der Hase soll immerhin alle drei Tage zum TA) ohne Antibiotika überhaupt was bringt, auch wenn die Symptome zum Glück noch nicht Akut sind.

Werde sie wohl auf Chloramphenicol ansprechen, weil das wohl am besten verträglich ist und auch fürs Gehirn wirkt.

liebe Grüße
  TopZuletzt geändert am: 28.01.2011 um 22:57 Uhr von Junitschka
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geschrieben am: 28.01.2011    um 23:04 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Tanja,

das Problem an EC ist einfach, dass niemand genau sagen kann, was hilft, wie es hilft und wann was am besten anschlägt. Fakt ist, dass man die besten Erfahrungen eben mit genau diesem Wirkstoffmix - Antibiotikum, Panacur und Vitamin B, bei akuten Fällen auch Cortison - macht.
Zu Rückfällen kann es immer kommen, denn ein EC-Tier wird nie wieder ganz gesund. Aber natürlich besteht die Chance auf ein nahezu symptomfreies Leben bei gut anschlagender Behandlung.

Ich würe auf jeden Fall um die Gabe eines Antibiotikums bitten.
Und darum eine bessere Lösung zu finden als dreitägige Tierarztbesuche. Für EC-Patienten ist Stress ein großes Problem und solche Reisen sind eben der pure Stress. Wenn du es dir irgend zutraust - im Sinne deiner Häsin wäre es auf jeden Fall - lass dir die Medikamente mitgeben und dir zeigen, wie man spritzt.
So kann die Maus in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und auch das leistet ganz sicher einen großen Beitrag zum Genesungsprozess.

Ich wünsche euch alles Gute!



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Nutzer: Junitschka
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geschrieben am: 29.01.2011    um 11:21 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

danke dür deine Antwort,
ich werde die Ärztin auf jeden Fall nochmal drauf ansprechen.
Ich hatte gestern auch schon gefragt ob ich nicht selbst spritzen könnte um ihr den Stress zu ersparen, sie hat den Vorschlag aber abgelehnt, ich weiß leider auch nicht genau warum...
Bisher hab ich mich bei dieser Ärztin immer gut aufgehoben gefühlt, ob sie nun genervt ist weil ich mich eben übers Internet informiert habe, und Fragen stelle.

Wenn ich Montag mit ihr gesprochen habe seh ich ja ob sie auf meine Wünsche eingeht, ihr liegt die kleine Dauerpatientin ja mittlerweile auch am Herzen.

Ich meld mich dann

und danke nochmal

liebe Grüße
  TopZuletzt geändert am: 29.01.2011 um 11:23 Uhr von Junitschka
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Nutzer: Junitschka
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geschrieben am: 31.01.2011    um 14:53 Uhr   IP: gespeichert
Tagchen,

also wir waren heute beim Tierarzt.
Lory verhält sich schon wieder (wohl dank des Vitamin B) wie wir sie kennen. Nur eben das unkontrollierte Wasserlassen ist noch da, die TÄ meinte, dass das wegen der schweren Blasenentzündung wäre, und dass der Schließmuskel nicht mehr so funktionert, so recht weiß ich nicht was ich davon halten soll.
Auch das AB lehnt sie immer noch strikt ab, sie meint auch das Chloramphenicol könnte so schlecht vertragen werden, dass die Verdauung es nicht vertragen würde und wir so Lorys Leben gefährden würden.

Bin nun wirklich total konfus.

Ich hab eure Broschüre (danke, dass ihr die erstellt habt!) auch noch mal genau studiert.
Der Fall den ihr auch beschreibt, also dass manche Kaninchen selten Anfälle haben und diese doch gut wegstecken, passt sehr gut auf Lorys Symptome. Daher wird ihr auch das Vitamin B so gut tun.

Im Endeffekt werde ich Lory jetzt wohl erst mal beobachten. Sie bekommt noch Donnerstag und Montag die Vitamin-Spritze und ich gebe ihr weiter das Panacur.

Da ich natürlich immer damit rechnen muss, dass das e.c. schlimmer wird wollte ich fragen ob ihr eventuell einen guten TA in Halle (Saale) kennt, da Lory evtl. in meine Wohnung kommt (zur Zeit lebt sie bei meinen Eltern ca. 25 km von Halle entfernt).


liebe Grüße
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geschrieben am: 31.01.2011    um 15:29 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Junitschka
Da ich natürlich immer damit rechnen muss, dass das e.c. schlimmer wird wollte ich fragen ob ihr eventuell einen guten TA in Halle (Saale) kennt, da Lory evtl. in meine Wohnung kommt (zur Zeit lebt sie bei meinen Eltern ca. 25 km von Halle entfernt).
Schreib da mal Anja oder Ulli an, die wohnen beide in/um Halle und wenn ich es richtig in Erinnerung habe, soll es wohl im näheren Umfeld einen Tierarzt geben, der sich sehr gut mit EC auskennt:

anja@sweetrabbits.de
ulrike@sweetrabbits.de


Es ist schön, dass es deiner Kleinen schon etwas besser geht.

Zum AB: ich hatte weder bei Chloramphenicol noch bei Baytril Schwierihkeiten mit der Verdauung. Bei diesen beiden AB's kommt es auch nur zu wenigen Unverträglichkeiten.
Grüße von Karin
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geschrieben am: 07.02.2011    um 08:05 Uhr   IP: gespeichert
Nun hat es auch meinen Socke erwischt. Von einem Tag auf den anderen. Der Tierarzt hat ihm Cortison, Infusionen, Baytril und Panacur gegeben. . . . Das ist jetzt 14 Tage her. Er kann zwar stehen,doch er liegt viel und verliert auch oft das Gleichgewicht (wenn er sich putzen oder drehen will) und rollt dann.
Jetzt war ich hier ein paar Tage bei meinen Eltern und hier bei meiner Tierärztin die einfach klasse ist. Sie hat uns statt Baytril ein hirngängiges AB (irgendwas mit cy) gegeben und Vit B und Kochsalzlösung zum Trinken. Dann ging es plötzlich rasant und er wollte laufen! Ist langsam kleine Streckchen rumgetrottet und halt dann durch die Schiefhaltung mal im Kreis gelaufen oder nicht die gewünschte Richtung. Ist auch selber zum Napf z.b. Seit gestern passiert gar nichts mehr. Er liegt wieder fast nur . . . . . Ich bin am Verzweifeln.. . .
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 07.02.2011    um 15:18 Uhr   IP: gespeichert
Ohje...

Aber eines vorweg, weil es immer wieder falsch wieder gegeben wird: Baytril ist gehirngängig. Warum auch immer sich dieses Gerücht so hartnäckig hält, weiß ich nicht, aber es ist falsch.

Was genau bekommt er dennnun an Medikamenten und wielange?
Stress solltest du unbedingt vermeiden und eine Reise zu deinen Eltern mit Umgebungswechsel etc. ist Stress.

Zudem ist es bei EC oftmals ein Auf und ein Ab, man muss da sehr viel Geduld und Zeit haben - nicht immer ist eine schnelle Wiederherstellung wieder möglich und oftmals gibt es Rückschläge.

Unsere EC-Broschüre hast du dir schon angeschaut? Vielleicht findest du dort auch Informationen und Tipps: >KLICK HIER!<
Grüße von Karin
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Nutzer: Junitschka
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geschrieben am: 07.02.2011    um 17:25 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

wusste nicht genau ob der Thread für meine jetzigen Fragen noch der richtige ist, aber ich versuch es einfach mal.

Es hat sich jetzt so ergeben, dass Lory wohl schon im März ein Umzug zu mir nach Halle bevorsteht.
Da wollte ich gerne wissen, ob ich ihr helfen kann den Stress so gut es eben geht zu verkraften, da sie ja doch noch dann und wann kurze Anfälle bekommt (gestern auch wieder ein kurzer, ging ihr danach aber wieder gut, nur eben etwas müde).
Außerdem kann ich ihr in meiner Wohnung endlich einen Gefährten holen.
Die Frage ist wie lang sollte ich warten bis ich ihr die VG nach den Umzug zutraue (ist ja auch Stress)?
Lory ist kastriert (wegen einer Gebärmutterentzündung, schon 3 Jahre) hat ein ruhiges liebenswertes Wesen, so dass ich wohl einen ebenso ruhigen und lieben Rammler suchen werde.

liebe Grüße

und nochmal danke, dass ihr mir schon so viel geholfen habt


Tanja



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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 07.02.2011    um 20:49 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Tanja,

ich würde wohl in so einem Fall kurz vorher eine Zylexis-Kur machen - diese stärkt das Immunsystem und kann deiner Häsin dann hoffentlich helfen den Stress besser zu verarbeiten.
Ansonsten würde ich die Transportbox soweit wie möglich abdunkeln (Handtuch drüber) und vielleicht dann fahren, wenn man so gut es geht stressfrei fahren kann spät abends, nachts oder ganz früh morgens).

Ihr neues Zuhause sollte schon soweit fertig sein (am besten mit vertrauten Gegenständen) und sie dann auch erstmal Ruhe haben.

Wann die beste Zeit für einen Partner ist, hängt davon ab, wie sie den Umzug und die zeit danach verkraftet und wie ihr Gesundheitszustand dann ist.
Grüße von Karin
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Nutzer: Magi
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geschrieben am: 05.03.2011    um 13:58 Uhr   IP: gespeichert
Neues vom meinen Hasen Moritz: nachdem wir vom Panacur weg sind und meine TA auf Valbazen umgestellt hat, war relativ schnell eine deutliche Besserung zu sehen. Sie ist mit seinem Zustand sehr zufrieden ( ok,bißchen zunehmen muß er). Nun kommen wir in die entscheidende Phase- Valbazen jetzt nach 3Wochen abgesetzt- wenn er jetzt nicht wieder schlechter wird, hat er das schlimmste erstmal überstanden und darf weiterleben.
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Nutzer: neekay
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geschrieben am: 08.03.2011    um 14:10 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Magi
Neues vom meinen Hasen Moritz: nachdem wir vom Panacur weg sind und meine TA auf Valbazen umgestellt hat, war relativ schnell eine deutliche Besserung zu sehen. Sie ist mit seinem Zustand sehr zufrieden ( ok,bißchen zunehmen muß er). Nun kommen wir in die entscheidende Phase- Valbazen jetzt nach 3Wochen abgesetzt- wenn er jetzt nicht wieder schlechter wird, hat er das schlimmste erstmal überstanden und darf weiterleben.
So ich bin die neue in der Runde mit E.C. erkrankten Tieren.
Erstmal wünsche ich allen Hoppels mit dieser Krankheit hier gute Besserung und das sie es schaffen!

Freut mich Maggi das es Moritz besser geht! Ich hoffe er bekommt keinen Rückschlag! So war es leider bei meinem Barney,als alles los ging wurde erstmal auf die Mittelohrentzündung behandelt. Fast zu spät lag er dann halb tot plötzlich im Gehege,die erste Woche danach hat er garnichts gefressen und ich musste ihn neben den ganzen Medis täglich oft mit Critcal Care füttern,was für uns beide ein Krampf war,aber am Ende hat er es geschafft und sogar der Kopf war wieder grade.Nach 3 Wochen der Rückschlag,aber auch den hat er überstanden,leider blieb das Köpfchen ca. 30-40Grad schief.Trotzdem kommt er heute sehr gut zurecht. Leider brach nach 3 Monaten nun auch bei meiner Bonny diese Krankheit aus,da sie sich ja ohnehin angesteckt hatte und ich war so froh,da es so lange so aussah als käme bei ihr nichts. Sie hat nun auch ein schiefes Köpfchen,auch so um gute 30Grad würd ich sagen und so langsam kommt auch sie damit gut klar.

Hab jetzt auch paar fragen. Magi schrieb was von Valbazen,was ist das? Kenne ich nicht,ist das als Ersatz für Panacur?
Also meine beiden bekommen noch immer Panacur und Vit. B,die Antib. Kur haben wir durch.
Ist das Panacur also doch nicht so geeignet? Bin jetzt etwas verwirrt da ich immer nur gelesen habe das es das wichtigste Medikament bei E.C. wäre.
Bonny bekommt es nun 1 Monat und ich wollte es ihr eigentlich noch weitergeben,weil ich mich irgendwie nicht traue das abzusetzen.Mein Tierarzt sagte auch das es nicht selten ist das erkrankte Tiere es ein Leben lang brauchen.
Auch Barney,der nun seit Nov.10 daran erkrankt ist gebe ich es noch,wobei ich bei ihm schon mal eine Pause versucht habe,aber irgendwie hatte ich das Gefühl das es ihm dann wieder etwas schlechter ging und aus seiner Nase lief dann wieder etwas Eiter,daher traue ich mich auch bei ihm nicht so ganz es abzusetzen.
Oder soll ich es doch absetzen?
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 08.03.2011    um 21:24 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: neekay
Hab jetzt auch paar fragen. Magi schrieb was von Valbazen,was ist das? Kenne ich nicht,ist das als Ersatz für Panacur?
Also meine beiden bekommen noch immer Panacur und Vit. B,die Antib. Kur haben wir durch.
Ist das Panacur also doch nicht so geeignet? Bin jetzt etwas verwirrt da ich immer nur gelesen habe das es das wichtigste Medikament bei E.C. wäre.
Bonny bekommt es nun 1 Monat und ich wollte es ihr eigentlich noch weitergeben,weil ich mich irgendwie nicht traue das abzusetzen.Mein Tierarzt sagte auch das es nicht selten ist das erkrankte Tiere es ein Leben lang brauchen.
Auch Barney,der nun seit Nov.10 daran erkrankt ist gebe ich es noch,wobei ich bei ihm schon mal eine Pause versucht habe,aber irgendwie hatte ich das Gefühl das es ihm dann wieder etwas schlechter ging und aus seiner Nase lief dann wieder etwas Eiter,daher traue ich mich auch bei ihm nicht so ganz es abzusetzen.
Oder soll ich es doch absetzen?
Zum Valbazen hatte ich weiter oben schon mal etwas geschrieben:
Valbazen enthält den Wirkstoff Albendazol, der ebenso wie Fenbendazol (Panacur) gegen den Ec-Erreger wirksam ist. Allerdings wird Albendazol gerade bei längerer Gabe - und die ist bei EC erforderlich - schlecht vertragen. Ist also mit Nebenwirkungen verbunden, die bei Fenbendazol fast gar nicht auftreten. Das Wirkspektrum ist zudem das gleiche.

Panacur ist nach wie vor gut geeignet, kann aber - genau wie auch das Albendazol - nur im Verdauungstrakt wirken, keines der beiden Medikament kann in anderen Bereichen des Körper wirken, wo der Erreger leider auch aktiv ist. Hier kann man nur die hervorgerufenen Symptome behandeln.

Es gibt tatsächlich Kaninchen, die durchgehend mit Panacur behandelt werden, ob es bei einem einzelnen Tier nötig ist, kann nur der Tierarzt entscheiden bzw. der Halter, der sein Tier ja beobachtet.
Allerdings sollteman sich auch wirklich sicher sein, dass es nach Absetzen des Panacurs wirklich zu einer Verschlechterung kommt, denn einfach nur aus Unsicherheit sollte man kein Medikament durchgehend geben.

Aus der Nase laufender Eiter kann allerdings nicht Panacur behandelt werden, Eiter deutet immer auf eine Entzündung hin und Panacur ist weder ein Antiobika noch kann es außerhalb des Verdauungstraktes wirken.
Hier sollte auch auf Schnupfen oder evtl. Problemen mit den Zähnen untersucht werden.
Grüße von Karin
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Nutzer: neekay
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geschrieben am: 09.03.2011    um 16:17 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: schnuffelnase

Panacur ist nach wie vor gut geeignet, kann aber - genau wie auch das Albendazol - nur im Verdauungstrakt wirken, keines der beiden Medikament kann in anderen Bereichen des Körper wirken, wo der Erreger leider auch aktiv ist. Hier kann man nur die hervorgerufenen Symptome behandeln.

Es gibt tatsächlich Kaninchen, die durchgehend mit Panacur behandelt werden, ob es bei einem einzelnen Tier nötig ist, kann nur der Tierarzt entscheiden bzw. der Halter, der sein Tier ja beobachtet.
Allerdings sollteman sich auch wirklich sicher sein, dass es nach Absetzen des Panacurs wirklich zu einer Verschlechterung kommt, denn einfach nur aus Unsicherheit sollte man kein Medikament durchgehend geben.

Aus der Nase laufender Eiter kann allerdings nicht Panacur behandelt werden, Eiter deutet immer auf eine Entzündung hin und Panacur ist weder ein Antiobika noch kann es außerhalb des Verdauungstraktes wirken.
Hier sollte auch auf Schnupfen oder evtl. Problemen mit den Zähnen untersucht werden.
Okay danke dann weiß ich Bescheid.Valbazen werde ich dann erstmal nicht für meine in Betracht ziehen.

Der Eiter der aus der Nase kam ist schon etwas her und da ist alles wieder in Ordnung.Die Zähne werden auch regelmäßig kontrolliert.

Werde dann nochmal zum Tierarzt und fragen was er denkt ob ich das Panacur jetzt auch bei Bonny absetzen kann.
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Nutzer: Magi
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geschrieben am: 10.03.2011    um 08:11 Uhr   IP: gespeichert
Moritz hat das Valbazen auch erst bekommen, als sich herausstellte, das mit dem Panacur keine Besserung des Zustandes eingetreten ist. Tierärzte dürfen es, glaube ich, auch nicht als erstes nehmen, weil keine richtigen Studien darüber vorliegen. Aber bei Moritz war es die einzige Alternative zum einschläfern.
An einem Rückschlag darf ich gar nicht denken, oder daran dass es bei meiner Mimi ausbricht. Sie ist ja immerschon fast 8 Jahre.
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Nutzer: MarieRabbit
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geschrieben am: 10.03.2011    um 18:51 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Magi
... oder daran dass es bei meiner Mimi ausbricht. Sie ist ja immerschon fast 8 Jahre.
Mach dir bitte nicht zu viele Sorgen, dahingehend.
Manche Tiere sind Träger des Erregers und die Krankheit bricht nie aus.
Mein Bruno hatte auch einen E.c. Ausbruch und seiner Partnerin geht´s super.

Es ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, aber man kann Panacur in einem Abstand von 3 Monaten (je nach Absprache mit dem TA) dem erkrankten Tier und auch dem Partnertier geben, zur Prophylaxe. Allerdings ist Panacur nicht gehirngängig und würde nur die Erreger im Blut bekämpfen.
LG von Marie mit Bruno, Peppi, Louie & Sunny
***Karli du bist immer in unseren Herzen***
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Nutzer: Zahnfee
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geschrieben am: 10.03.2011    um 19:31 Uhr   IP: gespeichert
Panacur soll einfach nur den hohen Infektionsdruck bei vielen Einzellern vermindern. Das Antibiotikum - Enrofloxacin oder auch Chloramphenicol hilft nicht direkt gegen den Erreger sondern soll vor einer Sekundärinfektion im Gehirn / Rückenmark schützen. Neuste Studien zeigen, dass Corticoide die Prognose eher verschlechtern. Seitdem setzten wir es bei den normalen E.c. Kaninchen nicht mehr ein - allerdings greife ich bei krampfenden Kaninchen oder Kaninchen mit sehr ausgeprägten neurologischen Problemen auch zurück um mögliche Gehirnödeme oder Rückenmarksödeme (durch die Entzündung) in den Griff zu bekommen. Wichtig ist definitiv das Einleiten des Titers, Nierenwerte und ggf. Leberenzyme zu testen. Bei schwereren Fällen Infusion über die Vene und ganz wichtig Pro Pre Bac, Zwangsfütterung und Vit. B-Komplex. Tiere die in den ersten 24 h vorgestellt werden haben eine gute Prognose, vorallem wenn sie sich innerhalb von 24 h deutlich bessern. Bei Tieren, die länger eine Kopfschiefhaltung oder auch Lähmung zeigen sollten Physiotherapie erhalten. Es gibt auch Patienten die Symptome behalten - geht es ihnen damit gut und fressen sie selbstständig oder mit leichter Unterstützung, ist es auch gut zu vertreten die Tiere so zu lassen und mit Physiotherapie zu unterstützen. Wichtig ist das Vermeiden von Stress - nach Umzügen brechen gerne Encephalitozoon aus und man könnte empfehlen neue Tiere zu testen, damit man sich keinen positiven in einen negativen Bestand holt. Allerdings gibt es Studien, dass ca. 80-90 % der Kaninchen positiv sind. Prognostisch ungünstig sind Niernewerterhöhungen - Infusionstherapie ist zwingend nötig und es gibt Studien das 90 % der Niereninssuffiezienten Kaninchen diese aufgrund einer E.c. haben.
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Nutzer: Bärbel
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geschrieben am: 15.04.2011    um 23:34 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Zahnfee
Neuste Studien zeigen, dass Corticoide ..
Hallo erstmal.
Ähm, ich wollte fragen was Corticoide sind.
Gehört das jetzt zu dem Antibiotikum oder?!

Außerdem wollte ich mich informieren, ob man Panacur denn auch vorsorglich geben kann/soll ?!
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Nutzer: CyCy
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geschrieben am: 16.04.2011    um 00:29 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Bärbel
Hallo erstmal.
Ähm, ich wollte fragen was Corticoide sind.
Gehört das jetzt zu dem Antibiotikum oder?!

Außerdem wollte ich mich informieren, ob man Panacur denn auch vorsorglich geben kann/soll ?!
Hallo Bärbel,

Corticoide sind Hormone, die in der Niere gebildet werden - sie wirken entzündungshemmend, beeinflussen den Stoffwechsel und das Nervensystem. Deswegen verwendet man sie auch bei gewissen Krankheitsbildern als Wirkstoff in Medikamenten.
Das bekannteste der Corticoide ist sicher das Cortison.
Es sind also keine Antibiotika Im Bezug auf EC-Behandlung geht es da eben um das Kortison, welches als viertes Medikament neben einem AB, Panacur und dem VitB-Komplex verabreicht werden kann.


Was die Prophylaxe mit Panacur angeht - die Frage geb es hier schon des öfteren.
Im Grunde halten wir sie für wenig sinnvoll, aber entscheiden muss das jeder selbst und sicher in Absprache mit dem eigenen Tierarzt.
Wenn du dich da etwas einlesen magst, in diesem beiden Themen war die Frage auf jeden Fall gestellt:
>KLICK HIER!<
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Alles Gute



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Nutzer: Bärbel
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geschrieben am: 16.04.2011    um 13:39 Uhr   IP: gespeichert
Ahh. Kortison. Alles klar, ich wusste nur nicht, was damit gemeint war.
Danke, werd ich machen.
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Nutzer: Dexter
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geschrieben am: 26.04.2011    um 15:16 Uhr   IP: gespeichert
Hi zusammen,

habe den Beitrag hier gerade kurz überflogen und da ist mir noch etwas eingefallen. Hoffe, dass es hier nicht schon steht und ich es einfach überlesen habe
Also als meine Hermine EC vor 2 Jahren hatte, hat mein TA jeden Tag noch zusätzlich zu dem, was oben oft genannt wird (AB, Panacur etc) ziemlich viel (ich weiß ehrlich gesagt nicht wie viel, das war so eine riesige Spritze, vllt 2x100ml?) Kochsalzlösung unter die Haut gegeben, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass die Erreger sich über den Urin verbreiten bzw. darin vorkommen. Und so wurden sie eben "rausgespült".
Und was auch wirklich gut hilft, ist wenn der TA Hausbesuche machen kann, denn Stress (was jeder TA-Besuch ganz klar ist) verschlimmert die Sache ziemlich. Das kann zwar unter Umständen teuer werden (~20€ pro Tag über 2 Wochen ist ja nicht gerade wenig) aber ich habe gute Erfahrungen dammit gemacht.
Hermine geht es wieder gut (sie ist jetzt schon über 4) und sogar die Kopfschiefhaltung ist komplett weg!

Hoffe, das konnte/kann helfen!


edit: Achja und das Gehege bzw. die Pipi-Ecke von Hermine wird jetzt 2x am Tag sauber gemacht, damit die Erreger da nicht konzentriert sind, die können nämlich nach vielen Jahren immer noch im Urin sein - und auch in dem von Tieren, bei dem die Krankheit (noch) nicht ausgebrochen ist!
  TopZuletzt geändert am: 26.04.2011 um 15:18 Uhr von Dexter
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geschrieben am: 27.04.2011    um 09:48 Uhr   IP: gespeichert
Ist es sinnvoll 2-3x im Jahr nun eine Panacur-Kur zu machen falls EC schonmal ausgebrochen ist? Ich mache mir Vorwürfe das ich vielleicht durch solch eine Vorbeugung das ganze verhindern hätte können!
  TopZuletzt geändert am: 27.04.2011 um 09:51 Uhr von Calibrine
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Nutzer: Dexter
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geschrieben am: 27.04.2011    um 10:06 Uhr   IP: gespeichert
Also bei meinen Herrschaften habe ich (früher) nie vorbeugend Wurmkur gegeben und die hatten in über 7 Jahren nie EC. Ich gebe erst seit ein paar Jahren Panacur vorbeugend (aber nur 2x im Jahr - weil die Hasis auch auf Gras laufen, bzw. Gras bekommen, wo auch andere Tiere drauf laufen, die durchaus Würmer haben könnten – das ist einfach nie zu vermeiden) Hermine hatte EC hingegen vor zwei Jahren und da hat sie die Wurmkur schon immer bekommen. Also meiner Ansicht nach kann man das überhaupt nicht beeinflussen, nur vllt. Wenn sie es schon hatte immer die Klo-Ecken sauber halten etc.
Aber da musst du dir keine Vorwürfe machen!
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"Autor"  
Nutzer: monrosehh
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geschrieben am: 28.04.2011    um 00:04 Uhr   IP: gespeichert
Hallo ! ich bin ganz neu hier- weiß noch nicht so recht wie ich hier einen Beitrag schreiben kann und versuch´s einfach mal so !
Kann man mich lesen ?
Bin gerade ganz traurig - mein "Dicker" ist seit gestern krank ! War über Nacht in der Tierklinik, hat EC. Ganz schrecklich - er kann nicht laufen, frisst nicht - einfach elendig...
Ich fütter ihm alle paar Stunden CC-Brei und mach mir große Sorgen....
Heute nacht geh ich noch mal runter und füttere ihn , morgen früh auch noch mal - aber dann muss ich zur Arbeit ! Ich frag mich, ob ich ihn mitnehmen soll, damit ich ihn regelmäßig füttern kann ?
Hier les ich aber soviel von "Stress vermeiden".
Was ist jetzt wichtiger ? Regelmäßig füttern oder 9 Stunden ohne füttern, dafür aber im Stall bei seinen zwei Mädels ?
Kann mir einer helfen ???
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"Autor"  
Nutzer: Dani
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geschrieben am: 28.04.2011    um 00:50 Uhr   IP: gespeichert
huhu,

wie wird denn dein tier behhandelt? wenn ja, wie?

frisst er überhaupt von allein? hast du mal haferflocken oder besonders blättriges probiert?

kennst du schon unsere e.c. broschüre?

>KLICK HIER!<


Meine Engel Lotti, Speedy-Baby, Chanel, Kermit, Klopfer, Flecki, Maxima, Morti und Frau von und zu Tante Pauli ihr seid unvergessen und für immer in meinem Herzen.



  TopZuletzt geändert am: 28.04.2011 um 00:50 Uhr von Dani
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Nutzer: monrosehh
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geschrieben am: 28.04.2011    um 01:05 Uhr   IP: gespeichert
Danke für die Antwort ! Ich war gerade noch mal im Garten gucken und hab ihn gefüttert. Nein er frisst nicht - ich geb ihm CC mit der Spritz ins Mäulchen... schwierig...
Er kriegt 5 Tage lang ein Antibiotikum, 2x täglich Lactulose und 1x dieses Panacur für 28 Tage. Vit B hat er nicht bekommen.
Er kann nicht wirklich laufen, kullert nur und liegt darum schnell wieder ganz still. Es ist soooo elendig anzusehen und ich frage mich, ob er sehr leidet...
Ist das richtig ihn zu behandeln ? Quält er sich ? Quälen wir uns beide ?
Sollte er besser erlöst werden ?
Das frag ich mich die ganze Zeit...
Seine Partnerin im Stall (er hat noch 2 Mädels um sich) aber seine erste Partnerin kümmert sich rührend. Ist immer neben ihm, leckt ihn...ganz rührend...
Hach Mann... so schrecklich...
Die EC Broschüre habe ich gelesen, ja. Hat mich noch trauriger gemacht...

Traurige Grüße
Heike
  TopZuletzt geändert am: 28.04.2011 um 01:10 Uhr von monrosehh
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geschrieben am: 28.04.2011    um 01:26 Uhr   IP: gespeichert
puh, dann ist es echt schwierig....zum einem muss er fressen und zum anderen sollte man stress tunlichst vermeiden. hast du noch irgendeine andere möglichkeit?

also, auf vitamin b12 würde ich nicht verzichten und ihm das in jedem fall geben. (am besten gleich morgen) bitte besprich das mit deinem ta und besteh auf die gabe. zudem solltet ihr überlegen auch cortison zuverabreichen.

zu Lactulose kann ich nichts sagen, da ich es nicht kenne.

ein partnertier der sich um ihn kümmert ist gut, solange dieses lieb zu ihm ist und sich um ihn kümmert.

es ist hart mit anzusehen, das wissen wir.....doch hier im forum gibt teilweise auch gute ausgänge. (siehe wolle) >KLICK HIER!<

ganz ehrlich, versucht gemeinsam zu kämpfen, wenn keine besserung eintritt oder du das gefühl hast er kann und mag nicht mehr, wirst du sehen und wissen was zu tun ist.

lg dani



Meine Engel Lotti, Speedy-Baby, Chanel, Kermit, Klopfer, Flecki, Maxima, Morti und Frau von und zu Tante Pauli ihr seid unvergessen und für immer in meinem Herzen.



  TopZuletzt geändert am: 28.04.2011 um 01:30 Uhr von Dani
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 28.04.2011    um 08:28 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

wenn dein "Dickerchen" rollt, dann wäre es sicherlich sinnvoll seinen Platz einzuschränken, damit er nicht immer total die Orientierung verliert und auch Halt bekommt.
Hast du eine große Transportbox oder einen alten Käfig, denn du mit in das Gehege stellen kannst und gut auspolstert, sodass seine Partnerinnen weiterhin bei ihm sein können, aber er auch nicht so stark rollen kann?
Möglicheriwese frisst er dann auch wieder von alleine - einfach weil er nichtmehr vom Futter wegrollen kann und es so auch besser aufnehmen kann.
Wie Dani schon schrieb, biete ihm frische Kräuter, Möhrengrün oder auch Löwenzahn an, wenn er frisches Futter denn kennt - das sind Dinge, die im Krankheitsfall bevorzugt gefressen werden.
Ebenso wie Dani, würde ich mir auch unbedingt ein hochdosiertes VitaminB- Komplex geben lassen und verabreichen - weigert sich der Tierarzt, dann besorg dir in der Apotheke ein VitaminB-Komplex (z.B. Kapseln von ratiopharm). Vitamin B dient der Regeneration der Nervenbahnen.

Nach zwei Tagen ist noch nichts verloren... also solange der kleine kämpft, solltest du die Hoffnung und den Mut nicht verlieren.
Grüße von Karin
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Nutzer: Dani
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geschrieben am: 29.04.2011    um 18:56 Uhr   IP: gespeichert
monrosehh, gibts was neues bei euch? wie schauts aus?


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geschrieben am: 02.05.2011    um 21:16 Uhr   IP: gespeichert
Hallo... hier bin ich - ganz traurig....
Unser Dicker hat´s leider nicht geschafft... Er war seit Donnerstag stationär bei unserer Tierärztin, seine Mädels im Käfig daneben Nase an Nase dabei.
Die TÄ hat alles versucht, er wurde dort echt gut und liebevoll versorgt. Leider ist die Behandlung nicht angeschlagen...
Heute mittag ist er dann erlöst worden.
Nun ist er über die Regenbogenbrücke....


Traurige Grüße
Heike / monrosehh
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geschrieben am: 03.05.2011    um 01:01 Uhr   IP: gespeichert
Hallo Heike,

es tut mir sehr leid, dass ihr den Kampf veloren habt. Manchmal helfen alle Mühen und alle Liebe nicht
Trotzdem wird der kleine Mann in seinen letzten Tagen gespürt haben, dass er nicht allein war und man versucht hat, ihm zu helfen.

Ich wünsche dir, dass du bald nicht mehr so traurig sein und dich mit einem kleinen Lächeln an die schönen Momente mit eurem "Dicken" wirst erinnern können.



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Nutzer: Dani
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geschrieben am: 03.05.2011    um 10:47 Uhr   IP: gespeichert
hallo heike,

es tut mir sehr leid das ihr den kampf verloren habt

dani


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Nutzer: monrosehh
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geschrieben am: 03.05.2011    um 22:20 Uhr   IP: gespeichert
Danke für die lieben Worte !
Ich hatte in meinem Leben schon einige Tiere und natürlich sind alle auch irgendwann gestorben- aber noch nie war´s so schlimm für mich !
Unsern Dicken haben wir vor fast 3 Jahren bei einem Waldspaziergang gefunden.
Er wohnte dann erst mit in der Wohnung. Auf Anraten unserer Tierärztin und weil ich mich zunehmend mit dem Thema "Kaninchen" beschäftigt habe, wurde er kastriert, bekam eine Freundin und mein Mann baute ein tolles Freigehege im Garten. Er wurde immer zahmer, dankte uns mit großer Zutraulichkeit. Auch seine Freundin Bella wurde ganz zahm.
Im letzten Sommer bekamen die beiden dann noch eine Freundin dazu. Anja zog ein. Anja wurde von meinem Sohn aus enger Käfig-Einzelhaltung gerettet.
Alle drei haben sich auf Anhieb super vertragen. Bella wurde die Chefin, unser Dicker immer ruhig,freundlich und gemütlich.
Hach ja.... dass man so traurig sein kann wegen einem Häschen...

Sollten die beiden möglichst bald wieder einen "Mann" dazu kriegen ? Sollter er auch schon älter sein ? Oder kann es auch ein ganz junger sein ?

Wenn ich ja wüsste, wie man hier Fotos rein setzt, dann würd ich euch unsern Dicken und seine Mädels ja mal zeigen...

So
viele Grüße und Danke für´s "Zuhören"
Heike
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Nutzer: Dani
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geschrieben am: 03.05.2011    um 22:25 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: monrosehh
Sollten die beiden möglichst bald wieder einen "Mann" dazu kriegen ? Sollter er auch schon älter sein ? Oder kann es auch ein ganz junger sein ?

Wenn ich ja wüsste, wie man hier Fotos rein setzt, dann würd ich euch unsern Dicken und seine Mädels ja mal zeigen...
ja, es kann einem das herz aus dem leib reißen

japp, deine beiden mädels sollten möglichst bald wieder einen neuen partner bekommen am besten im etwa gleichen alter. am besten schaust du mal im th in deiner nähe, oder hier im forum

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lg dani


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  TopZuletzt geändert am: 03.05.2011 um 22:28 Uhr von Dani
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Nutzer: RosalieFranz
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geschrieben am: 21.05.2011    um 01:31 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

bin neu hier und mein Franz hat seit Montag diese fiese Krankheit.

Ich war schon 4x beim TA. Er hat auch gleich eine Spritze bekommen und Panacur. Am Dienstag noch eine Spritze, das sollte ein Langzeitantibiotikum sein. Am Donnerstag ging es ihm immer noch nicht besser und dann bin ich wieder hin. Ich weiß nicht, was alles verabreicht worden ist. Heute war ich nochmal bei der TÄ. Sie war mit dem Allgemeinzustand zufrieden, hat nochmal eine Spritze gegeben und mir für 4 Tage Spritzen mit nach Hause gegeben. Habe ganz vergessen zu fragen, was es war. Ich werde nächste Woche mal mit der Medikamentenempfehlung hingehen und abgleichen, ob sie alles richtig gemacht hat. Aber ich halte sie für eine gute Ärztin, sie hat schon am Telefon gemeint, daß dieses rollen und der schiefe Kopf auf die Krankheit hinweisen und ich sollte sofort kommen.
Leider war die Krankheit schon weit fortgeschritten.
Unsere Kaninchen leben draußen im großen Gehege. Am Sonntag hat meine Tochter gefüttert und die hat natürlich nicht so genau geschaut. Am Montag habe ich gleich gesehen, daß mit Franz etwas nicht stimmte.
Die Augen waren total entzündet und verklebt und er robbte über den Boden und rollte sich.
Ich habe für Franz einen großen Katzen Transportbehälter gekauft. Den habe ich mit Handtüchern ausgelegt. Darin kann er sich einigermaßen bewegen, denn im Gehege geht es gar nicht. Dort hat er keinen Halt.
Im Behälter fühlt er sich wohl, baut sich sein Nest und lümmelt sich gegen die Seitenwand. So ist das kranke Auge geschützt und sauber. Wenn er einen Anfall bekommt, kann er sich drehen, ohne sich zu verletzen. Wenn er dann auf dem Rücken liegt, drehe ich ihn vorsichtig wieder um und dann ist er wieder gut drauf.
Er frisst eigentlich alles was ich im vorsetze, das ist gut.
Für die Augenentzündung habe ich Euphrasia Augentropfen aus der Apotheke geholt und mische zusätzlich noch die Globulis mit ins Wasser.
Das hat sehr gut geholfen und die Augen sind fast wieder wie neu. Da er ja den Schiefhals hat, ist das untenliegende Auge natürlich schlimmer betroffen. Es scheint, als ob es erblindet ist.
Gestern habe ich die Transportbox auf den Rasen gestellt und mit einem kleinen Gehege umrandet. Er kam auch vorsichtig rausgekrabbelt, hat sich aber auf dem Rasen nicht wohl gefühlt und ist beim hoppeln immer umgekippt. Das klappt schon mal nicht. Also muß er wohl noch ein paar Tage in der Box bleiben. Ich hoffe, daß er bald wieder zu seiner Rosalie kann, denn beide zusammen in der Box wird etwas eng. Aber vielleicht kann sie ihn mal im Rasengehege besuchen.

Ich wollte einfach mal meine Erfahrungen schildern und ich finde die Idee mit der großen Box klasse. Sie ist leicht zu reinigen und es kommt nicht sooo viel Licht rein. Die Augen sind ja so lichtempfindlich.

LG
Gabi

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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 21.05.2011    um 01:56 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: RosalieFranz

Ich wollte einfach mal meine Erfahrungen schildern und ich finde die Idee mit der großen Box klasse. Sie ist leicht zu reinigen und es kommt nicht sooo viel Licht rein. Die Augen sind ja so lichtempfindlich.

LG
Gabi

Hallo Gaby,

danke dafür - es ist immer wichtig, viele Erfahrungen zu hören, die anderen weiterhelfen können und auch danke für Dein Lob. Dafür haben wir uns all die Mühe gegeben, um Halter und Tier in dieser schrecklichen Situation zu helfen.

Ich drücke Deinem Franz ganz furchtbar dolle die Daumen!

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Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
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Nutzer: RosalieFranz
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geschrieben am: 21.05.2011    um 09:25 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Hallo Gaby,

danke dafür - es ist immer wichtig, viele Erfahrungen zu hören, die anderen weiterhelfen können und auch danke für Dein Lob. Dafür haben wir uns all die Mühe gegeben, um Halter und Tier in dieser schrecklichen Situation zu helfen.

Ich drücke Deinem Franz ganz furchtbar dolle die Daumen!
Guten Morgen,

ist ja witzig, die TÄ kennt sich wohl auch gut aus, die gab mir den Tipp, entweder im mittelgroßen Karton ein Nest bauen oder den großen Transportbehälter nehmen.
Im forum bin ich erst seit gestern. Ihr empfiehlt es also auch?
Das ist doch super. Dann scheine ich an eine Ärztin mit Kaninchenerfahrung geraten zu sein.
Sie kommt aus Lauenburg an der Elbe. Ob sie die richtigen Medikamente gewählt hat, wird sich nächste Woche zeigen.

Ich bin aber ganz zuversichtlich, daß wir es in den Griff bekommen. Durch dieses Forum weiß ich jetzt, daß es sich etwas in die Länge ziehen kann, bis es dem Franzl besser geht.

Keine Ahnung, ob er jemals wieder in das große Gehege kommen kann.

Ich muß mal abwarten.

LG
Gabi




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Nutzer: Susanne
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geschrieben am: 21.05.2011    um 11:32 Uhr   IP: gespeichert
Ich hab' noch was für Dich, falls Du sie noch nicht gelesen hast:

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Nutzer: RosalieFranz
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geschrieben am: 21.05.2011    um 12:11 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Susanne
Ich hab' noch was für Dich, falls Du sie noch nicht gelesen hast:

>KLICK HIER!<
Hallo,

ja vielen Dank!!
Die Broschüre ist sehr hilfreich und man hat alles gebündelt und muß nicht das ganze Forum durchforsten.

Lg
Gabi
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Nutzer: Dexter
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geschrieben am: 26.05.2011    um 15:26 Uhr   IP: gespeichert
Hallo zusammen,
ich habe vorhin mal die SweetRabbits EC-Broschüre durchgearbeitet und hoffe nun, dass ich vielleicht noch etwas dazu beitragen kann oder wenigstens den betroffenen Haltern etwas Mut machen kann, die Tiere mit dieser (meiner Meinung nach schlimmsten Kaninchenkrankheit) haben und damit kämpfen.
Denn meine Hermine hatte vor gut 2 Jahren auch darunter zu leiden. Zum Glück habe ich es relativ früh bemerkt, denn meine vier Herrschaften werden über Nacht immer eingesperrt (ich lebe sehr ländlich und habe ziemlich Angst vor Füchsen, Mardern etc.) und müssen dann, um in den Auslauf zu kommen, über eine Planke „aus ihren Bett“ laufen.
Und als ich sie alle morgens raus gelassen habe, hat nur Hermine erst gezögert (sie ist sonst die erste) und ist dann auf den letzten 20cm vom Brett gefallen. (Das hört sich schlimmer an, als es ist, das Brett ist natürlich nicht sehr hoch, sie könnten auch springen, gehen aber lieber die 30cm herunter.)
Natürlich kam mir das sofort komisch vor, denn vor einigen Jahren hatte ich schon eine Häsin mit dieser Krankheit, die aber nach dem dritten Schub leider mit 11 Jahren habe einschläfern lassen müssen. Und so läuteten bei mir natürlich alle Alarmglocken. Ich habe mir Hermine geschnappt und als ich sie hochgenommen habe und ihr Gesicht von vorne betrachtet habe, habe ich sofort gesehen, dass er Kopf sich ganz leicht nach rechts neigt. Sogar meine Mutter, bei der ich zu dieser Zeit noch wohnte, sagte mir, ich würde fantasieren, denn sie sähe absolut nichts von einer Kopfschiefhaltung oder so.
Dennoch bin ich in meiner Angst sofort zum Tierarzt (wir kennen uns schon viele Jahre und ich bin schon einige Male umsonst zu ihrem gefahren, weil ich mich bei meinen Süßen irgendwelche Wehwehchen eingebildet habe) - doch diesmal war es gut, dass ich sofort hin bin!
Denn schon als ich Hermine auf den Tisch setzte, begann sich der Kopf noch weiter zu drehen und auch die Augen drehten sich und sie zeigte erst Anzeichen, dass sie umfallen würde.
Und das war natürlich ein ganz eindeutiges Indiz für EC, denn Stress ist bei dieser Krankheit im wahrsten Sinne des Wortes tödlich. Denn natürlich geht kein Tier gern zum Arzt und schonmal gar kein Kaninchen, sodass sich selbst nur eine kleine Untersuchung oder Spritze sofort in riesengroßen Stress äußern. Und dieser äußert sich leider bei EC sofort in den verstärkten Symptomen.
Deswegen bin auch ich fest der Meinung, dass (egal, was es wohl kosten mag) man unbedingt versuchen sollte, dass der behandelnde TA Hausbesuche macht!
Leider war ich zu dieser Zeit nicht so schlau und habe es Hermine noch ein paar weitere Tage angetan und bin immer zum Arzt gefahren (der ja eigentlich „nur“ 15km entfernt wohnt).
Zur Behandlung, die auch in der Broschüre steht, kann ich nichts anderes sagen, das hat mein TA auch immer gegeben, weil er auch schon oft Erfahrung mit dieser Krankheit hatte. Allerdings hat er Hermine neben dem Wurmmittel, Antibiotika und VitB auch immer noch ziemlich viel Kochsalzlösung gegeben. Noch nicht mal intravenös, sondern einfach unter die Haut. Das gibt natürlich immer eine große Beule, die baut sich nach einer Stunde aber auch wieder vollkommen zurück. Er sagte, dass die Erreger über den Urin besonders stark ausgeschieden werden und man so den Abbau möglicherweise verschnellern kann.
Nach dem 5. Tag, den ich allerdings mit Hermine dort war, hat es mir gereicht, mit ihren Stress-Ausbrüchen. Sobald ich nur das Grundstück betreten habe, rollte sie in der Transportbox vor Angst schon hin und her.
Ab dem 6. Tag habe ich meinen TA dann Hausbesuche machen lassen, weil ich ihr das nicht mehr antun konnte. Ihr Kopf war wirklich erschreckend schief, sie hat praktisch nur noch den Boden und die Decke sehen können.
Und ab diesem Tag schien es zwar nicht besser, aber auch nicht schlimmer zu werden, denn auch wenn es zuhause ist, ist es natürlich Stress für das Tier auf den Tisch gesetzt zu werden und mehrere Nadeln unter die Haut gestochen zu bekommen. Doch sie bekam längst nicht mehr so schlimme Angstanfälle wie vorher.
Gott sei Dank hielt sich das Allgemeinbefinden aber einigermaßen gut, denn es gab nur zwei Tage, an denen sie nicht mehr freiwillig fressen wollte, den Rest der Zeit hat sie ziemlich normal sogar Heu gefressen und Wasser getrunken. Und natürlich Dinge wie Möhrengrün, die sie schon immer gerne fraß.
An den zwei Zwangsfütterung-Tagen habe ich übrigens aufgeweichte Heu-Pellets gemischt mit Möhren-Baby-Gläschen ihr direkt ins Maul gegeben. (Wahrscheinlich fand sie es so ekelig - zumindest hat es so ekelig gerochen - dass sie dachte „Anstatt den Fraß eingetrichtert zu bekommen, fress ich lieber alleine!“ )
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Nutzer: Dexter
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geschrieben am: 26.05.2011    um 15:26 Uhr   IP: gespeichert
Da meine Hasis in einer Vierer-Gemeinschaft leben, war es für ihren Partner nicht so schlimm, dass sie nicht mehr da war, weil ja noch zwei andere bei ihm waren. Allerdings hat man ihm angesehen, dass er sie vermisst, doch ich habe sie, gerade weil sie immer taumelte und umfiel, alleine in einem kleinen alten Gitter-Stall gehalten, den ich schon öfter zur Quarantäne genommen habe. Ich habe ihn mit „Handtuch-Rollen“ an den Seiten gepolstert und den Fress- und Wassernapf gut zugänglich hingestellt. Das hat gut geklappt!
Und dann dauerte es bestimmt noch mindestens eine Woche, bis es ihr wieder besser ging und ich angefangen habe ihren Ron (ihr Männlein) stundenweise unter Aufsicht dazu zu lassen. Ihr immer dabei zu haben, schien mir irgendwie zu riskant, weil er doch ziemlich aufgeweckt ist und immer gerne das Gehege nach seinen Wünschen „umräumt“ und das dann wahrscheinlich zuviel Stress für sie geworden wäre. Und der Stall auch wirklich viel zu klein für zwei (sogar eigentlich nur für ein Gesundes) Kaninchen gewesen wäre.
Der TA kam aber trotzdem noch 2 Wochen lang jeden Tag und hat ihr AntiB, Infusion und VitE gegeben und ich habe bestimmt noch 2 weitere Wochen weiter Panacur oral gegeben.
Und nach insgesamt 6-7 Wochen war sie dann wieder so gut drauf, dass sie wieder mit den anderen vieren gemeinsam vergesellschaftet werden konnte (sie war/ist das rangniedrigste Tier, deswegen wollte ich ihr den Stress nicht eher antun gejagt und gebissen zu werden).
Innerhalb der nächsten 2 Monate war sie wieder vollkommen die Alte, konnte laufen, springen, Haken schlagen und hat den Kopf bis heute wieder kerzengerade!

Ich hoffe, ich habe das alles richtig geschildert, denn es ist - wie schon gesagt - einige Zeit her und mal ehrlich - wenn man so einen schlimmen Fall zuhause hat, hat man ganz andere Dinge im Kopf als sich alles aufzuschreiben und zu dokumentieren, denn ich habe leider keine Fotos mehr von der ganz schlimmen Zeit, als ich schon kaum mehr Hoffnung hatte!

So! Ich hoffe, dass ich einigen von Euch Mut mit meiner Geschichte machen konnte und Euch dazu bringen konnte, lieber ein Mal mehr zu TA zu fahren, als einmal zu wenig
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Nutzer: Bandit
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geschrieben am: 03.06.2011    um 20:48 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

ich habe mal eine Frage.
Vor zwei Wochen fing mein eines Kaninchen an etwas komisch zulaufen.
Er taumelte immer ein wenig und und kippte manchmal mit dem Hinterteil weg. Nach einem Bluttest stellte sich herraus da er EC hat.
Er bekam darauf nun 3mal eine Antibiotikaspritze. Im Abstand von 3Tagen.
Und einmal zu Beginn der Behandlung eine Spritze Vit B12.
Ausserdem bekam er 2mal täglich Panacur verabreicht. Über einen Zeitraum von zwei Wochen. Das Partnertier wurde selbstverständlich gleich mitbehandelt. Nun haben beide am Mittwoch das letzte Mal Panacur bekommen. Ich finde es hat sich bedeutent bei ihm verbessert. Er taumelt nicht mehr. Und verliert nur ganz ganz selten noch das Gleichgewicht. Er macht sogar schon wieder Luftsprünge!
Nun war ich heute nochmal beim TA. Sie meinte wir lassen die Behandlung erstmal sein. Und schauen wie er sich weiter entwickelt. Nun bin ich mir dessen allerdings nicht sicher. Reichen wirklich zwei Wochen Panacur Behandlung aus? Ich möchte nicht das er wieder einen Rückfall bekommt!
Ich bin gerade so glücklich das es ihm wieder so gut geht.

Gruß Bandit
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geschrieben am: 04.06.2011    um 10:56 Uhr   IP: gespeichert
Also, ich würde Panacur die 4 Wochen durchgeben - allerdings wird Panacur nur einmal tägl. verabreicht... ich wundere mich gerade etwas, weil du von zweimal tägl. schreibst...

Wurde denn auch untersucht, ob die Ohren völlig in Ordnung sind?
Auch Probleme an der Wirelsäule wurden ausgeschlossen?
Weil der Bluttest alleine nicht als Diagnosesicherung gesehen werden sollte.

Was für ein AB wurde denn gegeben?
Ich würde wohl auch noch weiterhin den Vitamin-B-Komplex geben, um die Nervenbahnen weiterhin zu unterstützen.
Grüße von Karin
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Nutzer: Bandit
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geschrieben am: 04.06.2011    um 15:15 Uhr   IP: gespeichert
Hallo!

Die Tierärztin meinte zweimal täglich Panacur verabreichen. Es wurde ihm ein gehirngängiges Antibiotikum gespritzt. Welches genau weiß ich leider nicht.
Und es wurde ihm nur einmal Vit B12 gespritzt.
Er wurde an dem Tag der Blutabnahme noch geröngt. Da sah man verschleiß der Wirbelsäule und vom Herz. Ausserdem hat er einen borkigen Belag an den Ohren. Erst bekam er Spritzen da der TA meinte das es sich um Milben handelt. Da es aber nicht besser geworden ist habe ich nun einen Abstrich machen lassen. Um zu sehen ob es sich um einen Pilz handelt. Nun behandel ich ihn momentan mit Surolan. Und seitdem wird es von Tag zu Tag besser. Auf das Ergebnis vom Abstrich warte ich noch.

Gruß Bandit
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 05.06.2011    um 08:03 Uhr   IP: gespeichert
Ohje... da ist ja doch mehr vorhanden.

Der borkige Belag spricht wirklich für Milben, die sogenannte Ohrräude - die durchaus auch ursächlich für die Gleichgewichtsstörungen sein kann.
Eventuell wäre hier ein Behandlung mit z.Bsp. Stronghold (bitte niemals Frontline verwenden!) noch ratsam. Und vor allem sollte Partnertiere mitbehandelt werden, auch wenn diese noch keine Symtome aufweisen - aber Milben sind "ansteckend".

Was für Spritzen wurden denn gegeben um die Milben zu behandeln?

Panacur wird nur einmal tägl. verabreicht und zwar 0,2ml pro kg Körpergewicht.

Anstatt nur Vitamin B12 hätte es ein Vitamin-B-Komplex sein sollen und das dann auch über einen Zeitraum von mind. 14 Tage.

Hirngängiges AB ist in Ordnung, sollte auch über 14 Tage verabreicht werden, allerdingswirken Depotmedis bei Kaninchen nicht so lange wie bei Hund und katze, da diese schneller verstoffwechselt werden.
Grüße von Karin
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Nutzer: Mümmi
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geschrieben am: 05.06.2011    um 11:44 Uhr   IP: gespeichert
Hallo zusammen,

leider habe ich keine guten Nachrichten. Balu hatte heute morgen einen Rückfall. Mein Freund hat ihn vor ein paar Stunden auf dem Rücken liegend entdeckt. Er konnte dann zwar nach einigen Schrecksekunden auf beiden Seiten von alleine aufstehen, jedoch deutet alles auf einen weiteren EC Anfall hin: er ist unrein geworden, das heißt er tut sich schwer in die Kloschale zu springen, er hoppelt wieder ganz schief und tut sich auch noch schwer beim putzen! Ich habe sogar ein kleines Häufchen Durchfall entdeckt , sonst war der Kot normal. Fressen tut er noch!

Nun bin ich gleich (ohne Balu, den Stress muss er sich wirklich nicht geben) zum NotTA und hab die Medikamente geholt plus eine Infusion!

Er bekommt jetzt aber kein Kortison, da wohl Studien ergeben haben, dass der Krankheitsverlauf mit oder ohne Kortison gleich verläuft?! Wisst ihr da etwas darüber?

Außerdem bekommt er jetzt Chloramphenicol (bei dem ersten Anfall hat er Baytril bekommen, ich habe gelesen, dass Chloraphenicol besser sein soll?!) und Panacur oral verabreicht. Das AB ist wohl so ein Saft, der zwei mal täglich 4ml gegeben wird. Das kommt mir irgendwie so viel vor...

Dann gibts noch VitB unter die Haut gespritzt und die Infusion.

Ich werde aber morgen nochmal (also ohne Balu) zu unserem eigentlichen TA gehen und wegen dem Kortison nachfragen.
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."

Mahatma Gandhi
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Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 05.06.2011    um 14:10 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Mümmi
Das AB ist wohl so ein Saft, der zwei mal täglich 4ml gegeben wird. Das kommt mir irgendwie so viel vor...
Wieviel wiegt Balu denn?
2 mal täglich ist aber richtig.

Bei EC ist es leider so, dass die Medikamente immer nur die möglichen Sekundärerkrankungen behandeln können. Panacur wirkt zwar direkt gegen den Erreger, aber leider nur im Verdauungstrakt selbst, denn der Wirkstoff Fenbendazol kann diesen nicht verlassen.
Insofern hängt eine Medikation auch ein wenig davon ab, welche Sekundärerkrankungen / Symptome vorhanden sind.
Meine Peppels hat auch kein Kortison bekommen.
Grüße von Karin
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Nutzer: Mümmi
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geschrieben am: 15.06.2011    um 12:28 Uhr   IP: gespeichert
Ich habe mal interessehalber eine allgemeine Frage. Ich bin im Interent gerade auf einen Bericht von Frau Dr. Drescher über EC gestoßen.

>KLICK HIER!<

Dort steht drin, dass zur EC Thearpie auch ein Antiphlogistikum gehört. Habe noch nie etwas darüber gehört. Kennt sich jemand damit aus? Muss man das auch geben? Ich habe bei Wikipedia nur gelesen, dass es Entzündungshemmend sein soll.
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geschrieben am: 15.06.2011    um 13:50 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Mümmi
Ich habe mal interessehalber eine allgemeine Frage. Ich bin im Interent gerade auf einen Bericht von Frau Dr. Drescher über EC gestoßen.

>KLICK HIER!<

Dort steht drin, dass zur EC Thearpie auch ein Antiphlogistikum gehört. Habe noch nie etwas darüber gehört. Kennt sich jemand damit aus? Muss man das auch geben? Ich habe bei Wikipedia nur gelesen, dass es Entzündungshemmend sein soll.
Unter Antiphlogistikum fällt auch Kortison.
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Nutzer: Mümmi
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geschrieben am: 15.06.2011    um 14:02 Uhr   IP: gespeichert
Aaaah dann wird mir alles klar, vielen Dank
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geschrieben am: 13.07.2011    um 08:38 Uhr   IP: gespeichert
Hallo ich bin auch neu hier
und mein Kaninchen hat ebenfalls einen Schiefhals
und in der Broschüre steht das es um die ersten 2 Wochen geht und sich da entscheidt ob es noch Hoffnung gibt oder nicht.
Hab das jedenfalls so verstanden?
und mein Kleines ist heut seit 9 Tagen krank und die ersten 3-4 Tage ging es besser doch seit vorgestern hat es sich wieder verschlechtert ist das normal kann es sich wider verbessern oder nicht
Bin ganz traurig zuerst sah es besser aus und jetzt wirds wider schlimmer??
Habt ihr das schon mal erlebt und ist es dann wider gesund geworden???
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geschrieben am: 13.07.2011    um 10:01 Uhr   IP: gespeichert
Hallo,

es ist nicht ungewöhnlich, dass es während einer akuten Erkrankung zu einem Auf und Ab kommt - gerade innerhalb der ersten 14 Tage.
Da aber jeder Erkrankung anders verläuft ist das auch nur ein ungefährer Richtwert, nicht immer besitzt dieser auch Allgemeingültigkeit.
Une gesund wird ein an ec-erkranktes Kaninchen nie mehr - es wird immer den Erreger in sich tragen daher besteht auch leider immer die Möglichkeit eines weiteren akuten Erkrankung. Zudem behalten viele Kaninchen oftmals auch eine Behinderung zurück, z.b. in Form der Kopfschiefhaltung.
Trotzdem können auch diese Tiere noch ein langes und glückliches Leben führen.

Was genau hat dein Kaninchen für Symptome, wie wird es behandelt und wie lebt es bei dir?
Grüße von Karin
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Nutzer: Fee11
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geschrieben am: 13.07.2011    um 10:13 Uhr   IP: gespeichert
Danke erstmal für die antwort
also ich war beim TA und der hat Panacur verschrieben also gebe ich seit 8 Tagen täglich Panacur und zusätzlich jeden tag Vit B
Außerdem bekommt mein Häschen seit 9 Tagen Doxicyclin.
Cortison wurde nicht gegeben.
ansonsten gebe ich immer Kamillen und spitzwegerich- Tee
und Frischfutter.
Den Partner hab ich in der Zeit einzeln gesetzt so dass meine Kleine alleine in ihrem Käfig ist.
Sie hat einen schiefen Kopf ,aber kann auch sein das ich mich irre, aber der Kopf wird ein bischen schiefer.
Ansonsten hält er sich zwar auf den Beinen aber wenn er läuft oder sich
putzt landet er schon mal auf dem Rücken.
Fressen tut sie eigentlich gut
Kann es vielleicht am antibiotikum liegen das es schlechter wird oder das es nicht mehr wirkt.
am anfang hatte es ja geholfen?

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"Autor"  
Nutzer: schnuffelnase
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geschrieben am: 13.07.2011    um 18:07 Uhr   IP: gespeichert
Zitat von: Fee11
Kann es vielleicht am antibiotikum liegen das es schlechter wird oder das es nicht mehr wirkt.
am anfang hatte es ja geholfen?

Das Antibiotika kann nur mögliche Sekundärerkrankung abdecken - es wirkt nicht direkt auf den Erreger.
Ansonsten hört sich die Medikation ja gut an.

Hat das Partnertier denn das erkrankte Tier gemobbt?
Ansonsten ist eine Trennung nicht nötig - oftmals ist sie sogar von Nachteil, denn durch die Trennung entsteht auch Stress und es nist niemand mehr da, der es betüddeln und umsorgen kann. Und so wie du es beschreibst, kommt sie ja auch noch gut klar und muss nicht aufgrund ständigen Rollens und Überschlagens auf ganz kleinen Raum gehalten werden.
Grüße von Karin
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